Kurzer Überblick zu
Schlagzeilen und Berichten, die den Umgang mit Mitarbeitern bei
Activision Blizzard thematisieren. Es handelt sich überwiegend um
Vorwürfe aus Klagen und Recherchen – Vergleiche erfolgten oft
ohne Schuldeingeständnis. Die Firma hat die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen.
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Kalifornien verklagt Activision Blizzard wegen „Frat-Boy-Kultur“ (Juli 2021): Die DFEH sprach von einem Umfeld, in dem Frauen geringer bezahlt, seltener befördert und sexuell belästigt worden seien; erwähnt wurden u. a. alkoholisierte „Cube Crawls“, Vergewaltigungswitze und ein Fall mit Suizid einer Mitarbeiterin. Quelle:
New York Times /
The Register
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Mitarbeiter legen die Arbeit nieder (Juli 2021): Nach einer als „abhorrent“ empfundenen Firmenreaktion unterzeichneten über 2.600 Beschäftigte einen offenen Brief; am Irvine-Campus gab es einen Walkout. Quelle:
Washington Post /
IGN
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WSJ: CEO Bobby Kotick soll seit Jahren von Fehlverhalten gewusst haben (Nov. 2021): Bericht über unterdrückte Vorwürfe inkl. einer angeblichen Vergewaltigung durch einen Vorgesetzten; Kotick soll den Aufsichtsrat nicht vollständig informiert haben. Danach weiterer Protest. Quelle:
The Verge (WSJ-Zusammenfassung)
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EEOC-Vergleich: 18 Mio. USD für Betroffene (2021/2022): Vergleich mit der US-Gleichstellungskommission wegen sexueller Belästigung, Schwangerschaftsdiskriminierung und Vergeltung; Fonds für Beschäftigte ab 2016. Quelle:
Los Angeles Times
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Kalifornien-Vergleich: rund 54 Mio. USD (Dez. 2023): Einigung vor allem zu Gehalts- und Beförderungsungleichheit; Belästigungsvorwürfe im Settlement-Text nicht als gerichtsfest bestätigt. Quelle:
The Verge
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Neue Individualklage: „Frat-Boy“-Kultur, versuchte Vergewaltigung, HR ignoriert (Sept. 2026): Eine ehemalige Sound-Mitarbeiterin (14 Jahre, bis 2024) wirft rund zehn Männern Belästigung, unerwünschte Berührungen und einem Kollegen einen Vergewaltigungsversuch vor; HR und Vorgesetzte hätten nicht wirksam reagiert, stattdessen Beförderung des Beschuldigten. Lohn: 10 statt 18 USD/Stunde wie ein männlicher Kollege. Quelle:
New York Post /
HR Dive /
Aftermath
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Weitere Arbeitskultur-Themen: „Stack Ranking“ (Zwang, einen Teil der Belegschaft schlecht zu bewerten) führte 2023 zum Rücktritt eines langjährigen Leads; nach der Microsoft-Übernahme mehrere Entlassungswellen, Gewerkschaftsverträge bei Teilen der Belegschaft. Quellen:
VGC /
Game Developer
Kurz: Die öffentlichen Schlagzeilen drehen sich seit 2021 vor allem um
sexuelle Belästigung, Lohndiskriminierung, schwache HR-Reaktion und Vergeltung – zuerst als Behördenklage und Mitarbeiterprotest, später als Millionensettlements, 2026 wieder als neue Einzelklage.