Assassin's Creed Black Flag Resynced im Test: DLSS & FSR in der Analyse
2/5Upsampling generell und DLSS zeigen Eigenheiten
Assassin's Creed Black Flag Resynced unterstützt beim Upsampling alle modernen und wichtigen Techniken: DLSS 4.5 ist mit an Bord, dasselbe gilt für FSR Upscaling 4.0 – FSR Upscaling 4.1 gibt es dann per AMD-App. Darüber hinaus unterstützt das Spiel XeSS in der aktuellen Version, wobei Intels Super-Resolution-Technologie bereits seit mehr als zwei Jahren kein qualitatives Update mehr erhalten hat.
DLSS nutzt die falschen Presets
Soweit ist alles wie erwartet. Zwei Eigenheiten hat das Spiel aber. Die eine betrifft DLSS: Denn DLSS 4.5 beziehungsweise das aktuelle Preset M gibt es nur, wenn das Performance-Preset ausgewählt wird. So sieht es das Nvidia-SDK auch vor. Quality und Balanced verwenden aus Leistungsgründen normalerweise das Preset K und damit DLSS 4. Nicht aber so Assassin's Creed Black Flag Resynced, das bei Quality, Balanced und DLAA das Preset E und damit nur DLSS 3 nutzt – aus welchen Gründen auch immer. Die gute Nachricht ist, dass das DLSS-Preset zum Beispiel mit der Nvidia-App auf das gewünschte Modell gestellt werden kann. Hier empfiehlt die Redaktion das Preset M für alle Modi. Oder alternativ das Preset K für etwas mehr Performance bei aber auch einer etwas schlechteren Qualität.
Balanced und Performance reduzieren zugleich die Ziel-Auflösung
Die zweite Eigenart betrifft alle Upsampling-Varianten und ist so genauso in AC Shadows vorhanden: Nur mit dem Quality-Preset wird zur eingestellten Bildschirmauflösung hinaufskaliert. Das Balanced- und das Performance-Preset reduzieren dagegen die Zielauflösung auf 80 respektive 70 Prozent der eingestellten Auflösung. Anstatt auf 3.840 × 2.160 wird mit Balanced entsprechend nur auf 3.072 × 1.728 skaliert und mit Performance auf 2.677 × 1.512 – beides sieht deutlich schlechter aus als das eigentlich gewollte Upscaling zu 3.840 × 2.160.
Das Verhalten lässt sich aber zumindest einfangen: Dazu muss der Upsampling-Modus auf „angepasst“ gestellt werden, was eine prozentuale Skalierung ermöglicht. Für Balanced muss die „maximale dynamische Auflösung“ auf 34 Prozent gestellt werden, für Performance auf 25 Prozent. Die „Auflösungsskalierung“ muss zugleich auf 100 Prozent gestellt werden. Dann erhält man die normalen Balanced- und Performance-Modi mit der eingestellten Ziel-Auflösung. Zur Information: Auch die Angepasst-Einstellung nutzt bei DLSS das Preset E.
DLSS 4.5, DLSS 3, FSR Upscaling 4.1 und FSR 3.1 in der Qualitätsanalyse
Assassin's Creed Black Flag Resynced schneidet sowohl DLSS 4.5 als auch FSR Upscaling 4.1 sehr gut ab. Und selbst DLSS 3 erledigt im Rahmen seiner Möglichkeiten einen eigentlich wirklich guten Job. Denn auch mit DLSS 3 wird das Bild gut stabilisiert und Objekte gut rekonstruiert. Auch störende Grafikfehler zeigen sich nur in seltenen Momenten.
Eigentlich ist das Ergebnis richtig gut. Eigentlich dann deswegen, da Nvidia mit DLSS 4 und noch einmal mit DLSS 4.5 große Fortschritte bei der Bildschärfe, allen voran in Bewegung, gemacht hat. Und hier schneidet DLSS 4.5 dann auch deutlich besser ab. Das Bild ist durchweg sichtbar schärfer. Besonders die Vegetation profitiert von DLSS 4.5, das aus kurzer Distanz auch mit DLSS 3 ordentlich aussieht, bei mittlerer und großer Entfernung aber primär nur noch einen einzigen Haufen Matsch darstellt. Das kann DLSS 4.5 deutlich besser.
FSR Upscaling 4.1 (getestet in der FP8-Variante) legt sich in Assassin's Creed Black Flag Resynced erfolgreich mit DLSS 4.5 an und erreicht ein qualitativ vergleichbares Ergebnis. Zwar reicht es schlussendlich nicht ganz, um das Niveau von Nvidias aktuellem Upsampling zu erreichen. Das Bewegtbild ist teils nicht ganz so scharf und die Bildstabilität nicht überall so gut. Schlussendlich sind die Unterschiede aber klein genug, dass den meisten Spielern keinerlei Unterschied auffallen wird. Damit sieht FSR Upscaling 4.1 auch deutlich besser aus als das vom Spiel genutzte DLSS 3.
Noch einmal deutlich größer ist der Unterschied zu FSR Upscaling 3.1. Letzteres bietet zwar zu einem Großteil eine gute Bildstabilität. Doch gibt es immer mal wieder Objekte, wo die alte Technologie zum extremen Flimmern neigt. Disocclusion-Artefakte sind mit FSR Upscaling 3.1 vor allem in Gefechten stark ausgeprägt, darüber hinaus verpixeln Partikeleffekte sehr. Das größte Problem ist aber schlicht ein deutlich unschärferes Bild im Vergleich zu den anderen Upsampling-Algorithmen. Anders als in vielen anderen Spielen ist FSR Upscaling 3.1 zwar keine völlige Katastrophe, den anderen Methoden aber dennoch klar unterlegen.
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DLSS 3
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DLSS 4.5
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FSR Upscaling 3.1
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FSR Upscaling 4.1
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Für mich sind alle vier gleichwertig
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