A-Lösung für Leisehörer

smooth el 4a

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Hi :)

Zuerst einmal möcht ich sagen wie erfreut ich darüber bin, dass der Musikbereich hier so hochklassig besetzt ist. Chapeu! :schluck:

Ich suche nach einer Möglichkeit, möglichst guten Sound zu bekommen, der auch immer noch klasse klingt, wenn man auf leise dreht. Da ich oft Spätschichten habe, komme ich meistens erst abends in den Genuss, Musik zu hören. Jedoch mag ich keine Kopfhörer.

Als ich im Netz ein wenig rumgekramt habe, bin ich hier und da auf die Meinung gestoßen, dass Nah- und Midfieldmonitore die geeignetste Lösung seien, um leise Musik zu hören, da diese auch in geringer Lautstärke noch schön klingen. Ich hab mich schon ein wenig umgeschaut und bin mir darüber klar, was die kosten - besonders, wenn sie auch noch 3-Wege haben sollen, wie ich es mir wünsche. Dafür reicht mir aber schon der Stereo-Betrieb.

Meint ihr, die Sache mit den Nahfeldmonitoren kann man so stehen lassen? Mein Schreibtisch steht mitten im Raum (weil ich das angenhm finde) und deshalb kann ich auch die Aufstellung im Stereodreieck beachten.

Und würdet ihr für Nahfeldmonitore eher nen Verstärker oder ne Soundkarte empfehlen?

Oder sollt ichs ganz anders machen?

Da das alles ne Wissenschaft für sich ist, hoffe ich hier auf gute Tipps und Empfehlungen. Die Nahfeldmonitore (oder doch andere Lautsprecher?) würde ich mir dann noch aussuchen, da ich aber jetzt meinen neuen Rechner plane, müsste ich zumindest jetzt schon wissen, ob ich zu ner Soundkarte greifen soll oder nicht.
 
Hast du schonmal überlegt für ein deutlich kleineres Geld ordentliche Studio Kopfhörer zu kaufen? Um die Qualität einer 1000€ Anlage (wenn nicht sogar mehr) zu erreichen reichen schon Hifi Kopfhörer im Bereich von 200 €. Riesiger Vorteil ist dass du die Musik so laut machen kannst wie du magst wodurch sich erst das gesamte Soundspektrum entfaltet. Wenn du wirklich so leise hören müsstest mit Boxen, dann fehlt dir da immer was an Volumen und vor allem auch an tiefen Tönen.

Seitdem ich meine DT-770 habe nutze ich meine Anlage einfach garnicht mehr zum musikhören und ich vermisse es auch nicht. Auperdem hab ich seitdem auch keine Probleme mehr mit Nachbarn, die sich wegen zu lauter Musik beschweren :D
 
JMP $FCE2 schrieb:
Dagegen hilft eine Loudnesschaltung, oder entsprechend dimensionierte Klangregelungen.

Was aber nicht zu empfehlen ist, da dadurch der jeweilige Musiktitel nicht mehr so wiedergegeben wird wie er aufgenommen wurde. Wenn man Pech hat, werden nur bestimmte Frequenzbereiche angehoben und hat somit eine verzerrte Musikwiedergabe. Klar das Gehör gewöhnt sich an alles. Die Frage ist doch dann eher ob man das will?

Wenn man eine möglichst unveränderte Wiedergabe möchte und trotzdem auch laut Musik hören möchte, kommt man um einen guten Kopfhörer nicht herum.

@TE: Wenn du trotzdem bei Nahfeldmonitoren bleiben möchtest, dann schau dir mal die nu-Pro A200 an: http://www.nubert.de/nupro-a-200/p1362/?category=218

Und bei aktiven Nahfeldmonitoren reicht eine Soundkarte auf jeden Fall aus, da die Monitore ja einen integrierten Verstärker haben.
 
smooth el 4a schrieb:
Jedoch mag ich keine Kopfhörer.

Welche hast du getestet bzw. auf welche beziehst du dich?
Es gibt wirklich gute und angenehme Kopfhörer.

Wenn du natürlich die Musik im ganzen Raum hören möchtest, dann bleiben nur Lautsprecher.
 
@TE: Wenn du trotzdem bei Nahfeldmonitoren bleiben möchtest, dann schau dir mal die nu-Pro A200 an: http://www.nubert.de/nupro-a-200/p1362/?category=218
Gerade wenn man soviel ausgibt, würde ich nicht bei Nubert, sondern bei im Profibereich bei Genelec und Adam gucken. Für das Geld bekommt man schon die Adam A5x und Genelec 8020, die in quasi jedem professionellen Tonstudio stehen und für ihre Detailtreue und Präzision bekannt sind.

