16TB Ironwolf oder SkyHawk?

für Privatgebrauch

  • IronWolfe is besser

    Stimmen: 4 28,6%
  • SkyHawk is besser

    Stimmen: 1 7,1%
  • absolut gleichwertige Performance

    Stimmen: 0 0,0%
  • weiß nicht

    Stimmen: 9 64,3%

  • Umfrageteilnehmer
    14

renzor

Cadet 3rd Year
Registriert
Sep. 2019
Beiträge
41
Ich weiß bereits dass skyhawks für livestreams konzipiert wurden, aber gibt es irgendwelche nennenswerten wirklichen Nachteile zwischen beiden Versionen für den Privatgebrauch in Nas? oder sind sie im Grunde untereinander so gut wie austauschbar in deren Leistung?
 
Die SkyHawk hat einen MTBF von 1,5 Mio. Stunden (171 Jahre)

Die IronWolf nur 1.Mio Stunden (117 Jahre)

Mean Time Between Failures (kurz MTBF) ist die englische Bezeichnung für die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen
 
Ich würde mich hier nach der Beschreibung des Herstellers richten, was dieser für einen Verwendungszweck angibt.

Habe seit jahren WD Red Pro als Datengrab/Archiv im Einsatz und bin zufrieden.
Eventuell würde ich mir jetzt eine WD Gold überlegen.
Hände weg von billigen Platten wenn man was wichtiges drauf speichern möchte

Habe von frühen SATA-Zeiten her noch die Velociraptor und die ist für mich seit jeher eine der geilsten Platten und dafür haben sie meine Markentreue erlangt.
Mit Seagate hatte ich bei mir immer wieder Probleme, was nicht heisst das sie schlecht sind.

Kaufkriterien für mich sind
• Garantiedauer 5 Jahre
• hohe MTBF, MTTF von 2 Mio
• Lautstärke wenn im Desktop
~ Reviews im Internet, wenn unabhängig und objektiv

Weniger wichtig sind mir
~ Übertragungsraten (dafür nimmt man heute SSDs)
- Preis, lieber paar EUR mehr und ein gutes Produkt mit längerer Garantie
 
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IronWolfe für NAS bis 8 FP, Iron Wolfe Pro für NAS über 8 FP. Skyhawk ab 3 TB mit RV sensoren (für FP Arrays).
FP sind eigentlich für unterschiedliche Anforderungen ausgelegt. Wieso vergleichen.
 
yahlov schrieb:
Ich würde mich hier nach der Beschreibung des Herstellers richten, was dieser für einen Verwendungszweck angibt.

Habe seit jahren WD Red Pro als Datengrab/Archiv im Einsatz und bin zufrieden.
Eventuell würde ich mir jetzt eine WD Gold überlegen.
Hände weg von billigen Platten wenn man was wichtiges drauf speichern möchte

Habe von frühen SATA-Zeiten her noch die Velociraptor und die ist für mich seit jeher eine der geilsten Platten und dafür haben sie meine Markentreue erlangt.
Mit Seagate hatte ich bei mir immer wieder Probleme, was nicht heisst das sie schlecht sind.
ich benutze günstige desktopHdd 8TB seit jahren als NasHdd aber bei 16TB gibt es nur noch NasHdd von Seagate zu Auswahl!
 
Die Skyhawk sind mit 28/18db wesentlich leiser als die Ironwolf mit 30/28db.

Das wäre für mich im Zweifel ein Entscheidungskriterium!
 
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Bei mir laufen seit 4 Jahren ausfallfrei vier WD Green in NAS (1x 4 TB, 2x 3 TB, 1x 2 TB). Die zwei 3 TB Platten sind sogar refurbished. Meiner Meinung nach ist es im privaten Umfeld nicht wichtig, ob die Festplatte ein NAS-siegel oder der gleichen hat.

@Tobi-S. Die Geräuschkulisse dagegen schon! Da wäre meine Wahl getroffen.
 
Naja Geräusch ist abhängig davon, wo das Gerät dann letztendlich steht.
Wer einen Kasten, Schrank oder Raum dafür hat, evtl sogar im Keller, dem kann die Lautstärke egal sein.

Am/Unterm Schreibtisch ist das natürlich ein Thema
 
yahlov schrieb:
Naja Geräusch ist abhängig davon, wo das Gerät dann letztendlich steht.
Wer einen Kasten, Schrank oder Raum dafür hat, evtl sogar im Keller, dem kann die Lautstärke egal sein.

