News Zweifel an französischem Three-Strikes-Gesetz

@ ascer

Was hat den bittesehr ein Gesetz für die Bestrafung einer Straftat,in diesem Fall digitaler Diebstahl eines geistigen Eigentums mit der Freiheit der Demokratie zu tun ?

Die ganzen anderen, sehr fragwürdigen Gesetzesvorschläge unserer Regierung,die Du genannt hast,die wirklich mehr der Kontrolle und Überwachung des Volkes dienen,anstatt irgendeinen anderen Zweck zu dienen sind wirklich fast alle nahe an der Grenze zur Verfassungswidrigkeit und bedrohen unsere Freiheiten.

Solche Gesetze würde ich auch niemals gutheißen,weil Sie eben ihren angeblichen Zweck in keinster Weise zweckmässig erfüllen,sondern den Bürger eher blenden sollen,um Ihn seine Freiheiten unbemerkt zu beschneiden.

Aber dieses von mir als gerecht empfundene Gesetz trifft ja nun wirklich nur die,die es auch verdient haben.
Allerdings sollte es nur etwas überarbeitet werden,dass es erst dann angewand wird,wenn einem die Polizei und Staatsanwaltschaft die Schuld eindeutig bewiesen haben und nicht so,dass man generell immer schuldig ist,solange man nicht seine Unschuld bewiesen hat.

Und zum Thema Streamingdienste:

Sämtliche Arten von Streamingdiensten finde ich deswegen harmlos und eher positiv,als negativ,weil hierdurch Niemanden ein Schaden entsteht und die Eigentümer der Werke eher sogar noch enorm profitieren davon.

Mit Streamingdiensten kann man nur einen Blick auf das geistige Angebot werfen,aber man kann das geistige Eigentum,was gestreamt wurde nicht dauerhaft nutzbar machen oder in seinen Besitz bringen.
Wenn man einen Film oder ein Lied oder den Inhalt eines Spiels nur streamt,kann man das geistige Eigentum nicht kopieren und in seinen Besitz bringen,sondern man kann es nur temporär ansehen oder anhören.

Es ist allso im Grunde eher die beste Werbung für die Inhaber geistigen Eigentums:
Man kann ihre Werke sehen oder hören,aber nicht besitzen und wird dadurch extrem verführt,sich das Werk zu kaufen,wenn man es besitzen und jeder Zeit nutzen will.

Das ist extrem wirksame,kostenlose Werbung für die Inhaber der geistigen Werke und noch zusätzlich dazu zahlen Ihnen zumindest alle legalen Streamingdienste Lizenzgebühren,dafür das Sie Ihre Werke der Öffendlichkeit vorführen dürfen.

Streamingdienste aller Art sind daher für mich gleichzusetzen mit Fernsehen.
Man kann alles sehen und hören,aber nicht dauerhaft für sich nutzbar machen oder in irgendeiner Art besitzen.

Klar kann man den Stream natürlich immer wieder aufrufen und es gibt auch Ausnahmen,dass man manche Streaminginhalte auch aufzeichnen kann,aber die Qualität ist dann meistens so schlecht,dass man es nicht wirklich für sich dauerhaft nutzen kann,man auch warten muß,bis man es wiedergeben kann und die Server auch nicht immer erreichbar sind.
Das verführt einen dann erst recht dazu,sich dann das Werk kaufen zu wollen,wenn man es besitzen will und wirklich jederzeit nutzen will.

Auf die Art habe ich mir nun schon 3 komplette Lieblingsserien von mir,mit allen Folgen auf DVD gekauft und dafür fast 500 Euro ausgegeben alleine dieses Jahr,nur weil ich durch Kino.to darauf aufmerksam gemacht wurde und es mir so gut gefiel,dass ich es unbedingt kaufen und in voller Qualiät jederzeit nutzen wollte.

Genau das selbe auch bei Musikstreams auf YouTube.

Und ich bin mir sicher,dass es da noch Millionen Anderen genauso geht wie mir und sich diese dann auch zum Kauf der Streaming Inhalte verlocken lassen
 
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Meiner meinung nach verstösst dieses Gesetz gegen die Grundprinzipien von allen westlichen Staaten. Ihr kennt sicherlich den Spruch "Im Zweifel für den Angeklagten". Eine Bringschuld der Beweise ist erstens sehr unüblich und falsch, da eigentlich IMMER der Kläger beweisen muss. Daher sehe ich dieses Gesetz so wie so als nichtig an.
 
Wer war denn mit verantwortlich, dass so ein Gesetz zustande gekommen ist? Richtig, die Contentmafia ...
Und mit welchem Argument? Richtig, der Künstler(!) würde dank Raubkopien kein Geld sehen ...

Und jetzt schaut euch mal folgenden Artikel an:
http://www.techdirt.com/articles/20100712/23482610186.shtml

Wer verdient jetzt das große Geld?

(sollte eigentlich jedem hier schon lange bewusst sein)

So ähnlich kann es sich auch bei der Film- und Spieleindustrie verhalten.
Immerhin sind es größtenteils die Manager, CEOs und wie sie nicht alle heißen, die sich beschweren, dass ihnen das Geld abhanden kommt.

