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Habe letztens meine Phönix GS 5080 mit einem Wasserkühler umgebaut und passend dazu auch ein Thema erstellt. Sinn des Themas war, Leuten zu helfen, die noch nie eine Grafikkarte mit einem Wasserblock verbaut haben. In diesem Thema gab es dann jemanden, der ständig irgendwelche Vergleichswerte gerne gehabt hätte. Hier konnte ich ihm zigmal schreiben, dass ich Vergleichswerte mit dazu eingestellt hätte. Diese bezogen sich aber bezüglich meiner Wassertemperatur immer auf die Temperaturen und die Taktrate.
Er beharrte aber darauf, Vergleichswerte haben zu wollen, die sich auf die Leistung beziehen. Irgendwie hat er nicht begriffen, dass ich die Kühlung umgebaut hatte und sich so leistungstechnisch nichts unterschieden hat. Es war nach wie vor, immer dieselbe Grafikkarte.
Klar, die Grafikkarte ist etwas kühler und statt 2760 MHz erreichte ich nun im Schnitt um die 2820 MHz (max. 2880 MHz). Das sind, wenn ich es genau messen würde, vielleicht 1–2 FPS mehr. Genau gemessen habe ich es aber nicht, weil für mich die Kühlung relevant war.
Mit einer RTX 50xx ist es je nach Kühler, was verbaut wird, auch immer dieselbe Grafikkarte. Es wird sich aufgrund dessen, dass eine AIO mit verbaut wurde oder ein Wasserblock bereits mit verbaut wird, leistungstechnisch nicht viel unterscheiden. Klar, geringe Unterschiede wird es immer geben, wo eine Grafikkarte vielleicht ein paar MHz mehr bieten kann.
Es gibt im Forum immer wieder was von defekten CPU‑AIOs zu lesen. Eine AIO ist wartungsfrei und daher lässt sich daran kaum was reparieren oder warten. Dieses Wartungsfrei kommt aber irgendwann durch einen Neukauf zustande. Sobald die AIO defektgeht, wird einfach eine neue AIO gekauft oder sie wird durch einen Luftkühler ersetzt.
Was machst du mit einer AIO der Grafikkarte? Hier wird eine speziell dazu hergestellte AIO verwendet, die sich weder reparieren noch warten lässt. Sollte die Grafikkarte nicht vorzeitig defektgehen, wird ggf. die AIO dann das Problem sein. Möchtest du dann die Grafikkarte, nachdem die Herstellergarantie abgelaufen ist, entsorgen? Denn einen anderen Kühler wirst du kaum verbauen können.
Denn ein Luftkühler erreicht auch um die 50–60 °C in Games, da die Kühler viel größer als das eigentliche PCB ausfallen.
Mein System ist komplett lautlos, auch in Games. Aber ich habe etwas mehr an Radiatoren verbaut, als was eine AIO hierzu bieten kann. Allein mein externer Radiator ist mindestens 3 × größer und dann kommen noch meine zwei intern verbauten Radiatoren (240+420) dazu.
Nur so kommt meine Grafikkarte auf etwa 40–46 °C hin, und ohne den externen Radiator wäre meine Wasserkühlung immer noch größer als eine AIO und dann erreicht meine Grafikkarte um die 50–55 °C und ist nicht mehr weit von ihrem originalen Luftkühler entfernt. Denn mit Luftkühlung waren es 60 °C in Games und 70–75 °C mit Furmark (max. Leistungsaufnahme).
Um noch was zum eigentlichen Thema mit beizutragen … ist wie mit der Börse und dem Pokerspielen. Mal gewinnt man, mal verliert man. Habe für meine RTX 5080 1100 Euro bezahlt und da musste ich nicht lange überlegen. Aber bei 3000 Euro, stand fest, dass ich nicht so viel Geld dafür ausgeben würde.
Meine RTX 3080 Grafikkarte, die ich davor hatte, musste ich in einer Zeit kaufen, wo es kaum Grafikkarten zu kaufen gab und man auch davon profitiert hat. Habe 1550 Euro damals bezahlt und im Dezember nur noch 250 Euro verkauft bekommen. Es kommt jedes Jahr was Neues raus und alte Hardware, wird dann immer älter und verliert recht schnell an Wert.
Natürlich kannst du auch pokern, aber als Privatperson wirst du keine Gewährleistung und kein Rückgaberecht einräumen, und daher wird der Käuferkreis geringer ausfallen als mit einem Händler. Wird es doch nicht so schlimm werden, dann hast du Lehrgeld bezahlt, weil keiner von privat solche eine Grafikkarte zu deinem Neupreis kaufen wird. Dein Rückgaberecht von 30 Tagen sind ja bis dahin verstrichen.
Er beharrte aber darauf, Vergleichswerte haben zu wollen, die sich auf die Leistung beziehen. Irgendwie hat er nicht begriffen, dass ich die Kühlung umgebaut hatte und sich so leistungstechnisch nichts unterschieden hat. Es war nach wie vor, immer dieselbe Grafikkarte.
Klar, die Grafikkarte ist etwas kühler und statt 2760 MHz erreichte ich nun im Schnitt um die 2820 MHz (max. 2880 MHz). Das sind, wenn ich es genau messen würde, vielleicht 1–2 FPS mehr. Genau gemessen habe ich es aber nicht, weil für mich die Kühlung relevant war.
Mit einer RTX 50xx ist es je nach Kühler, was verbaut wird, auch immer dieselbe Grafikkarte. Es wird sich aufgrund dessen, dass eine AIO mit verbaut wurde oder ein Wasserblock bereits mit verbaut wird, leistungstechnisch nicht viel unterscheiden. Klar, geringe Unterschiede wird es immer geben, wo eine Grafikkarte vielleicht ein paar MHz mehr bieten kann.
