Xpenology auf Windows Server 2019 switchen

sniper8952

Lt. Junior Grade
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368
Hallo Zusammen

Ich habe einen Server:

Intel Xeon E3-1225v5 - 3.3 GHz - 4 Kerne
ASRock Rack C236 WSI
16 gb ram
Silverstone Nas DS380B
3 x 4TB HDD's

Auf diesem habe ich aktuell Xpenology installiert. Da dieses Betriebssystem jedoch nicht offiziell ist und jederzeit crashen kann, hab ich mich entschlossen Windows Server 2019 Datacenter oder Exsi darauf zu installieren. Darauf würde ich dann Active Directory, einen Plex Server und evtl. noch eine Homepage laufen lassen natürlich virtualisiert. Was würdet ihr mir empfehlen Exsi oder Windows Server 2019 Datacenter und dann Virtualisieren? Macht es sinn noch eine M.2 SSD einzubauen auf dem ich das Betriebsystem installiere und die anderen Festplatten im Raid 5 laufen lasse?

Gruss

Sniper8952
 
Windows 2019 Datacenter, für scheinbar einen home server?
Ist das nicht etwas zu überdimensioniert/überteuert?
 
Hehe, da sind die Kanonen und Spatzen.

Also wenn Geld keine Rolle spielt, kannst du naturlich den Datacenter nehmen. Oder kommst du über Uni Programme da dran?

Ansonsten schau dir doch OMV oder Freenas an.
 
esxi und dann windows server 2019 als vm's
m2 ssd für vm's macht schon Sinn
 
Ja der einzige vorteil ist das man unbegrenzt virtuelle Server einrichten kann, was bei Standart nicht geht. Die Key's bekommt man auch schon günstig für etwa 80€ im Internet.
 
@hpxw: Kann ich das überhaupt so einrichten, dass der Virtuelle Server (Plex) im Raid 5 funktioniert und das Betriebssystem auf der SSD?
Ergänzung ()

Ja der Datacenter Key liegt bei etwa 6000 Fr. Ich habe jedoch eine Adresse wo ich einen gebrauchten Key für 100Fr erhalten kann.
 
Server 2019 DataCenter kostet legal ca. 5000€... Damit kannst du unendlich viele VM's auf einem Host installieren

Du installierst esxi z.B. auf einen 8 GB USB Stick. M2 SSD nimmst du als Datastore für VM's.
Deine HDDs musst du der VM z.B. als RDM durchreichen und in der VM RAID erstellen oder nimmst ein HBA/Raidcontroller und reicht diesen an die VM weiter.

Möglich ist alles. Kommt drauf an wie du es konfigurierst
 
@sniper8952 Der nicht legal ist. Gab's genug Diskussionen schon drüber. Aber wenn du das für dich vereinbaren kannst.

Warum soll das mit Plex nicht gehen? Die VM bekommt 2 virtuelle Disk, die OS Disk legst du auf die SSDs, die Data Disk mit den Medien auf das RAID 5.
Wüsste allerdings nicht, was du dir für einen Vorteil davon versprichst. Plex wird dadurch nicht schneller.
Ergänzung ()

Er muss die Platten nicht durchreichen. Kann ja auf das RAID 5 auch einen Datastore legen.
 
Ehrlich gesagt würde ich dir eher dazu raten eine Linux Host aufzusetzen und dort KVM aufzusetzen, mit KVM sind ebenso unbegrenzte VMs möglich. Dazu kann eine Linux distri auch diverse Raid modis in Software, was esxi nicht kann - du kannst dann auch die volumes für deine vm's über die Arrays oder Platten verteilen wie du das möchtest. Auch eine Active Directory ist heutzutage mit Samba 4 Problemlos möglich.
Von Windows Server Datacenter würde abraten.... Eine Lizenz für €30 ist nur eine etwas bessere Raupkopie und keines Wegs eine legale Sache. Eine gültige Lizenz kostet mehrere 1000 Euros! Wer Garantiert dir, das der Key nicht nach 2 Updates deaktiviert wird?
 
Bei mir läuft seit ca einem Jahr ein Hyper-v server. OS liegt auf einer 256 GB Sata SSD. Für die VMs eine 1TB nvme SSD. Statt RAiD habe ich Storage Spaces mut 4 HDDs.
Active Directory läuft in einer VM.

Mit Proxmox habe ich allerdings auch gute Erfahrungen gemacht
 
Bin vor ein paar Tagen von WS auf Proxmox umgestiegen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Hardware läuft das jetzt ganz zufriedenstellend. Der WS ist jetzt virtualisiert, seitdem es rennt noch nicht bereut.
 