Ich bin ganz klar dafür, das solche Gesetze erst garnicht näher verhandelt werden bzw. das man sie nach Einführung noch einmal prüft oder Verfassungsbeschwerde gegen diese einlegt.
 
Nach den Wahlen die Wünsche der Lobby so schnell wie es geht in Gesetze umwurschteln und vor den Wahlen zurückrudern, damit der Wähler wieder freundlich gesinnt ist... irgendwie bekomme ich das Gefühl das es so nen neuen Leitfaden für "moderne" Politiker gibt... so ala "wie werde ich ein Lobbysklave und veräppel dreißt die Bürger dabei" und jeder Politiker in Europa hats bekommen...

Echte Demokratie wäre, wenn jeder Politiker sich für seine Handlungen und deren Folgen verantworten müsste... Muss übrigens so ziemlich jeder auf der Welt, außer den Politikern die am meisten rumwurschteln und mit Ihren Entscheidungen für alle sprechen... komisch oder?
 
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Ich brauch wohl keinen großen Argumente mehr bringen, denn die Vorteile von Raubkopien gegenüber gekauften Spielen, Filmen, etc. liegen so deutlich auf der Hand, das selbst blinde Personen sie sehen können.

DRM, Benutzerfreundlichkeit, Support, Sehvergnügen(keine Labertaschen und Handynutzer im Kino) und von der Qualität und den Preisen der Waren ganz abzusehen.
 
Einen wunderschönen guten Morgen,

Ich bedanke mich für den sehr konstruktiven Beitrag von ascer. Er schildert deutlich die eine Sichtweise des hier vorherrschenden Konflikts. Und da mir dieser Beitrag so gefällt, nehme ich ihn auch auseinander.

ascer schrieb:
Normalerweise kann ich durchaus lange sachlich bleiben,
Sicherheit auf Kosten der Freiheit kann & darf es niemals geben.

Da stimme ich zu. Die Freiheitsrechte dürfen nicht zugunsten der Sicherheit angetastet werden. Leider ist genau das Gegenteil derzeit Trend.

ascer schrieb:
Und allein dieser ganze Quark auch immer, dass durch Raubkopierer so viel Einnahmen flöten gehen...

Natürlich gehen Einnahmen "flöten". Es gibt auch potenziell zahlungskräftige Nutzer, die dennoch auf Raubkopien zurückgreifen. Und das sind eine ganze Menge.

ascer schrieb:
Ich kenne genug Schüler & Abiturienten, die um die 50 € monatlich haben, davon geht das meisste für Cafe's, Kino's & Parties sowie Handy oder Shopping drauf...bei den meissten sind vll. 1-2 Filme alle paar Monate drinnen...bei mir meisst 3-4...mehr Geld ist aber nunmal nicht vorhanden.

Richtig, als Schüler hat man nicht unbedingt die finanziellen Mittel immer alles aktuell und als Neuware zu kaufen. Aber es gibt auch eine ganze Reihe legale Alternativen, z.B. gebrauchte Ware oder nicht mehr aktuelle Ware erwerben. Da sind die Kosten meist nur ein 1/10 bis 1/5 des Neupreises. Wenn ich mich an meine Schulzeit zurück besinne (was zum Glück noch nicht ganz solange her ist, sodass mein Erinnerungsvermögen durchaus noch realistisch ist), dann habe ich mir einmal im Jahr eine Spiele-Sammlung gekauft. Da waren genug Spiele vorhanden, dass ich mir keine Sorgen um meinen Zeitvertreib machen musste. Außerdem habe ich mir wöchentlich eine Spielezeitschrift erworben (man will ja auf dem aktuellen Stand bleiben), wo auch nochmal eine (oder manchmal auch zwei) Vollversionen vorhanden waren. Das reichte (mir zumindest) aus.

Andere Aktivitäten kosten natürlich auch Geld. Aber auch dort kann man sich soweit einschränken. Kinos haben zumeiste an gewissen Tagen Sonderangebote, Parties haben wir immer selbstorganisiert, sodass lediglich das Bier gezahlt werden musste. Die Nutzung des Mobiltelefons kann auch optimiert werden. Wie wäre es mit kurzen Anrufen statt langer Plaudergespräche. Wie wäre es mit nur einer SMS statt einen SMS-Chat. Das Telefon ist primär zum übertragen kurzer, wichtiger Nachrichten (z.B. Termin und Treffpunkt) vorhanden. Alle anderen Inhalte können auch im persönlichen Gespräch oder auch per Email oder Internet-Chat übermittelt werden. Was verstehst du bitte unter Shopping, wenn nicht die Umsetzung von finanziellen Mitteln für Waren. Da gehört doch auch das Erwerben von Video-Spielen, Musik und Filmen dazu.

