News 3 Erkenntnisse: Wie das Abschalten von Claude Fable einen KI-Kill-Switch etabliert

Syntax_41 schrieb:
Vermögen fällt in den seltensten Fällen einfach so vom Himmel, da stecken meistens Jahre voller Verzicht, riskanter Entscheidungen und verdammt harter Arbeit drin.
Leider nein. Zumindest in Deutschland. Und warum gibt es eigentlich 'Millionäre' in Deutschland die gerne mehr Steuern zahlen würden? Haben die evtl. mehr als du und bemerken die einzelnen Reiskörner nicht mehr?
 
Syntax_41 schrieb:
Wenn du beim Bäcker ein Brötchen kaufst, bezahlst du ja auch nicht nur den Preis für 50 Gramm Mehl und einen Schluck Wasser. Du bezahlst seine jahrelange Erfahrung, das frühe Aufstehen, seine Arbeitszeit und die teuren Öfen, die in der Backstube stehen.
Ganz genau.

Und beim Kauf jedes einzelnen Brötchens profitiere ich von seiner Erfahrung weil er jedesmal die Brötchen aufs neue herstellen muss.

Der Mensch der
Syntax_41 schrieb:
Wenn du beim Bäcker ein Brötchen kaufst, bezahlst du ja auch nicht nur den Preis für 50 Gramm Mehl und einen Schluck Wasser. Du bezahlst seine jahrelange Erfahrung, das frühe Aufstehen, seine Arbeitszeit und die teuren Öfen, die in der Backstube stehen.
Ganz genau.


Und beim Kauf jedes einzelnen Brötchens profitiere ich von seiner Erfahrung weil er jedesmal die Brötchen aufs neue herstellen muss.


Der Mensch der "kreativ" war(!) oder sonst was Digitales erstellt hat(einmal!) muss das nicht jedes mal neu tun. Er kann streng genommen sterben gehen oder sich auf der Rückseite des Mondes verstecken. Es ist egal weil niemand jemals wieder von seiner Erfahrung oder seiner Fertigkeit profitieren wird, denn das Werk das er zeschaffen hat lässt sich(und wird auch) einfach nur maschinell kopiert(Filme, Musik, Texte, Software).

Erst bei einer Revision/neuen Version ist dieser Mensch tatsächlich wieder tätig geworden und lässt den Käufer an seiner Erfahrung teilhaben.
Ergänzung ()

Syntax_41 schrieb:
Und wer reinvestiert dann? Es gäbe dann keine Milliardäre im Land, weil die alle wegziehen würden.
Ca 5% der Deutschen Bevölkerung halten über 80% des Privatvermögens.
Niemand erwartet das diese kleine(!) Gruppe superreicher alles weggeben sollen.

Nur vielleicht etwas mehr Verantwortung übernehmen für die Gesellschaft. Also in dem Maße in dem sich auch Einfluss/Macht generiert haben.

Und wenn die der Meinung sind es sei eine gute Idee deswegen das Land zu verlassen, okay. Dann waren sie es eh nicht wert.

Und zum Thema Reinvestition: Wenn die soviel reinvestieren, wo kommt dann das ganze Geld her? Wieso wird es, Tententiell immer mehr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal kurz innehalten hier: die Reichen sind keine homogene Gruppe, bei der man einfach den Hahn aufdrehen kann.

Der Spitzensteuersatz fängt bei ~66000 zu versteuerndem Einkommen an. Das sind keine Villenbesitzer mit Yacht, das sind Ingenieure, Ärzte, ordentliche Angestellte. Die zahlen schon heute überproportional und bekommen dafür... naja, nen Sch....

Verbrenner-Aus, Tempolimit, die ganze Liste: Ich hab nix gegen Klimaschutz. Aber Verbote sind der faulste Weg. Märkte und Technologie lösen sowas schneller und ohne dass der Staat entscheidet, was ich zu fahren habe. Die Verbote treffen nicht die ganz Armen und nicht die ganz Reichen, sondern wieder genau die Mitte.

Zum Thema Leistung: die meisten Leute mit Vermögen haben irgendwann echte Risiken getragen, auf Sicherheit verzichtet, Jahrzehnte investiert. Das pauschal abzutun ist falsch und klingt verdächtig nach einer Rechtfertigung dafür, das Ergebnis dieser Leistung wegzubesteuern. Wenn Leistung sich nicht mehr lohnt, hört irgendwann jemand damit auf.

Die Reiskorn-Analogie klingt übrigens ganz nett, aber die setzt voraus, dass der Staat mit dem Geld besser umgeht als derjenige, dem man es wegnimmt. Das glaube ich schlicht nicht.
 
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Übrigens um mal aufs Thema zurück zu kommen, Grok ist eher auf der Seite von @Syntax_41 und Mistral eher auf Seiten von @FreshLemon @Fighter1993.

food for thought

Edit:
Wenn jemand mal mit Claude-Zugang fragen will welcher User eher an der Realität ist... :P
 
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Naja das alles wird eh wahrscheinlich demnächst verschoben. Vielleicht noch zur Transparenz: Ich bin selbst gutverdiener mit Hauseigentum, Kind, Hauptjob und GmbH als Nebenerwerb. Ich könnte also auch sagen "mir egal", wie die Konservativen. Aber ich kenn auch die andere Seite und hab mit 16 als Koch für 350 EUR im Monat gearbeitet.

