Samsung Galaxy Book 6 Pro im Test: TDP, Profile, Leistungsaufnahme und mehr

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Volker Rißka (+1)
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Windows Updates inklusive BIOS-Update als erste Amtshandlung

Das vorinstallierte Windows 11 hat Samsung auf dem Galaxy Book 6 Pro so eingerichtet, dass es direkt bei der Einrichtung zum ersten Start hin Updates installiert. So hat der Kunde direkt beim ersten Mal auf dem Desktop dann Windows 11 25H2 in der Build 7840 im Einsatz. Das heißt aber wie üblich noch lange nicht, dass die Windows Updates abgeschlossen sind, das Spiel geht nun noch ein wenig weiter, schließt in dem Fall auch ein BIOS-Update ein: Dieses wird nach dem nächsten Neustart dann automatisch aufgespielt.

Viele Updates nach dem Start
Viele Updates nach dem Start

Vorinstalliert ist wie üblich neben Microsofts OneDrive auch hier McAfee – das Unternehmen scheint eine Vereinbarung mit sehr vielen großen OEMs getroffen zu haben, war dies zuletzt doch sehr häufig zu sehen. Es lässt sich aber problemlos entfernen.

Samsungs Einstellungen sind dem Android-Smartphone sehr ähnlich

Wie jeder Hersteller hat auch Samsung viele eigene Tools für den Betrieb unter Windows mitgebracht. So einige davon kommen vor allem Samsung-Smartphone-Nutzern schnell bekannt vor, denn sie orientieren sich am Android-Betriebssystem und den Einstell-Möglichkeiten. Hier und da ist es letztlich eine Mischung aus Windows und etwas Android – aber eben nur an der Oberfläche.

Die wichtigsten sind unter den Samsung Settings zu finden, unter anderem natürlich auch, in welchem Leistungsmodus das Gerät eigentlich arbeiten soll. Davon gibt es vier Profile, die das ganze Spektrum von höchster Leistung bis zum lautlosen Betrieb abdecken.

Leistungsprofile im Detail
Leistungsprofile im Detail

Vier gut gewählte Leistungsprofile

Die Einstellungen für die Leistung des Notebooks sind dabei durchdacht gewählt. Das Problem ist wie so oft jedoch, dass man als Kunde schlichtweg nicht weiß, was genau sich denn hinter dieser oder jener Konfiguration verbirgt.

Im Test wird dann klar, dass Samsung die Intel-Parameter ziemlich sauber umsetzt. Sprich der Prozessor darf für kurze Zeit eine gewisse Spitzenlast abrufen, danach greift ein – je nach gewähltem Profil – mehr oder weniger deutlich geringerer Verbrauchswert. Dies heißt in der Praxis, dass in jedem der vier Profile die CPU für Sekundenbruchteile 65 Watt nutzt. Ganz deutlich sichtbar wird dies in einem Verlaufsdiagramm, welches die Leistungsdaten der CPU über den Testzeitraum des Benchmarks Cinebench R24 im Multi-Core-Test aufzeichnet.

Diagramme
CPU-Leistungsaufnahme in CB24 Multi-Core
020406080Watt (W) 150100150200250300350400450500550570

Die zur Verfügung stehende Leistung im gewählten Profil hat natürlich Auswirkungen auf die Performance des Notebooks. Dabei wird deutlich, dass sich die oberen beiden sehr ähnlich verhalten, aber auch die beiden anderen. Erneut wird auch klar, dass es nie die letzten Watt und damit auch zusätzliche Lautstärke braucht, um ausreichend hohe Leistung zu erhalten.

Cinebench-R24-Ergebnis in den vier Leistungsprofilen
Lüfter- und Powerprofil Ergebnis im Multi-Core-Test (am Strom)
Ma. Leistung (65 W Peak, Ø 50 Watt) 1.100 Punkte
Optimiert (63 W Peak, Ø 40 Watt) 1.018 Punkte
Leise (65 W Peak, Ø 25 Watt ) 760 Punkte
Still (64 W Peak, Ø 16 Watt ) 638 Punkte