Also mit der richtigen Verhaltensweise kannst du durchaus mit einen Kontigent von 50€ monatlich auskommen. Als Schüler soll man ja auch mit einen begrenzten finanziellen Rahmen zurechtkommen und so den Umgang mit Geld lernen. Und glaub bloß nicht, dass es besser wird, wenn du dein Geld verdients. Dann kommen Ausgaben auf dich zu, an die du nun gar nicht denkst. Als kleine Beispiele: Lebensmittel, Kleidung, Möbel, Stromrechnung, Miete und Nebenkosten, Steuern, Versicherung, ...

ascer schrieb:
Ob derjenige Schüler/Abiturient nun "Raubkopierten"-Kram über Kollegen und drei Ecken sich anschaut oder nicht, wird seinen Konsum nicht erhöhen...mehr als die 50€ im Monat ist eben nicht drin, das würde sich auch nicht ändern, wenn es keine Raubkopierer gäbe.

Ebenso würde ich mir auch nicht mehr Filme kaufen. Die meissten Filme die ich z.B. beim Kollegen gucke wenn er mal wieder nen Filmeabend veranstaltet, sind zwar ganz nett, aber wären mir sicher keine 10-25 € Wert...also selbst wenn das "kostenlose Kino" bei Kollegen mal wegfallen würde...würd' selbst WENN ich mehr als 50€ im Monat hätte nicht einfach loslatschen und mir jeden aktuellen Film kaufen.

Verlangt auch niemand, dass du alles kaufst. Das, was dir aber gefällt, solltest du aber auf legalem Weg erwerben. Es ist im übrigen nicht verboten einen legal erworbenen Film mit Freunden zusammen zu schauen.

ascer schrieb:
Und Erwachsene 30+ [verfügen meist] gar nicht über das nötige KnowHow ...

Das ist eine Unterstellung, der ich nicht zustimmen kann. Ich würde ihr vielmehr widersprechen wollen. Es sind wohl eher Erwachsene 30+, die aktuelle Kopierschutz-Techniken knacken. Denn dazu gehört viel mehr Know-How als die meisten Jugendlichen haben können (nicht ausgeschlossen, dass ein paar Jugendliche sich dieses Know-How in ihrer Freizeit aneignen). Entsprechende Programme und Anleitungen aus dem Internet laden und ausführen, kann wohl jeder.

So, nun bin ich über die Nutzer hergezogen. Jetzt will ich noch etwas zu den Anbietern sagen. Hier sehe ich eine katastrophale Entwicklung. Anstatt die Kundenfreundlichkeit auszubauen, wird diese immer mehr beschränkt. Es muss doch den zukünftigen Käufer möglich sein, das Produkt vor dem Kauf zu testen. Das funktioniert mit Hardware doch auch. Wieso sollte dieses Recht bei Software nicht gelten. Stattdessen soll der Spieler die Katze im Sack kaufen. Das darf nicht sein. Ich erwarte hier kostenfreie Demo-Versionen, Hörproben, Trailer, Hintergrund-Infos, Previews... Ich muss als Konsument die Möglichkeit haben mir vorab ein Bild vom Produkt machen zu können, damit ich entscheiden kann, ob ich dieses Produkt überhaupt will. Und dieser Test muss weitestgehend frei sein von Einflussnahme seitens des Herstellers. Ein Trailer für ein Video-Spiel ist nur bedingt geeignet, sowie das Cover einer Musik-CD oder ein Bild aus einem Film. Da muss schon ein realistisches Verhältnis sein.

Wenn Hersteller sich aber mit einer solchen Präsentation ihres Produktes bloßstellen, dann haben sie falsch gewirtschaftet. Das ist nicht die Schuld der Konsumenten. Ich möchte auch kein Spiel haben, wo ich nur 5 Stunden dran spiele. Das kommt ja nichtmal an die Spielzeit von manchen kostenlosen Minispielen ran. Das ist für mich keine Vollversion und auch keine Vollversion wert. Ich denke da an die Zeit zurück als die Spielzeit 40+ Stunden war und 20 Stunden wenig waren. Das waren dann natürlich auch keine "Ich-baller-mich-durch-Spiele". Für eine besonders ausgeprägte Spieltiefe wurde viel mehr Liebe verwendet. Das hatte Video-Spiele einst ausgemacht. Diese schwindende Liebe zur Gestaltung eines Spiels, ist der Grund für die immer geringere Bereitschaft auch Geld auszugeben. Nicht der Konsument ist schuld am Untergang der PC-Spiele, sondern die Industrie selbst. Wenn die Produkte nichts wert sind, wird auch kein Geld dafür ausgegeben.

Im Film- und Musikbereich ist das nicht so drastisch. Da gibt es genügend Ausnahme-Regisseure und -Musiker, die innovativ sind. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass hier kein so hohes Budget benötigt wird, wie für ein Team von Programmierern, die mindestens ein Jahr beschäftigt werden müssen.

Mein Fazit:

Das Grundproblem hier liegt doch nichtmal in im Gegensatz von Freiheit zu Sicherheit. Es geht hier vielmehr um einen Konflikt unterschiedlicher Interessen. Auf der einen Seite stehen die Nutzer, die nicht für jeden "Käse" gleich zur Kasse gebeten werden wollen. Auf der anderen Seite stehen Anbieter, die natürlich ihre Urheberrechte am Produkt wahren bzw. ihre geleistete Arbeit vergütet bekommen wollen. Ich denke beide Standpunkte sind gut begründet.

