News Zendure: E-Cargo-Bike mit Solardach und neue HEMS-Funktionen

Frank

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Neue Wege auf der IFA: Zendure entwickelt das Home Energy Management System (HEMS) weiter und steigt in die Elektromobilität ein. Das HEMS erhält KI-gestützte Funktionen für ein intelligenteres Energiemanagement, während Zendure mit einem E-Cargo-Bike als Teil des ZEN+-Home-Ökosystems ein neues Konzept vorstellt.

Zur News: Zendure: E-Cargo-Bike mit Solardach und neue HEMS-Funktionen
 
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Die Kosten für Cargo Bikes mit E-Antrieb sind extrem, da wird mir bei manchen Modellen schwindlig. Die können ein Auto ersetzen, das verstehe ich. Aber die Margen müssen astronomisch sein.

Aber coole Idee mit dem Dach. Und auch sonst ist das eine tolle Entwicklung :)
 
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Am Ende ists halt wieder ein geschlossener "Standard" der dir in ein paar Jahren um die Ohren fliegt wenn keine Ersatzteile mehr Verfügbar sind. Ein offener Standard wäre eigentlich das was der Markt braucht.
 
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Würde für meine Familie gerne ein E-Lastenrad kaufen anstelle eines zweiten Autos. Aber die Preise haben es Teils echt in sich, auch wenn immernoch günstig im Vergleich zu einem Auto.
Hoffe das da mal ein großer Hersteller es schafft was Massenmarkt taugliches hinzubekommen für unter 2000. Das Urban Arrow tut mit seinen ~5000 echt weh für ein Fahrrad mit bissel Akku und Elektromotor.
 
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aid0nex schrieb:
Ich vermute mal stark dass man sich für den Preis auch einfach ein (E-)Auto kaufen könnte.
Ich denke um die 4000-10000€.
Ich fahre auch ein Cargo eBike und ich will kein Auto fahren, da ich in der Stadt wohne.
 
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140W aber nur Mittags im Juni wenn es vorher geregnet hat und das Modul kalt ist. Über den Tag werden es eher 50W im Mittel sein. Nichts was Aufwand und zusätzliches Gewicht rechtfertigen.
Da sind 200€ für ein BKW besser investiert und dazu ein Lastenrad ohne Solar
 
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Humbertus schrieb:
Würde für meine Familie gerne ein E-Lastenrad kaufen anstelle eines zweiten Autos. Aber die Preise haben es Teils echt in sich, auch wenn immernoch günstig im Vergleich zu einem Auto.
Hoffe das da mal ein großer Hersteller es schafft was Massenmarkt taugliches hinzubekommen für unter 2000. Das Urban Arrow tut mit seinen ~5000 echt weh für ein Fahrrad mit bissel Akku und Elektromotor.
Mein Tipp, ein älteres kaufen gebraucht, für +/- 1.500 Euro und selbst reparieren mit neuen Teilen und Akkus, dann bist du auf 2000-2.500 Euro.
 
shysdrag schrieb:
geschlossener "Standard"
Kann vielleicht bei Autos, aber nicht bei Fahrrädern funktionieren. Die Geschichte hat gezeigt, dass es hier wirklich viele Standards braucht, sonst sind die Dinger ruckzuck Müll. So ein Fahrrad braucht in der Regel deutlich häufiger ne Reparatur oder Wartung wie ein Auto oder Motorrrad.

Zu den Preisen: Wenn man mal die Preise von E-Lastenrädern, Motorrädern und Autos vergleicht, dann merkt man erstmal wie unfassbar günstig Autos produziert und verkauft werden (können).
 
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Wie hier schon erkannt wurde - die Preise sind das Problem. Ich kann verstehen, wenn man keinen Verbrenner fahren möchte (n gebrauchten Polo bekommt man für unter 5000,-) und dass es Wohnumfelder gibt, wo so ein E-Lastenrad sogar deutlich besser funktioniert als ein Auto.
Aber die Preise! Bei 5000,- aufwärts ist das ja nicht ZUSÄTZLICH, sondern ANSTATT eines Autos für viele inzwischen.
 
"Über das Solardach mit 140 Watt Leistung sollen sich in 20 Minuten weitere 10 km Reichweite laden lassen"
Geht das auch während der Fahrt?
in 20 min schaff ich mit dem DIng eh keine 10km...
 
