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Workstation Ryzen Kaufberatung

x-Timmey-x

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Hallo,

ich suche nach Erfahrungswerten und Einschätzungen, die mein Vorhaben netterweise überprüfen könnten ;)

Aber zu erst vielleicht erst einmal zu meinem Vorhaben. Ich hätte ganz gerne wieder ein System zum gelegentlichen Zocken, jedoch sollte es auch mehr als nur das können. Das System wird voraussichtlich 24x7 laufen und fungiert als Netzwerkspeicher, Media Server, Test-System (VMs) etc. eben die eierlegende Wollmilchsau :)
Ja viele haben hier vermutlich mehrere Systeme dafür im Einsatz, ich sehe da aber kaum bis keinen Grund mehr darin.

Somit fliege ich hier vermutlich total aus dem Standard bzw. Raster :D

Konkret geht es um folgende Hardware:
- Fractal Design Define R5 PCGH Edition Gehäuse
- 8 x 3.5" 4TB Festplatten
- 2 x Intel 600p 256GB PCIe SSD
- 4 x Crucial MX300 525GB SATA SSD
- AsRock x370 Taichi Mainboard
- Ryzen 7 1700 CPU
- 4 x Crucial DIMM 16GB, DDR4-2133, CL15, ECC RAM
- MSI RX 480 Gaming X 8GB GPU
- Noctua NH-D15 CPU Kühler
- Seasonic Platinum 400W (passiv/fanless) Netzteil
- LSI 9271-8i + BBU Raid-Controllor
- + bisschen Zubehör

Die genau Liste hier:
Geizhals Liste

Ich werde irgendwie das Gefühl nicht los, dass die 3 x 140mm Lüfter die Abwärme nicht abtransportieren können.
Und sich die Hitze im Gehäuse staut. Wie seht Ihr das eventuelle Problem Temperatur?
Gerade das passive Netzteil, der LSI Controller und die Anzahl der Festplatten geben mir zu denken.

Beim Arbeitsspeicher bzw. RAM les ich hier immer wieder von Speicher der mit 3200Mhz tackten soll. Da dies wohl jeden fitzel an Prozent aus der CPU holen soll. Gerade der Zuwachs bei AMD soll im Vergleich zu Intel doch spürbar sein. Ich sehe bei ECC allerdings eher den entscheidenden Vorteil. Meine Daten bleiben korrekt, anstatt dass der PC 5% schneller rechnet. Wie seht ihr das unter dem Aspekt, dass es sich hierbei primär nicht um eine Daddlekiste handelt.

Die Anzahl der Artikel aus der Geizhals Liste ist korrekt und gibt den Stand wieder, der mir noch fehlt.
Gehäuse kann zum Beispiel noch gewechselt werden.

Ich würde mich über eure Meinungen und Empfehlungen freuen. Die meisten Komponenten können noch jeder Zeit geändert werden.
 
wo soll der rechner dann stehen? würde dich der lärm stören?

denn du hast nicht unrecht, ein serversystem benötigt bei 24/7 betrieb durchgehend hohe lüfterdrehzahlen für konstante belüftung.

(dann wirst du auch kein hitzestauproblem haben)

NT: nimm ein aktives NT mit leisem lüfter, wie z.b. be quiet! Straight Power 10 400W ATX 2.4 ab € 63,63.

MB: auch ist ein so teures X370 MB nicht notwendig für deine zwecke, dafür reicht auch ein relativ günstiges B350 MB.

es sei denn, du benötigst die features des X370 chipsatzes/MB unbedingt.

SSD: tausch die Crucial MX300 gegen Samsung SSD 850 Evo 500GB, SATA ab € 162,43.
die sind insgesamt zuverlässiger und langlebiger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls eine gute Belüftung vorhanden ist ist kann ich die EVGA G2 und G3 Netzteile empfehlen da diese einen ECO Modus haben wo der Lüfter erst ab einer bestimmten Temperatur läuft und sonst ausgeschalten ist.
 
das teure MB wegen den vielen SATA-anschlüssen? soll stark übertaktet werden oder wofür den NH-D15? kommt das NT mit den ganzen laufwerken zurecht? bräuchtest auf jeden fall reichlich adapter. das case wäre dann auch rappelvoll und hätte keinen platz für weitere 3,5"-HDDs.

edit:
der zweite M.2-slot ist nur mit 2.0_x4 angebunden (bei der schrottigen SSD kein problem) und teilt sich die lanes mit dem untersten PCIe-slot. ist einer von beiden belegt wird der jeweils andere deaktiviert.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ein paar Ideen:

- MoBo kann ECC auch supporten?
- 3 Lüfter : Mh, man muss irgendwo den mittelweg zwischen frischer Luft und Staubbelastung finden, gerade durch die vielen Laufwerke unterschätzt man sicherlich die Wärmebelastung des Systems.. Reichen da 400W Wirklich aus?
 