Allerdings ist beiden Seiten jedes Mittel Recht das jeweilige Interesse durchzusetzen. Sei es durch illegale Vervielfältigung oder durch Kopierschutz, vorenthalten von Demomaterial und drakonische Gesetzesregelungen. Ich denke das eine bedingt das jeweils andere. Ich denke, das ist nicht der richtige Weg. Vielmehr sollte eine Vertrauensbasis geschaffen werden. Dieses Vertrauen ist aber gestört.

Ein solches Gesetz, wie im Artikel beschrieben, ist genauso überflüssig wie destruktiv.

Gruss
Mizi
 
Thomson1981 schrieb:
Sämtliche Arten von Streamingdiensten finde ich deswegen harmlos und eher positiv,als negativ,weil hierdurch Niemanden ein Schaden entsteht und die Eigentümer der Werke eher sogar noch enorm profitieren davon.
...


Ist n Scherz oder? Sorry aber das klingt für mich wie eine selbst eingeredete Ausrede deinerseits dafür, dass du nur über Stream Sachen schaust während andere böse Leute ja sogar Sachen runterladen und damit in ihren Besitz bringen.

Aus deiner Sicht wäre also eine Art Onlive bei dem jeder gratis in einer rechtlichen Grauzone Online Games zockt das absolute Paradies für die Spielehersteller weil die ja ach so tolle Werbung bekommen?


Betrachten wir das ganze doch mal realistischer:

-> Du sagst du hast dir irgendwelche Serien gekauft nachdem du sie online gesehen hast. Viel Interessanter ist aber, wieviele Serien/Filme hast du geschaut ohne dafür bezahlt zu haben? Solltest du tatsächlich alles gekauft haben was du über Stream gekauft hast ist das ok, sollte aber nur eine Sache dabei gewesen sein wo du gesagt hast "Was ein Schrott" und es nicht gekauft ist ein Schaden entstanden. Denn vielleicht hättest du es dir auch ohne Stream nicht gekauft, vielleicht geht es auch 100 anderen genauso, aber wenn nur jede 101 Person die Serie gekauft hätte und danach erst festgstellt hätte dass sie Schund ist, so wäre dem Anbieter dennoch ein Schaden von 1 Verkauf entstanden.

-> Du sagst Streamen ist wie Fernsehen. Beim Fernsehen zahlst du aber entweder durch die GEZ oder durch Werbung. Wie zahlst du bei deinem Streaming? Da kriegst du vllt. Werbung von der Streamseite, aber der Produzent des Films sieht davon absolut nichts.

-> Die Annahme durch Streaming würden Verkäufe angekurbelt ist m.E. genauso falsch. Natürlich gibt es Leute die Filme kaufen weil sie sie irgendwo illegal gesehen haben, aber sieh es mal andersrum. Wenn du keine Streamangebote hättest und nichts irgendwo illegal schauen könntest, würdest du dir warscheinlich viel öfter mal spontan nen Film kaufen. Natürlich wäre schrott dabei, natürlich wärst du von vielem enttäuscht, das ist aber egal denn du hättest Geld dafür ausgegeben und darum gehts hier.

-> Besitz als Vorraussetzung für Illegalität finde ich auch sehr verwunderlich. Viele Leute schauen z.B. Filme nur 1 mal. Dies passiert legal oder illegal. Genauso spielen viele Leute ein Spiel nur 1 mal. Auch dies legal oder illegal. Wo ist jetzt der Unterschied, dass der Gamer das Spiel illegal auf der Platte hatte, während du es ja nur von ner fremden Platte geschaut hast?

Komische Ansichten haben manche Menschen.....Nur weil man selbst schon in ner Grauzone unterwegs ist, dann hier noch meinen zu müssen harte Strafen für andere seien Gerecht...

bye
 
Das Gesetz zeigt doch, das wir wieder eine Revolution brauchen, nur die bekommen wir nicht, weil keiner die Eier dazu hat, dies durch zu setzen. Das Gesetz ist einfach eine Sauerei und nur möglich durch die Lobby der Software Industrie. Hier zu lande kommen auch nur noch Müll Gesetze, mit vielen Schlupflöcher für die schönen und Reichen, der dumme ist, wie allezeit der Bürger. Wir haben arme und reiche, kein Mittelstand, der ist durch die Regierung kaputt gemacht worden. All unsere Probleme stammen von den Lobbyisten ab. Einfach eine scheiß Sauerei.

Off Topic:
Konsole kaufen und Spiele in einer Videothek ausleihen und durch spielen, zurück bringen und fertig, so kann man es auch machen, das macht durch aus Sinn, der PC stirbt als Spiele Plattform aus, weil es einfach ein Unding ist, darauf sein Game zu konfigurieren, zu viele Möglichkeiten: Grafikkarten, CPU's etc. Auch die Wege sich diese Software ilegal zu holen, ist sehr hoch. Ich würde den PC als Gaming Plattform einfach meiden und lieber eine Konsole supporten.
 
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@ Seed

Ich finde das ist schon ein sehr großer Unterschied,ob man etwas nur gesehen oder gehört hat, in mittelmässiger Qualität,auf einer Streamseite oder ob man das geistliche Gut dann wirklich in seinem Besitz gebracht hat durch einen illegalen Download.Die Anzahl,ob 1 mal oder dutzende male spielt dabei keine Rolle.

