Wochenrückblick: Mit Threadripper und Kuchen auf Monsterjagd

Volker Rißka 10 Kommentare
Wochenrückblick: Mit Threadripper und Kuchen auf Monsterjagd

64 Threads für 1.829 Euro gibt es von AMD in Form des Ryzen Threadripper 2990WX ab Montag für Desktop-PCs im Handel. Quasi parallel lässt Google für Android den Kuchen ausliefern, denn Version 9 ist nun offiziell. Mit dem Paket kann die Monsterjagd beginnen.

Der Konsolenerfolg Monster Hunter: World hat nicht nur durchweg sehr gute Kritiken erhalten, insbesondere in Asien ist der Titel auch bei Spielern extrem beliebt. Weltweit konnten bisher über 8 Millionen Einheiten abgesetzt werden, davon allein 5 Millionen in den ersten drei Tagen. Und auch die Vorverkaufszahlen der PC-Version auf Steam sowie die Platzierung des Artikels sprechen für sich. Allerdings brauchen Spieler durchaus einen sehr potenten PC. Der Technik-Test von Monster Hunter: World zeigt, dass hohe Details trotz nicht ganz aktueller Grafik nach einem sehr schnellen Rechner verlangen. Auch das hohe Tuning-Potenzial hilft da nicht viel.

Threadripper macht Intel Beine

Das Thema PC-Hardware hat es da nur auf den zweiten Platz geschafft. Fast exakt ein Jahr ist es her, dass AMDs Threadripper ein Ausrufezeichen im Markt der High-End-Desktops setzte. 16 Kerne und 32 Threads folgten auf Intels Zehn-Kern-Prozessor und sorgten dafür, dass sich der lethargische Platzhirsch erstmals seit Jahren mehr bewegte als er musste. Jetzt legt AMD noch einmal nach, zu einem Kampfpreis: das Topmodell mit 32 Kerne und 64 Threads gibt es für 1.829 Euro. Soviel kann Intel nicht einmal aufbieten, wenn sie den größten Prozessor aus ihren Portfolio an den Start bringen würden, denn dieser hat maximal 28 Kerne. Aber auch der Preis ist eine Ansage, denn Intels 18-Kerner kostet bereits 2.000 Euro. Was die CPU leistet, wird der Test am 13. August auf ComputerBase zeigen.

Zwei Wochen früher als erwartet hat Google Android P einen Namen verpasst und offiziell verfügbar gemacht. „Pie“ steht wie immer direkt für alle Pixel-Smartphones zum Download bereit, einige Partner haben ebenfalls bereits Updates für ihre Geräte angekündigt. Version 9.0 des Betriebssystems soll vor allem durch praktische KI-Funktionen überzeugen, die das Smartphone ohne Zutun des Anwenders durchführt. Auch die Phone-Life-Balance soll verbessert werden.

Googles Play Store ist derweil an anderer Stelle im Gespräch. Denn Fortnite wird auf Android nicht über den Play Store zu haben sein. Als einen wesentlichen, aber nicht alleiniger Grund benennt Epic Games die Kosten. Die 30 Prozent, die Google vom Umsatz der Apps erhebt, seien schlicht „unverhältnismäßig“.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!