Zusatzqualifikationen während Studium

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Dayripper

Gast
Hallo zusammen,

das inzwischen für die spätere Karriere nicht mehr der reine Notenschnitt ausschlaggebend ist ja hinreichend bekannt. Deswegen würde mich mal interessieren was ihr für "Zusatzqualifikationen" oder Soft Skills zu bieten habt bzw euch aneignen wollt. Lernt ihr noch ne Sprache oder schaut ihr in fachfremde Vorlesungen rein oder Engagement in der Fachschaft usw usw usw?
Ich frag deshalb, weil ich zwar nen akzeptablen Schnitt habe und nebenher noch ne Jugendmannschaft trainiere aber mich gerne noch quasi weiterbilden würde wenn mal wieder ne Phase ist wo es im Studium etwas ruhiger ist.

Mfg Philipp
 
CISCO CCNA (Netzwerkzertifikat)
Trainerausbildung (Seminare halten,etc.)
PTC ProE Wildfire (3D CAD)
 
Gehe seit 3 Jahren nebenbei bei einer Firma arbeiten und habe dort einen Festvertrag. Ansonsten versuche ich, nicht nur Scheine zu sammeln und Pseudowissen zu kulmulieren, sondern auch was von meinem Studium mitzunehmen. Dazu gehören auch Reisen und ein Auslandsaufenthalt.
Ich jedenfalls würde niemanden einstellen mit blütenreinem Lebenslauf aber ohne Ecken und Kanten und glattem Durchmarsch von einer Bildungsinstitution zur nächsten. Nicht zu Unrecht sagt man dann manchen Studenten nach, dass sie nicht mal nen Nagel in die Wand schlagen können...
Praktika sind schon fast Standard, denke ich. Dabei sollte für dich nicht zu kurz kommen, für dich selbst rauszufinden, wo du beruflich eigentlich hin willst.,

Was Fachschaft angeht: Ich kenne viele die dort sind und bestimmt die Hälfte macht es aus Karrieregründen mitunter. Ich könnte das Spiel mitspielen, habe aber keine Lust darauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sieh zu, dass paar Praktika machst (auch im Ausland) und noch en paar Sprachkurse, bzw. en paar Schulungen in dem Bereich, indem mal später arbeiten willst! Ich denk den sozialen Bereich hast mit deiner Jugendmannschaft schon genug abgedeckt ;)
Gruß
 
Also Fachschaft kommt für mich auch nicht in Frage. Würd zeitlich mitm Training kollidieren und auch hier sind mindestens die Hälfte wegen Karrieregründen da und nicht aus Eigenmotivation, weil am ersten Tag unser Dekan ne große Rede auf die Fachschaft gehalten hat und er quasi jedem n 1a Empfehlungsschreiben geben will der in der Fachschaft ist.

Sprachen sind überhaupt nicht mein Ding. Englisch kann ich mich zwar verständigen aber sonderlich gut ist es sicher net. Mein großes Latinum ist auch nur aufm Papier vorhanden.

Studier übrigens Chemie, falls des was zur Sache tut. Mach jetzt im Sommer den erweiterten Sachkundenachweis (Gefahrstoffe und so was). Der wird hier kostenlos angeboten, wenn man den später privat machen will kostet der rund 1.500€.

Praktikum ist natürlich immer gut. Weiss eigentlich auch schon welche Fachrichtung ich haben will und werd mal schauen, dass ich da in den Sommerferien was krieg um mir endgültig sicher zu sein.

Bin für weitere Kommentare, Tipps und Empfehlungen dankbar. :):)
 
Auslandsaufenthalt ist nicht so wichtig, wie man glauben machen will. Es geht auch nur etwa ein Viertel aller Studenten weg und die Gründe dafür sind verschieden. Ich denke, wer weltoffen ist, eine gute Allgemeinbildung hat und sowieso schon weiß, dass es in Brasilien nicht so pünktlich abläuft wie hier, kann ruhigen Gewissens darauf verzichten - gerade wenn man im Bachelorprogramm ist.
Ich weiß nicht wie das zur Zeit abläuft, aber bis vor kurzem ist der Doktor in Chemie noch immer Standard, zumindest haben die meisten Diplomabgänger ihn gemacht. Das wird also auch nicht als Alleinstellungsmerkmal herhalten können.
Englisch verhandlungssicher sollte für einen Akademiker, der später 45.000€ verdienen will, selbstverständlich sein.
Herausstechen tut man eigentlich nur mit exotischen Sachen wie japanisch, mandarin, russisch und dergleichen. Wenn man allerdings keine Händchen dafür hat (ich bin auch so einer), dann sollte man das lieber lassen.
Dann gibts da noch die Debattierclubs und andere Angebote, um die Kommunikationsfähigkeiten auf Trab zu bringen. Ein guter Personalchef wird solche Dinge bemerken.

Das unbedingte ehrenamtliche Engagement finde ich zumindest fragwürdig. Die meisten Studenten machen es nur wegen der Zeile im Leerlauf. Ich werde das nicht machen und bei der Frage, warum ich mich nicht nebenher sozial engagiert habe, antworten, dass ich meine Prioritäten auf meine eigene persönliche Entwicklung gelegt habe. Ich hoffe, Ehrlichkeit kommt gut an :D
 
Aber haengt ehrenamtliche Taetigkeit nicht auch mit der eigenen persoenlichen Entwicklung zusammen?
Klar, sowas nur des Lebenslaufs wegen zu machen bringt nichts. Aber jemand der wirklich Spass an so einer Taetigkeit hat und sich engagiert wird seine persoenliche entwicklung sicherlich positiv beeinflussen.

Wie waers denn mit einer studentischen Initiative?
- http://www.bdsu.de/
- http://www.aiesec.de/de/aiesec_germany/
- http://www.bonding.de/web/web.nsf
- http://www.market-team.com/national/
- http://www.mtp.org/

Schau einfach mal was es an deinem Hochschulstandort so gibt (ich hab jetzt nur die groessten aufgezaehlt). Ich bin seit einiger Zeit bei MARKET TEAM und es gefaellt mir sehr gut. Nette Leute, viele Unternehmenskontakte und einiges an Foerderung. Ich aerger mich nicht schon frueher damit angefangen zu haben.

Im Prinzip sind die auch fast alle interdisziplinaer. Also auch als Chemiker ist so ein Engagement in einer studentischen Unternehmensberatung sicher nicht schlecht.
Ich hab jedenfalls irgendwann die Krise bekommen Tag aus Tag ein nur bei Physik, Mathe und Chemie abzuhaengen und hatte Lust einfach mal sowas neben der Uni zu machen.
 
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