Das eine (Den Inhalt des Streams) kann man nur temporär immer mal wieder ansehen oder anhören,man verfügt aber nicht frei darüber,kann es nicht vollständig beeinflussen und kann es nur sehen oder hören,wenn es zur Schau gestellt wird.

Dass Andere (der Raubkopie Download) gehört einem aber auf Dauer und man kann damit wirklich alles,zu jeder Zeit machen,verfügt dann völlig frei darüber und hat es damit illegal gestohlen.

Das ist genauso,wie wenn Du täglich immer und immer wieder in ein Kaufhaus gehst und dort auf einem Demofernseher einen Demofilm ansiehst. Der Fernseher und der Film gehören Dir nicht,Du kannst Dir beides nur ansehen in den Öffnungszeiten des Kaufhauses,aber nicht frei darüber verfügen und Du fügst Anderen auch keinen Schaden dabei zu,selbst wenn Du 1 Monat täglich ins Kaufhaus gehst und 1 Stunde lang den Fernseher ansiehst.

Stiehlst Du aber den Fernseher,sammt dem Film,kannst Du frei darüber verfügen und es geht in Deinen Besitz über,während das Kaufhaus einen Schaden dadurch erleidet,weil der Fernseher weg ist und nicht mehr verkauft werden kann.Auch wenn das Kaufhaus dann den verlorenen Fernseher durch genau den selben ersetzt,der Schaden bleibt trotzdem.

So sehe ich die ganze Sache.

Und ist das etwa nicht die perfekte Werbung,wenn man etwas gutes sehen und hören kann,es aber nicht besitzen kann und es nur dann besitzt und frei darüber verfügen kann,wenn man es kauft ?!

Vor allen Dingen dann,wenn man auf anderem Wege niemals oder nur schwer etwas über die Sache erfahren hätte oder wenn es etwas Älteres ist,was schon in Vergessenheit geraten ist und man es erst durch den Stream und damit die Bekanntmachung für die große Masse leicht erreichbar machen kann.

Die verdienen doch ein Vermögen durch solche neuen Bekanntmachungsmöglichkeiten für die breite Masse wie Streamingseiten oder Games on Demand,ohne dabei viel Geld für andere Werbewege ausgeben zu müssen.
Und selbst wenn man es dann nicht kauft,nachdem man es über den Stream 1 mal gesehen hat:Es ensteht dabei kein Schaden,weil es in diesem Fall dann nicht in Deinen Besitz gegangen ist und es halt dann einfach jemand anderes kauft,der es gesehen hat und es auch haben will.

Und ich würde mal behaupten,dass sich die meisten die Sachen auch kaufen,die sie sich in einem Stream angesehen haben,um frei darüber zu verfügen und es auch in voller Qualität geniesen zu können und sich so das Produkt viel besser verkauft,weil es über den Stream Millionen von Menschen mehr entdeckt haben,als über andere Wege.

Bestes Beispiel Youtube und Musikvideos neuer Künstler:Über das Internet erfahren auf schnellen und günstigen Weg für beide Seiten (Rechteinnhaber/Konsument) Millionen davon,der Künstler wird dadurch durch nur geringe Werbemittel berühmt und Millionen kaufen seine CD/MP3.

Würde er für seine CD nur die normalen Wege der Werbung nutzen,würden viel weniger Menschen davon erfahren und seine CD kaufen und es würde auch viel länger dauern,dass er berühmt wird,weil er auch einfach viel weniger Menschen erreichen würde.

Dein kostenloses Games on Demand Gaming System wäre eine echte Werberevolution für die Spieleindustrie und wenn es sowas wirklich einmal gibt,bin ich mir extrem sicher,dass es die Raubkopiererszene sehr schnell vernichten würde.

Und ich bin mir sicher,dass sich dann auch die Spiele viel besser verkaufen würden und es immer noch mehr Leute geben würde,die die angespielten Spiele wirklich kaufen würden,anstatt Sie nur in schlechterer Qualität und mit Imputlag übers Internet zu spielen,selbst wenn es kostenlos ist.

Das wäre es,gehe mit dieser Idee zu EA oder Ubisoft und Du wirst in kürzester Zeit,wenn man es denn wirklich technisch realisieren kann Multimillionär und wirst mit Gold überschüttet :evillol:
 
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Was spielen via Streaming betrifft, so gab es durchaus schon diesen Plan. Vor einiger Zeit gab es mal in der GameStar dazu einen Bericht. So sollte jeder in der Lage sein, ein Spiel zu spielen, egal was er für einen PC zuhause stehen hat. Also es muss nicht jeder sündhaft teure HW besitzen und kann dennoch jedes Spiel in bester Qualität spielen. Gescheitet ist das bisher a) am Internet (der Datentausch wurde gehörig unterschätzt) und einhergehend Lags, aber auch b) die parallele Lutzung solcher Rechner von mehreren Personen stellt einen erheblichen Aufwand dar. Wie aber der aktuelle Stand der Dinge in diesem Fall ist, das weiß ich nicht.
 