Ich kann nicht verstehen, wie einem Geld so viel wichtiger als alles andere sein kann, selbst wenn es für einen selbst gar keinen Unterschied macht, mehr zu besitzen. Mehr hab ich nicht mehr zu sagen..
 
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Tulol schrieb:
Nur vielleicht etwas mehr Verantwortung übernehmen für die Gesellschaft. Also in dem Maße in dem sich auch Einfluss/Macht generiert haben.


Was denkst du, was ich mache? Ich spende schon sehr viel. Meine Frau und ich engagieren uns ehrenamtlich.
(Ehrenamtliche Badeaufsicht) (Meine Frau macht sehr viel ProBono als Anwältin)

Und das machen sehr viele Leute, die Geld haben. Ich zahle auch gerne meine Steuern, aber mit dem restlichen Geld möchte ich entscheiden, wohin das Geld fließt.
Ergänzung ()

Snakeeater schrieb:
Leider nein. Zumindest in Deutschland. Und warum gibt es eigentlich 'Millionäre' in Deutschland die gerne mehr Steuern zahlen würden? Haben die evtl. mehr als du und bemerken die einzelnen Reiskörner nicht mehr?


Ich rede nicht von den Leuten, die riesige Vermögen geerbt haben. Meine Kinder z. B. bekommen nur den Pflichtanteil. Der Rest fließt in zwei Stiftungen. Eine private und eine öffentliche...

Diese "Reichen" – wieso spenden die dann nicht mehr? Die reden davon, dass das Geld mehr an wichtige Sachen gehen soll anstatt an Vorlieben der Spender, aber selbst dahin spenden tun sie nicht. Warum wohl?
Aus Publicity Gründen sind dann bestimmt die ersten die ihr Geld auf seite schaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Syntax_41 schrieb:
Diese "Reichen" – wieso spenden die dann nicht mehr? Die reden davon, dass das Geld mehr an wichtige Sachen gehen soll anstatt an Vorlieben der Spender, aber selbst dahin spenden tun sie nicht. Warum wohl?
Aus Publicity Gründen sind dann bestimmt die ersten die ihr Geld auf seite schaffen.
Warum unterstellst du den 'Reicheren' das sie nichts oder nicht genug spenden aber verlangst das man dir selbst nicht selbiges andichtet? Schon sehr düstere Lebensansicht.
 
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Syntax_41 schrieb:
Schon krass, was die Linken alles fordern.
Das hat nichts mit Links sein zu tun. Es ist nunmal Realität. Wenn der Staat mehr Geld braucht und es nicht von der Masse der bis zu 70% verdienenden genommen werden kann (weil die dann durch Hunger sterben oder keine Wohnung mehr bezhalen können), dann muss Geld halt von anderen genommen werden. Also alle über 70%.
Syntax_41 schrieb:
Das ist die typische Stammtisch-Parole.
Ach so, deswegen wird arbeit in Deutschland wesentlich höher Besteuert als Geldeinkommen. Ein Anfang wäre gemacht, einfach mal alle Einkunftsarten über eine Abrechnung laufen zu lassen. Aktiengewinne mit auf die Lohneinkünfte mit den gleichen Steigerungen und Freibeträgen. Nicht als Extra System mit max 30% Abgabe, das ist nicht mehr Zeitgemäß.
Syntax_41 schrieb:
Vermögen fällt in den seltensten Fällen einfach so vom Himmel, da stecken meistens Jahre voller Verzicht, riskanter Entscheidungen und verdammt harter Arbeit drin.
Das glt vielleicht noch vor 50 Jahren, aktuell wirst du mit abhänngiger Arbeit eher nicht reich, davor gibt es noch weitere Steuererhöhungen, so dass man dass auf keinen Fall schaffen Kann. Millionäre oder gar Milliardäre werden in Deutschland in der heutigen Zeit durchs Erben geschaffen. Ohne Erbschaft schaffen es vielleicht mal 10 Menschen im Jahr die goldene Lücke zum Geldverdienen zu finden, die bisher keiner gesehen hat.
Syntax_41 schrieb:
Meine Kinder z. B. bekommen nur den Pflichtanteil. Der Rest fließt in zwei Stiftungen. Eine private und eine öffentliche...
Und warum? Da mit deine Kinder nicht noch mehr Erbschaftssteuer als wie nötig zahlen müssen? Ich glaube mal gehört zu haben, dass dieses Erbmodell erst ab ~10 Mio Erbmasse Sinn macht. Kinder können sich dann Arm rechnen und müssen die Firma weiter bezhalen, da kann man dann natürlich keine Geld abschöpfen. Geschätzt werden in D jährlich ~400Mrd€ vererbt. Aber nur auf 114Mrd€ wird überhaupt Erbschaftsstuer erhoben.
Zitat: "Die aktuelle Erbschaftssteuer führt dazu, dass kleine Erben mehr Steuern zahlen als große Erben".
 
