Verschiebung: Squadron 42 braucht drei Monate länger

Max Doll 83 Kommentare
Verschiebung: Squadron 42 braucht drei Monate länger
Bild: Cloud Imperium

Cloud Imperium Games stellt auf eine „gestaffelte Entwicklung“ um. Die Beta von Squadron 42 verschiebt sich deshalb erneut und wird nun drei Monate später, im dritten Quartal des kommenden Jahres, angesetzt. Von der Änderung der Vorgehensweise versprechen sich die Entwickler langfristig Vorteile.

Mit „gestaffelter Entwicklung“ meint das Studio eine Reorganisation der Arbeitsweise. Interne Teams erhalten ab sofort unterschiedliche Veröffentlichungstermine für ihre Features. Im Ergebnis soll ein Team alle paar Quartale ein größeres Update fertigstellen. Dies komme der Qualität der Arbeit zu Gute, schreibt Cloud Imperium Games. Denn es werde zwar noch immer Software im Alpha-Stadium entwickelt, aber mit weniger großen Fehlern.

Das Spiel selbst werde dennoch jedes Quartal ein Update erhalten, weil stets ein Team mit der Arbeit fertig werde. Sobald sich das neue Verfahren eingespielt habe, wird zudem auch der Inhalt eines jeden Patches dem bisherigen Stand entsprechen, allerdings in höherer Qualität, verspricht Cloud Imperium Games in den FAQ zur Umstellung. Die Veröffentlichung neuer Fahrzeuge wird dabei nicht einmal temporär beeinträchtigt, da die entsprechenden Teams schon seit einiger Zeit gemäß der neuen Arbeitsweise tätig seien. Damit wird nun auch die Roadmap überarbeitet. Features für Version 4.0 des Spiels sowie einige nun fehlende Elemente würden ergänzt und eingefügt, sobald klarere Termine bestimmt worden seien.

Aus dem Prozess der Umstellung heraus ergibt sich auch die Verzögerung von Squadron 42, das Teile des Programmcodes von Star Citizen nutzt. Auch die Arbeiten an diesem Spiel würden aber langfristig von einer stabileren Codebasis profitieren, schreiben die Entwickler. Überraschen kann die erneute Verzögerung aber nicht nur aufgrund der mittlerweile zahlreichen Terminänderungen kaum: Schon bei Angabe des nun ungültigen Termins sprachen die Entwickler von „aggressiven“ Zielen und deuteten damit die Möglichkeit zusätzlichen Zeitbedarfs an.