Thomson1981 schrieb:
Ich wäre für das Gesetz,weil es fast gar nicht die Musik- und Filmstreamer trifft,die eh nahezu harmlos sind,sondern am meisten den Raubkopierern von PC Spielen weh tut.Denn diese müssen ja ihre illegalen Spiele runterladen,wenn Sie sie umsonst haben wollen und mit diesen Gesetz kann man Sie wenigstens richtig hart treffen,wenn denen dauerhaft oder vorübergehend das Internet abgeschaltet wird.

Und die haben es wirklich nicht anders verdient,weil Sie zum großen Teil dazu beitragen,dass unser Hobby PC Videospiele langsam den Bach runtergeht mit immer weniger PC Titeln und immer nerfigeren Kopierschutzmaßnahmen.
Du hast die ironie tags vergessen. Oder sollte diese doppelmoral etwa tatsächlich dein ernst sein?

Es sei dir verziehen, PC foren wie CB ziehen nunmal eine menge leutchen mit ganz grünen ohren.
Da kommts schonmal zu solch interessantem meinungsausfluss.
 
Der Punkt ist, dass es mein Online Gaming On Demand System niemals geben wird.

Entweder es wird Werbefinanziert sein (sowas gibt es noch nicht in dieser Form) oder es wird wie das von mir genannte Onlive (das ist das was cyress auch meint) in Form einer monatlichen Gebühr laufen.



Dein Beispiel ist leider auch in dieser Form falsch. Denn 1. hat das Kaufhaus den Film dann zumindest einmal gekauft - und zwar als Version die öffentlich dargestellt werden darf, was sie meist erheblich teurer macht (das entschädigt dann nämlich den Produzenten für die möglichen entgangenen Werbeeinahmen). 2. Bezahlt das Kaufhaus dafür dann auch noch extra Gema Gebühren für entgangene Gewinne. 3. Kalkuliert das Kaufhaus diese Kosten mit ein, in der Hoffnung auf verkaufte Fernseher?

Du dagegen gehst auf www.abc.to und schaust dir dort illegal veröffentlichte Videos an. Dabei bekommst du Werbung von abc.to gezeigt.

-> Aber wo sind bei dir die erhöten Gemagebühren?
-> Wo ist bei dir die erworbene Version des Films/der Serie die für die öffentliche Vorstellung gedacht ist und daher ein vielfaches der normalen Version kostet?


Dein Beispiel müsste eher sein, dass das Kaufhaus ne illegale Version abspielt, und du dir dessen bewusst bist und es anschaust. Dann würde das Kaufhaus das ganze nämlich nur zu seinem Vorteil machen und die Hersteller hätten nix davon. Das Kaufhaus wäre einem grossen Risiko ausgesetzt dicht gemacht zu werden und dir könnte man in diesem Fall erstmal nicht direkt etwas tun, weil du eben in einer Grauzone stehst. Dennoch wäre rein moralisch dein Handeln auch hier nicht ok und du könntest aus meiner Sicht immer noch nicht in einem Thread schreiben, dass du die Bestrafung von Raupkopieren gutheisst, nur weil du nicht selbst die Kopie angefertigt hast, sondern immer fein ins Kaufhaus mit den illegalen Versionen gerannt bist.

bye


Edit:

Extra für dich habe ich grade mal rausgesucht was eine Lizenz für eine DVD kostet zur freien öffentlichen Vorschau, Vermarktung etc.

http://www.filmmonopol-server01.de/de/demo/lz_ansicht.php

Kurz zusammengefasst kostet der Film "Ausziehn" aus dem Jahre 2001 als DVD in Pal-SD Qualität für 5 Jahre dezente 49.000€

An wen gehen die wohl? Und wo zahlen deine moralisch einwandfreien Seiten derartige Gebühren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe "Raubkopien" wie Demos, die es ja leider nicht mehr gibt :(

Man bekommt einen Eindruck davon, ob sich das Spiel lohnt.

Ich gebe zu so CoDMW2 und BC2 verglichen zu haben. Gott sei Dank hatte ich die Möglichkeit, sonnst hätte ich BC2 nie gekauft .. (Leider habe ich die Demo damals verpasst...)

Nun steht in meinem Virtuellen Schrank bei Steam das gute Bad Company 2 .. und ja ich spiele es noch immer =)) Legal gekauft und viel Spaß dran...

Wenn ich überlege wie einige Spiele doch ARG enttäuschen ! (StarCraft 2 .. Das ist 1:1 Starcraft 1 -.- ... konnte die Beta spielen -.-)
 
