~900€ - Konfiguration, einmal drüber schauen bitte ;)

pacific99

Ensign
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März 2019
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Moin, der erste Gaming-PC für eine gute Freundin von mir steht vor der Tür und ich wurde "beauftragt", mich um die Konfiguration zu kümmern. Da ich aber selbst auch kein Profi bin, lasse ich immer gerne hier nochmal drüber schauen und hab auch noch ein paar Detail-Fragen :)


1. Möchtest du mit dem PC spielen?
  • Welche Spiele genau?: Aktuell hat sie mir Witcher, Skyrim und Fallout genannt. Jeweils die aktuellen Titel. Generell geht es mehr in Richtung AAA als in Richtung E-Sports
  • Welche Auflösung?: FullHD
  • Ultra/hohe/mittlere/niedrige Grafikeinstellungen? Hoch - Ultra
  • Genügen dir 30 FPS oder sollen es 60 oder gar 144 FPS sein? 30 - 60 reichen, gut und flüssig spielbar, aber es kommt sowieso nur ein 60 Hz - Monitor zum Einsatz

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Aktuell nix geplant.

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
Ein großes Problem, was wir bei ihr haben ist das Internet. Wir haben uns jetzt dazu entschieden einen Vodafone-Gigacube auszuprobieren, den man innerhalb von 30 Tagen zurückgeben kann. (Ist aber ein anderes Thema, muss jetzt hier nicht diskutiert werden), den kann man auch per LAN an den Rechner anschließen. Im Notfall ist es leider nötig, den Rechner mit Wlan auszustatten, allerdings habe ich mich jetzt entschieden, wenn dann eine Wlan-Karte später nachzurüsten, als jetzt unnötig viel Geld für ein Mainboard mit Onboard-Wlan auszugeben, oder was sagt ihr dazu?
Ansonsten: Overclocking nicht geplant, RGB ist auch kein großes Thema, Lautstärke eher irrelevant.

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)
Es kommen 2 Stück davon zum Einsatz: https://geizhals.de/samsung-s24f356-ls24f356fhuxen-a1438502.html?hloc=at&hloc=de

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)

Nein

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
900€ mit etwas Luft nach oben

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
Soll innerhalb der nächsten anderthalb Wochen bestellt werden

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Ich baue ihn selber zusammen.

Bei den Komponenten, von denen mehrere auf der Liste sind, bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Festplatte: Ich weiß, dass man in einem Gaming-PC definitiv keine NVMe-SSD braucht, sondern auch die MX500 locker reichen würde. Allerdings kosten die NVMe-SSDs auch nicht mehr, als die MX500, also kann man auch die nehmen, oder was sagt ihr dazu?

Bei der Grafikkarte bin ich mir mit einer RX 5700 XT relativ sicher. Mehr Leistung geht für das Geld meiner Meinung nach nicht. Bei den verschiedenen Custom-Modellen kenne ich mich leider nicht allzu gut aus. Ich habe mich jetzt für dieses entschieden, weil es eines der günstigsten ist und dabei einen vernünftigen Eindruck macht. Es hat zwar nur 3 Bewertungen aktuell, aber die sind sehr gut. Was ist eure Meinung zu der Karte? Kann ich die bedenkenlos nehmen?

Mainboard: Nun gut, da gibt es glaub ich keine wahnsinnig großen Unterschiede bei den beiden, oder? Das eine ist halt ATX und das andere yATX. Welches der beiden würdet ihr nehmen? Wie ist es bei den beiden Boards mit BIOS-Update für den 3000er?

Gehäuse hat der Person, für die der PC ist, das RGB Flow einfach besser gefallen.

Zum Netzteil: Was sind denn die ausschlaggebenden Unterschiede zwischen dem System Power und dem Pure Power, die einen Preisunterschied von fast 25 € rechtfertigen? Ich bin zwar aktuell beim Pure Power, aber für 25 € weniger bekomme ich genauso 500W und ein gutes Marken-Netzteil.

