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Hallo, nehmen wir mal an ich habe 3000€ und möchte das in Postbank Festgeld anlegen, da kriege ich ja Zinsen dafür. Meine Frage ist muss ich die Zinsen dann versteuern und wenn ja wieviel? Wenn ja, muss ich das dann selber machen oder wird das Geld von der Bank direkt einbehalten? Ist sowas eine sichere Einlage oder würdet ihr davon eher abraten?
versteuern: ja (du hast aber einen Freibetrag!!)
wie viel: ka
in der Regel wird das Geld direkt einbehalten/abgeführt
Sicher: ja, bis 100.000 Euro ist eigentlich alles sicher (in Deutschland) bzw 50.000 in Europa
Aber nur wenn Du über den Sparer-Pauschbetrag von 801€ kommst, was bei der genannten Summe eher unwahrscheinlich ist. Alles darüber wird dann mit 25% Abgeltungssteuer + Kirchensteuer + Soli besteuert, was (wie schon gesagt) die Bank macht.
Ja, das Festgeld ist eine sichere/ konversative Anlageform, aber nicht flexibel. Du bist an die Laufzeit gebunden. Wenn du das Geld also schon vorher benötigen solltest, musst du mit Verlusten rechnen.
Die Steuern werden meist schon direkt von der Bank abgeführt, das kannst du aber auch nochmal mit deinem Berater vor Ort klären. Du musst es aber in jedem Fall in der Einkommenssteuererklärung mit angeben.
Also mir geht es erstmal ums Prinzip, das dieses Festgeld nicht flexibel ist, ist mir schon klar, nur mir hat einer auf der Arbeit erzählt, ich hätte ein Jahr lang das geld Steuerfrei, wenn ich die Zinsen in der Zeit ausgeben würde, würden die nicht versteuert, danach aber schon. Wenn der Betrag aber bei höheren Zinsen versteuert werden muss, muss ich das auch in der Steuererklärung angeben? Weil wenn die Bank das einbehällt, sollte das doch eigentlich unnötig sein?
Wenn man den Freibetrag nicht (oder rückblicken falsch) angibt kann man den auch bei der Steuererklärung nachträglich berücksichtigen.
Wenn du kein Einkommen hast bzw. damit unter den Grenzen bleibst (Schüler, Student) würde ich eine Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt beantragen und bei der Bank abgeben. Damit sind dann alle Probleme mit der KESt umgangen
die KESt wird direkt bei der Zinszahlung einbehalten - darüber gibt es auch einen Beleg.
Wenn Du einen Freistellungsauftrag stellst können bis zu 801 EUR steuerfrei (Singles) ausgezahlt werden, der Rest dann steuerpflichtig. Freistellungsaufträge lassen sich auch aufteilen (z.B. Bausparkasse und Hausbank), wichtig ist nur, in den Gesamtbetrag nicht über 801 EUR laufen zu lassen.
Von wegen sicher: es ist mitnichten ALLES sicher!
Die üblichen Bankprodukte wie Festgeld und Sparbuch ja - sie sind durch die Einlagensicherung bis zu Höchstbeträgen abgedeckt. Wertpapiere wie Inhaberschuldverschriebungen oder Investmendfonds dagegen nicht!
Eigtl. ne Frechheit... auf jeden Sch*** muss man irgendwie Steuern oder sonstige Abgaben bezahlen *grrr*
Ist ja kein Wunder das die Leute ihr Geld ins Ausland schaffen...!
@DerBaya: kein wunder der wolfgang schäuble und die angela merkel wollen es deswegen damit die sich ihre diäten erhöhen können klingt doch logisch oder?
Eigtl. ne Frechheit... auf jeden Sch*** muss man irgendwie Steuern oder sonstige Abgaben bezahlen *grrr*
Ist ja kein Wunder das die Leute ihr Geld ins Ausland schaffen...!
selbst wenn du 25.000 EUro zu 3% anlegst bist du noch unter dem Freibetrag ... ich finde wer mehr als so viel Geld hat und die auch noch so freizügig zur Verfügung dass er es mal "schnell" anlegen will sollte auch die Steuern zahlen
solltest du dennoch mal mehr anliegen, aber kein hohes (unter 7000€/jahr) Einkommen haben, lasse dir wirklich eine NV Bescheinigung vom FA ausstellen. Ideal für Schüler/Studenten/Azubis die mit etwas höherem Kapital daherkommen.
Diese NV Bescheinigung musst du dann auf dem Postwege oder eben direkt bei deiner Bank abgeben, dann wird generell nichts abgezogen und das, was üer 801€ anfällt von deiner Steuerfreigrenze "abgezogen".
Richtig interessant wird das derzeit aber erst ab ca 40.000€, da die Zinsen relativ gering sind (Ich kann den Santander Sparbrief empfehlen: aktuell 2,75% auf 2 Jahre)
Äh ja, welche Bank das wohl sein soll - ich kenne keine, die mich ausführlich und verbindlich berät. Können die ja auch nicht mehr, da sie zunächst ihre eigenen Produkte verkaufen müssen.
@topic
Einiges wurde schon genannt, ich versuche es dennoch mal korrigiert zusammen zu fassen.
1. Frage: Hast Du noch andere Kapitaleinkünfte? Hast Du Deinen Banken bereits Freistellungsaufträge gegeben? Danach ergibt sich dann, ob von Deinen Festgeldzinsen Steuern abgeführt werden...
2. Diese betragen 25% + Soli (wird gerne vergessen) + evtl. Kirchensteuer. Wird automatisch von der Bank gemacht. Du bekommst dann auch von der eine Übersicht über die gezahlten Steuern...
3. Diese widerum kannst Du dann bei der Steuererklärung einreichen und bekommst ggf. Geld zurück. Das Ganze nennt sich Günstigerprüfung. Du zahlst bei Kapitalerträgen also maximal die 25% + Soli + KiSt. (Ausnahmen lasse ich jetzt mal außen vor).
Bzgl. der Sicherheit: bei 3.000 EUR würde ich mir da keine Gedanken machen. Interessant wird das erst bei anderen Anlagesummen.
Mein Banker macht das ganz gut. Der TE kann auch zur Postbank gehen. Dafür sind die Vermögensberater da.
Aber der Hintergedanke war eher dieser: Kein CB-User wird sein Hab und Gut opfern, falls der TE falsche Tipps bekommt.