9800X3D defekt: Hat das ASRock B850 die CPU zerstört? Neues Board nötig?

Cr4ck3r

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1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
  • Prozessor (CPU): AMD Ryzen 7 9800X3D
  • Arbeitsspeicher (RAM): Kingston FURY Beast schwarz UDIMM 32GB Kit, DDR5-6000, CL30-36-36-80, 1RX8 (KF560C30BBEK2-32)
  • Mainboard: ASRock B850 Steel Legend WiFi
  • Netzteil: Corsair RMx Series 2018 RM850x 850W
  • Gehäuse: Phanteks Eclipse P500A
  • Grafikkarte: ASUS TUF Gaming GeForce RTX 5070 Ti OC
  • HDD / SSD: Kingston KC3000 PCle 4.0 NVMe SSD 2TB, Samsung SSD 970 EVO 1TB
  • Kühler: Noctua NH-D15

2. Beschreibe dein Problem. Je genauer und besser du dein Problem beschreibst, desto besser kann dir geholfen werden (zusätzliche Bilder könnten z. B. hilfreich sein):
Ich betreibe meinen PC seit über einem Jahr mit der aufgelisteten Konfiguration. Ich habe das BIOS immer wieder mal aktualisiert und zum jetzigen Zeitpunkt hatte ich die aktuellste Version geflasht. Ich hatte über das BIOS den Curve Optimizer aktiviert und ein All Core Offset von -15 eingestellt. Zusätzlich hatte ich das EXPO Profil geladen, rBAR aktiviert und die Lüfter Kurven angepasst. Sonst habe ich nichts umgestellt. Vor zwei Tagen war ich auf dem Desktop, hatte meinen Browser geöffnet und war neben bei auf Discord mit Freunden quatschen und einen Stream am schauen. Plötzlich ist der PC gefreezed, auf meinem beiden Monitoren war ein Standbild und es war kein Ton mehr da, aber die Lüfter liefen weiter und die Gehäuse Beleuchtung ging noch. Ich hatte versucht den PC über langes gedrückt halten der Powertaste auszuschalten, jedoch ging das nicht mehr und ich musste den Strom wegnehmen. Danach wollte ich den wieder PC hochfahren aber bis auf die Gehäuse Beleuchtung, GPU Beleuchtung und und die Lüfter ging nichts mehr. Der Bildschirm zeigt garkein Bild mehr und auf dem Mainboard leuchtet die CPU LED durchgehend rot. Sonst tut sich garnicht mehr. Der PC lässt sich über das gedrückt halten der Powertaste wieder ausschalten.

3. Welche Schritte hast du bereits unternommen/versucht, um das Problem zu lösen und was hat es gebracht?
Zuerst habe ich ein CMOS reset über das rausnehmen der Batterie gemacht. Dann habe ich die RAM Riegel einzeln in Slot B2 getestet, auch ohne GPU. Ich habe das aktuelle BIOS erfolgreich über die BIOS FLASHBACK-funktion erneut geflasht. Ich habe die CPU ausgebaut und mir Unterseite angeschaut (es ist keine Verfärbungen zu erkennen) und wieder eingebaut. In allen Fällen leuchtet einfach nur die CPU LED auf dem Board dauerhaft rot. Danach habe ich die CPU in den PC von meinem Kumpel eingebaut (der genau die gleiche CPU hat jedoch ein MSI Mainboard) und dort leuchtet ebenfalls die CPU LED durchgehend rot jedoch zusätzlich die DRAM LED durchgehend gelb. Das Bild bleibt schwarz und auch nach mehreren Minuten tut sich nichts. Wir haben seine CPU wieder eingebaut und keine 10 Sekunden ist sein PC wieder gelaufen. Die CPU ist also defekt?! Das Mainboard habe ich bei Mindfactory gekauft und die CPU bei Amazon, die sind beide keine zwei Jahre alt also habe ich noch Garantie. Ich habe die Reklamation der CPU über Amazon eingeleitet. Jetzt ist meine Frage: Hat das Mainboard die CPU zerstört? Kann ich die Austausch CPU noch auf diesem Mainboard betreiben oder soll ich das Mainboard bei Mindfactory reklamieren?


P.S.: Beachte auch die verschiedenen angepinnten Themen und die Forensuche. Möglicherweise findest du da bereits die Lösung zu deinem Problem.
 
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Ich würde Mindfactory über den Fall informieren mit Bildern und ggf den Beitrag und fragen was sie da für dich empfehlen, ich würde wenn das Geld vorhanden ist ggf. das Board tauschen, suche mal nach Boards wo nicht bekannt ist das diese den Prozessor grillen.
 
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Asrock-Boards waren schon gehäuft diesbezüglich in den Meldungen. Und da das Board schon eine CPU gebruzelt hat, dann könnte die Zweite durchaus auch gefährdet sein.

Ich selbst würde ein anderes Board von einem anderen Hersteller beschaffen.
 
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Moin

  • Es gab in wenigen Einzelfällen Defekte.
  • Auch von normalen Ryzen 9000.
  • Aber insbesondere von den 9800x3D.
  • Besonders häufig trat das Fehlerbild, innerhalb dieser sehr geringen Fallzahlen, bei AsRock Brettern auf.
  • Es trat aber vereinzelt auch bei anderen Brettern auf.
  • Aktiviertes EXPO spielt dabei keine Nebenrolle.

Was schließt man nun aus diesen seltenen Unwägbarkeiten?

Vermutlich bekommst du eine neue CPU ohnehin ersetzt. Gibt es besondere Ansprüche an ein Mainboard?

