Wochenrück- und Ausblick: Passive Zbox auf Höhenflug mit neuem Flight Simulator

Nicolas La Rocco
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Wochenrück- und Ausblick: Passive Zbox auf Höhenflug mit neuem Flight Simulator

Zotacs passive gekühlte Zbox CA621 nano mit Ryzen 3200U hat sich im Test als einzigartiges System herausgestellt und diese Woche an die Spitze der Charts katapultiert. Bei den Tagesmeldungen waren es die Systemanforderungen von Microsofts Flight Simulator, die mit hohen Vorgaben für Aufsehen gesorgt haben.

Die Kombination aus einem passiv gekühlten AMD Ryzen 3200U, einem umfangreich mit Konnektivität bestückten Barebone-Gehäuse von Zotac und einem attraktiven Preis von unter 300 Euro hat diese Woche für die meisten Artikelzugriffe unter den Lesern gesorgt. Für einen einsatzbereiten Mini-PC fehlen der Zbox CA621 nano im Auslieferungszustand lediglich RAM und SSD, die für zusammen unter 100 Euro einen somit weniger als 500 Euro kostenden Office- und Multimedia-PC möglich machen.

Ideal für Office und Medienwiedergabe

Mit seinen zwei Zen+-Kernen ist der zur Generation Picasso zählende Ryzen-Prozessor ideal für weniger anspruchsvolle Aufgaben aus dem Office- oder NAS-Umfeld sowie die Wiedergabe von unterschiedlichsten Medien geeignet. Für den Einsatz neben dem Fernseher spricht insbesondere die vollständig passive Kühlung, die die Klangkulisse des Films nicht stört und dabei dennoch nicht für allzu hohe Temperaturen sorgt.

Für Spieler eher weniger geeignet

Obwohl die in den Prozessor integrierte Vega3-Grafikeinheit jede UHD Graphics von Intel in den Schatten stellt, ist die Zbox CA621 nano aufgrund der dennoch schwachen GPU für Spiele eher ungeeignet. Die Titel müssen älter sein und mit reduzierter Auflösung und Detailstufe gespielt werden, um flüssig zu laufen.

Vor einem Spiel wie Microsofts nächstem Flight Simulator würde die Zbox zum Beispiel sang- und klanglos kapitulieren. Während der Einstieg in den Simulator mit älterem Core i5 oder Ryzen 3 sowie GeForce GTX 770 oder Radeon RX 570 und 8 GB RAM relativ verhalten ausfällt, steigen die Anforderungen mit den höheren Detailstufen rapide an.

Die idealen Spezifikationen sind hoch angesetzt

Als ideale Spezifikationen für die höchste Detailstufe nennt Microsoft einen Core i7-9800X oder Ryzen 7 2700X samt GeForce RTX 2080 oder Radeon VII sowie 32 GB Arbeitsspeicher. 150 GB HDD- respektive SSD-Speicher sind stets gefordert, außerdem sollte die Internetanbindung bestenfalls 50 Mbit/s liefern. Ein Termin für den Flight Simulator fehlt weiterhin, er soll aber dieses Jahr fertig werden.

In der kommenden, aufgrund des 1. Mai verkürzten, Woche sind zahlreiche Tests zu Grafikkarten, Monitoren, Notebooks, Smartphones und Spieletechnologien geplant.

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