SavageSkull
Fleet Admiral
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Warum immer so negativ? Ich konnte vor Kurzem 2* Linux an absolut unerfahrene Personen vermitteln, die damit bisher vollkommen zufrieden sind und nichts vermissen. Eine davon spielt und alles läuft ohne komplexe Terminaleingaben.Shader schrieb:Allerdings der Durchbruch für die Endanwender ist das nicht.
Bei Gamern war Linux wegen der Kompatibilität eine lange Zeit etwas unbeliebter als bei anderen Desktopnutzern. Ein Verhältnis von 2:1 war lange normal. Dann lief bei Statcounter etwas schief und es kamen immer mehr unbekannte Systeme hinzu, während Linux stagnierte und in der Statistik nicht mehr weiter wuchs.Luftgucker schrieb:Bei Steam sieht man das nicht. Statscounter misst Mist.
Hier ist übrigens eine sachliche Erklärung dafür, dass Statcounter vorher den Linuxanteil vermutlich schon sehr lange als zu gering angegeben hat.Tamron schrieb:Mehr Bots, also mehr Linux.
Das Betriebssystem muss zu meinen Anwendungsfällen passen, nicht die Software zum Betriebssystem... Sorry, so ideologisch bzw. wechselwillig bin ich dann doch noch laaaaaaaaange nicht eingestellt.csch92 schrieb:Hat man erst mal gewechselt kann man ganz gut auf die par Spiele verzichten. Es ist irgendwie einfach viel angenehmer Linux zu benutzen oder es zumindest probieren.
Wenn der Anwendungsfall also der sync deiner Daten zu den Broligarchen ist nutzt man also Windows oder die Gefängniscomputer von Apple?iGameKudan schrieb:Das Betriebssystem muss zu meinen Anwendungsfällen passen, nicht die Software zum Betriebssystem...
Sorry, so ideologisch bzw. wechselwillig bin ich dann doch noch laaaaaaaaange nicht eingestellt.
Tut es aber nicht, da tut sich eine Menge im Umfeld digitale Souveränität, was Du nicht mitbekommst. Nur läßt sich das, was 20 Jahre stark vernachläßigt wurde, sich nicht innerhalb kurzer Zeit revidieren oder aufholen. Und man muß ja nach wie vor sowas wie Effizienz, Kosten, Flexibilität usw. im Auge behalten, und man muß auch irgendwie vorankommen mit seinem Arbeiten und entsprechenden Bedarfen, z.B. in Richtung Digitalisierung etc.Tevur schrieb:Ich find euren Kampf ehrbar und will euch nicht demotivieren, aber es ist doch nur noch frustrierend, dass diese viel gelobte digitale Souveränität in der Praxis doch bitteschön nur im Privaten stattzufinden hat.
Sehe ich auch so. Klar muss man schon auch eine gewisse Flexibilität mitbringen und nicht gleich aufgeben weil statt MS Office nur Libre Office läuft. Aber da ich meinen Desktop PC rein zum zocken nutze (vorrangig welche der genannten Multiplayer Titel), möchte ich mich einfach nicht so sehr bei der Spieleauswahl einschränken und setze daher weiterhin auf Windows. Auf meinem Laptop hingegen läuft Linux, weil es dort meine Anforderungen besser erfüllt als Windows. Ressourcensparender, kein verschwindender WLAN-Adapter, etc.iGameKudan schrieb:Das Betriebssystem muss zu meinen Anwendungsfällen passen, nicht die Software zum Betriebssystem
grundlegend ja und wo ich so gar keine Wahl habe (weil ich damit Geld verdiene) muss ich die bittere Pille schlucken. Mich hat Windows in den letzten Jahren aber so dermaßen angekotzt das es eben wo es nur ging ersetzt wurde. Kann ich jetzt irgend ein Anticheat spiel nicht spielen ? mäh dann zock ich halt was anderes.iGameKudan schrieb:Das Betriebssystem muss zu meinen Anwendungsfällen passen
Bei meinem Pile of Shame habe ich eh mehr Auswahl, als ich spielen kann.BOBderBAGGER schrieb:Kann ich jetzt irgend ein Anticheat spiel nicht spielen ? mäh dann zock ich halt was anderes.
Aus dem alter das ich unbedingt den neusten Hypetitel zocken muss bin ich länger raus.
In dem Alter war ich noch nie :-)BOBderBAGGER schrieb:Aus dem alter das ich unbedingt den neusten Hypetitel zocken muss bin ich länger raus.
Jeder soll das Betriebssystem nutzen, was ihm am meisten zusagt.areiland schrieb:Ich denke mal, dass Linux von der wachsenden Skepsis gegenüber Big US Tech durchaus profitieren und einen zweistelligen Marktanteil im Desktopsektor gewinnen kann. Dass Linux dabei nicht zum Platzhirsch aufsteigen wird, das ist eigentlich jedem klar. Aber, jedes Prozent Marktanteil sorgt auch dafür, dass MS sich zunehmend Gedanken machen muss, wie man Windows wieder anwenderfreundlicher und leichtgewichtiger machen kann.
Mich kotzte die Tool-Situation unter Windows schon vor ~15 Jahren komplett an.areiland schrieb:Ja, gerade der MSsche Wahn überall den Copiloten reinzubasteln hat mich zunehmend abgeschreckt. Ich hatte allerdings über die Jahrzehnte immer auch Linux im Blick behalten und es desöfteren auch im Dualboot laufen. Deshalb war der Bruch, der durch den endgültigen Wechsel zu Linux entstand, bei mir recht gering. Zumal die allermeisten meiner oft genutzten Programme auch 1:1 unter Linux verfügbar sind. Und MS Office und Outlook waren für mich durchaus verzichtbar, die Umgewöhnung auf LibreOffice und Thunderbird nahm ich gerne in Kauf.
What? Habe ich noch nie gehört und finde dazu auch nichts online. Hast du dazu mal nen Link?heizmichl schrieb:als MS die KI stillschweigend bis in das alte Office 2013 implementiert hat, obwohl dort schon gar kein Support mehr geleistet wurde
Die Masse benutzt sowieso überwiegend nur noch das Smartiephone und maximal noch ein Tablet dazu.areiland schrieb:Vielleicht kommt das ja mit der Zeit auch bei der Masse an und mehr Nutzer entledigen sich Windows.