2200G mit RX 560?

Wenn ich vier Slots hätte wäre ich ja voll bei dir. Aber ich habe nur zwei und da ist es mir ein bisschen aufgestoßen beim Nachdenken beide Slots zu belegen und am Ende nicht mehr RAM zu haben. Vor allem wenn eine Verdopplung nur 25€ mehr kostet als mein Kumpel für sein schnelles 8GB Kit wollte. Mehr RAM ist nie verkehrt wenn man gerne Mal viele browsertabs offen hat.

Ich kann derzeit overwatch nur mit niedrigen Details spielen. Nach GraKa Upgrade komme ich mit mittleren Details konstant über 60 FPS. Das ist schon ne Hausnummer. Auch bitte dran denken, dass ich die Grafik der apu nicht übertakten kann.
 
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Wenn man nicht über 6 GB RAM mit seinen Anwendungen/Spielen adressieren kann, sind 16 GB RAM keinen Deut besser als 8GB RAM. Und wenn man mit der APU Blizzard-Spiele zockt sind 2x8GB@2.400MHz effektiv schlechter 2x4GB@2.800MHz.

Und 4RNO: ich habe gerade 55 Tabs in je zwei Browsern und zwei PDF-Programmen offen. Speicherverbrauch insgesamt 4,5 GB. Wieviele hunderte Tabs hast Du mehr offen, dass Dir 8 GB zum Surfen zu knapp sind?
 
So, dann nehmen wir mal sein Spiel Overwatch. Das gönnt sich gerne mal 6GB und schauen nach deinen Tabs, da liegen wir dann mal schnell bei über 10GB. Und nu? Jetzt sind 16GB DDR4-2400 besser als deine 8GB DDR4-2800.

Vielleicht solltest du mal die Augenwischerei mit den hohen MHz-Zahlen hinter dir lassen. Der Ryzen 3 2200G profitiert bereits von den schnelleren Speicherlatenzen im internen Cache.
Und wenn ich dann mal schaue, was DDR4-3200 zu DDR4-2666 bringt, muss ich dir sagen, das ich mir da lieber 16GB ins System packe als auf die 3% Leistungssteigerung im CPU-Limit zu setzen. Wenn der Speicher voll ist und mein System auslagert, dann hab ich nämlich eine immens höheren Leistungsverlust.

Hier mal zum lesen. Ist zwar noch mit dem alten Ryzen und seinen höheren Latenzen beim Cache. Aber trotzdem solltest du dir diesen Test mal reinziehen.
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/core-i-ryzen-ddr4-ram-benchmark.60158/seite-3


Natürlich ist es erstrebenswert das letzte aus seinem System herauszuholen. Aber irgendwo muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen. ;)
 
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Also der RAM (altes und neues Modul) sind stabil bei 2666 MHz und 1.35v. Timings hat das uefi lustigerweise selber angepasst (CL 18). Habe ich so auch noch nicht gesehen. Memtest86 und 12h prime95 blend liefen durch.
 
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Also ich habe den Einstiegsrechner jetzt gepimpt. Der Rechner ist ein Zweitrechner für legere Games:

Ursprünglich: Asus A320M-K mit 2200G boxed, 8GB 2400MHz no-name RAM Modul und Silicon Power S55 256 GB SSD, Schrott NT und Gehäuse plus Windows 10 Pro Key.

(Kostete 340€ aber weil das NT nicht das beworbene war, habe ich eiskalt 20€ zurück gefordert und bekommen und dann Schrott-NT und Gehäuse für 20€ verkauft also insgesamt nur 300€ bezahlt.)

Auf: Cooler Master MasterBox Q300L und BQ Pure Power 400W CM. Ein günstiges 8GB 2400MHz Modul von Mushkin dazu (Silverline) und beide auf 2933MHz übertaktet (CL 18). RX 560 4GB dazu (FreeSync Monitor). Zu guter letzt 1TB Seagate HDD.

Kosten Upgrades: 350€. Gesamt: 650€.

