Radeon RX 9070 GRE im Test: Preis-FPS, Verfügbarkeit und Fazit
10/10Die UVP und FPS/Leistung
| Modell | UVP 28. Mai 2026 | Marktstart |
|---|---|---|
| GeForce RTX 5090 | 2.099 Euro | 30. Januar 2025 |
| GeForce RTX 5080 | 1.059 Euro | 30. Januar 2025 |
| GeForce RTX 5070 Ti | 879 Euro | 20. Februar 2025 |
| Radeon RX 9070 XT | 689 Euro | 6. März 2025 |
| GeForce RTX 5070 | 649 Euro | 5. März 2025 |
| Radeon RX 9070 | 629 Euro | 6. März 2025 |
| Radeon RX 9070 GRE | 559 Euro | 2. Juni 2026 |
| GeForce RTX 5060 Ti 16 GB | 449 Euro | 16. April 2025 |
| GeForce RTX 5060 Ti 8 GB | 399 Euro | 16. April 2025 |
| Radeon RX 9060 XT 16 GB | 369 Euro | 05. Juni 2025 |
| GeForce RTX 5060 | 319 Euro | 19. Mai 2025 |
| Radeon RX 9060 XT 8 GB | 315 Euro | 05. Juni 2025 |
| Arc B580 | 289 Euro | 13. Dezember 2024 |
| GeForce RTX 5050 | 259 Euro | Juli 2025 |
559 Euro lautet AMDs UVP der Radeon RX 9070 GRE. Ab diesem Preis soll es einfache Varianten wie die PowerColor Radeon RX 9070 GRE Reaper zu kaufen geben. Wie teuer die Sapphire Radeon RX 9070 GRE Pulse OC sein wird, ist unklar. Die Kosten werden aber definitiv etwas über denen der Reaper liegen.
Fazit
Nach über einem Jahr hat es die Radeon RX 9070 GRE nun endlich nach Deutschland geschafft. Da die technischen Spezifikationen identisch zur chinesischen Variante geblieben sind, gibt es im Test keine Überraschungen. Denn sie liefert die Leistung, die Käufer seit Mai 2025 auch in China bekommen haben und die RX 9070 GRE aus China hatte ComputerBase schon im Juli 2025 im Test.
So schnell ist die RX 9070 GRE
Die Grafikkarte ist schnell genug für das Spielen in WQHD. Neben klassischer Rasterizer- kann auch Raytracing-Grafik genutzt werden – im aktuellen Parcours sind die 12 GB (noch) kein Problem, aber sicher sein kann man sich beim Einsatz voller Details mit Raytracing nicht. Schon vor einem Jahr im damals aktuellen Parcours gab es die Titel, die bereits in WQHD mit den damals aktuellen Treibern am Speicher litten.
Auch UWQHD funktioniert in den meisten Spielen im Parcours, kann je nach Titel aber auch etwas zu viel für die verfügbare Leistung sein. Für Ultra HD fehlt es dann sowohl an Leistung als auch definitiv an Grafikkartenspeicher.
Die Radeon RX 9070 GRE ist in WQHD 15 Prozent langsamer als die Radeon RX 9070, entsprechend gibt es ein großes Leistungsplus gegenüber der Radeon RX 9060 XT. Auch die GeForce RTX 5060 Ti wird deutlich geschlagen, während die GeForce RTX 5070 dagegen schneller ist.
Die Radeon RX 9070 GRE hat die GeForce RTX 5060 Ti leistungsmäßig gut im Griff. In allen anderen Belangen sieht es aber nicht unbedingt so aus. Beim Speicher bietet die Radeon RX 9070 GRE zum Beispiel nur 12 GB VRAM. Die GeForce RTX 5060 Ti gibt es dagegen auch mit empfehlenswerten 16 GB – was natürlich einen Aufpreis kostet.
