7,5% weltweit nutzen mittlerweile Linux

@Tevur Man wird das auch nie gewinnen können, aber man kann die Ausmaße schon um einen sehr großen Anteil reduzieren, die man an Daten weitergibt. Bei den letzten paar Prozent mache ich mich dann auch nicht mehr heiß.
 
Shader schrieb:
Allerdings der Durchbruch für die Endanwender ist das nicht.
Warum immer so negativ? Ich konnte vor Kurzem 2* Linux an absolut unerfahrene Personen vermitteln, die damit bisher vollkommen zufrieden sind und nichts vermissen. Eine davon spielt und alles läuft ohne komplexe Terminaleingaben.

Linux ist mittlerweile massentauglich, das behaupte ich ganz klar. Es hat einfach nur zu wenig "Werbefläche".

Das Problem, was allerdings wirklich viele Leute haben ist mangelnde Flexibilität. Viele erwarten einen 100% igen Windowsklon. So funktioniert das natürlich nicht.
 
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Luftgucker schrieb:
Bei Steam sieht man das nicht. Statscounter misst Mist.
Bei Gamern war Linux wegen der Kompatibilität eine lange Zeit etwas unbeliebter als bei anderen Desktopnutzern. Ein Verhältnis von 2:1 war lange normal. Dann lief bei Statcounter etwas schief und es kamen immer mehr unbekannte Systeme hinzu, während Linux stagnierte und in der Statistik nicht mehr weiter wuchs.
Ich denke, dass es wirklich an der Erkennung lag und der Linuxanteil lange Zeit viel zu niedrig angezeigt wurde.

Tamron schrieb:
Mehr Bots, also mehr Linux.
Hier ist übrigens eine sachliche Erklärung dafür, dass Statcounter vorher den Linuxanteil vermutlich schon sehr lange als zu gering angegeben hat.
https://fleetdm.com/articles/linux-crossed-10-percent-and-your-inventory-missed-it
 
csch92 schrieb:
Hat man erst mal gewechselt kann man ganz gut auf die par Spiele verzichten. Es ist irgendwie einfach viel angenehmer Linux zu benutzen oder es zumindest probieren.
Das Betriebssystem muss zu meinen Anwendungsfällen passen, nicht die Software zum Betriebssystem... Sorry, so ideologisch bzw. wechselwillig bin ich dann doch noch laaaaaaaaange nicht eingestellt.
 
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iGameKudan schrieb:
Das Betriebssystem muss zu meinen Anwendungsfällen passen, nicht die Software zum Betriebssystem...
Sorry, so ideologisch bzw. wechselwillig bin ich dann doch noch laaaaaaaaange nicht eingestellt.
Wenn der Anwendungsfall also der sync deiner Daten zu den Broligarchen ist nutzt man also Windows oder die Gefängniscomputer von Apple?
 
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@iGameKudan
Ich bin nicht an irgendwelche Software auf meinem PC gebunden. Ich muß nicht zwingend Microsoft Outlook nutzen um Emails zu schreiben. Ich kann auch Thunderbird oder sonstwas nutzen.
Es gibt für die allermeisten Anwendungsfälle dutzende wenn nicht hunderte Programme, mit denen ich mich bedienen kann. Ja, je nach Geschmäckle ist mal das eine oder andere besser. Das heißt aber nicht zwingend, dass die Software besser ist, die es nur unter Windows gibt.
Vielleicht nutzt du jetzt auch gerade eine Software, wo eine, die es nur für Apple gibt für dich sogar besser wäre.

Solange ich die Wahl habe, macht es Sinn entweder nach der für den persönlichen Geschmack besten Software Auswahl zu gehen oder man sagt, der Punkt ist mir weniger wichtig, als dass ich die volle Kontrolle habe und nicht ausspioniert werde.
Für mich war auch der miserable Software Zustand von Microsoft einer der Punkte, warum ich gewechselt habe. Auch das neue Outlook als Webapp ist eine Katastrophe im Vergleich zum alten Outlook (classic).
Sprich selbst wenn dir die Software wichtig ist, ist Microsoft an einem Punkt, wo sie damit aktuell nicht mehr so richtig punkten.
 
Tevur schrieb:
Ich find euren Kampf ehrbar und will euch nicht demotivieren, aber es ist doch nur noch frustrierend, dass diese viel gelobte digitale Souveränität in der Praxis doch bitteschön nur im Privaten stattzufinden hat.
Tut es aber nicht, da tut sich eine Menge im Umfeld digitale Souveränität, was Du nicht mitbekommst. Nur läßt sich das, was 20 Jahre stark vernachläßigt wurde, sich nicht innerhalb kurzer Zeit revidieren oder aufholen. Und man muß ja nach wie vor sowas wie Effizienz, Kosten, Flexibilität usw. im Auge behalten, und man muß auch irgendwie vorankommen mit seinem Arbeiten und entsprechenden Bedarfen, z.B. in Richtung Digitalisierung etc.
 
