Consumer Festplatten sind für viele NAS NICHT! geeignet, dies kann man in den jeweiligen Kompatibilitätslisten der NAS Hersteller lesen.
Ein Auszug aus Wikipedia:
Statistische Fehlerrate bei großen Festplatten
Ein verdecktes Problem liegt in dem Zusammenspiel von Arraygröße und statistischer Fehlerwahrscheinlichkeit der verwendeten Laufwerke. Festplattenhersteller geben für ihre Laufwerke eine Wahrscheinlichkeit für nicht korrigierbare Lesefehler an (unrecoverable read error, URE). Der URE-Wert ist ein Durchschnittswert, der innerhalb der Gewährleistungszeit zugesichert wird, er erhöht sich alters- und verschleißbedingt. Für einfache Laufwerke aus dem Consumer-Bereich (IDE, SATA) garantieren die Hersteller typischerweise URE-Werte von maximal 10^{-14} (max. ein fehlerhaftes Bit pro 10^{14} gelesene Bit), für Serverlaufwerke (SCSI, SAS) sind es meist zwischen 10^{-16} und 10^{-15}. Für Consumer-Laufwerke bedeutet das also, dass es während der Verarbeitung von 10^{14} Bit (etwa 12 TB) maximal zu einem URE kommen darf. Besteht ein Array also beispielsweise aus acht je 2 TB großen Platten, so garantiert der Hersteller nur noch, dass der Rebuild – statistisch gesehen – mindestens in einem von drei Fällen ohne URE klappen muss, obwohl alle Laufwerke korrekt nach Herstellerspezifikation funktionieren. Für kleine RAID-Systeme stellt dies kaum ein Problem dar: Der Rebuild eines RAID 5-Arrays aus drei 500 GB großen Consumer-Laufwerken (1 TB Nutzdaten) wird im Schnitt in 92 von 100 Fällen erfolgreich sein, wenn nur URE-Fehler betrachtet werden. Deswegen stoßen praktisch schon jetzt alle einfachen redundanten RAID-Verfahren (RAID 3, 4, 5 usw.) außer RAID 1 und RAID 2 an eine Leistungsgrenze.[7] Das Problem kann natürlich durch höherwertige Platten, aber auch durch kombinierte RAID-Level wie RAID 10 oder RAID 50 entschärft werden. In der Realität ist das Risiko, dass tatsächlich ein derartiger URE-basierter Fehler eintritt durchaus geringer, denn es handelt sich bei den Herstellerangaben nur um garantierte Maximalwerte. Dennoch ist der Einsatz hochwertiger Laufwerke mit Fehlerraten von 10^{-15} (oder besser) besonders bei professionellen Systemen anzuraten.
Natürlich sind Enterprise Festplatten teurer, dies hat aber auch seine Berechtigung.
Wie oft kann man in Foren von Usern lesen, die ihre günstigen NAS von z. B. QNAP oder Synology mit 2-3TB großen Green Modellen gefütter hatten und dann über Ausfälle klagten.
Jeder muss selber entscheiden was er will und was natürlich sein Geldbeutel hergibt.