Neulich war ich in einem Fahrradladen, eigentlich nur Begleitung für ein Familienmitglied, das ein normales Rad kaufen wollte. Aus Neugier hab ich mir die E-Lastenräder angeschaut – Preise zwischen 3.000 und fast 10.000 €. Ich dachte erst: „Das kann doch nicht deren Ernst sein.“ Aber der Verkäufer meinte ganz entspannt: „Die gehen weg wie warme Semmeln.“ Vor allem die Modelle ab 5.000 € aufwärts. Lieferzeiten ohne Ende, kaum nachzubestellen.
Da frag ich mich schon: Für 5.000 € kriegt man auch einen ordentlichen Gebrauchtwagen. Und ja – so ein Auto fährt sich vermutlich bequemer als ein E-Lastenrad, das in der Stadt eher wie ein XXL-Brummer wirkt. Wer schon mal drauf saß, weiß: Komfortabel ist was anderes.

Spannend finde ich auch, dass man über Versicherungskennzeichen für diese Teile kaum redet. Die sind schwer, schnell und nicht gerade ungefährlich – gerade im Stadtverkehr. Außerdem verstopfen sie die Innenstädte mittlerweile genauso wie Autos. Ein kleines Kennzeichen würde wenigstens ein bisschen Ordnung schaffen und nebenbei noch Geld in die Staatskasse spülen.

Und dann die Grundsatzfrage: Wer kauft sowas? Offiziell fürs Klima, klar – aber die meisten Modelle kommen trotzdem aus Fernost, oft mit zweifelhafter Ökobilanz. Am Ende kauft man also ein Prestige-Objekt, das mehr nach Lifestyle und Subvention riecht als nach echter Nachhaltigkeit.

Für mich wirkt das Ganze wie eine Mischung aus cleverem Marketing, grünem Gewissen und einem Hauch Statussymbol. Die Preispolitik ist irre, die Nachfrage trotzdem riesig. Ein faszinierendes Phänomen – auch wenn’s mir persönlich nicht in den Kopf will.
 
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Ich hätte auch gerne ein E-Lastenrad, allerdings sind die Preise einfach viel zu teuer.
Hab mal meinen Kumpel, welcher bei Bosch E-Bike arbeitet, gefragt woran das liegt, ob da einfach andere Technik verbaut wird oder sonstiges.
Er meinte damals, es liegt vor allem an den geringen Stückzahlen, die lassen die Produktion unverhältnismäßig teuer werden, weil halt die ganze Entwicklung Marketing, usw. auf sehr geringe Stückzahlen umgelegt werden müssen. Bei uns im Ort habe ich zumindest noch niemand mit soetwas fahren sehen....
 
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Was genau macht die Dinger denn so teuer?
Ein paar kg Stahlrahmen, Reifen, ein kleiner Motor und ein paar LiOn-Zellen, ein Panel für 2 Döner, ein bissel simple Elektronik.
Wenn ich da als Laie draufgucke sehe ich da Komponenten die irgendwo bei vielleicht 300-500 Euro liegen.
Mit Entwicklung, Zusammenbau, Steuer und Marge sollte sowas ja unter 2000 Euro machbar sein.

Oder anders gefragt:
Warum kostet so ein E-Lastenrad 5000 Euro wenn z.B. Citroën den Ami für 8000 Euro verkaufen kann?
Die (relative) Differenz müsste doch viel größer sein.
 
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Henman schrieb:
Er meinte damals, es liegt vor allem an den geringen Stückzahlen, die lassen die Produktion unverhätnismäßig teuer werden, weil halt die ganze Entwicklung Marketing, usw. auf sehr geringe Stückzahlen umgelegt werden müssen.
Für ein normales E-Bike bist auch schon gleich mal 4k€ los. Also an der geringen Stückzahl alleine kanns ja nicht liegen.
 
Für den Preis, der vermutlich jenseits von 5 bis 10k liegen wird, kaufe ich mir lieber ein Moped und verpeste damit lieber noch die Gegend 😁
 
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Wieso muss man eigentlich ein eLastenrad mit einem Auto vergleichen?!
Die Menschen wollen evtl bewusst kein Auto!? Weil sie keinen Platz haben, es unökologisch, die laufenden Kosten setzt hoch sind und man mit dem Rad evtl auch Ausflüge machen kann oder andere Gründe^^!

PS: wieso gibt’s hier jetzt eBikes auf CB?!

@supertramp: Bravo, da kann man ruhig mal klatschen 👏
 
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Kann dem nichts abgewinnen. Unsere Radwege sind nicht für Lastenräder gebaut. Viele Radfahrer haben schon Probleme, mit normalen Rädern aneinander vorbeizufahren. Wenn es zwei Radwege gibt, wird sich nicht an die Fahrtrichtung gehalten. Wie oft ich schon mit dem Rennrad aufs Grün ausweichen muss.
Der rechte Schuh rotiert eigentlich permanent im Gras und Gestrüpp. Meine Reifen 4 Zentimeter vor der Asphaltkante. Aber von den Lasten-, E-, & MTB-Fahrern mit 90 cm Lenker kommt keiner auf die Idee mal ein Stück weiter rechts zu fahren. Geradeaus fahren ohne Schlangenlinie ist schon zu viel verlangt.

