Core Ultra 5 250K Plus & Core Ultra 7 270K Plus im Test: Leistungsaufnahme, Temperatur und Effizienz
4/5Intels neue Prozessoren bieten mehr Kerne, höhere Taktraten und nutzen schnelleren Speicher als die namentlichen respektive preislichen Vorgänger. Das sind gleich drei Punkte, die automatisch zu einem höheren Verbrauch beitragen, sofern nicht mit angepassten Spannungen gegengesteuert wird. Dem ist allem Anschein nach aber nicht so.
Vor allem der Core Ultra 7 270K Plus steigt beim Verbrauch deutlich höher ein, er nutzt auch problemlos die PL2-Werte aus und in ganz kurzer Spitzenlast geht er auch darüber. Aber auch der Core Ultra 5 250K Plus reizt seine 159 Watt aus.
Leistungsaufnahme und Temperaturen in Anwendungen
Beim Software-Encoding in Handbrake kommt der 270K Plus mit zu Spitzenzeiten über 280 Watt auch in den Grenzbereich. Der Prozessor zeigt damit, dass das Limit der Architektur so gut wie erreicht ist – auch aus dem Grund war die Luft für einen Core Ultra 9 290K Plus sehr dünn, aktuell sogar zu dünn.
Leistungsaufnahme in Spielen (CPU-Limit)
In Spielen ist es vor allem der 250K Plus, der weiterhin ein gutes Bild abliefert. Vor allem, wenn nun bedacht wird, dass die Spieleleistung identisch ist zu der eines Intel Core i9-14900K – der 230 Prozent der elektrischen Leistung des 250K Plus aufnimmt. Beim 270K Plus wiederum sieht es im Vergleich zur Konkurrenz nicht gut aus: Er rangiert über dem 9800X3D, den er aber nicht einmal ansatzweise in Spielen schlagen kann.
Effizienz in Spielen
In Spielen hat vor allem der neue Core Ultra 5 250K Plus eine gute Leistung gezeigt, darüberhinaus braucht er vergleichsweise wenig Energie. Am Ende ist das Ergebnis aber ziemlich ähnlich, wie beim Core Ultra 5 245K bereits: Auch der war flott bei sehr geringem Energiebedarf. In der Disziplin Energieverbrauch für gebotene FPS liegen sie damit gleichauf mit dem AMD Ryzen 7 9800X3D. Der 270K Plus wiederum verbraucht deutlich mehr, leistet aber kaum mehr – und rutscht in der Betrachtung entsprechend ab.