News Zu unsicher: Google verzichtet auf Windows

Habe mir hierzu die ersten Kommentare zum Thema gelesen und mir gings schlecht....

Da hat mal Google eine richtige Entscheidung getroffen:)
 
@ProSpeed
made my day

naja wenn man sein eigenes betriebssystem einsetzt spart man sich schonmal die windows lizenzkosten bei 20k rechnern oder wieviele die haben.
"Gewinnmaximierung"
 
@DaveStar:
deine argumentation bis etwa zur hälfte ist diesmal (verzeih mir) richtig. aber dann begehst du einen gravierenden fehler.

ja, in diesem fall ging es um einen angrif auf einen desktoprechner. und ich lass mal so stehen, dass windows-desktop rechner wegen ihrer verbreitung attraktiver für hacker sind (einfach mal angenommen).

dann könnte man dein argument als ein indiz nehmen. mehr aber auch nicht. du bist immer noch nicht halbwegs nahe an einer plausiblen begründung. weil windows attraktiver für hacker ist läßt nicht den schluß zu, dass es genau so sicher ist, wie andere systeme und nur wegen der höheren anzahl an hackversuchen auch mehr erfolgreiche angriffe gibt.

das könnte so sein, muss es aber bei weitem nicht.

und der nächste denkfehler folgt auf den fuß:
du sagst es wäre gefährlich sich für z.b. linux zu etnscheiden, weil es konzeptionell sicherer ist. nun ja, ich vermute du meinst, dass man sich darauf ausruhen tut. wohl wahr, kann passieren.

aber mist bauen user so oder so. da nehm ich doch besser ein system, welches wenigstens das gröbste besser macht.

ich wünschte ich würde übertreiben, wenn ich sage windows ist ne katastrophe. aber das ist nicht der fall. es ist allerdings eine katastrophe, welche mittlerweile rel. gut eingemauert wurde, mit pflicken. gesund ist das auf dauer allerdings nicht, ganz zu schweigen von den pflegekosten.

im prinzip kann man jede lücke stopfen, wenn man will. egal wie mies das grundgerüst ist. und genau das wird bei windows gemacht. aber hat man ein gutes grundgerüst, dann tauschen weniger lücken über die zeit auf, sie sind einfacher zu stopfen und sie sind sicherer zu stopfen.

die schlechte konzeption von windows ist fakt. das die ggf. höhere attraktivität von windows für hacker die schwächen praktisch stälrer hervorhebt mag ja teils sein, aber d.h. nicht, dass windows nicht ohne diesen "bonus" nicht ebenfalls abstinken würde. das es das tuen würde läßt sich aus dem scheißhaufen von gerüst aus dem es besteht ableiten.

im übrigen, die konzeptionellen probleme von windows treten nicht nur bei fragen der sicherheit hervor, sondern auhc bei performance, stabilität und wartungsaufwand. wer sich mal mit der api vom IE beschäftigt hat, hat evtl ein wenig einblick bekommen was für einen scheiß die da zusammenschustern.
 
Die Veröffentlichung einer solchen PR-Mitteilung hat wohl seine Gründe:
Erste Schritte zur Bewerbung des eigenen Betriebssystems,
In Anbetracht von Google Chrome MUSS Google einfach klarstellen daß man nicht das größte Konkurrenzprodukt nutzt. Dass Chrome dabei noch nicht fertig ist und man stattdessen (auch öffentlich) erstmal eins der anderen (weil wesentlich weniger verbreiteten OS) nutzt spielt erstmal keine Rolle - Hauptsache weg von Windows.
Computerbase weist selbst darauf hin:
Künftig will Google intern auch die Verwendung des eigenen Betriebssystems Chrome OS forcieren.
 
Lumi25 schrieb:
Aha ja mit Google OS fange ich mir wahrscheinlich nichts ein. Das Betriebsystem erkennt den Virus und vernichtet ihn wahrscheinlich sofort. Wenn Google mir dafür eine lebenslange Garantie gibt kaufe ich es mir gerne.

Dann fang an zu sparen. Denn Chrome OS setzt sich bei jedem Neustart in den Ausgangszustand zurück.

Daher stellt sich mir dabei eher die Frage, ob Google künftig die Entwicklung neuer Produkte komplett online abwickeln kann und will, oder ob man dann auf Mac entwickelt und Chrome OS vielmehr zum testen und für die Kommunikation insgesamt verwendet.

