News 100 Milliarden US-Dollar: TSMC erweitert US-Fabrik um vier Phasen und Packaging

Volker

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Wie viel Wasser brauchen die dafür nochmal mitten in der Wüste?
 
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Tja, davon kann Deutschland nur Träumen.
 
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Kaufmannsladen schrieb:
hierzulande braucht man auch nicht die supermodernsten Chips
hmm, warum muss ich gerade an die Schwerfällige Autoindustrie und ihre Abhänigkeit in sachen Infotainmentsysteme denken :D
 
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Rickmer schrieb:
Wie viel Wasser brauchen die dafür nochmal mitten in der Wüste?
der Gedanke kam mir auch gleich bei dem Bild/Plan.
 
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LamaMitHut schrieb:
Finde es wirklich witzig wenn sowas von jemandem mit so einem öko - PC kommt 🥴
Weil der sachliche Kern einer Aussage nur valide sein kann, wenn man selbst ohne Sünde ist? Aber welchem Lebensstil fändest du es denn nicht mehr wirklich witzig?
 
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Cr4y schrieb:
Weil der sachliche Kern einer Aussage nur valide sein kann, wenn man selbst ohne Sünde ist? Aber welchem Lebensstil fändest du es denn nicht mehr wirklich witzig?
Seine Aussage ist schon valide, aber wie soll seine Nachfrage denn ohne neue Fabriken gestillt werden?

Einen Teil des Geldes für die Fabrik hat TSMC jedenfalls von ihm.
 
Wohlstand ist nun mal mit hohen Energie (und Wasser) Verbrauch verbunden.

Ich hoffe ja auch das es hier in Deutschland und Europa verstärkt die Wertschöpfung von Zukunftstechnologie forciert wird.
 
LamaMitHut schrieb:
Finde es wirklich witzig wenn sowas von jemandem mit so einem öko - PC kommt 🥴
Wo ist jetzt der Zusammenhang?
Ist doch ne durchaus berechtigte Frage, wie die nötige Wasserversorgung ausgerechnet in einer Trockenregion bewerkstelligt werden soll.
 
LamaMitHut schrieb:
Seine Aussage ist schon valide, aber wie soll seine Nachfrage denn ohne neue Fabriken gestillt werden?
Meine Frage ist nicht ob die gebaut werden sollen (sollen sie), aber warum in Arizona in der Wüste wo rundherum extremer Wassermangel herrscht und TSMC Fabriken bekannterweise auch in Taiwan (wo es deutlich grüner ist) in der Vergangenheit im Sommer Schlagzeilen erzeugt haben weil die Kommunen rationieren mussten damit die Fabriken laufen.

Daher die Frage - es gibt doch in USA auch Landstriche, die gefühlt Wasser ohne Ende haben und trotzdem ist noch viel Land frei. Warum nicht da bauen?...

Zweifelsohne haben die sich den Standort gut überlegt, aber für mich ist die Rechnung nicht offensichtlich.
 
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LamaMitHut schrieb:
Seine Aussage ist schon valide, aber wie soll seine Nachfrage denn ohne neue Fabriken gestillt werden?
Mein Verständnis ist, dass sich die Kritik primär auf den Standort bezog, und nicht so sehr auf den Ausbau an sich.
Gemini sagt dazu, dass das Thema beherrschbar ist und die Fabriken bisher nicht SO sehr ins Gewicht fallen.
 
Wie stemmt Taiwan das mit dem Strom? Und wie das mit dem Wasserverbauch? So viele Fabriken wie sie bereits haben und die dazu kommen. Wie bekommen die das hin ohne Projekte abbrechen zu müssen? Im Rest der Welt hört man genau deswegen immer wieder das Projekte auf Eis liegen, weil es an einem von beiden hängt.
 
Rickmer schrieb:
Daher die Frage - es gibt doch in USA auch Landstriche, die gefühlt Wasser ohne Ende haben und trotzdem ist noch viel Land frei. Warum nicht da bauen?...
Wieso ziehen nicht die ganzen IT Firmen aus sonnigen Kalifornien zum Beispiel nach Montana? Schlichtweg weil dann alles was mit IT zu tun hat, mehrere tausend Kilometer entfernt wäre, Wasser ist ein zweitrangiges Problem.

Es wird zwar immer darüber gemeckert, vor allem in Deutschland wo Wasser vergleichsweise im Überfluss verfügbar ist, es ist aber primär ein monetäres Problem. Im Zweifel würde man entsprechende Pipelines bauen, klappt bei Öl und Gas auch über mehrere tausend Kilometer hinweg.

In der Realität läuft es in den USA nicht viel anders wie hierzulande, für die Wasservesorgung und Entsorgung sind andere Unternehmen zuständig und das Wasser verschwindet ja nicht, nur weil es in einer Chipfabrik genutzt wurde. In Chandler wo Intel seine Fabs hat, fällt die Wasserbilanz eigenen Angaben zufolge sogar positiv aus.
Intel’s water efficiency program extends beyond its campus. With the Chandler Reverse Osmosis Recharge Facility, Intel and the city treat a portion of process wastewater to drinking water standards and return it to the underground aquifer—replenishing over 3.5 billion gallons since the program began. Additionally, the company reclaims treated effluent from Chandler’s public works for cooling, irrigation, and even farm use, saving hundreds of millions of gallons each year.
https://www.chandlerdirectory.org/b...ow-intel-and-chandler-built-a-high-tech-oasis

Praktisch gesehen ist Waser zumindest in Süden der USA durchaus ein Thema, es kostet dort trotzdem nur knapp einen Drittel von dem was wir hierzulande für Wasserversorgung und Entsorgung bezahlen. Letztlich nichts was man nicht mit genug Geld lösen kann, dann gibt es eine zusätzliche Meerentsalzungsanlage und lange Pipelines oder andere Projekte zur Wassergewinnung die man finanziert.
https://www.intel.com/content/www/us/en/environment/water-restoration-arizona.html

Was man vielleicht auch noch anmerken kann, in den USA werden Unternehmen oft viel stärker in "kommunale" Projekte eingebunden als hierzulande, schlichtweg weil dort viel geringere Steuern abgeführt werden. Eine Firma bekommt dann Wasserrechte, wenn sie für die Stadt ein Klärwerk baut oder irgendwo einen Damm errichtet, das wäre hierzulande in dieser Form undenkbar.
 
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Danke werte Mitschreiber, dass ihr auch wirklich gute Quellen angebt die ich dann nochmal nachlesen kann bzgl. Wasseraufbereitung usw. Das schätze ich am Forum hier. Gerne starke Meinungsverschiedenheiten aber sachlich austauschen und mit Quellenangaben hinterlegen.
 
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