Ich kann dem letztem Poster nur zustimmen, die Hersteller von Spielen im speziellem versauen sich doch zunehmendst selbst die Beziehung zum Kunden, Demos gibt es keine mehr bzw. werden immer mehr zurückgefahren und man geht jetzt hin und bekommt die Demo nur als "Vorbesteller". Aber der Kunde kauft doch keine Katze im Sack und alleine der Versuch ist mal dreist hoch 10 so seine Ware zu verkaufen. Also besorgt sich der Kunde seine Demo halt auf anderen Kanälen, ob jetzt über Filesharing oder anders.
Und ich bezweifele mal ganz stark das die Titel die wirklich lange gespielt werden nur gesaugt werde, ich bin mir sogar ziemlich sicher das die richtig guten titel gekauft werden. Den ganzen Schrott der so rauskommt übers Jahr wird runtergeladen, kurz gespielt und dann von der Platte verbannt. Leider ist es bei den Games so das von 10 Spielen meistens 9 Schrott sind oder keinen Langzeitspielspass bieten, sind im Umkehrschluss keine 50 Euronen wert. Was hier bei Musik und meinetwegen Filmen anders ist, wobei die meisten Filmegucker löschen ihre Kopie auch nach einmaligen gebrauch, wozu speichern, man kommt ja immer drann ans Material, und wenns ein Kultfilm ist steht auch der über kurz oder lang im Regal.
Die Kunden gehen halt mit den Möglichkeiten der Zeit, den die Industrie total verpennt hat und nur noch ihre Pleite mit überflüssigen Kopierschutzmaßnahmen und weiteren Geißelungen der User beantworten und das ohne Erfolg. Und selbst wenns kein Internet mehr dazu gibt, gibts mittlerweile 2 TB Festplatten was das Sneakernet eigendlich noch konfortabeler macht als zu Amiga und C64 Zeiten, mann kann heute die Daten in die Hosentasche stopfen statt damals Diskettenboxen durch die Gegend zu tragen, also man täusche sich nicht darüber hinweg das wenn man das Internet frei macht von Kopien, die Kopien wirklich aufhören würden.
 
"Raubkopien" wird man nie ganz eindämmen können, darüber dürften sich auch die Hersteller im klaren sein, allerdings kann man versuchen die Verbreitungswege einzudämmen. Wenn man das Beispiel mit dem USB-Stick nimmt wird es doch recht deutlich. Gäbe es weniger Möglichkeiten, Spiele, Musik, filme usw. über das Internet zu verbreiten und die Kopien müssten immer direkt also persönlich weitergegeben werden, wäre das für die Hersteller ein riesen Erfolg.
 
SublimeProphets schrieb:
Meiner meinung nach verstösst dieses Gesetz gegen die Grundprinzipien von allen westlichen Staaten. Ihr kennt sicherlich den Spruch "Im Zweifel für den Angeklagten". Eine Bringschuld der Beweise ist erstens sehr unüblich und falsch, da eigentlich IMMER der Kläger beweisen muss. Daher sehe ich dieses Gesetz so wie so als nichtig an.

ganz meine meinung.
die einzige möglichkeit könnte es vielleicht geben, wenn der französische staat zertifizierte hardware oder software lösungen anbieten würde, bei denen der anwender die alleinige zugriffsverwaltung hätte und die das surfverhalten protokollieren würde. allerdings gäbe es da dann das nächste problem, da solch ein system die 100%ige üerwachung darstellen würde. entsprechend müsste ein verfassungsbruch (aus deutscher sicht, keine ahnung wie es bei den franzosen ausschaut), mit einem zweiten verfassungsbruch "bekämpft" werden.

letztendlich muss man hoffen, dass dieses gesetz für frankreich, und somit vielleicht auch richtungsweisend für die eu, nachträglich gekippt wird. idealerweise auf betreiben der regierungspartei, die dieses gesetz auch durchgedrückt hat.
 
@ seed

Der Unterschied ist halt einfach der,dass die Anbieter von manchen Streamingangeboten meistens in einem Land sitzen,als Beispiel Tonga,wo es so etwas wie die GEMA Organisation mit Ihren GEMA Gebühren nicht gibt und es dort auch nicht verboten ist nach deren Gesetzen,Musik oder Filme für die Öffendlichkeit vorzuführen,ohne eine spezielle Vorführversion.

Das einzige was die bezahlen müssen,ist der einmalige Kauf des geistigen Angebots selbst (Was für eine Version,weis ich nicht.Bei Kinofilmen wohl der Datenträger,der auch in Kinos Verwendung findet),um es auf ihre Server hochladen zu können,die Betriebskosten der Server,das Personal der Streamingfirma,Steuern und zumindestens in manchen Ländern geringe Lizenzgebühren.

Westliche Streamingseiten bezahlen aber sicherlich alle Kosten,die notwendig sind,um die Urheberschutz Gesetze ihrer Länder nicht zu brechen.

Der Rechteinnhaber bekommt allso trotzdem ein bisschen Geld,weil ja auch die Streamingfirma das Angebot erst kaufen muß,bevor Sie es hosten kann und diese aus Image- und Qualitätsgründen meist ein Original zum hosten nehmen,weil eine Kopie oder Selbstaufnahme zu schlechte Qualität bietet.
Der Rechteinhaber bekommt halt hier nur viel weniger Geld,als wenn es sich um eine westliche Streamingseite handeln würde,wo die Kosten höher sind für Vorführversionen aufgrund anderer Gesetze.
Dafür profitiert der Rechteinnhaber vom enormen weltweiten Werbeeffekt,erreicht selbst die abgelegensten Orte der Welt mit seinen Werken und mehr Menschen entdecken und kaufen seine geistigen Werke,wodurch er dann trotzdem noch mehr Geld verdient,als wenn es die Streamingdienste nicht gäbe.

