News 12-Platter-Technik: Toshiba packt noch eine Scheibe mehr in seine Festplatten

@Ranayna: Wäre für die Anwendungen, wo man solche großen HDDs verwendet, recht egal. Heutzutage hat man SSDs als Caches, die das allermeiste abfangen. Das meiste Know-how steckt in den Platten selbst, den Leseköpfen und deren Ansteuerung. Die Köpfe etwas länger zu machen dürfte nicht so das Problem sein. Und Beschichtungsmaschinen gibts in allen möglichen Größen, das Gehäuse dürfte auch recht trivial sein.
 
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Heißt mehr Platter auch gleich gesteigerte Lese- und Schreibgeschwindigkeit?
 
@AthlonXP
Nein. Denn die Datenrate hängt von der Anzahl der Datenbits ab, die pro Zeiteinheit unter einem Lesekopf durchrotieren. Und das ändert nicht bei einem Platter mehr ja nicht.
 
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mkossmann schrieb:
Und das ändert nicht bei einem Platter mehr ja nicht.
Ich bin da tatsaechlich nicht auf dem wahrscheinlich aktuellem Stand der Dinge.
Aber zumindest in der Theorie, wenn die Daten auf die Kopfe parallelisiert werden, dann erhoeht sich durch mehr Platter, die ja auch mehr Koepfe brauchen, die Geschwindigkeit.

Allerdings weiss ich tatsaechlich nicht ob Platten so arbeiten oder nicht.
 
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AssassinWarlord schrieb:
Ich frage mich was wohl passiert, wenn man so nen Ding in einem USB Gehäuse hat als externe Festplatte, und ein unwissende Benutzer steckt die HDD nach dem kopieren ab und will die wegpacken/verstauen... Dabei wird die noch drehende Platte ja bewegt, vieleicht sogargedreht - durch die zentrifugalkraft (oder wie bei nem Gyroskop) biegt es dann die Scheiben krum, wo sie am Ende brechen...
Zumindest die Köpfe gehen in eine Parkposition, sobald der Strom weg ist.
Ergänzung ()

Banned schrieb:
Mich würde interessieren, wie es bei Glas im Vergleich zu Alu mit der Temperaturentwicklung aussieht und ob ein Unterschied im Hinblick auf die Haltung der Daten besteht (was ich mich auch bei diesen neuen Aufzeichnungs-Verfahren mit immer mehr Daten auf weniger Raum frage).
Glas ist nicht fest, sondern nur unglaublich zähflüssig. Wenn sich das so flott dreht, denke ich dass die Scheiben außen dicker werden.
 
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Child schrieb:
Naja - 2021 waren die 3,5" HDDs bei ~20 TB. Vier Jahre später sind's rund 30+ TB. Finde ich gar nicht so "kriechend". Bei SSDs tut sich ja im Grunde auch nix für den Durchschnittsuser interessantes außer mehr Kapazität für weniger Geld - also quasi das gleiche in anders.
In der Zeit gab es Consumer-M.2-SSDs eine Kapazitätsverdoppelung (und zwar bei TLC) sowie diverse Geschwindigkeits- und Effizienzverbesserungen. Im DataCenter sind die Fortschritte noch deutlicher.
 
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Garret schrieb:
Da können sich die anderen Hersteller mal eine Scheibe abschneiden... 😉
Kabarett Niveau! Glückwunsch :D

12 Platter sind eine feine Sache, besonders technisch. Ich gehe auch davon aus dass die anderen Hersteller als Substrat auf Keramik setzen. Für die Nutzung hat das einfach inhärente Vorteile. Im Anbetracht der Energieunterstützung beim Schreiben erst Recht.
 
mkossmann schrieb:
Nein. Denn die Datenrate hängt von der Anzahl der Datenbits ab, die pro Zeiteinheit unter einem Lesekopf durchrotieren. Und das ändert nicht bei einem Platter mehr ja nicht.

Hä? Aber mit mehr Leseköpfen kannst du logischerweise mehrere Sektoren bzw. Bits parallel lesen.

Jeder Platter hat einen eigenen Schreib-/Lesekopf und Dateien werden über Platter verteilt. Die Geschwindigkeit steigt also schon - wenn auch wahrscheinlich nicht genau um 1/11.
 
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Banned schrieb:
Aber mit mit mehr Leseköpfen kannst du logischerweise mehrere Sektoren bzw. Bits parallel lesen.
Theoretisch ja. Aber praktisch nein. Dazu müssten die Leseköpfe unabhängig voneinander positionierbar sein.
 
