Die Skalierung in macOS ist optimiert auf
etwa 220ppi (200%), weil alles andere wie z.B. 150% unscharf aussieht. Das
komplette Bild wird dann nämlich virtuell auf die doppelte Auflösung gerendert und dann wieder auf die Monitorauflösung herunterskaliert. Quasi wie in einem Bildbearbeitungsprogramm. Schön mit Artefakten wenn sich etwas bewegt. Das ist aber nur bei Apple so. Kostet natürlich krass Leistung, vor allem damals bei den Intel-Macs. Windows kann das besser und auch Zwischenschritte scharf darstellen. Dafür müssen aber auch die Programme mitspielen. Das ist dann der Trade-off.
Infos:
https://bjango.com/articles/macexternaldisplays/
https://bjango.com/articles/macexternaldisplays2/
Lustigerweise sieht sogar 110ppi (100%) leicht unscharf aus. Das war für mich einer der Gründe gegen macOS. Ist ja schön und gut, wenn das Bild super aussieht. Das klappt aber nur auf Displays mit 220ppi. Also dem internen Display und einem Bruchteil der externen Monitore. Auf allen anderen Bildschirmen ist es leider schlecht: entweder nur ein bisschen, oder richtig übel.
Mein Beitrag dazu aus 2023:
Ich sitze gerade an einem MacBook mit einem externen 4K 32" Monitor. Der hat 140ppi, also leider nicht im Sweet Spot von 110ppi oder 220ppi. Mein ganzes Bild ist leicht unscharf durch die Skalierung von macOS. Das ist aber immer noch besser, als mit einem 110ppi Monitor auf 100% Skalierung zu arbeiten, weil die Schriftdarstellung von macOS einfach grottig ist und seit ein paar Jahren nur noch für "Retina" Displays (mit ~220ppi) optimiert ist.
Von daher wäre dieser Dell 32" mit 6K schon ziemlich optimal für mich. Vor allem durch die KVM-Funktion. Ich würde auch bis zu 2000€ dafür bezahlen, aber nur wenn der mehr als 60Hz kann. Und wenn es ein Modell ohne Webcam gibt. Keine Ahnung was sich Dell dabei gedacht hat...