Bei den Gaming-Features hat AMD nach wie vor das Nachsehen. FSR Upscaling 4.1 ist zwar definitiv sehr gut gelungen. Im Frame-Generation-Duell ist Nvidia dagegen weit vorne und auch DLSS Ray Reconstruction hat die Nase vor FSR Ray Regeneration. Aus diesen Gründen ist der Abstand der RX 9070 GRE zur RTX 5060 Ti kleiner als es rein mit dem Blick auf das Performancerating erscheinen mag.
Die Radeon RX 9070 GRE setzt auf eine weit größere GPU als die GeForce RTX 5060 Ti. Die Leistungsaufnahme ist entsprechend höher und liegt ziemlich genau auf dem Niveau der GeForce RTX 5070. Die Energieeffizienz ist gut, aber nichts Besonderes.
Mit 12 GB eine eingebaute Bruchstelle
Der 12 GB große Speicher ist ein potenzielles Problem in der Zukunft, erst mit 16 GB lässt es sich wirklich sorgenfrei spielen. Für WQHD reicht es meistens noch, aber eine Garantie gibt es nicht. Für höhere Auflösungen sollten es dann definitiv 16 GB sein. Insgesamt bleibt festzuhalten: 12 GB waren und sind kein Ruhekissen mehr.
Die Radeon RX 9070 GRE ist damit eine grundsolide Grafikkarte, die aber keine Begeisterungsstürme hervorruft. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist wichtig und hier wird es kompliziert. 559 Euro will AMD für die neue Grafikkarte haben. Das sind 70 Euro weniger als bei der Radeon RX 9070. Und selbst im UVP-Duell ist das zu wenig. Indem Fall würde die Radeon RX 9070 nicht nur mehr Performance pro Euro bieten als die Radeon RX 9070 GRE, sondern hätte zudem noch das Plus des 16 anstatt nur 12 GB großen Speichers.
| Modell | UVP US-Dollar | UVP Euro |
|---|---|---|
| Radeon RX 9070 XT | 599 USD | 689 Euro |
| Radeon RX 9070 | 549 USD | 629 Euro |
| Radeon RX 9070 GRE | 549 USD | 559 Euro |
| Radeon RX 9060 XT 16 GB | 349 USD | 369 Euro |
| Radeon RX 9060 XT 8 GB | 299 USD | 315 Euro |
Obendrein gibt es die Radeon RX 9070 aktuell im Markt in Deutschland unterhalb des UVP, ab 549 Euro und damit sogar geringfügig günstiger als die Radeon RX 9070 GRE ist das schnellere Modell zu kaufen. Und damit bleibt nur ein Fazit übrig: Aktuell gibt es keinen Grund, zur Radeon RX 9070 GRE zu greifen. Die Radeon RX 9070 ist besser und kostet gleich viel. Nur AMD weiß, wer im aktuellen Umfeld die GRE bevorzugen soll. Im Vergleich zur GeForce RTX 5060 Ti sieht das Preis-Leistungs-Verhältnis klar besser aus – doch gegen die GeForce RTX 5070 dreht sich das Bild.
Vielleicht gibt es aber auch zwei andere Szenarien: Entweder wird die Radeon RX 9070 GRE im Markt schnell günstiger sein als die UVP vermuten lässt. Oder aber die 559 Euro der RX 9070 GRE sind der aktuelle Preis und die RX 9070 wird in Zukunft wieder teurer werden. Zumindest deuten Gerüchte in den letzten Tagen darauf hin, dass dies passieren könnte. Und zum Beispiel in den USA ist dies bereits der Fall. Für Kunden wäre das die schlechteste Entwicklung.
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Ja, die RX 9070 GRE überzeugt mich voll
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Ja, ich finde das Angebot okay – aber nicht toll
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Nein, die Grafikkarte ist zu langsam
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Nein, 12 GB ist mittlerweile einfach zu wenig
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Nein, das Preis-Leistungsverhältnis ist zu schlecht
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Die RX 9070 GRE gefällt mir einfach überhaupt nicht
ComputerBase hat die PowerColor Radeon RX 9070 GRE Reaper von AMD und die Sapphire Radeon RX 9070 GRE Pulse OC von Sapphire zum Testen erhalten. Die Grafikkarten wurden unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme der Hersteller auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
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