1&1–Glasfaser-150 Mbits für 34,99 €/monatl.=Seriöse Erfahrungen?

RedPanda05 schrieb:
Die machen garantiert auch bei 35€ gute Gewinne.
LOL! Selbst nach ner kindlichen Milchmädchenrechnung ist das nicht wahr!
Um es dir einfach zu machen, lassen wir mal einfach ALLES weg und ziehen nur die MwSt. ab.

29,37€ * 12 = 352,44€ im Jahr.

Die Erschließung mit FTTH im kostet zwischen 2000 - 4500€ pro Anschluss.
Selbst wenn du alles weggelassen hast, dauert es über 5 1/2 Jahre bis im günstigsten Fall erstmals Gewinn da ist.

Also laber nich so!


KEIN IT'ler schrieb:
Ist das seriöser „Kunden-Fang“?
Klar ist das Kunden-Fang aber wo ist das Problem?
1&1 bietet dir die Leistungen an und wird sie auch so erbringen. Abgesichert ist der Spaß dann mit dem Vertragsrecht und dem TKG. Also alles easy.

Klar freuen die sich, wenn du danach länger bleibst oder noch andere Sachen abschließt.

Da ist aber nix verwerfliches dran.
Zum Teil gibt es aktuell auch noch regionale Angebote, mit welchen die Anbieter die Auslast steigen wollen. (wenig mit der neuen Technik einnehmen ist immer noch besser als garnix damit einzunehmen) Da kann es sein, dass es für deine Adresse nen anderen Preis gibt, damit mehr der Mieter die teure Infrastruktur im Haus buchen.

Upgraden kann man ja später noch und wenns den Kunden gefällt, tut er das evtl. auch.
Ist also bisschen ein "Glücksspiel" - man muss da als Unternehmen ein bisschen weiter in die Zukunft planen. Zudem kann es ja sein, dass du dann Mini-Influencer wirst und in deinem Bekanntenkreis erzählst wie gut das alles läuft.

Was bei mir gegen 1&1 spricht ist deren DS-Lite und die 24h Trennung, welche die Teilweise sogar immer noch bei Glasfasertarifen haben. Ansonsten, wenn dir der Service von denen zusagt, warum nicht?
 
Blutomen schrieb:
LOL! Selbst nach ner kindlichen Milchmädchenrechnung ist das nicht wahr!
Um es dir einfach zu machen, lassen wir mal einfach ALLES weg und ziehen nur die MwSt. ab.

29,37€ * 12 = 352,44€ im Jahr.

Die Erschließung mit FTTH im kostet zwischen 2000 - 4500€ pro Anschluss.
Selbst wenn du alles weggelassen hast, dauert es über 5 1/2 Jahre bis im günstigsten Fall erstmals Gewinn da ist.

Also laber nich so!
Oh stimmt, die Glasfaser ist ja nach 5 Jahren auch defekt und muss ausgetauscht werden. Wie konnte ich das nur vergessen. Es ist ja nicht so, dass die Telekommunikationsunternehmen die nächsten 30+ Jahre damit Geld verdienen. Puh, danke, dass du das dem Wirtschaftsinformatiker erklärt hast.

Investitionen müssen an Ort und Stelle sofort Gewinne abwerfen, sonst ist die ganze Unternehmung gescheitert. BTW, wann macht eigentlich OpenAI Gewinn?
 
KEIN IT'ler schrieb:
Wenn ja, warum bietet 1&1 dann 150 Mbits (sogar inkl. mehr Zusatzleistungen) für den gleichen Preis von 50 Mbits (mit weniger Zusatzleistungen) an?
Weil es den gleichen Vorleistungspreis bei der Telekom hat :)
 
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RedPanda05 schrieb:
Du implizierst hier
Nö, keineswegs, das ist deine offensichtlich falsche Interpretation, weil du meine Aussage aus dem Kontext reißt. Lies halt auch mal den vorherigen Satz, auf den sich das bezieht.

Meine Aussage ist: Die Existenz eines Angebots impliziert nicht, dass es kostendeckend ist. Das ist das, was du suggeriert hast, oder?