DAASSI schrieb:
vermutlich benutzen die noch IE 6 :D
und von Avira AntiVir haben die auch noch nichts gehört, Eigenverschuldung

Ich hoffe doch, sie verwenden stattdessen MS Security Essentials. Und das nicht nur, weil es auch bei kommerzieller Nutzung kostenlos ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Verbreitung des Betriebssystems als Argument für die geringe Zahl an Mac Viren vorzuschieben, wurde schon mehrfach widerlegt. Keine Plattform wäre besser geeignet für einen Großangriff als Mac OS X. Und trotzdem gibt es sie nicht. Es gibt definitiv andere Kriterien für einen Hacker als den Verbreitungsgrad der Plattform, die er angreifen möchte.
 
dMopp schrieb:
Schon witzig wenn ein IT-Unternehmen mit ach so viel Erfahrung die Schuld wieder bei nem Fremdunternehmen sucht... xD
Nun ja, wenn ein einfaches anklicken eines Links (nicht das öffnen eines Dateianhangs!) ausreicht dann ist der Hersteller der betroffenen Software natürlich überhaupt nicht verantwortlich...
 
Sicherer != Sicher ...
Unix ist schon sicherer als Windows, das liegt schon am System.
Das es dazu eher kaum Viren gibt die unter einem Unixsystem laufen (von denen es auch sehr viele verschiedene gibt) kommt eben auch noch dazu. Je beliebter Linux wird desto mehr wird es geben, ist logisch. Genau so logisch ist aber das die Prävention dagegen ebenfalls steigt.

Generell also ein guter Schritt gegen DAUs am Arbeitsplatz.
Echte Hacker schreckt ein Unixsystem aber nicht ab.

Der MSN Messenger ist definitiv schuld wenn es so abgelaufen ist.
Für das Teil gibt es im Netz haufenweise Exploits die sogar einen kompletten Remotezugriff ermöglichen.
 
mac osx ist sicherer ? yupp vllt weil keiner den murks nutzt und sich schädlinge nur minimal lohnen ;)
 
Das ding ist, dass Server keine Links anklicken. So gesehen sollte man einfach nicht auf dubiose links klicken. da hilft ein linux auch nicht viel
 
Eine weise Entscheidung von Google, den unsicheren Microsoft Windowskram endlich zu verbannen! :evillol:
 
Die Lücke hat rein garnichts mit Mac OS X zu tun. Da wurde wohl eher die reißerische Überschrift fokussiert.
 
Ja klar gebt doch gleich der CPU die schuld die hat ja schliesslich den Virus berechnet XD. Nur ein Grund für Ihr eigenenes Fehlerhafter OS.
 
@ Dese

weil windows attraktiver für hacker ist läßt nicht den schluß zu, dass es genau so sicher ist, wie andere systeme

Natürlich nicht, diesen (falschen) Schluss habe ich auch nie behauptet.
Aber weil Windows attraktiver für Cracker ist, wird es häufiger angegriffen als andere Systeme - unabhängig davon, ob es weniger sicher ist oder nicht, als die anderen.


du sagst es wäre gefährlich sich für z.b. linux zu etnscheiden, weil es konzeptionell sicherer ist. nun ja, ich vermute du meinst, dass man sich darauf ausruhen tut. wohl wahr, kann passieren.

Meine Argumentation richtete sich eher gegen Mac OS X als gegen Linux (Begründung weiter unten).
Wie du schon einigermassen richtig verstanden hast, habe ich nicht gesagt, dass es gefährlich ist, sich für das konzeptionell Sicherere zu entscheiden. Ich habe nur gesagt, es ist gefährlich, sich darauf zu verlassen, dass man sicher ist, nur weil man ein besser konzipiertes System hat.
Wenn dein System Sicherheitslücken hat, die jedem mit vergleichsweise 'unverdächtigen' Mitteln den Rootzugriff erlauben, dann nützt dir auch die sichere Konzeption nichts. Und ich hab ja das hier bereits verlinkt. Viele dieser Lücken betreffen Software, die Standardmässig auf den Macs läuft und benutzt wird, viele betreffen auch das System an sich.

im prinzip kann man jede lücke stopfen, wenn man will. egal wie mies das grundgerüst ist. und genau das wird bei windows gemacht. aber hat man ein gutes grundgerüst, dann tauschen weniger lücken über die zeit auf, sie sind einfacher zu stopfen und sie sind sicherer zu stopfen.