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Banned schrieb:
Aber mit mit mehr Leseköpfen kannst du logischerweise mehrere Sektoren bzw. Bits parallel lesen.
Meines Wissens geht parallel lesen/schreiben aufgrund von Toleranzen nicht. D.h Wenn ein Kopf hinreichend genau über einer Spur ist, ist es nicht gegeben, das die anderen Köpfe eines Aktuators hinreichend genau über der entprechenden Spur auf einem anderen Platter sind.
Deswegen werden bei der Seagate 2X18 auch zwei Aktuatoren verbaut. Und nicht nur 2 Köpfe parallel ausgelesen
 
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Cepheus77 schrieb:
Glas ist nicht fest, sondern nur unglaublich zähflüssig. Wenn sich das so flott dreht, denke ich dass die Scheiben außen dicker werden.
wo hast du denn das her? glas ist ein amorpher feststoff, aber keine flüssigkeit. seine form verändert sich im kalten zustand nicht von allein
 
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Simon#G schrieb:
Dazu müssten die Leseköpfe unabhängig voneinander positionierbar sein.
Warum das denn?
Umgangssprachlich koennte es funktionieren, wenn der eingehende Datenstrom einfach auf die Koepfe verteilt wird. Dann schreibt jeder Kopf nur einen Teil jeder Datei, und beim Lesen ist es umgekehrt. Dafuer muessen sich die Koepfe nicht unabhaengig bewegen koennen.
Wenn man zB - einfach formuliert - eine Datei mit dem Inhalt "ABCDEFGH" hat, koennte dieser Inhalt auf 8 Platter verteilt werden.

Wie gesagt, obs so gemacht wird weiss ich nicht. Geht man tief in die Details liegt da wahrscheinlich der ein oder andere Fallstrick.

mkossmann schrieb:
D.h Wenn ein Kopf hinreichend genau über einer Spur ist, ist es nicht gegeben, das die anderen Köpfe hinreichend genau über der entprechenden Spur auf einem anderen Platter sind.
Das sollte man aber dadurch umgehen koennen, das die Platter erst die Spurinformationen bekommen, wenn der Stack fertig ist. Also das gemacht wird, was man frueher unter einem Low-Level Format verstanden hat, also das auch die Spuren neu geschrieben werden. Dann ist eine individuelle Toleranz egal, dann ist nur die Wiederholbarkeit wichtig, das der Lesekopf zuverlaessig auf die Spur gebracht werden kann.
Aber womoeglich kommen wir hier wieder bei Vibrationen an. Die Koepfe sind ja hochbeweglich an den Spitzen.

Eine Recherche (Verdammt, wenn mich ein Thema interessiert verbeiss ich mich so schnell) zeigt auch tatsaechlich, das es keine oder nur kaum Platten gibt die mehrere Koepfe gleichzeitig nutzen koennen. Zum einen aufgrund der Elektronik, und der andere Punkt ist wohl tatsaechlich dass die Lesekoepfe zu "unpraezise" sind, um sauber auf einem Zylinder bleiben zu koennen.

Umlüx schrieb:
wo hast du denn das her?
Das ist eine uralte Urban Legend, die wohl darauf beruht, das alte Fensterscheiben oft unten dicker sind als oben. Was auf die Fertigung der Scheiben zurueckzufuehren ist, und das es fuer die alten Fensterbauer einfacher war das dicke Ende der Scheibe nach unten einzubauen.
 
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Garret schrieb:
Da können sich die anderen Hersteller mal eine Scheibe abschneiden... 😉
den Spruch wollte ich doch gerade bringen!

mist, so ein Scheibenkleister..

ps: ich hab ne Toshiba ~16TB hdd als datengrab verbaut, bin zufrieden.. hatte damals das beste P/L Verhältnis.
und meinen alten WDn& seagate kamen mir darüber hinaus langsamer & lauter vor..
 
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Crazy_Chris schrieb:
Erinnert mich an die IBM DTLA Festplattenserie. :D
Da kommen bei mir auch Erinnerungen hoch 😄
 
@AthlonXP Edit: Leider doch nicht
mkossmann schrieb:
@AthlonXP
Nein. Denn die Datenrate hängt von der Anzahl der Datenbits ab, die pro Zeiteinheit unter einem Lesekopf durchrotieren. Und das ändert nicht bei einem Platter mehr ja nicht.
Edit: Das ist richtig - Ich dachte mal gehört zu haben, dass die Lese-/Schreibköpfe, gleichzeitig aktiv sein können. Können Sie aber offensichtlich nicht.
Danke an @Ranayna für die Richtigstellung.
 
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wern001 schrieb:
1 GB für ca 1000 DM
Those were the days :cool_alt:

Das Hoch- & Runtertouren der Dinger war immer eine Ohrenweide.
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Krik schrieb:
5,25" kompatible Gehäuse dürften langsam knapp werden

Einfach unten ins Gehäuse schrauben :cool_alt: so als Ballast.
 
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racer3 schrieb:
Für große Datenstreams sollte es immer eine Verbesserung bringen. B
joa, dann haben wir jetzt 140 statt 130 IOPS.
Die SSD vom Resttisch bei Aldi schafft 10.000+++
 
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