So, das war es eigentlich erstmal. Vielen Dank schon einmal fürs drüber schauen und für alle Hinweise und Tipps! :)

Link zur Wunschliste: https://geizhals.de/?cat=WL-1555849
1596092788829.png
 
Festplatte:
Den wertvollen M.2 Slot würde ich ungern für eine MX500 "verschwenden". Die Crucial P1 habe ich auch bei mir drin. Trotz QLC bemerke ich kein Unterschied. Hängt vom Anwendungsgebiet ab. Gaming-PC heißt i. d. R. es wird viel gelesen statt geschrieben. Und wenn geschrieben wird, dann begrenzt die Internetleitung.

Netzwerk:
Meinen PC habe ich mit einer WLAN-PCIe Karte nachgerüstet. Wenn dann direkt mit AX200 Chip (Wifi 6) ca. 40 Euro. Aber im Notfall tut es auch ein 15 Euro WLAN Stick per USB. Es muss also kein Mainboard mit WLAN onboard sein.
 
Solange die SSDs gleich kosten, sehe ich kein Grund sich nicht für die NVMe SSD zu entscheiden.
Die Unterschiede im Preis der Netzteile kommen daher, weil das Pure Power 80+ Gold hat und somit Effizienter ist als das System Power
Die Mainboards dürften beide das passende Bios für Ryzen 3000 haben, da es ja die Max Modelle sind
 
1) die M2 SSD sollte schon via PCIe angebunden sein und nicht via Sata
somit also die von dir gezeigte A2000 oder direkt WD SN750 oder Samsung evo970

2) Netzteil sollte in dem Budgetsegment mehr Beachtung geschenkt werden

3)bei der Graka könnte man noch:
https://geizhals.de/gigabyte-radeon-rx-5700-xt-gaming-oc-8g-gv-r57xtgaming-oc-8gd-a2115901.html
minimal schneller

oder für einen Taler mehr
https://geizhals.de/sapphire-nitro-radeon-rx-5700-xt-8g-11293-03-40g-a2136003.html
imho die beste 57er XT
 
Okay, um jetzt mal auf alles einzugehen, was bisher geschrieben wurde:

Bei der Festplatte würde ich also auf die Crucial P1 oder die Kingston A2000 gehen.
acty schrieb:
WD SN750 oder Samsung evo970
Das liegt leider außerhalb des Preisbereiches.

Bei dem Board gehe dann also auf das ATX, damit ich beim Nachrüsten einer Wlan-Karte keine Probleme habe.

acty schrieb:

Dass es nicht unbedingt das System Power sein muss, sehe ich ein, aber reicht ein Pure Power nicht aus?
 
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acty schrieb:

Bei der Gigabyte haben mich die Bewertungen etwas abgeschreckt. Aber gefühlt hat keine einzige RX 5700 XT richtig gute Bewertungen. Bei der Nitro+ muss ich dann schauen, ob sie Budget-Technisch noch mit drin ist.
 
@pacific99 Das mit 3x m.2 SSDs wird nichts deine Boards haben jeweils nur 1 m.2 Slot.
Bei PCIe Anbindung muss man dann auch auf Lanesharing achten. Ich würde maximal 1xNMVe + X SATA 2.5" einbauen
 
Sahit schrieb:
@pacific99 Das mit 3x m.2 SSDs wird nichts deine Boards haben jeweils nur 1 m.2 Slot.
Soll auch gar nix werden. Das sind die Auswahlmöglichkeiten, es soll eine davon rein.
 
hust ... "B550 Tomahawk" (2x M.2) ;)
 
@pacific99 Achso. Wenn du intern ne W-Lan Karte nutzen willst solltest du dich trotzdem Mal mit Lanesharing auf den Board auseinandersetzen.
 