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Samurai76 schrieb:
Das hat nichts mit Links sein zu tun. Es ist nunmal Realität. Wenn der Staat mehr Geld braucht und es nicht von der Masse der bis zu 70% verdienenden genommen werden kann (weil die dann durch Hunger sterben oder keine Wohnung mehr bezhalen können), dann muss Geld halt von anderen genommen werden. Also alle über 70%.
Die Mittelschicht ist deswegen zu arm, weil sie alles will. Es ist dort eher ein Ausgabenproblem.
Samurai76 schrieb:
Ach so, deswegen wird arbeit in Deutschland wesentlich höher Besteuert als Geldeinkommen. Ein Anfang wäre gemacht, einfach mal alle Einkunftsarten über eine Abrechnung laufen zu lassen. Aktiengewinne mit auf die Lohneinkünfte mit den gleichen Steigerungen und Freibeträgen. Nicht als Extra System mit max 30% Abgabe, das ist nicht mehr Zeitgemäß.

Ich habe nichts gegen Steuern, ich zahle sie sogar gerne. Es geht um mein Vermögen, das nicht noch mal extra angefasst werden sollte (Steuern auf Zinsen, Gewinne etc. gerne …):


Samurai76 schrieb:
Das glt vielleicht noch vor 50 Jahren, aktuell wirst du mit abhänngiger Arbeit eher nicht reich, davor gibt es noch weitere Steuererhöhungen, so dass man dass auf keinen Fall schaffen Kann. Millionäre oder gar Milliardäre werden in Deutschland in der heutigen Zeit durchs Erben geschaffen. Ohne Erbschaft schaffen es vielleicht mal 10 Menschen im Jahr die goldene Lücke zum Geldverdienen zu finden, die bisher keiner gesehen hat.

Ich habe durch Sparsamkeit mir ein Grundvermögen erschaffen, indem ich auf alles Mögliche verzichtet habe. Mit diesem Geld habe ich meine Firma gegründet.


Samurai76 schrieb:
Und warum? Da mit deine Kinder nicht noch mehr Erbschaftssteuer als wie nötig zahlen müssen? Ich glaube mal gehört zu haben, dass dieses Erbmodell erst ab ~10 Mio Erbmasse Sinn macht. Kinder können sich dann Arm rechnen und müssen die Firma weiter bezhalen, da kann man dann natürlich keine Geld abschöpfen. Geschätzt werden in D jährlich ~400Mrd€ vererbt. Aber nur auf 114Mrd€ wird überhaupt Erbschaftsstuer erhoben.
Zitat: "Die aktuelle Erbschaftssteuer führt dazu, dass kleine Erben mehr Steuern zahlen als große Erben".

Falsch Meine Kinder werden nicht reich durchs Erben. Sie bekommen einen erleichterten Start ins Leben, mehr nicht. Ich wollte es auf 50.000€ begrenzen, geht aber leider rechtlich nicht.

Die eine Stiftung wird für wohltätige Zwecke gegründet, die private wird für meine Kindeskinder usw. für eine gute Schulbildung sorgen und ebenfalls für einen erleichterten Start ins Leben. Sollte es mal keine Nachkommen mehr geben, geht sie in die für wohltätige Zwecke über.
Ergänzung ()

Snakeeater schrieb:
Warum unterstellst du den 'Reicheren' das sie nichts oder nicht genug spenden aber verlangst das man dir selbst nicht selbiges andichtet? Schon sehr düstere Lebensansicht.

Die, die das fordern. Hab darüber gelesen, die beschweren sich , dass Reiche z. B. an Kunstprojekte spenden anstatt an Brennpunkte. Da frage ich mich doch, wieso spenden diese nicht an Brennpunkten?

Ich spende schon mehr als genug, aber ich will selbst entscheiden wohin mein Geld fließt. Der Staat wirtschaftet mir zu unwirtschaftlich und oft fehlgeleitet.
 
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Syntax_41 schrieb:
Ich spende schon mehr als genug, aber ich will selbst entscheiden wohin mein Geld fließt. Der Staat wirtschaftet mir zu unwirtschaftlich und oft fehlgeleitet.
Ohne diesen Staat hättest du dir deinen Lebensstandard nie erwirtschaftet.
 
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Das dürfte ein unterschied zu den USA sein: In Europa versenken die Reichen lieber ihr Geld in Stiftungen anststt in AI.

@Syntax_41 Bekommen deine Kids wenn sie groß sind ,und wollen ,dann einen gut bezahlten Job als Sitzungsbeirat auf lebenszeit ? .....ist ja hie und da ja nicht so unüblich.😇
 
Nowareeng schrieb:
@Syntax_41 Bekommen deine Kids wenn sie groß sind ,und wollen ,dann einen gut bezahlten Job als Sitzungsbeirat auf lebenszeit ? .....ist ja hie und da ja nicht so unüblich.😇

Nein, geht an die Mitarbeiter über die von anfang an dabei waren, ich und meine Frau haben drauf geachtet das sie das machen was ihnen Spass macht
 
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