@Blutschlumpf
5000 ist schon fast gestohlen. Normale Mittelklasserennräder fangen bei 6000 an, ohne Motor! Vom Premiumhersteller ab 8000. Mit hochwertiger Ausstattung dreht das ganze auf 10000:13.000 Euro (Marke : Premium)

Kauft euch ein Motorrad mit Beiwagen statt eines Lastenrades. Eine alte Dnepr aus der UDSSR, die hat H-Kennzeichen und kost nicht viel, säuft nicht viel.
 
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@Mxhp361 Mit so einem Ding kombiniert man die Nachteile aus beiden Welten: Teuer, sperrig, unflexibel und scheisse zu Parken wie ein Auto, langsam, ungeschützt und zum Teil energiefordernd wie ein Fahrrad. Ich denke es der wahre Wert liegt für manche Kunden in ihren Nieschenbedürfnissen: Man kann damit halbwegs viel an Orte transportieren wo man mit dem Auto nicht hinfahren kann (Fußgängerzonen, Natur,...) und sich dafür eben den Öko-Helm aufsetzen und dem Chauvinismus frönen.

@Blutschlumpf Wenn solche Räder in großen Stückzahlen mit standardisierten Bauteilen in einem optimierten Industrieprozess hergestellt werden können dann fallen auch die Preise.

@fox40phil Weil beide Produkte ein ähnliches Nutzungsszenario haben. Mit einem Lastenrad will zumindest ich keinen Ausflug machen. Und wo stellst du das denn hin? Ein normales Rad trag ich locker ein paar Stufen nach oben und häng es an die Wand. Ein Urban Arrow hat ein Leergewicht von 50kg und unpraktische Ausmaße.
 
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Mxhp361 schrieb:
Neulich war ich in einem Fahrradladen, eigentlich nur Begleitung für ein Familienmitglied, das ein normales Rad kaufen wollte. Aus Neugier hab ich mir die E-Lastenräder angeschaut – Preise zwischen 3.000 und fast 10.000 €. Ich dachte erst: „Das kann doch nicht deren Ernst sein.“ Aber der Verkäufer meinte ganz entspannt: „Die gehen weg wie warme Semmeln.“ Vor allem die Modelle ab 5.000 € aufwärts. Lieferzeiten ohne Ende, kaum nachzubestellen.
Da frag ich mich schon: Für 5.000 € kriegt man auch einen ordentlichen Gebrauchtwagen. Und ja – so ein Auto fährt sich vermutlich bequemer als ein E-Lastenrad, das in der Stadt eher wie ein XXL-Brummer wirkt. Wer schon mal drauf saß, weiß: Komfortabel ist was anderes.

Spannend finde ich auch, dass man über Versicherungskennzeichen für diese Teile kaum redet. Die sind schwer, schnell und nicht gerade ungefährlich – gerade im Stadtverkehr. Außerdem verstopfen sie die Innenstädte mittlerweile genauso wie Autos. Ein kleines Kennzeichen würde wenigstens ein bisschen Ordnung schaffen und nebenbei noch Geld in die Staatskasse spülen.

Und dann die Grundsatzfrage: Wer kauft sowas? Offiziell fürs Klima, klar – aber die meisten Modelle kommen trotzdem aus Fernost, oft mit zweifelhafter Ökobilanz. Am Ende kauft man also ein Prestige-Objekt, das mehr nach Lifestyle und Subvention riecht als nach echter Nachhaltigkeit.

Für mich wirkt das Ganze wie eine Mischung aus cleverem Marketing, grünem Gewissen und einem Hauch Statussymbol. Die Preispolitik ist irre, die Nachfrage trotzdem riesig. Ein faszinierendes Phänomen – auch wenn’s mir persönlich nicht in den Kopf will.
Manche Leuten bauen halt so die Bewegung in ihren Alltag. Natürlich könnte man sich faul in ein Auto setzen, zum nächsten Supermarkt gurken usw.

Besitze auch ein Lastenrad, eine total alte Gurke die damals mal ein Eiswagen war, damit fahre ich fast alles weg und kaufe sogar Zement und Holz damit ein. Wenn man nicht gerade in der Stadt wohnt ist das ein schönes Erlebnis.

Für mich ist aber der größte Vorteil dass ich den ganzen unfähigen und schwachsinnigen Autofahrern nicht ausgeliefert bin.

Kein Auto, keine Versicherung, kein Sprit und Waden aus Stahl. Muss man da ernsthaft nach dem Grund fragen? Nichtsdestotrotz, 10.000€ für ein Lastenrad wären völlig absurd, auch wenn ich nie eins gesehen habe.
 
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