XP Startet nur noch im Abgesichterten Modus

skilled.Venn

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Guten Tag
ich habe hier einen PC der sich nur noch im Abgesicherten Modus. Ich gehe davon aus der es an einem Virus liegt da die andren PCs im Netzwerk alle mit demselben Virus versehen waren. Ich habe versucht die Kaspersky Notfall CD zu starten aber der PC schaltet sich nach dem Menu Punkt wo man die Grafische oder Text Oberfläche auswählen kann ab.
Auf dem Versuch den PC zu reparieren mit der Windows CD ging es auch nicht, die Partition auf der Festplatte wird als leer angezeigt wo sich Windows befinden sollte (der PC hat nur eine Partition und diese wird als frei angezeigt)
kann mir einer helfen was ich noch durchführen kann um ihn wieder in Gang zu bekommen?
 
Gewöhn dich schon mal dran, Windows XP wird in 10 Monaten keine Updates mehr bekommen, da kann sowas dann häufiger passieren.

Und das einzig sinnvolle, bei einem kompromittierten System, bleibt die Neuinstallation. Vielleicht die Gunst der Stunde wechseln, und auf ein moderneres System wechseln...
 
Gewöhn dich schon mal dran, Windows XP wird in 10 Monaten keine Updates mehr bekommen, da kann sowas dann häufiger passieren.
Dummfug.
2k wurde nicht laufend torpediert, 9x auch nicht - und als XP losging waren die Situationen effektiv keine andere als ›jetzt‹ für XP.
XP selbst ist durchaus sicher. Oder kennt jemand Angriffsversuche gegen dieses Betriebssystem selbst seit SASSER? Eher hat die Anwendersoftware die Schwachstellen die zum Angriff einladen.
Mal als Vergleich: Autos von 20 Jahren oder mehr fahren immer noch ordentlich und sind gar nicht mal solche Spritsäufer. Nur die Passive Sicherheit macht mit bei den Geräten Sorgen. Gehe ich gut damit um passiert mir dennoch nichts.

Der anderen Feststellung dagegen kann ich nur beipflichten. Wenn schon alles so weit ist gibt es nichts mehr zu reparieren.

CN8
 
Der 9x-Vergleich hinkt, die Welt der Malware hat sich enorm geändert. Klaro, vieles schleusen Leute selbst ein, weshalb es auch nichts bringt, sich Linux drauf zu machen und sein Hirn auszuschalten und immer alles abzunicken...

Außerdem: Windows 2000 erlangte nie die Verbreitung wie einst XP, vor allem nicht unter Heimanwendern. Windows XP ist seit über 10 Jahren auf dem Markt. Der Windows-2000-Support dauerte noch bis 2010, wie groß war da der Marktanteil von Windows 2000?

Und mit Autos hat das Ganze halt rein gar nichts zu tun...
 
Neuinstallieren und dann ein Backup machen z.B. mit Acronis. Was anderes wird da wohl nicht helfen.
( Dattenrettung beim Spezi ist teuer und auch noch zeitaufwendig ).
 
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@1668mib
9x hatte die relative Verbreitung von XP und war noch lange in Gebrauch. Und die Hacker waren gewiss nicht minder findig Löcher zu finden und anzugreifen.
Ob nun gestopft oder nicht - es müssten genug Lücken da sein in die über die Jahre hinweg hätte eingebrochen worden sein können, und zwar so unübersehbar, dass es Wellen geschlagen hätte (in Anbetracht des Tempos mit dem MS Löcher stopft). Ich glaube kaum, dass die Hacker bis 2014 mit den Hufen scharren nur um zu zeigen wie toll sie sind - wenn sie sich nicht schon früher profilieren könnten.
Warum existiert denn auch unter W7 eine ansehnliche Zahl von Schädlingen die es zu beseitigen gilt? Vermutlich weil es immer wieder ›Fremd‹-Software ist die Lücken bereitstellt.

Alten Autos werden gewisse Schwächen nachgesagt, alten Betriebssystemen auch. Der Blick auf Computer und den Asphalt belegt aber, dass diese Schwächen wohl doch nicht ganz so brisant sind wie hier getrommelt wird. Zugegeben kein berühmter Vergleich, aber der Versuch war legitim.

Es mag blauäugig sein, aber wenn Angriffe bekannt sind die nicht analog SASSER direkt das Betriebssystem angreifen können, dann ist für diese ein Virenschutz zuständig.
Ich verhehle nicht, dass »Ein Betriebssystem soll Programme starten. Es ist nicht zum Selbstzweck da.« gilt und bald
kaum noch neue SW (nebst HW) da ist die unter XP arbeitet und allein das einen Umstieg nahelegt.

CN8
 
Nochmal die Frage an dich: Welches MS-OS hatte einen ähnlich hohen Martkanteil zur Zeit der Einstellung des Supports seitens MS wie Windows XP?

Oh sorry, Fragen von mir hast ja noch gar keine beantwortet... aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Und die Schwächen alter Betriebssysteme sind da. Aber nicht wie bei Autos über die Zeit, sie sind heute da. Die Schwächen sind sogar heute so groß wie morgen und übermorgen. Aber heute hat jemand die Schwäche halt noch nicht entdeckt. Jede Software hat Fehler, und Fehler führen oft auch zu Sicherheitslücken.
 
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(War sollte ich mir die Mühe machen zu antworten wenn man so eine klatsche bekommt obwohl man reagiert hat? Und wo sind deine konkreten Fragen?)