Am/Unterm Schreibtisch ist das natürlich ein Thema
zu 99von100 im Wohnzimmer
 
Vollkorn schrieb:
Die SkyHawk hat einen MTBF von 1,5 Mio. Stunden (171 Jahre)

Die IronWolf nur 1.Mio Stunden (117 Jahre)

Mean Time Between Failures (kurz MTBF) ist die englische Bezeichnung für die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen
Richtig, aber die MTBF/MTTF ist eine statistische Ausfallwahrscheinlichkeit während der vom Hersteller geplanten Lebensdauer des Produktes bei Einhaltung der Einsatzbedingungen ist, abzüglich der Anfangsphase in der die Ausfallraten alle technischen Produkte immer besonders hoch sind.

Gibt der Hersteller z.B. 2 Millionen Stunden MTBF/MTTF an und
  • Hat man 2 Millionen der Geräte in einem System, kann man jede Stunde einen Fehler / Ausfall erwarten.
  • Hat man nur 2000 Geräte, so wird etwa alle 1000 Stunden eine Fehler auftreten, also so alle 43 Tage.
  • Hat man nur eines, wär ein Fehler nach spätestens 2 Millionen Stunden oder 228 Jahren zu erwarten, nur ist dann die Lebensdauer schon lange überschritten und damit ist die MTBF/MTTF bei so wenigen Geräten nicht aussagekräftig und mithin irrelevant.

Man kann die MTBF also nicht in eine Lebenserwartung umdeuten und ein kleines Beispiel zeigt warum dies so ist: Ein durchschnittlicher Mitteleuropäer von 46 Jahren mit einem BMI von 27, Nichtraucher und mäßiger Konsument von Alkohol hat eine statistische Sterberate von 1,8 Todesfällen pro 1000 solcher Personen. Damit rechnen die Versicherungen und daraus ergibt sich eine MTTF von 1000(Personen) * 365 (Tage/Jahr) * 24 (Stunden/Tag) / 1,8 (Personen, die Ausfälle pro Jahr) = 4,867 Millionen Stunden, was 555 Jahren entspricht.

So alt wird aber offensichtlich keiner, die Versicherer rechnen mit 81 Jahren Lebenserwartung, also nur etwa 0,71 Millionen Stunden.

Die vom Hersteller geplante Nutzungsdauer von HDDs beträgt in aller Regel 5 Jahre, wie Samsung es früher auch immer recht offen in die Datenblätter geschrieben hat, so wie hier:
Bei aktuellen HDDs steht das nur noch sehr selten so offen im Datenblatt, aber indirekt findet man es auch immer noch, so steht bei der ST1000VX005 im Product Manual auch noch
Aus 50.000 insgesamt und 10.000 pro Jahr ergibt sich dann aber doch wieder der Hinweis auf die geplante Nutzungsdauer von 5 Jahren.
 
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Holt schrieb:
Man kann die MTBF also nicht in eine Lebenserwartung umdeuten
und was mit "Parken und Starten der Lese-/Schreibköpfe" hier liegt der Unterschied bei gigantischen 300000vs60000!?
 
renzor schrieb:
Also kenne nur entweder 300.000 (z.B. SkyHawk AI) oder 600.000, z.B. bei den IronWolf, welche soll denn bitte nur 60.000 haben? Außerdem ist bei dem Thema die erste Frage, ob die HDD überhaupt von sich aus die Köpfe parkt und wenn ja, nach wie langer Zeit im Idle.
 
hatte lediglich ne 0 vergessen also doppeltsoviel wie die skyhawk! ist das n entscheidender Nachteil? gebraucht wie ne privatNas?
 
Wie gesagt ist die entscheidende Frage zuerst einmal, ob die Platte überhaupt von sich aus oder in Folge einer Konfiguration die Köpfe im Idle parkt und wenn ja, nach wie viel Sekunden ohne Aktivität. Dies ist z.B. über APM ja konfigurierbar. Außerdem geht ja die Platte nicht automatisch kaputt, wenn ein Zyklus mehr anfällt als spezifiziert ist, ich habe sogar schon die S.M.A.R.T. Werte einer Platte gesehen die fast 3 Millionen Load-Unload Zyklen runter hatte und wo trotzdem noch alles in Ordnung war. Da wird auch Glück dabei sein, aber die Spezifikationen sind meist eher zurückhaltend als übertrieben.
 
"Load/Unload Cycle Count" bezieht sich doch auf Aufwachen aus Ruhemodus? Wenn JA, dann ist der Wert den über CrystalDisk mit "94" erhalte absolut verlogen bei meiner alten ST800AS0002 die jahrelang im NAS eingesetzt hatte!
 
Die Anzahl der Zyklen steht im Rohwert, der Aktuelle Wert ist nur eine Interpretation des Controller davon. Die 95 klingen mir sehr nach dem Aktuelle Wert und nicht nach dem Rohwert.
 
wie wird dieser wert in natürliche Zahlen umgesetzt 0000000035EA
 
Das kannst Du einfach mit dem Rechner von Windows (calc) in der Ansicht Programmierer erledigen.
 
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