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iGameKudan schrieb:
Das Betriebssystem muss zu meinen Anwendungsfällen passen, nicht die Software zum Betriebssystem
Sehe ich auch so. Klar muss man schon auch eine gewisse Flexibilität mitbringen und nicht gleich aufgeben weil statt MS Office nur Libre Office läuft. Aber da ich meinen Desktop PC rein zum zocken nutze (vorrangig welche der genannten Multiplayer Titel), möchte ich mich einfach nicht so sehr bei der Spieleauswahl einschränken und setze daher weiterhin auf Windows. Auf meinem Laptop hingegen läuft Linux, weil es dort meine Anforderungen besser erfüllt als Windows. Ressourcensparender, kein verschwindender WLAN-Adapter, etc. :P
 
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iGameKudan schrieb:
Das Betriebssystem muss zu meinen Anwendungsfällen passen
grundlegend ja und wo ich so gar keine Wahl habe (weil ich damit Geld verdiene) muss ich die bittere Pille schlucken. Mich hat Windows in den letzten Jahren aber so dermaßen angekotzt das es eben wo es nur ging ersetzt wurde. Kann ich jetzt irgend ein Anticheat spiel nicht spielen ? mäh dann zock ich halt was anderes.
Aus dem alter das ich unbedingt den neusten Hypetitel zocken muss bin ich länger raus.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Kann ich jetzt irgend ein Anticheat spiel nicht spielen ? mäh dann zock ich halt was anderes.
Aus dem alter das ich unbedingt den neusten Hypetitel zocken muss bin ich länger raus.
Bei meinem Pile of Shame habe ich eh mehr Auswahl, als ich spielen kann.
 
BOBderBAGGER schrieb:
Aus dem alter das ich unbedingt den neusten Hypetitel zocken muss bin ich länger raus.
In dem Alter war ich noch nie :-)

Ich hab auf meinem PC nämlich noch nie gezockt, wenn man mal von einer gelegentlichen Partie Solitär absieht. Von daher fiel mir der Wechsel von Windows zu Linux recht leicht, auch weil meine wichtigsten Programme ohnehin auch unter Linux verfügbar sind. Nur der Wechsel von Outlook zu Thunderbird war zunächst etwas ungewohnt, aber auch das hatte sich schnell eingespielt.

Insgesamt bin ich mit meinem Mint sehr zufrieden, mir macht es tatsächlich wieder Spass meinen Rechner zu starten
 
Viel mehr als die Frage BigTech oder nicht, finde ich eigentlich viel interessanter, dass Linux mir 2 Dinge bietet: Es gibt mir einerseits Entscheidungsfreiheit und Auswahl, die ich bei herkömmlichen Systemen nicht habe, und es trifft andererseits gleichzeitig manche Entscheidungen eben nicht vorab für mich und lässt mich mit Ökosystemen und Werbung in Ruhe. Ich habe also über mein Grundsystem die größtmögliche Kontrolle. Dieser Ausgangspunkt gibt mir als Nutzer eine Basis für jeden weiteren Dienst oder jede Software zu entscheiden, ob ich das benutzen will, oder nicht. Ich bin da durchaus nicht puristisch.

Bei Windows oder MacOS wurden schon entliche Entscheidungen für mich getroffen, die ich nicht ändern kann.

Beides hat vor und Nachteile. Ein gemachtes Nest ist ja auch bequem und kann gut gemacht sein. Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht so genau beziffern, ab wann der Kipp-Punkt genau war, der mich zum festen Wechsel-Vorhaben gebracht hat. Irgendwann entstand das Gefühl, dass bei Windows, insbesondere mit 11, die Qualität des Systems an sich zweitrangig war, aber besonderer Wert darauf gelegt wurde, sich mit möglichst vielen Angeboten zu verknüpfen. Kaffeefahrt als Betriebssystem sozusagen. Da ich nie Mac-User war, habe ich, was diese Welt angeht, leider keinen Vergleich.
 
Was auch ein Vorteil für mich ist, man hat keine Anrufe mehr bzgl. mein System startet nicht mehr usw.
Nach dem ich damals von Windows nach Linux gewandert bin, hat das vielleicht noch ca. ein Jahr gedauert bis auch der letzte wusste das ich kein Windows Support mehr gebe, die Weihnachtsfeiertage gehören endlich wieder mir....:D
 
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