Ich bezweifle, dass man mit Gigabit-FTTH-Tarifen für <40€ im Monat kostendeckend arbeiten kann. Dass das geht, kann ich natürlich nicht ausschließen (und habe es auch nirgendwo getan), aber ich habe begründet, dass ich es äußerst unplausibel finde.
Deine Versuche, das Gegenteil zu belegen, sind allesamt krachend gescheitert: Die Existenz von günstigeren Tarifen im Ausland beweist überhaupt nichts, weil in Deutschland andere Kosten und vor allem andere Regularien existieren. Baurecht, TKG, kommunale Verordnungen usw. sind alles keine EU-Sachen, daher ist es einfach nicht vergleichbar.
Die vereinzelte, regionale Existenz von günstigen Tarifen in Deutschland beweist nicht, dass diese kostendeckend sind.
 
Web-Schecki schrieb:
Ich bezweifle, dass man mit Gigabit-FTTH-Tarifen für <40€ im Monat kostendeckend arbeiten kann.
Die Bandbreite hat nichts mit den Ausbaukosten zutun die haben keinen Bezug zueinander.
Es liegt ja so oder so immer das Maximum der Technologie an jedem Anschluss an.

Alles was weniger ist ist nur eine künstliche beschränkung durch weniger Zeitschlitze bei PON oder künstlichen Pausen bei Shaping.
 
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Web-Schecki schrieb:
Die Existenz eines Angebots impliziert nicht, dass es kostendeckend ist. Das ist das, was du suggeriert hast, oder?
Du hast suggeriert, dass die nicht Existenz eines Angebotes wohl bedeutet, dass es nicht kostendeckend realisert werden könne.
Web-Schecki schrieb:
Deine Versuche, das Gegenteil zu belegen, sind allesamt krachend gescheitert
Da bin ich anderer Meinung. ich habe dir Belege gelierfert, du nur deine (in deiner Auslegung richtige) Meinung. Daher halte ich deine Argumentation für mangelhaft.

Aber ich werde dir auch nicht mehr antworten. Du lieferst leider keine Fakten oder Belege und ganz ehrlich, dann kann ich auch mit einem Flacherdler über die Form unseres Planeten diskutieren, bringt auch wenig.
 
RedPanda05 schrieb:
Du hast suggeriert, dass die nicht Existenz eines Angebotes wohl bedeutet, dass es nicht kostendeckend realisert werden könne.
Genau. "Wohl" bedeutet. Das heißt, das halte ich für plausibel und das habe ich auch begründet. Ist auch okay, wenn du es anders siehst. Dann zieh durch und bau hier aus, ich würde mich freuen. Vor den Kampfpreisen der Telekom musst du dich nicht fürchten, die hat hier nur FTTC-Regio-Tarife bis 50 Mbit/s im Angebot.

RedPanda05 schrieb:
ich habe dir Belege gelierfert,
Welche Belege meinst du? Die Behauptung, dass bei dir ein 40€-Gigabit-FTTH-Tarif existiert, ist ein Beleg? Falls ja, wofür genau?

Holzkopf schrieb:
Die Bandbreite hat nichts mit den Ausbaukosten zutun die haben keinen Bezug zueinander.
Ja, also bei PON gibt es den Zusammenhang zumindest in der Theorie, aber in der Praxis sind die angenommenen Gleichzeitigkeitsfaktoren wohl wirklich zu gering für die üblichen Segmentgrößen, da hast du schon recht.
Mir ging es auch eher darum, eine obere Schranke an die monatlichen Kosten zu formulieren. Kleinere Tarife sind ja nicht teurer, an denen verdienst du also nur weniger, hast aber nur unwesentlich geringere Kosten.
 
Ich habe die 150Mbit Variante und es kommen etwas über 170Mbit.
Hatte zuvor DG 400.
Läuft perfekt dual Stack, 2 Telefonleitungen 5 Ruf-Nr.
Ont von DG konnte bleiben.
Für lau bekommt man 2 sim Karten dazu für einmalige Aktivierungsgebühr von 4,80€. Da hat man eine Telefonie Flatrate, 1GB Datenvolumen incl.
 