So wird auch Dein zweites Beispiel nichtig,weil dann das Ganze legal und völlig rechtens ist.
Kurz gesagt mit dem Kaufhausbeispiel: Das Kaufhaus,wenn es in Tonga steht, würde sich dann nicht strafbar machen,wenn es den Film als normale günstige DVD Version kauft,anstatt der westlichen teuren Vorführversion und es der Öffentichkeit vorspielt,weil dies dann in Tonga ganz legal und normal ist.
Und Du würdest Dich auch nicht strafbar machen,weil Du ja den Film nur angesehen,aber nicht gestohlen hast und müsstest Dich nur an alle Gesetze Tongas und die Regeln des Kaufhauses halten.

So ist das nun mal:Andere Länder,andere Sitten und auch andere Gesetze.

Auserdem hindert ja die Rechteinhaber niemand daran,mit den Regierungen dieser Länder zu verhandeln und dort einfach auch unsere westlichen Urheberschutz Gesetze einzuführen oder einfach die Preise/Lizenzgelder für ihre geistigen Werke dort zu erhöhen.

Es gibt ja glaube ich sogar schon so eine Art UN Handelsgesetzbuch der vereinten Nationen,das von der World Trade Agency geführt und verwaltet wird und zumindest Rahmenbedingungen für den internationalen Handel bietet,an das sich alle Länder,die Mitglied der UN sind halten müssen.
 
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Schön und gut nur genau da kommen wir zu der Grauzone (unabhängig davon, dass ich bezweifele, dass die Quellen der Streamseiten wirklich immer legal sind).

Es ist in Deutschland noch nicht eindeutig geklärt, welcher Gerichtsstand gilt. Ob der des Servers (dann wäre das Streaming legal) oder der des Nutzers auf dem letztendlich das ganze läuft (dann wäre es illegal).

Das gleiche gibts bei dem Thema Online-Poker welches als Glücksspiel in Deutschland auch illegal ist, allerdings in den Ländern wo die Server stehen nicht.

Und solange das nicht geklärt ist, wird es halt als Grauzone halblegal bleiben.

Trotzdem würde ich als Online-Pokerer nicht auf die Straße rennen und ein Gesetz, dass Pokerer bestraft gutheissen. Denn sollte irgendwann ein Gericht eine Entscheidung dazu fällen, kann es sehr schnell passieren dass ich genauso illegal dabei bin - oder mein Pokern aufgeben muss.

Und genau das tust du hier. Du befindest dich in einer Zone die gerichtlich noch nicht geklärt ist, aber eigentlich eindeutig aufgrund der Deutschen Gesetze verboten ist. Und trotz alledem forderst du Strafen für Leute, zu denen du sehr schnell gehören kannst, sollte ein Deutsches Gericht mal eine entsprechende Entscheidung fällen.

bye
 
Wenn man es aus diesem Standpunkt sieht,dann hättest Du sogar Recht.

Aber ich bin da eher der Überzeugung,dass wenn es so kommen sollte,die Streaming Anbieter sich einfach der Gesetzeslage anpassen würden für das Land,in welches Sie senden wollen und die nötigen Lizenzgelder bezahlen und nochmal zusätzlich einfach die Angebote,die mit den Gesetzen mancher Länder kollidieren für dieses jeweilige Land sperren würden,während es in Ländern,wo es legal ist weiter verfügbar bleibt.

Damit müsste ich dann einfach leben und manche Streamingangebote würde es halt dann einfach nicht mehr geben.Sehe über Streamingdienste eh nur meine Serien und Musikvideos,aktuelle Kinofilme nie.
Wenn es seltenerweise mal was im Kino gibt,was ich wirklich sehen will,dann geniese ich das eh viel lieber mit richtigen Kinofeeling oder warte auf die DVD,die ich mir in der Videothek ausleihen kann.

Ein Gesetz würde ich aber selbst dann trotzdem nicht brechen,wie es die Raubkopierer tun,weil ich illegale Angebote nicht nutzen würde.

Illegale Angebote im Netz nutze ich generell nie.Ist mir nicht nur gesetzlich zu riskant,sondern auch zu unseriös und die Gefahr für Viren ist mir zu groß für fremde,nicht vertrauenswürdige Downloads.

Wenn ich etwas aus dem Netz runterlade,dann nur von seriösen Anbietern und nur legale Inhalte.

Ich habe diese Diskussion und meine Befürwortung zu dem französischen Gesetz hauptsächlich deswegen veranlasst,weil ich einfach der Meinung bin,dass man gegen die ganzen Raubkopierer etwas unternehmen muß und wirklich nur gegen die Raubkopierer,gegen Niemanden sonst.

Das kann einfach nicht sein,dass der komplette PC Spielemarkt hauptsächlich nur wegen diesem Problem kapputgemacht wird und es deswegen immer weniger guter Spiele auf dem PC gibt,es an Exklussivtiteln nahezu komplett mangelt,weil die PC Spieleentwickler immer weniger Einnahmen auf dem PC Spielemarkt erzielen können.

Klar ist das nicht der einzige Grund,aber wohl einer der größten,wenn etwa über ein Drittel aller im Umlauf befindlichen PC Spiele kopiert wurde,anstatt legal gekauft worden zu sein.
 
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