Der erste große Bereich ist die Ausstattung. Also alles was der Chipsatz nicht kann und von separaten Controllern bereitgestellt werden muss. Beispiel: FireWire, Wlan, Bluetooth, USB3.0, zusätzlicher zweiter Netzwerkanschluss, zusätzliche SATA-Ports die über die Anzahl der vom Chipsatz verwaltbaren hinaus geht (üblicherweise sind das 6 Stück), Infrarotschnittstelle... Natürlich ist es auch mit Kosten verbunden, wenn der Onboardsound extra viele Anschlüsse bereitstellt.
Der zweite Bereich ist die Qualität der Komponenten. Ein besserer Soundchip kostet nunmal mehr. Ebenso bessere Kondensatoren, mehr Spannungswandler für zusätzliche Phasen bei der Stromversorgung und so weiter, um besser und stabiler Übertakten zu können. Bei sowas kommt dann auch gleich noch eine bessere Kühlkonstruktion dazu, damit das Teil nicht überhitzt.
Bei solchen Boards gibt's dann oft noch irgendwelche unnötigen Gimmicks, die nichts bringen, aber nunmal auch Geld kosten. Hier siehst du gute Beispiele (bzw. eigentlich ja Negativbeispiele für total unnötigen Mist):
https://www.computerbase.de/artikel...-msi-test.1129/seite-5#abschnitt_intel_dp55kg
So ein blinkender Totenschädel ist doch nutzlos. Das Diagnose-Display, das Fehlercodes ausgeben kann mag dagegen durchaus nützlich sein.
@schnopsnosn: Die Performance wird aber eigentlich nur dann negativ beeinflusst, wenn der Hersteller einen Fehler ins BIOS macht. Grundsätzlich sollten sie annähernd die gleiche Leistung bieten, wenn die selben Chipsätze verbaut sind.
In diesem Fall kommt dann wieder ein Preistreibender Faktor dazu: Support! Stampft man nach der Veröffentlichung direkt den BIOS-Support ein, kann man als Hersteller eine Menge sparen.^^