News 12-Platter-Technik: Toshiba packt noch eine Scheibe mehr in seine Festplatten

Ranayna schrieb:
Die Quantum Bigfoot konnte in Tests damals jedenfalls keine Blumentoepfe gewinnen.
Heh; als Datengrab war die damals gar nicht mal sooo schlecht...

Ein Kumpel allerdings, der sich für seinen neuen PC eine schöne große Bigfoot als alleiniges Laufwerk zulegte, konnte sehr eindrucksvoll feststellen, wofür sich dieses Laufwerk nicht eignet,,,
 
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madmax2010 schrieb:
joa, dann haben wir jetzt 140 statt 130 IOPS.
Die SSD vom Resttisch bei Aldi schafft 50.000
Ja, ich glaube, die Datenrate und vor allem die IOPS von HDD und SSD müssen wir schon lange nicht mehr vergleichen, das sind Welten.
 
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Ein Hoch auf die Mikromechanik!
Die Platter sind das eine. Doch ohne die zwölf Arme mit den Schreib-Lese-Köpfe dazwischen wären die nutzlos.
 
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racer3 schrieb:
Es gibt jedoch mehr Lese-/Schreibköpfe, die gleichzeitig aktiv sein können. Das kann man sich so ähnlich vorstellen wie ein internes RAID0, das jetzt statt 22 Köpfe 24 zur Verfügung hat.
Festplatten arbeiten aber tatsaechlich nicht so.
Einerseits macht das die Elektronik aufweniger. Aktuell funktioniert es so, dass es eine Lese/Schreib Einheit gibt, bei der auf Kopfseite immer nur ein Lesekopf zugeschaltet wird. Das laesst sich elektronisch einfach umsetzen.
Willst du mit mehreren Koepfen gleichzeitig agieren, braucht man mehrere Lese/Schreib Einheiten, was die Kosten erhoeht. Man muesste auch Algorithmen entwickeln die die Datenstrom sauber aufsplitten, und da vorallem den "Verschnitt" klein halten.
So vor sich hinphilosophiert klingt das alles durchaus machbar.

Das groessere Problem ist aber wohl tatsaechlich die Spurhaltung. Da bin ich auch zu naiv rangegangen, aber es ist wohl wirklich nicht so einfach zuverlaessig dafuer zu sorgen, das alle Koepfe in der Platte zuverlaessig und schnell den gleichen Zylinder ansprechen, also die jeweils auf dem Platter gleiche Spur. Diese Zuverlaessigkeit ist aber Pflicht wenn du parallelisieren willst, sonst hast du vermischte Datenstroeme oder ueberschreibst die falsche Spur.

Letztendlich kann ich mir nur denken, als "Ohrensessel-Informatiker": Es wird einen Grund haben, warum eine derart offensichtlich klingende Technik nicht verwendet wird.
 
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Rock Lee schrieb:
Bringt einfach die 5,25" Festplatten wieder zurück :D
Durch die größere Fläche und Höhe müsste man die Kapazität nach meinen Berechnungen ungefähr verdreifachen können. Also Statt 15TB Festplatte, schnucklige 45TB :)
Dafür gibts aber aktuell kaum noch Gehäuse dafür. So ein Bigtower mit 5-8 5,25 Schächte wie 2005 üblich wäre wieder mal super.
Ergänzung ()

Glasplattern ohje wenn die runter fällt wars das nicht nur mit der Platte sondern auch mit den Daten:(
Ergänzung ()

wern001 schrieb:
und doppel so hoch wie ein CD-Rom Laufwerk
Waren die Laufwerke nicht 5,25 "?
 
Ranayna schrieb:
Das Ergebnis waere eine Platte mit niedrigen RPM und langen Seekzeiten,
Auf Deutsch bitte...
Krik schrieb:
3,5" in doppelter Höhe ginge auch und dürfte mit den meisten Cases kompatibel sein.
Dazu müsste der Plattenstapel beidseitig gelagert werden, da dieser nur einseitig gelagert ist (Hebelwirkung usw.). Oder der Abstand der Lager im Motor weiter auseinander, was auch wieder Bauraum kostet.
 
Child schrieb:
Naja - 2021 waren die 3,5" HDDs bei ~20 TB. Vier Jahre später sind's rund 30+ TB. Finde ich gar nicht so "kriechend". Bei SSDs tut sich ja im Grunde auch nix für den Durchschnittsuser interessantes außer mehr Kapazität für weniger Geld - also quasi das gleiche in anders.
Die aktuellen Preise für 24GB sind aber alles andere als zeitgemäß.
 
wagga schrieb:
Waren die Laufwerke nicht 5,25 "?

5,25" ist die breite
Die waren so breit wie ein CD-Rom Laufwerk und doppelt so hoch.
 
Vindoriel schrieb:
Auf Deutsch bitte...
rpm = Umdrehungen pro Minute und lange Seekzeiten sind lange Zugriffszeiten
Aufgrund Größe, Masse, Schwingungen usw.. kann eine 5,25" HDD nicht so schnell drehen.
Auf die sequenzielle Datenrate wirkt sich das jetzt nicht mal so extrem aus. Aber eben auf die Zugriffszeiten.
Deswegen fühlten sich auch früher diverse Notebooks trotz sonst guter Hardware langsamer an, weil ne schnarchlahme 3600 oder 4200 U/min. Platte drin war.
 
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Banned schrieb:
wie es bei Glas im Vergleich zu Alu mit der Temperaturentwicklung aussieht
Super, im Vergleich zu Metallischen Plattern deutlich temperaturstabiler.
Banned schrieb:
ob ein Unterschied im Hinblick auf die Haltung der Daten besteht
Nein, entscheidend ist die Datenschicht, ob auf Glas oder Metall aufgedampft ist da wurscht.
 
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Glas? Klingt problematisch im Vergleich zu Aluminium
 
AssassinWarlord schrieb:
Ich frage mich was wohl passiert, wenn man so nen Ding in einem USB Gehäuse hat als externe Festplatte...
Na und, das macht der Platte alles nichts aus, solange du sie nicht im angeschalteten zustand fallen lässt, sie wird halt bloß beschrieben bis sie voll ist.
Hat den Vorteil das sie nicht so schnell defragmentiert, also bleibt auch die Lesegeschwindigkeit erhalten.
 
40TB ist schon nett. Wäre was für meine Storage.
 
Mich wunderts schon seit Lagem, dass diese mechanischen Dino-Dinger überhaupt noch weiterentwickelt werden. Das lohnt sich doch niemals. Wer kauft das?
 
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Doch klar, Festplatten haben nach wie vor eine Daseinsberechtigung, einfach weil sie von der Speicherdichte her günstiger als SSDs sind.

Aber Interessant wird das erst mit 2,5" Festplatten.
 
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