6kbyte schrieb:
hust ... und nochmal hust "B550 Tomahawk" (2x M.2) ;)
Leider außerhalb des Budgets :)
Ergänzung ()

Sahit schrieb:
@pacific99 Achso. Wenn du intern ne W-Lan Karte nutzen willst solltest du dich trotzdem Mal mit Lanesharing auf den Board auseinandersetzen.
Wird das denn bei meiner aktuellen Konfiguration zum Problem, wenn ich da neben der M.2 und der Graka noch eine Wlan-Karte einsetze?
 
pacific99 schrieb:
Leider außerhalb des Budgets :)

Ja, gut, ich tue mich nur immer schwer sowas nachvollziehen zu können! Du kaufst neu, willst was vernünftiges haben, packst ne knapp 400€ GPU in den Warenkorb, ne tolle Ryzen CPU und dann holst du dir so nen altes Schimmel-Board. Wenn es wenigstens das B450 Tomahawk Max wäre, könnte man ja noch drüber reden. Die paar Euro mehr für nen B550 Tomahawk würden dir 2x M.2 Slots bescheren, ne wirklich gute VRM Kühlung, womit selbst fette CPUs nicht gedrosselt werden, bessere Kompatibilität für die neuen Ryzen CPUs, USB-C Anschluss und längerer BIOS Support. Aber gut, du musst es wissen. Mehr als etwas empfehlen kann man es nicht, kaufen musst am Ende du. Ich für meine Teil würde dann lieber noch nen paar Wochen nen paar Euro mehr beiseite legen und des dann richtig machen.
 
Ich hatte einem Freund das Aorus M empfohlen und er scheint sehr zufrieden damit zu sein, ist auch nur marginal teurer als das vorher von dir ausgesuchte Brett (wenn man nach PCPartPicker geht)
 
Wenn du von allen Teilen das günstigste nimmst, bleiben noch 50 Euro für Verbesserungen. Z. B. in ein besseres Board. Statt 72,80 wären dann knapp 123 Euro möglich. Eine beschränkte Auswahl an B550 Board wären dadurch in Reichweite, aber damit kenne ich mich im Detail nicht aus.

Edit: Festplatte: Nimm das A2000. Ist günstiger und gleichzeitig aus meiner Sicht auch besser als das Crucial P1.
 
6kbyte schrieb:
Ja, gut, ich tue mich nur immer schwer sowas nachvollziehen zu können! Du kaufst neu, willst was vernünftiges haben, packst ne knapp 400€ GPU in den Warenkorb, ne tolle Ryzen CPU und dann holst du dir so nen altes Schimmel-Board. Wenn es wenigstens das B450 Tomahawk Max wäre, könnte man ja noch drüber reden. Die paar Euro mehr für nen B550 Tomahawk würden dir 2x M.2 Slots bescheren, ne wirklich gute VRM Kühlung, womit selbst fette CPUs nicht gedrosselt werden, bessere Kompatibilität für die neuen Ryzen CPUs, USB-C Anschluss und längerer BIOS Support. Aber gut, du musst es wissen. Mehr als etwas empfehlen kann man es nicht, kaufen musst am Ende du. Ich für meine Teil würde dann lieber noch nen paar Wochen nen paar Euro mehr beiseite legen und des dann richtig machen.

Ich muss dazu sagen: Was Mainboards angeht bin ich wirklich kein Experte. Ich habe das B450-A Pro Max ausgewählt, weil es an vielen Stellen, auch hier im FAQ für Konfigurationen um 900€ empfohlen und genommen wird. Deswegen bin ich davon ausgegangen, dass es dafür voll ausreicht und ein vernünftiges Preis-Leistungs-Brett ist, was alles mitbringt, was man in diesem Preisbereich braucht.
Wenn du jetzt sagst, dass sich ein besseres Brett wirklich lohnt, dann kann ich nochmal schauen und auch fragen, wie viel Spielraum es beim Budget noch gibt. Das B450 Tomahawk Max wäre bestimmt noch drin, aber ein 160€ - Board...das wird kritisch. Hab ich eben auch in noch keiner einzigen PC-Konfiguration um 900 - 1000 € so gesehen.
 
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