Zusammenbau eines Servers - worauf achten?

Ich habe von Western auch "normale" Sata im Raid0. Die sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und kosten bei der 250 Variante 10,- mehr.
 
Tunguska schrieb:
Solange über den Verwendungszweck nichts bekannt ist, kann niemand ernsthaft irgend welche Komponenten empfehlen.

Der Verwendungszweck ist zum Teil schon gefallen. Hostingprojekte (One-Klick-Hosting) und Gameserver.

VertAlex schrieb:
Ich habe von Western auch "normale" Sata im Raid0. Die sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und kosten bei der 250 Variante 10,- mehr.

Und das wären welche?
 
Shor schrieb:
Okay - dennoch "übertrieben" für mich. Selbst die "Standard"-Anbieter für dedicated Server haben zu 90% diese C2D nicht verbaut.




Das mit den Netzteil halte ich fast schon wieder zu übertrieben.. diesen Luxus bekommt man idR ja auch nicht bei den oben genannten "Standard"-Anbietern.

Ja ... wie hoch ist denn dein Budget. Wenn ich jetzt etwas bessere Hardware als "normal" nehmen müßte, hätte ich Angst das das Sys abraucht.Gibt halt keine günstigen Server für 24/7
 
Naja man kann schon generell Überlegungen anstellen, welche Komponenten Probleme machen könnten. Hier kann man dann besonders auf Ausfallsicherheit achten.

Netzteile von Seasonic kann ich auch aus schon genannten Gründen (Effektivität & geringe Ausfallrate) empfehlen. Wenn es denn kein redundantes wird.

Du willst also einen Terabyte als verfügbaren Speicher haben. Da bist du dann aber bei Raid1 mit 4x 500GB und bei Raid5 mit 3x 500GB dabei. Oben war nur die Rede von 2x 500GB... ;)
 
Naja, belassen wir es dabei, ich weiß schon eine ganze Menge mehr. :)
Ich sag' mir nur immer, dass ich qualitätstechnisch "nur" solche Hardware brauche, die auch die oben genannten Hoster in ihre dedicated Server pflanzen. Und da ist, bei einem Monatspreis von tw. deutlich unter 100 Euro, auch kein redundates Netzteil drin sein und genausowenig eine 150GB Festplatte für 170 Euro oder Intel Xeon Prozessoren.

--

@ The_1st_Knight: Jap, richtig - mein Fehler.
 
Shor schrieb:
Und das wären welche?

Die Wester Digital WDC2500YS-01SHB0 mit 250GB. Steht eigentlich in der Signatur, dachte ich aber seh schon, da kleben auch schon Spinnennetze dran.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf eine gute Kühlung der einzelnen Komponenten solltest du auf jeden fall achten.
Bei der Auswahl des CPU-Kühler kannst du dich nach dem Performancevergleich richten und den für dich passenden Kühler raussuchen.

Zur kühlung der Festplatten empfehle ich dir den Zalman ZM-2HC-2 . Er ist nicht wirklich teuer und kühlt wirklich super.

Nimm als Gehäuse bitte kein billges sondern les dir ein paar Testberichte durch welche eine gute Luftzirkulation aufweisen.
 
Wunderbar - danke euch. :)
 
Mir ist sogar noch was wirklich relevantes zum Thema eingefallen. Die extrem teuren Servekomponenten zielen eben auf (Hoch-)Verfügbarkeit auf. Sprich sie sind dazu da Downtime zu minimieren. Das dürfte so ziemlich das Ziel eines jeden Hostingproviders und Webhosters sein. Im Regelfall bieten diese 99,5% Verfügbarkeit an. Einige sogar noch weniger. Erst wenn es um Hochverfügbarkeit (99,95%) geht, lohnt es sich, kräftig in redundante Systeme mit Netz und doppeltem Boden zu investieren. Da kommt man dann schnell mal in den zweistelligen k€ Bereich.

Ich denke, dass du eher in privatem Rahmen Dienste anbieten willst und eine hohe Verfügbarkeit nicht Prio 1 hat.
 
Also einen richtigen Server kauft man.
Da hast du dann auch einen ganz anderen Support.