Wofür das TPM Modul und kann man das auf jedes beliebge Mainbaord stecken und wenn ja, was ist das für ein Anschluss der dafür notwendig ist?

EDIT: Habs selbst gefunden....passt doch garnicht auf dein Board?! oO

The GC-TPM 2.0 is compatible with GIGABYTE motherboards of that include a TPM header on below:
Intel platform: 200-series, 100-series, 8-series , 9-series & X99 series
AMD platform: FM2 series
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum soviele SSDs? Raid macht keinen Sinn bei SSDs. Nimm lieber eine möglichst große. Evtl. denkbar wäre noch, eine fürs System und eine für die Programme/Spiele.

Grundsätzlich würde ich trotz deines Hinweises auf getrennte Systeme gehen. Dann wird alles einfach, übersichtlicher und du hast dann ganz sicher keine Performanceprobleme beim Zocken/Arbeiten.
Einfach einen G4560 für das Zweitsystem, falls das mit den VMs passt. Diesen Zweitrechner stellst du dann dorthin, wo ihn keiner hört und dann kannst du auch alle Platten gut (und laut) kühlen.
 
x-Timmey-x schrieb:
Ich würde mich über eure Meinungen und Empfehlungen freuen. Die meisten Komponenten können noch jeder Zeit geändert werden.

Halte ich insgesamt für ein fehlerhaftes Konzept. Zu ambitioniert, zu fehleranfällig: "Single Point of Failure"

Was Du beschreibst, sind drei Geräte: ein NAS, ein kompakter Arbeitsrechner oder -Laptop und eine Daddelkiste.

Warum nicht das Projekt anhand der "Zuständigkeiten" auseinandernehmen?


/edit: Aha, wahli war schneller ...

PS: für den VM-Rechner ist darauf zu achten, dass die CPU VT-d kann, bei AMD bin ich nicht im Bilde, bei Intel Haswell sind das z.B. nicht-K i5 und i7 (für diese CPUs liefert MS noch Updates für Windows 7, bei neueren CPUs nicht mehr).
 
Zuletzt bearbeitet:
Erst einmal danke für die vielen Rückmeldungen!

Ja der Faktor Lautstärke ist auch zu berücksichtigen. Der PC wird entweder im Keller (kühl und trocken) oder im Wohnzimmer positioniert.
Im Keller spielt die Lautstärke natürlich keine allzu große Rolle, sollte er aber doch im Wohnzimmer stehen, dann auf jeden Fall! Daher hab ich auch die Noctua Lüfter aufgeführt.

Das Mainboard kann mit ECC Speicher umgehen, laut Hersteller.
Das TPM Modul wird für die BitLocker Verschlüsslung benötigt.

Das Netzteil ist gerade in Verwendung und läuft in einem ähnlichen aufgestellten System mit einer PCIe SSD weniger, einer CPU mit nur 35TDW und ohne Grafikkarte.
Es gab keine Probleme mit der Stromaufnahme, Sicherung oder den Anschlüssen. Wie das jetzt jedoch mit einer CPU mit doppelt so hoher TDW und einer 150W Graka aussieht keine Ahnung. Ich denke jedoch machbar, der Verbrauch dürfte nicht unwesentlich höher im IDLE oder beim Bootvorgang sein. Unter Last werden auch keine 400W geknackt. Reserven dürfte es somit noch haben.

Ein Semi-Passives Netzteil wäre mir jedoch im Moment am liebsten ;)

Der Noctua NH-D15 einfach nur um den kleinen Hitzkopp möglichst leise und kühl zu halten. Extrem OC, vermutlich nicht...
Die Crucial SSD sind schon da, machten auch keine zicken.

Das Mainboard hatte ich nur im Blick wegen den SATA Ports, 6 SATA Ports wären aber auch ausreichend.
 
@ TE:
geht geringe lautstärke mit 8 HDDs überhaupt? Ryzen scheint doch recht kühl zu bleiben, wie kommst du da auf "hitzkopp"? der D15 ist auf jeden fall übertrieben und unnötig sperrig. ein NH-U14S reicht hier locker, brauchst da halt noch das mounting-kit für AM4.
 
Alleine die 8 Festplatten sind schon laut.
Und warum eigentlich 8 Stück?
Hast du vor, 2 x Raid 5, wobei das zweite das Backup des ersten darstellt?
Bitte erkläre mal, wofür die ganzen Platten und SSDs gedacht sind und in welcher Konstellation die zusammen hängen.