Eine Möglichkeit:
https://geizhals.de/asus-tuf-gaming-b850-e-wifi-90mb1l20-m0eay0-a3469863.html


Cr4ck3r schrieb:
Kann ich die Austausch CPU noch auf diesem Mainboard betreiben oder soll ich das Mainboard bei Mindfactory reklamieren?
Bleibt fraglich, ob sie das zurücknehmen. Und wie du den Defekt deiner CPU nachweisen wirst.
 
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hatte ich auch - 9800x3d mit asus x870 - speichercontroller der cpu geschossen - deshalb die dram leuchte.

war gott sei dank noch garantie drauf.
 
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Defekt bei AMD melden, man muss noch ein paar Fotos machen, und so ein Garantieschreiben ausfüllen. Dann nach Holland/Venray schicken, und in spätestens 10 Tagen gibt es eine neue CPU. Mein 5800x ist damals auch hops gegangen, wegen dem Speichercontroller.
 
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Einen BIOS-Reset hast du durch das Herausnehmen der CMOS-Batterie nicht gemacht. Dass sich der Gedanke immer noch hält, das ist schon bald Jahrzehnte nicht mehr so. Du musst dafür zwei Kontakte auf dem Board überbrücken (Schraubendreher, Jumper…).
 
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Haben die das bei Asrock immer noch nicht in den griff bekommen ? Ätzend, ich hatte nämlich geplant mir das X870 Taichi Creator zu holen, da es frei von dem intel lan müll ist. Der zickt halt aktuell wieder wie die hölle.

@Holzfällerhemd
Es reicht ja eigentlich den strom zu kappen und die batterie für mehrere sekunden umgedreht reinzulegen, bisher hat dabei jedes meiner bretter gejammert das mit der batterie was nicht stimmt und daraufhin das Bios zurückgesetzt wurde.
 
Hatsune_Miku schrieb:
die batterie für mehrere sekunden umgedreht reinzulegen,
Eigentlich dürften die relevanten Kontakte dabei nicht berührt werden, aber eine Batterie verkehrt herum einzubauen halte ich dann doch grundsätzlich für einen fragwürdigen Vorschlag 🤨
 
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Die neueren MB‘s haben einen CMOS-Resetknopf hinten bei den Anschlüssen. Man muss dann nichts ausbauen oder kurzschließen
 
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Zwirbelkatz schrieb:
Was schließt man nun aus diesen seltenen Unwägbarkeiten?
Ein ASRock Board allein ist halt noch kein Garant für einen CPU-Killer, selbst wenn man es drauf anlegt.

Steve von Hardware Unboxed hatte das Thema letztens erst wieder.
Nachdem er mittlerweile mehrere ASRocks bei sich und anderen auch mit X3Ds in Betrieb hat, gab es noch keinen Defekt.
Dann hat er letztens ein Board von einem User aus Indien (?) gekauft, welches schon mehrere CPU gekillt hat... und konnte anschließen keine weiteren Defekte reproduzieren.

Der andere Steve (von GamersNexus) hat ebenfalls "Killerboards" aufgekauft bzw eigene Boards im Labor gestresst... ohne Erfolg.

[die beiden Steves sind mir ad hoc eingefallen zu dem Thema]

Das Thema wird sehr hochstilisiert, bei recht dünner Datenlage => im Gegnsatz dazu ist die 12VHPWR-Thematik selbst unter Techtubern schon gut dokumentiert mit eigenen Erfahrungen (da passt der Medienhype defintiv besser zu).
 
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Korrelation =|= Kausalität. Klar werden jetzt alle wieder wuschig und man hat es ja irgendwo gelesen von wegen ASRock killt X3D-CPUs. Substantielles ist da wenig, zudem erinnere ich an die diesbezügliche Aussage vom MAD-Chef, wie viele X3D-CPUs ihm auf ASRock abgeraucht sind:
 
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Bullet Tooth schrieb:
Defekt bei AMD melden, man muss noch ein paar Fotos machen, und so ein Garantieschreiben ausfüllen. Dann nach Holland/Venray schicken, und in spätestens 10 Tagen gibt es eine neue CPU. Mein 5800x ist damals auch hops gegangen, wegen dem Speichercontroller.
10 Tage ist ja noch ziemlich schnell.
 
Cr4ck3r schrieb:
langes gedrückt halten der Powertaste auszuschalten, jedoch ging das nicht mehr
Das ist eigentlich eine NT Funktion, nicht eine Funktion des Boards oder der CPU
 
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Denke das ist die CPU und du kannst die Austausch-CPU ohne Problem auf dem Board betreiben. Ist Hardware, die kann ebend auch mal defekt sein, oder einen Defekt bekommen, passiert beim 9800x3D wohl öfter als bei anderen. Ist auch schon auf Nicht-Asrock Boards passiert.
 
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ASRock killt keine CPUs. Das sind halt Einzelfälle, wo ne CPU stirbt. Ich hab ASRock Boards seit AM5 Release und einen 9800x3d seit Release auf nem ASRock Board und kein einziges Problem je gehabt. Ich bin früher sogar 1,35V Vsoc gefahren, als es noch ging. Die einzigen Defekt, die ich in meinem Umfeld kenne, waren auf ASUS Boards. Dort ist ein 9800x3d beim Surfen, Youtuben plötzlich gefreezt und war tot. Solche Defekte sind halt immer mal möglich. CPU über Gewährleistung oder Garantie tauschen und gut ist es... Zuerst immer Gewährleistung beim Händler in Anspruch nehmen, danach erst Garantie!
 
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wagga schrieb:
Dann würde ich das Netzteil mal tauschen oder eins leihen zum testen.
Ich muss da zurück rudern. Scheinbar wird das bei AM5 durch einen IO chip auf dem Board gesteuert.
 
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