Willst du wirklich einen Server selber basteln:

1. Nur Speicher verwenden die der Mainboard-Hersteller empfiehlt und auf der HP angibt.

2. Mindestens Raid 1,5 oder 10 verwenden. Ideal wäre auch eine Mischung aus Raid1 für das System und Raid 5 für die Daten aber dafür benötigst du schon min. 5 Platten

3. Verwende um Himmelswillen keinen Onboard Raidcontroller. Eine guter PCI-E Raidcontroller sollte es auf alle Fälle sein. Kosten ab. 300€

4. Sehr gute Kühlung installieren. 4x 80er oder 120er Lüfter sollten es schon sein.
Vorallem die Platten sollten gut mitgekühlt werden. ( 2 vorne 2 hinten )

5. Gutes Netzteil ist Pflicht! Besser wären 2 für die Ausfallsicherheit, aber die wenigsten Boards bieten einen Anschluss für 2 Netzteile.

6. Eine USV würde auch dazu gehören.

7. Festplatten die für Dauerbetrieb ausgelegt ist würde ich empfehlen.

8. Ein Servermainboard und ein Serverprozessor gehören auch dazu, aber ich glaube das sprengt die Kosten und wäre für das wohl übertrieben.

lg,
test


PS:
THG baute einmal selbst einen Server für 2000€. THG ist zwar nicht die Reverenz-Seite aber zum drüberfliegen ganz ok.

http://business.thgweb.de/2006/10/22/bauanleitung_buero-server_fuer_2000_euro/
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
unterschätze das Netzteil nicht. Gerade Netzteile machen öfters Probleme, deshalb haben Server in der Regel 2 redundate Netzteile. Hier auf keinen Fall sparen!!:D
 
Also ich kenn einige Leute die ihre Privatrechner 24/7 laufen haben, mit normalen Komponenten und damit keine Probleme haben. Für den Homegebrauch sicherlich ausreichend. Aber wenn man etwas mehr machen will sollte zumindest hochwertige Hardware eingesetzt werden, besser natürlich Serverhardware.

Was auch noch wichtig ist, wie die Leistungsanforderungen mit der Zeit wachsen werden. Wenn die schnell wachsen, kann es sinnvollder sein direkt auf Serverhardware zu setzen. Zum Beispiel nen Board mit 2 Sockeln. Da kann man spter einfach noch ne CPU zu packen.
Die Ersten Serverboards und CPUs sind so viel teuer als normale auch nicht. Bleibt die Frage, ob das was sie an Sicherheit versprechen das bischen Geld wert ist.


Grundsätzlich würde ich aber folgendes tun:

-gutes großes Gehäuse zb Chieftec

-Festplatten für 24/7 Betrieb, zb YS-Serie von WD, werden als Enterprise Platten geführt ;)

-Festplatten im Raid, extra Controller ab Raid 5

-alles aktiv Gekühlt

- MB CPU und RAM nach bedarf, RAM-Bänke nicht sofort voll bestzen, wenn möglich

- USV nur wenn das RZ keine eigene hat


Hoffe mal war irgendwie Hilfreich
 
Eine Combo aus RAID1 und RAID5 halte ich für vollkommen überzogen. Er will ja keine Hochverfügbarkeit.

Platten bis zu einem gewissen grad kühlen ist in Ordnung, aber die Temperatur hat nur sekundäre Auswirkungen auf die Lebensdauer. (siehe Studie von google)

Bei Desktopboards werden für gewöhnlich keine bestimmten Speicher empfohlen. Und ein Serverboard wollte er denke ich nicht, oder?

OnBoard RAID Controller sind mitunter sogar manchmal besser als eine PCI-E Karte. Beispiel ist hier ein DELL Precision den ich mal bestellt hab. Das Gerät hat ca. 4500€ gekostet und hatte einen vollkommen missratenen RAID Controller. Selbst im RAID0 mit 4 Platten brachte das Ding im Burst keine 100MB/s. Diesen Controller verkaufen die meine ich immer noch. Anderes Beispiel ist ein Controller den HP in seiner Servereinstiegsklasse verbaut hat. Absolut inkompatibel zu jeglicher Windowsinstallation. Ich hab gut eine eine Woche damit zugebracht, auf dem Ding Windows 2003 SBS zu installieren. Mit dem OnBoard wäre es auch so gegangen, war für mich aber keine Alternative.
 
Naja, Raid 1+5 finde ich nicht einmal hochverfügbar. Sondern eher eine Mischung aus verfügbar und schnell.