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Zum punkt der Legalität schaut euch diese Seite an https://keys.discount/ . Oder kurz: Gebrauchte Software ist in der Europäischen Union freiverkäuflich. Für die Schweiz gilt dies ebenfalls.

Da ich nur einen PCIE Slot habe muss ich einen Kompromiss eingehen. Soll ich eine M.2 Adapterkarte kaufen für das Betriebssystem oder soll ich das Betriebssystem über einen USB Stick booten und dann im PCIE Slot eine SATA Kontrollerkarte für mehr Anschlüsse verbauen(aktuell 6 SATA)? Als Betriebssystem tendiere ich im Moment auf EXSI, da VMWare in der Computerbranche sehr verbreitet ist und ich mir dadurch Erfahrung sammeln kann (ich bin Informatik Student).
 
Dann schau dir die Diskussion über Lizenzgo an.
Ja gebrauchte Lizenz darfst du weiterverkaufen, dafür muss sie aber auch erstmal richtig erworben worden sein.
Und wenn du nur einen Key zur Aktivierung bekommst, hast du eben keine Lizenz erworben und der Key wird früher oder später nicht mehr gehen.

Bzgl. VMware, ja das ist verbreitet aber in vielen Branchen und Firmen ist HyperV immer mehr auf dem Vormarsch, weil es ein sehr guter Hypervisor ist und viele Funktionen kostenlos zur Verfügung stellt, die bei VMware kostenpflichtig sind.

Und wenn du eh Windows Server VMs nutzt, was spricht dann dagegen?
Ergänzung ()

Interessant ist auch, das dein Keys.Discount auf das vorhanden sein der 16 core Lizenz hinweist, die du Minimum kaufen musst, diese aber nicht anbietet. Also welche "erwirbt" man denn da? Und warum die die FAQ auf Arabisch?
 
@sniper8952 Als Student solltest du lernen, besser zu recherchieren ;)
Ja, VMware ESXi ist weit verbreitet aber HyperV genauso und rate mal, was die Basis Infrastruktur für AWS ist. Kleiner Tipp: Linux mit einer angepassten Version von KVM als Hypervisor.

ESXi kannst du zwar die kostenfreie Version verwenden aber diese hat gewisse Einschnitte. Der größte ist die fehlende Storage API, die für Backups notwendig ist.

Es macht mMn auch keinen Sinn sich so auf ein Produkt zu versteifen. Du solltest viel eher verstehen wie die zugrunde liegende Technologie funktioniert, welche Möglichkeiten, Vor- und Nachteile du hast. Kannst du die Prinzipien und Grundlagen ist es am Ende beruflich egal ob du HyperV, ESXi, Proxmox oder Xen oder sonst was benutzen oder administrieren sollst, da man nur die produktspezifischen Begriffe sich anlernen muss aber mit minimaler Einarbeitung kann ein VMware Admin auch HyperV bedienen und umgedreht. Gleiches gilt für Linux. Hast du die Prinzipien verstanden ist es fast egal ob du ein SLES, RHEL, Debian, Ubuntu oder sonst was nutzt.

Fakt ist: Die ganzen billigen Lizenzen bzw. Keys sind rechtlich ein Minenfeld und auch die kostenlosen Lizenzen die man so über die Uni bekommt sind nicht für Produktivbetrieb sondern zum lernen des Produkts... Man müsste halt mal das Kleingedruckte lesen.

Wenn du einen Raidcontroller hast und darüber die Platten zusammen fügen kannst, dann ist ESXi eine gute Option, musst dir nur etwas bzgl. Backup einfallen lassen.
Wenn die Platten einzeln da sind, dann geht ESXi nur mit einigen technischen Klimmzügen wenn du ein Raid willst. Möglich aber komplex. HyperV mit Storage Spaces oder Proxmox und mdadm oder zfs ist dann die bessere Option.
 
@snaxilian Besten dank für deine ausführliche Beschreibung. Jetzt noch zur meiner Frage. Das Betriebsystem auf den USB 3.0 Stick laden oder lieber den einen PCIE Slot für eine M.2 SSD aufbrauchen?
 
Das kommt drauf an. ESXi kann problemlos auf nen Stick installiert werden. Wenn du auch nach einem Reboot noch Logs willst oder nicht 0,5 bis 1 GB RAM für Logs abzwacken willst solltest noch die Scratch Partition umbieten.
HyperV, Proxmox, Xen, etc: Auf nen Laufwerk installieren. Warum du dafür Geld für NVMe bzw. M.2 SSD verbrennen willst erschließt sich mir nicht wirklich... PCIe HBA rein und normale Sata Disk oder SSD nehmen, Backup der Configs einrichten, fertig.
 
So ich habe jetzt mal Hyper-V installiert, wie kann ich jedoch Raid 5 in die Virtuelle Maschine einbinden?
 
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