Der Radiator besteht aus Aluminium und der Kühler aus Kupfer. Es gibt eine chemische Reaktion, wo der Kühler langsam, aber sicher irgendwann durch diesen Prozess oxidiert und verstopft wird. In der Kühlflüssigkeit ist zwar Korrosionsschutz mit enthalten, aber dieser wird diesen Prozess nur herauszögern können, aber nicht gänzlich verhindern. Zudem verdunstet ständig immer etwas Kühlwasser.JackFerbie schrieb:Und zu guter Letzt hat auch jede ROG Astral LC eine dreijährige Garantie.
Es gibt im Forum immer wieder was von defekten CPU‑AIOs zu lesen. Eine AIO ist wartungsfrei und daher lässt sich daran kaum was reparieren oder warten. Dieses Wartungsfrei kommt aber irgendwann durch einen Neukauf zustande. Sobald die AIO defektgeht, wird einfach eine neue AIO gekauft oder sie wird durch einen Luftkühler ersetzt.
Was machst du mit einer AIO der Grafikkarte? Hier wird eine speziell dazu hergestellte AIO verwendet, die sich weder reparieren noch warten lässt. Sollte die Grafikkarte nicht vorzeitig defektgehen, wird ggf. die AIO dann das Problem sein. Möchtest du dann die Grafikkarte, nachdem die Herstellergarantie abgelaufen ist, entsorgen? Denn einen anderen Kühler wirst du kaum verbauen können.
Das wird mit einer custom Wakü, wo tatsächlich die Wassertemperatur viel ausmachen kann, um die 50-60 MHz. In einer AIO sind um die 300–400 ml Kühlflüssigkeit befüllt, und irgendwann sind auch hier gewisse Temperaturen mit dem Wasser erreicht. So werden dann Temperaturen mit dem Wasser um die 40–45 °C erreicht, und rechnest du noch ein Delta zwischen 12 und 24 °C dazu, hast du in etwa deine Endtemperatur, und diese unterscheidet sich dann nicht groß von einem Lüftkühler.JackFerbie schrieb:Falsch, es geht um die Kühlung. Eine LC kann die Leistung deutlich einfacher und länger aufrechterhalten als eine luftgekühlte Graka (die temperaturbedingt drosseln muss).
Denn ein Luftkühler erreicht auch um die 50–60 °C in Games, da die Kühler viel größer als das eigentliche PCB ausfallen.
Eine AIO hat auch Lüfter + eine Pumpe verbaut, und das Wasser muss genauso wie mit einem Luftkühler heruntergekühlt werden. Es ist ein Denkfehler, zu glauben, dass eine AIO viel kühler ausfallen wird, denn hierzu fehlt einfach die Fläche an Radiatoren, wie beispielsweise mit einer custom Wakü.JackFerbie schrieb:Hingegen der vierte Kühler bei der luftgekühlten ROG Astral soll zum Beispiels sehr laut und störend sein.
Mein System ist komplett lautlos, auch in Games. Aber ich habe etwas mehr an Radiatoren verbaut, als was eine AIO hierzu bieten kann. Allein mein externer Radiator ist mindestens 3 × größer und dann kommen noch meine zwei intern verbauten Radiatoren (240+420) dazu.
Nur so kommt meine Grafikkarte auf etwa 40–46 °C hin, und ohne den externen Radiator wäre meine Wasserkühlung immer noch größer als eine AIO und dann erreicht meine Grafikkarte um die 50–55 °C und ist nicht mehr weit von ihrem originalen Luftkühler entfernt. Denn mit Luftkühlung waren es 60 °C in Games und 70–75 °C mit Furmark (max. Leistungsaufnahme).
Eine AIO auch, sobald eine gewisse Wassertemperatur erreicht wird, und dann hängt es noch ganz davon ab, wie gut das Gehäuse belüftet ist oder ob der Radiator von der Raumtemperatur profitieren kann. Ohne meinen externen Radiator würde ich auch eine Wassertemperatur um die 38–43 °C erreichen und eine AIO hat keinen 240 + 420er Radiator.JackFerbie schrieb:Auch bei längeren Sessions unter Last drosselt die luftgekühlte Astral gerne mal.
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Um noch was zum eigentlichen Thema mit beizutragen … ist wie mit der Börse und dem Pokerspielen. Mal gewinnt man, mal verliert man. Habe für meine RTX 5080 1100 Euro bezahlt und da musste ich nicht lange überlegen. Aber bei 3000 Euro, stand fest, dass ich nicht so viel Geld dafür ausgeben würde.
Meine RTX 3080 Grafikkarte, die ich davor hatte, musste ich in einer Zeit kaufen, wo es kaum Grafikkarten zu kaufen gab und man auch davon profitiert hat. Habe 1550 Euro damals bezahlt und im Dezember nur noch 250 Euro verkauft bekommen. Es kommt jedes Jahr was Neues raus und alte Hardware, wird dann immer älter und verliert recht schnell an Wert.
Natürlich kannst du auch pokern, aber als Privatperson wirst du keine Gewährleistung und kein Rückgaberecht einräumen, und daher wird der Käuferkreis geringer ausfallen als mit einem Händler. Wird es doch nicht so schlimm werden, dann hast du Lehrgeld bezahlt, weil keiner von privat solche eine Grafikkarte zu deinem Neupreis kaufen wird. Dein Rückgaberecht von 30 Tagen sind ja bis dahin verstrichen.
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