Es darf max. eine Platte vom System und eine von den Daten ausfallen. Ein Raid 10 wäre auch eine gute Möglichkeit. Sehr schnell und relativ gut verfügbar.

Da wir aber von einem Server sprechen und nicht von einer Workstation die 24*7 Std. läuft
ist alles außer einem Raid Schwachsinn.

The_1st_Knight schrieb:
Platten bis zu einem gewissen grad kühlen ist in Ordnung, aber die Temperatur hat nur sekundäre Auswirkungen auf die Lebensdauer. (siehe Studie von google)

Aber die Kühlung ist der Teil der Lebensdauer den man beeinflussen kann.

The_1st_Knight schrieb:
Bei Desktopboards werden für gewöhnlich keine bestimmten Speicher empfohlen. Und ein Serverboard wollte er denke ich nicht, oder?

Doch werden sie! Asus z.B. macht das.
http://www.asus.de/490/download/products/1179/1179_10.pdf


Sorry, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Klar gibt es gute Onboard-Raid Controller, aber eben nur auf Server-Boards.
Ich dachte eher an die ICH Onboard Controller, wobei das eh nur pseudo Raid Controller sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
test schrieb:
.
Ich dachte eher an die ICH Onboard Controller, wobei das eh nur pseudo Raid Controller sind.

Das Stimmt schon. Aber das sind alle günstigen Controller. Solange man aber nur Raid 0/1/10 nutzt reichen eigentlich aus. Erst ab Raid 5 werden externe teure Controller interessant, wegen dem eigenen Prozessor.
 
Sannyboy111985 schrieb:
Das Stimmt schon. Aber das sind alle günstigen Controller. Solange man aber nur Raid 0/1/10 nutzt reichen eigentlich aus. Erst ab Raid 5 werden externe teure Controller interessant, wegen dem eigenen Prozessor.

da muss ich dir voll und ganz Recht geben. Die Leistung eines Pseudo-onboard Controllers sollte auf alle Fälle reichen, nur was passiert wenn das Board sich in 2 Jahren verabschiedet?
Ein Board mit dem selben ICH Controller findet an dann nur noch auf E-Bay, das würde ich nicht riskieren. Ein aktuellerer ICH könnte dein ganzes Raid zerstören! Die Raid Controllerkarten bekommt man deutlich länger und sie halten auch länger als das gesamte Mainboard.

lg,
test
 
Und nimm auf jeden Fall einen richtigen RAID-Controller (ab 200 € gibt es ganz gute).
Wenn dir eine Platte oder das Mainboard kaputt geht, weißt du wieso...

Was hast du denn als Betriebssystem geplant?
 
frage:
wieso um himmelswillen enduser-hardware?
die ist dafür garantiert nicht gemacht. wer schonmal nen rz von innen gesehen hat, weiß, dass da keine athlons oder c2d rumstehen. das hat schon seinen grund...

mein tipp:
kauf dir einen gebrauchten ibm server. die verrecken nicht.
die sind zwar etwas teuer aber dafür laufen die 24/7/365/x

die netzteile, die lüftung und vorallem das mabo(!!!) ist für einen solchen betrieb ausgelegt. alles andere ist hobby-hardware.

http://cgi.ebay.de/IBM-eserver-xSer...2QQihZ017QQcategoryZ65568QQrdZ1QQcmdZViewItem
nen gig ram dazu und fertig.
oder ne etwas größere variante:
http://cgi.ebay.de/IBM-eServer-xSer...9QQihZ006QQcategoryZ65568QQrdZ1QQcmdZViewItem

glaub mir, damit wirst du glücklich.
wer billig käuft, käuft zwei mal.

außerdem haben ibm server coole extras...z.b remote control, welches dir sogar vom post-screen an zur verfügung steht :evillol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein bisschen übertreibt ihr schon...
Es ist klar, dass man bei der Festplatte Raid 10 nehmen sollte und beim Netzteil nicht sparen sollte, aber habt ihr euch schonmal die Server von Strato und Konsorten angeschaut? Ich hab 'nen VServer und der läuft mit 9 weiteren virtuellen Maschinen auf 'nem Celeron mit 2,4 GHz und 1,5 GB RAM. Er is zwar arschlahm und nutzt tollerweise den SWAP nicht, so dass er mit dem randvollen Arbeitsspeicher auskommen muss bzw. müsste, aber laufen tut er super stabil.
 
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