Einfach im Zweitrechner im Keller ein Raid 5 mit 4x8TB WD Red. Damit stehen 24TB Speicher zur Verfügung. Bei Bedarf kannst du eine weitere einbauen und hast dann 32TB.
Vorteile:
- weniger Platten verbrauchen weniger Strom
- größere Platten kannst du länger verwenden (solange sie nicht kaputt gehen)
- Ausfallwahrscheinlichkeit sinkt bei weniger Platten

Schau dir mal folgende Hardware an:
NAS Advanced 3.0 mit Kaby-Lake 4-Thread Pentium, 6x SATA und M.2

x-Timmey-x schrieb:
Somit fliege ich hier vermutlich total aus dem Standard bzw. Raster :D
Und schon bist du aus meiner Sicht wieder im Standard ;)
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur GB vs TB)
Die Festplattenlautstärke ist für mich erträglich.
Gut mit dem Kühler hast du vermutlich recht, ich schau mir nochmal den "kleineren" an.

Die Selbstbau NAS Systeme von Technikaffe kenne ich, die find ich auch sehr interessant!
Haben tolle Ansätze und für jeden was dabei.

Ich wollte eigentlich nicht so viel Wind hier darum machen :rolleyes:
Aber sei es drum ;)
Mein aktuelles System (Server / NAS oder wie man es nennen will): Geizhals Link

Habe diverse Tests mit dem System gemacht, ähnlich wie es "Krautmaster" auch getan hat, siehe Link
Bin auch auf einem ganz guten Weg, das System läuft stabil, performant und ohne zickerein. Werde die kommenden Tage/Wochen mein Blog mit dem Projekt starten und es eigentlich durch das kommende Ryzen System folgen lassen. Soviel zum Hintergrund...

Die HDDs und SSDs sind wie folgt in Verwendung:
- 8 x 4TB RAID6 24TB am LSI 9271-8i Controller
- 4 x 525GB waren für Tests mit Storage Spaces, Intel RST etc. gedacht. Aktuell ist ein Storage Space nach RAID10 Level eingestellt.
Die PCIe Intel SSD dient als OS Platte, wofür ich Sie nicht als "schrottig" empfinde.

Das System ist natürlich mehr als nur Spielerei und dient mir für meinen Bedarf natürlich.
Benötigt wird ein großer und ein schneller Speicherplatz.
- Das HDD RAID6 Storage dient zum speichern von Multimedia Dateien, Backups, Dokumente, VMs etc.
- Das SSD RAID10 Storage für die VMs

Wenn ich das System in zwei Ver-/Zerteile hab ich das Problem, dass der Flaschenhals das Netzwerk ist.
Klar 10Gbit/s geht aber egal wie sobald ich das zweite Systeme in Betrieb nehmen, behaupte ich wird's teurer. Anschaffung aber auch der Strombedarf...
Klar kann ich auch den schnellen Speicher in das VM-System packen und so die Problematik Flaschenhals Netzwerk umgehen. Naja mal schauen...
 
Brauchen die VMs soviel Power?
Evtl reicht im Keller ein G4560 mit viel RAM, der als NAS, VM und Storage dient.

Der Spielerechner mit Ryzen und Gamingkarte und SSD only steht im Wohnzimmer und ist dort sehr leise.
 
Guten Morgen,

ich hab mich jetzt entschieden und die Bestellung raus gehen lassen.
Vermutlich bis zum Samstag wird alles angekommen sein, an Hardware.

- Fractal Design Define R5 PCGH Edition Gehäuse
- ASUS Prime X370-Pro Mainboard
- Ryzen 7 1700x CPU
- G.Skill RipJaws V schwarz DIMM Kit 32GB (2 x 16GB) DDR4-3200 RAM
- MSI RX 480 Gaming X 8GB GPU
- Noctua NH-U12S CPU Kühler
- Corsair RMx Series RM550x (semi passiv) Netzteil
- Samsung SSD 960 Evo 250GB M.2 SSD

Damit werde ich erst einmal das Gerüst legen bzw. bauen. Somit habe ich erst einmal eine Basis und kann mir dann noch Gedanken machen, um zu entscheiden ob es bei zwei Systemen bleibt oder ich doch wieder in Richtung ein System gehe.
Das bereits vorhandene System werde ich mit FreeNAS noch ausgiebig testen und die Festplatten Konstellation anders aufteilen.

Vermutlich Festplatten Konstellation:
NAS/Server
- OS FreeNAS (Test, Erfahrung sammeln)
- 6 x 4TB ZFS
- 1 x 256GB Intel 600p SSD (macht das Sinn bei FreeNAS)
Workstation
- OS Windows 10 Pro x64
- 250GB Samsung EVO 960 PCIe SSD
- 2 x 4TB 3.5" (oder eventuell verkaufen)
- 4 x 525GB Crucial MX300 SSD (oder eventuell verkaufen)

Glaub es ist ein wenig paranoid die Daten 3-4 mal gesichert zu haben :evillol:
Sie liegen immerhin noch auf einem kleinen 2 Bay Synology NAS
 
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