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RedPanda05 schrieb:
Bekommt man irgendwo anders 2Gbit günstiger? Telekom und 1&1 bieten es ja gar nicht an.
Oh, ich war bei 1 Gigabit. Aber Telekom bietet auch 2G an, ist aktuell aber stark regional begrenzt. Da sind wir aber auch bei deinen 140€.
RedPanda05 schrieb:
Ich halte es für recht wahrscheinlich. Die Ausbau ist das teure (ich vermute, da hat Frankreich als Staat auch mehr getragen) und diesem versuchen sie nun aus den Early Adoptern wiederzubekommen.
So ein Netz ist ja ne langfristige Investition. Wenn man das aus den ersten 2-Jahres-Verträgen refinanziert haben möchte wird man einfach scheitern.
RedPanda05 schrieb:
Ich bin mir nicht sicher, wie das Einbuchen in andere Netzstrukturen geht. Eventuell werden auch hier zu hohe Kosten erhoben. 1&1 und Vodafone dürfen ja auch die Glasfaser von EON verwenden.
Markt regelt…
RedPanda05 schrieb:
Ich würde das als 100% Marketing abtun. Damit lassen sie den 100 Mbit Tarif noch attraktiver erscheinen, da der Kunde die beiden ja direkt vergleicht und sich denkt "das ist ja fast schon geschenkt".
Marketing wird sicher auch reinspielen. Aber auf Gf allein bezogen gefällt mir mein Gedankengang besser ;)
 
rezzler schrieb:
Aber Telekom bietet auch 2G an, ist aktuell aber stark regional begrenzt. Da sind wir aber auch bei deinen 140€.
Schade, dass man das gar nicht sieht auf der Webseite.

rezzler schrieb:
Aber auf Gf allein bezogen gefällt mir mein Gedankengang besser ;)
Aber der konservative Kunde würde doch gar keine Glasfaser an sich nehmen ;)
rezzler schrieb:
Vermutlich, würde da gerne mal Mäuschen spielen

rezzler schrieb:
möchte wird man einfach scheitern.
War da nicht irgendwas, dass die DG aktuell in finanziellen Schwierigkeiten ist?
 
RedPanda05 schrieb:
Schade, dass man das gar nicht sieht auf der Webseite.
Hab’s auch nur über das PIB in deren PIB-Übersicht gefunden.
RedPanda05 schrieb:
Aber der konservative Kunde würde doch gar keine Glasfaser an sich nehmen ;)
Touche ;)
RedPanda05 schrieb:
War da nicht irgendwas, dass die DG aktuell in finanziellen Schwierigkeiten ist?
Gerüchteweise. Aber welche Firma wird sowas schon bestätigen?
 
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RedPanda05 schrieb:
Es ist ja nicht so, dass die Telekommunikationsunternehmen die nächsten 30+ Jahre damit Geld verdienen.
Passend dazu habe ich diesen Artikel gesehen: https://www.teltarif.de/westconnect-kunden-kuendigung-klaerung-sachverhalt-stasi/news/103625.html

Man kann wohl also davon ausgehen, dass nicht jeder verlegte Anschluss auch nach 24 Monaten noch Geld abwirft, aber natürlich sind die Baukosten niemals nach 24 Monaten amortisiert, und Kredite müssen bedient werden. Was erneut die Frage aufwirft, warum Westconnect nicht einfach die Preise senkt, sondern lieber mit derartigen Methoden ihren Ruf ruiniert.

RedPanda05 schrieb:
BTW, wann macht eigentlich OpenAI Gewinn?
Das Geschäftsmodell von solchen Firmen ist ja: Mit viel Kapitsl ein Quasi-Monopol aufbauen und die Konkurrenz notfalls mit Dumping-Preisen aus dem Markt drängen und dann abkassieren.
Glaube nicht, dass es diese Perspektive für Glasfaseranbieter gibt. Wünschenswert wäre es langfristig wohl eher nicht.
 
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