RealMax123
Lieutenant
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Ich denke am sinnvollsten wäre es möglichst stark auf die Wünsche des Sohnes einzugehen statt Pauschal eine Empfelung zu kopieren.netbuster21 schrieb:Dazu die 1.400€ Empfehlung ohne Grafikkarte und SSD. Was könnte man da noch verbessern?
Die Hauptragen wären erstmal:
1. Wenn der Sohn bislang auf einem Notebook gezockt hat, wären dann überhaupt Tastatur, Maus und Monitur vorhanden oder müssten die auch noch angeschafft werden.
2. Falls das Notebook wirklich kaputt geht, kann das dann ein Desktop wirklich komplett ersetzen? Oder bräuchte er dan n nicht trotzdem zumindest für Internet & Multimedia noch ein Notebook das er flexibel in der Wohnung nutzen und zu Freunden oder auf Reisen mitnehmen kann.
Diese beiden Fragen entscheiden ob sich dann derzeit überhaupt ein Gaming-Desktop lohnt, oder ob es nicht klüger wäre das alte Gaming-Notebook durch ein neues (ggf. auch gebrauchtes) Gaming-Notebook zu ersetzen.
Falls die Entscheidung zugunsten eines Gaming-Desktops fällt, wäre die nächste Frage:
3. Hat der Sohn überhaupt Interesse selbst zusammenzubauen? Denn ohne Interesse seinerseits würde ich mir den Aufwand nicht antun, sondern dann einfach lieber was Entsprechendes fertig bei CSL kaufen. Wenn dann eh noch eine gebrauchte Grafikkarte (würde dann aber eher eine RTX 2070 Super für so knapp 180€ nehmen damit er auch jetzt schon einen Gaming-PC hat auf dem fast alle Titel passabel laufen und nicht nur Minecraft) einbaut, kann man ihn ja trotzdem kurz die Kompnenten und ihre Aufgabe erklären.
Generell würde ich aber ganz anders planen, nämlich:
1. Bessere CPU, z.B. Ryzen 7 9700X, denn da ist die Chance hoch das sie auch noch für GTA6 gut reicht, während bei einem Ryzen 5 7500F dann auch noch eine CPU Tausch nötig wäre. CPU + Grafikkarte dann in zwei Jahren gleichzeitg tauschen könnt wieder ein Budgetproblem verursachen. Und vorallem Hat man dann einen "Wertkonflikt", das der Restwert der restlichen Komponenten in Relation zu dem was CPU + Grafikkarte dann kosten zu niederig wäre.
2. Bessere Gebrauch-Grafikkarte, so RTX 2070 Super für so knapp 180€, damit er eben schon jetzt einen passablen Gaming-PC hat, und nicht erstmal nur einen PC in dem zwar teure Komponenten stecken, aber der von der Grafikkarte so ausgebremst wird, das er nicht zu viel mehr als Minecraft taugt.
3. Lieber dafür beim RAM sparen. Man ärgert sich nur wenn man sich jetzt teuer für 350€ einen 32GB Kit DDR5-6000 CL36 holt obwohl man in zwei Jahren vielleicht für gerademal 280€ einen 48GB Kit DDR5-6800 CL34 bekommt.
Allerdings scheitere ich sowohl bei CSL als auch Geizhals daran für maximal 820€ (damit noch 180€ Budget für eine gebrauchte RTX 2070 Super bleiben) einen vernünftigen AM5 Build geschweige den mit Ryzen 7 9700X aufzubauen. Wäre da ohne die Grafikkarte schon bei 1.172,50€ gelandet: https://www.csl-computer.com/k/Y3E5dqes und mit Grafikkarte wären es dann schon ca. 1.350€.
Deswegen würde ich ich fast dazu tendieren auf eine günstigere DDR4 Plattform zu gehen, und für 1.074,10€ (ist zwar auch leicht über Budget aber das sollte noch machbar sein) etwa so bestellen: https://www.csl-computer.com/k/ANbPW63E
AMD Ryzen 7 5700X
CSL Alpha 100 Black aRGB
ASUS TUF Gaming A520M-Plus WiFi
XFX Radeon RX 9060
16 GB DDR4-RAM, Dual Channel (2x 8 GB), 3200 MHz, Hersteller nach Verfügbarkeit
1 TB Kingston KC3000
ASUS Gold ATS-750G, 750W, ATX3.1, 92 % Effizienz, 80 Plus Gold zertifiziert
CSL Wave II, schwarz, aRGB Beleuchtung mit Steuerung, Glas Seitenteil
Dann hätte er zumindest jetzt eine schönen Gaming-PC der für nahezu alle aktuellen Spiele locker ausreicht. Das er auch für GTA VI noch reicht wäre durchaus möglich, aber garantieren wollen würde ich es nicht.
Natürlich ist die Aufrüstbarkeit schlechter, aber das ist garnicht so dramatisch, sondern könnte man durchaus auch als Vorteil sehen.
Zumindest Gehäuse, Netzteil, CPU-Kühler und SSD kann man ja trotzdem weiter verwenden. Den Unterschied zur einer AM5 Konfiguration macht dann nur das Mainboard. Und auf das kommt es dann auch nicht mehr an, kostet ja nur 120€.
Und der Vorteil ist das man dann nicht auf AM5 gebunden ist, sondern dann vielleicht direkt auf AM6 gehen kann, oder auch in die Intel Welt auf Sockel 1851 oder 1954.