Ich zähle nicht nach welchen Anteil 9x bei Supporteinstellung hatte, es geht mir um den Anteil zu besten Zeiten da gewiss dann Hacker aktiv genug sind - lebende Beute bringt Hackerehre, nicht die Leichenfledderei. Und Skriptkiddies werden kaum die Löcher finden durch die man supportlose Betriebssysteme direkt angriffe.

Heute sind keine SanKa-Viren opportun, kein Zum-Absturz-Bringen, keine Datischredderung - es sind BKA-Viren oder mit Phising ganz andere Mechanismen neben Kidnapping ins BotNetz. Alles Angriffe die sonstwie ins System kommen, aber nicht über Löcher im Betriebssystem selbst, aktiv (!) eingeschleust.

CN8
 
Und Skriptkiddies werden kaum die Löcher finden durch die man supportlose Betriebssysteme direkt angriffe
Das müssen sie doch gar nicht ... schon mal aufgefallen, dass sich viele Sicherheitslücken durch verschiedene Softwareversionen ziehen?

Sasser ist ja eben ein Beispiel dafür, wie nützlich Bugreports sein können.
 
schon mal aufgefallen, dass sich viele Sicherheitslücken durch verschiedene Softwareversionen ziehen?
Und dafür haben Skriptkiddies die nötigen Baukästen? Können die sich so was leisten?
Auch echte Hacker müssen erbeutete Informationen erst mal umsetzen (können). Das scheint mir gar nicht so leicht wie man denkt.

Sasser ist ja eben ein Beispiel dafür, wie nützlich Bugreports sein können.
Und dennoch ist mir nur Sasser als «etwas» bekannt das das reine Betriebssystem angreifen konnte. Und um genau dieses geht es wenn man XP als unsicher stempelt.

CN8
 
Weil momentan Sicherheitslücken auch brav gefixt werden ...

Die Kernfrage bleibt unbeantwortet: Welches Microsoft-Betriebssystem hatte bei Support-Ende einen noch so hohen Marktanteil, dass es sich lohnen könnte, dafür Malware zu entwickeln?
Nur weil User auch so dumm genug sind, Malware sich selbst zu installieren, weil eine Internetseite das sagte, heißt es ja nicht, dass man andere Wege nicht mehr verfolgen braucht...
 
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Fakt ist doch aber das sich Microsoft schon oft genug blamiert hat ! Die Schuld nur dem dummen User dann zu geben ist mir hier auch zu einfach. Weil auch Profis können mal Fehler machen z.B. .... Das erste XP wurde z.B. mit 262 bugs ausgeliefert. Eine Schande nenn ich sowas.
Oder vorher Win 98 - Der offizielle Update-Service wurde damals ziemlich schnell eingestellt. Ein Fehlkonstrukt ohne gleichen kann man da nur sagen. Tests ergaben damals eine unglaubliche Viren- und Malwareanfälligkeit.
Aber es ist ja wichtiger die Kunden abzuzocken mit Windows 7 - Windows 8 usw. ... und noch immer gibt es Bugs bei XP. Das ist so als wenn ich ein Haus in ein Hochwassergebiet baue, es flicke und das nächste Hochwasser ist schon in Aussicht. Dann lass ich das Haus in Stich und bau ein neues an einen Bach, wo ich glaube da kommt kein Hochwasser hin. Aber auch das wird geschehen irgendwann ...
Es ist schlichtweg gesagt die Arroganz von Microsoft, welche die Hacker so reizt ...
 
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Eine Schande ist, dass Leute immer noch denken, dass es absolut fehlerfreie Software gibt (mal von einfachsten Programmen abgesehen).

Es spielt gar keine Rolle von welchem Anbieter die Software kommt. Auch Open-Source-Software enthält Fehler und Fehler können dort über Jahre übersehen werden...

Und die Hacker sind nicht das Problem...
 
Das wäre aber recht zweischneidig formuliert (oder müsste man zynisch sagen?)

Die Hersteller liefern Unausgegorenes, Unsicheres, Lückenhaftes ab. OK. Nun kommt der ›dumme Endanwender‹ der mehr oder weniger genötigt ist solche Software einzusetzen (*).
Manche Hersteller flicken reichlich, andere weniger bis nicht; einige gut, andere weniger gut. Die Hacker sind aber scheints fröhlich aktiv und machen dem Endanwender Ärger.

»Täusche mich einmal - Schande über dich. Täusche mich zweimal - Schande über mich!«
Kein Hersteller ist allwissend, kann jede Macke austesten. Ist er deswegen schuldig? Nicht mehr oder weniger bei Software wie bei einer Leiter die ich kaufe. Dann kommen Hacker die ihn (oder letztlich mehr uns) schädigen. Sind die Schuldig an den Lücken? Nein. Aber schuldig daran sie hinterhältig auszunutzen.
Nun sei eine Lücke erkannt (durch Weiße Hacker z.B.) und dem Hersteller gemeldet. Macht der sich sofort auf das zu fixen ist er im Grünen Bereich. Erst wenn er das schleifen lässt trifft ihn die volle Schuld an der Misere!
Und welche Schuld habe wir Endkunden? U.U. unsere Unvorsichtigkeit (Virenschutz…) - und das was man Marktmacht nennt…

CN8


(*) Ich könnte mal böswillig mit der Autobranche vergleichen; um bessere, aber teurere, Technik für passive Sicherheit, aktive Sicherheit, oder Allradantriebe - von Nicht-Exposionsmotoren nicht zu reden.
 
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