Anmerkungen: Das Mobo ist nur A320 aber das ist egal weil OC ist nicht nötig (RAM reicht) und es kommen eh weitere starke 4-Kerner der 65W-Klasse raus. Der 2200G packt bis zu ner RX 580.
 
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Also für 650€ hätt ich dir nen Fetteren gebaut...
da haste Kohle zum Fenster geschmissen des Grauens...

aber Wurst :D der Drops is gelutscht.
Nächstes mal Fragst du hier (in 10 Jahren) Was du am besten Kaufen kannst mit deiner Kohle
 
4RN0 schrieb:
Der 2200G packt bis zu ner RX 580.
Das ist immer so ne dumme Betrachtungsweise: Prozessor XY reicht für Grafikkkarte YZ...

Aber meiner Meinung nach gehört ein 2200G überhaupt nicht in ein System, das mit dedizierter Grafikkarte laufen soll. Da wäre der R3-1200@oced besser, weil der die Grafikkarte mit 16 Lanes anbindet, während der 2200G dafür nur 8 hat.
 
Der Ryzen 3 2200G ist ungefähr 16% schneller mit dedizierter Grafikkarte. Von daher sehe ich da kein Problem was die Anzahl der Lanes angeht. Das fällt leistungstechnisch überhaupt nicht ins Gewicht.
2018-07-14.png


Den Einwand im allgemeinen hätte ich vielleicht noch verstanden, wenn man eine CPU in Richtung R5 1400/1500X empfohlen hätte. Halt wegen der zusätzlichen Threads. Aber die spielen preislich gesehen keine Rolle mehr. Da liegt der flottere R5 2400G schon preislich wieder mittendrin.

Aber mit der Betrachtungsweise hast du recht. ;)
 
Ach Bensel, Deine Vergleichsangabe ist doch -hmh - unseriös. Bei 1280x720 Auflösung ist der 2200G mit einer GTX 1080TI 16% schneller als der R3-1200stock. Dass der 2200G@stock auch bei dieser Auflösung langsamer ist, als der von mir erwähnte R3-1200@oced(z.B. 3,9 GHz) dürfte auch Dir einleuchten.

Andererseits: wer spielt schon auf 720p? Bei dem, was die Leute gemeinhin zocken, FullHD, liegt der 2200G@stock nur 10% vor dem 1200@stock.

Andererseits: wer paart schon einen Prozessor, der um die 75 € kostet, mit einer Grafikkarte, die um die 800 € kostet? Mit ner normalen RX 7570, RX 580, GTX 1050TI oder GTX 1060 liegt der 2200G@stock nicht mehr 10% cor dem 1200@stock sondern nur so 3 - 5 %. Und in dem Bereich gibt es eine Reihe von Spielen, die teils deutlich langsamer als -5% mit PCIe3-8x sind.
 
Ach Juri-Bär,
Das man die CPU-Leistung nur richtig abbilden kann, wenn man das GPU-Limit ausschaltet, sollte doch allgemein bekannt sein.
Wir können ja alles in 4k testen und einer RX 560 testen. Da sind die CPU´s dann alle gleichschnell. Eben weil die Grafikkarte der limitierende Faktor ist.
Und was spricht dagegen den R3 2200G ebenfalls zu übertakten?
 
Natürlich kann man den 2200G auch übertakten. Das gibt ihm aber nicht die fehlenden 8 Lanes zur Anbindung der Grafikkarte. Und dass man den Zahnpasta-2200G höher takten kann, als den verlöteten 1200, halte ich für abwegig. Zum Zocken mit Grafikkarte ist der R3-1200 halt besser geeignet, als der R3-2200G.

Deine Anmerkungen zum GPU-Limit sind geschenkt. Aber wenn Du aufgrund eines 720p/GTX1080TI-Test einem Prozessor generell für in der Praxis auftretende Konstellationen eine nicht gering erscheinende Mehrleistung attestierdt ("ungefähr 16% schneller mit dedizierter Grafikkarte "), erweckst Du Erwartungen, die die Leute mit ihrer RX 560 oder GTX 1050TI (das sind auch dedizierte Grafikkarten) nie erleben werden.
 
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