Ja. Aber Microsoft ist mittlerweile recht gut im absichern. Zudem ist (zumindest bei Win 7) auch die Grundsicherheit schon halbwegs solide... im Vergleich zu früher halt.
Wohingegen sich bei Mac OS X offenbar die Lücken nur so tummeln und (weil scheinbar keine Bedrohung da ist) auch nicht besonders schnell und zuverlässig gefixed werden.
Wenn da mal der Grossangriff z.B. auf QuickTime losrollen würde, gäbs vermutlich viele Opfer - oder vielleicht gibt es sie auch schon, und man weiss es nur noch nicht.

Unter Linux hat man den Open-Source-Faktor und die grosse Diversität, die einen breitgestreuten Angriff unattraktiv machen. Aber beim Mac gibt es Software, die Standardmässig jeder benutzt. Folglich wird mit zunehmender Verbreitung der Macs auch die Userbasis dieser Software grösser und somit die Attraktivität, Lücken zu suchen und auszunutzen.
Und diese Lücken werden gefunden werden, denn die proprietäre Apple-Software ist nicht weniger schlampig programmiert, als ihre Windows Gegenstücke. Scheinbar eher noch schlampiger. Nochmals ein Zitat vom Sicherheitsexperten Felix von Leitner: "Quicktime ist eh eine einzige Trojaner-Deployment-Plattform".
Und wie gesagt: Die Tatsache, dass Apple dann wohl das sehr viel kleinere und unerfahrenere Security-Team hat sowie die Tatsache, dass die Mac-User weder Virenscanner noch Sicherheitsbewusststein haben werden, könnte dann zum bösen Erwachen führen.

Ich will mit dem Allem, wie man hoffentlich versteht, überhaupt nicht aussagen, dass Windows super und der Rest Schrott ist. Ich sage nur, dass man realistisch bleiben sollte und die offenkundigen Sicherheitsmängel bei Mac OS X nicht unter den Teppich wischen sollte mit "ach ist ja eh viel sicherer".

Ergänzung: In Fefes Blog gibts jetzt sogar auch zum Thema noch ne Meldung ;)
Zitat: "OK, was ist hier bitte die Botschaft? Google hält OS X für sicherer als Windows? HAHAHAHAHAHA"
 
Zuletzt bearbeitet:
towa schrieb:
Ach rofl was von Menschenverstand erschaffen wird, kann auch von Menschenverstand umgangen werden ;)
Hier kam nun wirklich Faktor 2 dazu, nen "doofer User"...
Naja ist eh eine Frage der Zeit bis Google mit dem eigenen System alle Rechner ausstattet anschließend wird die welt zweigeteilt und nichts läuft mehr wie es soll und wo es soll ;D

nichts läuft mehr wie es soll und wo es soll?
Hört sich nach Windows an :lol:

@topic:
Ich frag mich ob Unix auch noch so sicher wie sein Ruf ist wenn es einmal ein attraktives Ziel für Hacker darstellt. Ich meine ist nicht eigentlich so ziemlich jedes Betriebssystem unsicher wenn es genug Hacker gibt?
 
naja ich bezweifle dass die anderen Betriebssysteme sicherer sind)

Über Microsofts Instant Messenger wurde einem Mitarbeiter ein Link auf eine Website mit Schadsoftware geschickt, die den Kriminellen den Einbruch in Googles Firmennetzwerk ermöglichte.
und das hat ja nichts mit einer Lücke im System zu tun,das Problem saß vor dem PC
 
Zuletzt bearbeitet:
Google wird wohl eher auf Linux umsteigen, da, wie DaveStar richtig geschrieben hat, auch Apple mittlerweile ein großer Konkurrent ist.
 
der punkt ist aber ein anderer: auch wenn linux nicht platz eins belegt so sind unix-derivate weit genug verbreitet um lukrative ziele von angriffen zu sein. und um dieses blödsinnige pseudoargument ging es mir.

Die mit Abstand am weitesten verbreiteten Schädlinge im Internet sind Malware für Windows-Systeme. Diese Sicherheitslücke versucht google zu umgehen, indem sie Windows-Systeme verbietet. Wären dagegen Linux-Derivate bei End-Usern weiter verbreitet als Windows-Systeme, gäbe es wohl mehr Malware für/gegen Linux-Systeme.

Nichts anderes hatte ich in meinem post behauptet.
 
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