250 ohm oder 80 Ohm

qochira

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thema audio: hab das rode rodecast duo und wollte fragen ob 80 ohm oder 250 ohm kopfhörer besser sind? es geht um die beyerdynamic dt 990 pro
 
Welchen verstärker hast du
 
Rode Rodecaster duo habe ich, reicht das für 80 oder 250 ohm?
 
Laut Datenblatt kann er problemlos Kopfhörer bis 300 Ohm Impedanz antreiben!
 
Rode gibt 250mW an. Tippe mal bei 16 Ohm.
Würde dir daher eher zur 32 Ohm Variante raten. Alles darüber könnte für das Rodecaster zum Problem werden.

Ich persönlich würde sogar eher zum Fiio JT7 greifen.^^

EDIT:
@Stefcom64
Die Angabe ist bei den Herstellern nicht so relevant. Kenne auch einige Geräte, die vom Hersteller bis 600 Ohm frei gegeben sind und bei eben den 80 Ohm Modellen von Beyer schon Probleme bekommen.
 
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Die NTH-100 sind 32Ohm. Ich würde mich daran halten
 
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Stefcom64 schrieb:
Laut Datenblatt kann er problemlos Kopfhörer bis 300 Ohm Impedanz antreiben!
Danke dir ist schonmal eine große hilfe🙏 Was würdest du mir empfehlen?
Ergänzung ()

frazzlerunning schrieb:
Anhang anzeigen 1759874
Die NTH-100 sind 32Ohm. Ich würde mich daran halten
Aber von der Leistung her schafft er es nicht?
 
wie bereits gesagt wurde, Rode gibt 16-300Ohm an, mit 80 Ohm bist du auf der (ganz) sicheren Seite!
weniger könnte(!) Rauschen "hervorheben", mehr könnte etwas leise sein -> wenn du die KH eh erst noch kaufen möchtest, dann nimm 80Ohm! Hast du schon welche, nimm die, ist am Ende ziemlich egal...
 
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Tommy1911 schrieb:
Würde dir daher eher zur 32 Ohm Variante raten. Alles darüber könnte für das Rodecaster zum Problem werden.
Also ich kenne den Rodecaster nicht aber ich verwende die 80 Ohm Version der Beyerdynamic DT-250 Kopfhörer schon seit Jahrzehnten (die Kopfhörer sind über 25 Jahre alt) an den normalen Frontpanel Kopfhörerausgängen von verschiedenen PCs ohne Probleme.
80 Ohm sollte somit an so gut wie jeden Kopfhörerausgang funktionieren.
 
Tommy1911 schrieb:
Alles darüber könnte für das Rodecaster zum Problem werden.

Für das Rodecaster wird das nicht zum Problem, höchstens für die Lautstärkevorlieben des Nutzers.

Mein DT990 pro 250 Ohm funktioniert tadellos an einer Smartphoneklinke, und selbst an meinem uralten AIWA-Cassettenwalkman mit zwei AA-Akkus. Nur mehr als "Zimmerlautstärke" ist eben nicht drin.

Der Beschriftung des Netzteilanschlusses (9V/3A) nach zu urteilen sollte das Rodecaster mittelmäßige Reserven für gehobene Lautstärken an hochohmigen Kopfhörern haben, aber in diesem Fall spricht sowieso alles dafür, die universelle 80 Ohm-Version zu nehmen.
 
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Tommy1911 schrieb:
Rode gibt 250mW an. Tippe mal bei 16 Ohm.
Würde dir daher eher zur 32 Ohm Variante raten. Alles darüber könnte für das Rodecaster zum Problem werden.
250 mW @ 16 Ohm --> 2 Vrms
DT 990 Pro 250 Ohm: 96 dB @ 1 mW (Datenblatt) / 94 dB @ 704 mVrms (ASR) --> 108/103 dB @ 2 Vrms
So oder so, das sollte in den meisten Lebenslagen ausreichend laut sein.
 
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Tommy1911 schrieb:
Kenne auch einige Geräte, die vom Hersteller bis 600 Ohm frei gegeben sind und bei eben den 80 Ohm Modellen von Beyer schon Probleme bekommen.
Der Hersteller ist dabei vollkommen irrelevant. Impedanz ist Impedanz und wenn der Widerstand nunmal so hoch ist, dass der vorgeschaltete Verstärker nicht mehr genug Saft durch den Treiber schieben kann, dann kommt einfach kein nennenswerter Pegel, keine nennenswerte Dynamik (Stichwort Dämpfungsfaktor) mehr zustande.

Ich würde daher auch zu einer geringeren Impedanzvariante greifen, oder aber, wenn die bestmögliche Klangqualität im Vordergrund steht, zu einem separaten, ordentlichen Verstärker.

Allerdings - oh Achtung, Streitthema und Blasphemie: beißt sich das Thema "bestmögliche Klangqualität" und "Kopfhörer" sowieso.
 
DJMadMax schrieb:
Impedanz ist Impedanz und wenn der Widerstand nunmal so hoch ist, dass der vorgeschaltete Verstärker nicht mehr genug Saft durch den Treiber schieben kann, dann kommt einfach kein nennenswerter Pegel, keine nennenswerte Dynamik (Stichwort Dämpfungsfaktor) mehr zustande.

Der Dämpfungsfaktor wird laut Definition umso besser, je höher der Lastwiderstand ist.

Begrenzt ist nur der unverzerrte Maximalpegel. Solange man den zu keinem Zeitpunkt überschreitet, ändert sich an der Signaldynamik selbst gar nichts. Nur an der gehörten Dynamik, weil leise Töne eben eher die Hörschwelle unterschreiten.
 
@JMP $FCE2
Genau das. Ohne entsprechende Leistung kannst du grob- und auch feindynamisch bei zu hoher Impedanz gar nichts erreichen.

Wie gesagt, so oder so: ich würde hier, um eventuell nachgetragenen Problemen aus dem Weg zu gehen, direkt zur geringsten Impedanzvariante des DT 990 greifen.
 
SJAFNWEIF schrieb:
250 mW @ 16 Ohm --> 2 Vrms
nun werde doch bei einer KHV Diskussion nicht sachlich ;)

dazu ist nur noch zu sagen, dass dir bei einer Geräuschbelastung am Arbeitsplatz ab 85dB der Arbeitgeber einen Gehörschutz bereitstellen muss, weil das auf Dauer zu Gehörschäden führt.
ja, natürlich muss man Reserven für "Spitzen" haben, aber ich denke mal, wer sich ein "Production Studio" kauft, dessen Ziel ist es nicht, sich die Ohren wegblasen zu wollen...

wenn man zu niedrig mit der KH Impedanz geht, dann läuft man viel eher Gefahr, dass da ein "Limiter" (oder einfach ausgedrückt: Kurzschlussschutz) eingreift.
 
Mickey Mouse schrieb:
dass dir bei einer Geräuschbelastung am Arbeitsplatz ab 85dB der Arbeitgeber einen Gehörschutz bereitstellen muss, weil das auf Dauer zu Gehörschäden führt.
[OT]
Huh? Wieder so ein kleiner Unterschied zwischen D und Ö?
In Österreich muss er AG den Gehörschutz ab 80dB zur Verfügung stellen, ab 85dB muss er getragen werden, ob der AN will oder nicht.
[/OT]
 
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