Zudem bietet Adam 5 Jahre Garantie auf die komplette Box. Nubert nur zwei Jahre. Für Lautsprecher ist das geradezu lächerlich wenig.
 
Klikidiklik schrieb:
Was aber nicht zu empfehlen ist, da dadurch der jeweilige Musiktitel nicht mehr so wiedergegeben wird wie er aufgenommen wurde. Wenn man Pech hat, werden nur bestimmte Frequenzbereiche angehoben und hat somit eine verzerrte Musikwiedergabe. Klar das Gehör gewöhnt sich an alles. Die Frage ist doch dann eher ob man das will?
Du hast nicht so ganz verstanden was eine adaptive Loudnesskorrektur macht oder?
Im Studio wird bei einem gewissen Pegel abgehört und nur bei gleicher Wiedergabelautstärke ist das Ergebnis so wie es sich die entsprechende Person vorgestellt hat. Dreht man leiser verändert sich die Tonalität, außer man korrigiert lautstärkeabhängig Frequenzbereiche. Eine adaptive Loudnesskorrektur ist für die von dir geforderte Wiedergabe also zwingend notwendig solange man nicht immer bei gleicher Lautstärke hört.
 
smooth el 4a schrieb:
besonders, wenn sie auch noch 3-Wege haben sollen, wie ich es mir wünsche. Dafür reicht mir aber schon der Stereo-Betrieb.

Warum soll es 3-Wege sein? Besonders im Nahfeld sollte es möglichst ein Punktstrahler sein, also eher ein Breitbänder oder Coax. Erst bei größerem Hörabstand machen Mehrwegsysteme u.U. Sinn.



Klikidiklik schrieb:
Was aber nicht zu empfehlen ist, da dadurch der jeweilige Musiktitel nicht mehr so wiedergegeben wird wie er aufgenommen wurde. Wenn man Pech hat, werden nur bestimmte Frequenzbereiche angehoben und hat somit eine verzerrte Musikwiedergabe. Klar das Gehör gewöhnt sich an alles. Die Frage ist doch dann eher ob man das will?

Leider gewöhnt sich unser Gehör nicht an niedrige Lautstärken zu 100%. Sein Unvermögen, besonders tiefe und z.T. auch hohe Töne bei niedriger Lautstärke mit korrektem Pegel wahrzunehmen, soll durch die Loudness ausgeglichen werden, damit es eben auch leise von uns so gehört wird wie es aufgenommen wurde... ;)
 
gintoki schrieb:
Du hast nicht so ganz verstanden was eine adaptive Loudnesskorrektur macht oder?
Im Studio wird bei einem gewissen Pegel abgehört und nur bei gleicher Wiedergabelautstärke ist das Ergebnis so wie es sich die entsprechende Person vorgestellt hat. Dreht man leiser verändert sich die Tonalität, außer man korrigiert lautstärkeabhängig Frequenzbereiche. Eine adaptive Loudnesskorrektur ist für die von dir geforderte Wiedergabe also zwingend notwendig solange man nicht immer bei gleicher Lautstärke hört.

Wir sind hier aber nicht im Studio. Und die Gerätschaften im bezahlbaren Bereich (vor allem Verstärker und Soundkarten), bieten zumeist sowas nicht. Ein Loudnessfunktion bei einer Soundkarte wird per Software realisiert. Und was dabei passiert ist, dass bestimmte Frequenzbereiche angehoben werden und somit findet eben eine Verfälschung des ursprünglichen Signales statt.

Bei normalen Verstärkern im bezahlbaren Bereich ist das nicht anders. Fakt ist einfach, dass man solche Klangverschlimmbesserer am Besten aus lässt.

Zitat aus dem Hifi-Forum:
"Die allermeißten Klangsteller sind Potentiometer, das heißt Wiederstände mit einem Abgriff über einen Schleifer.

Diese besitzen parasitäre Kapazitäten und Induktivitäten, ebenso sind dann die in Reihe oder Parallel liegenden Bauteile auch C und L.

Was mit den Phasen der Signale passiert ist jedem Elektoniker dann klar.

Siehe F(l)achliteratur: Hochpass Tiefpass Bandpass usw.

Wenn nun ein Instrument angeschlagen wird so erzeugt es Frequenzen, nicht nur eine, und die hohen oder teifen Frequenzen setzen dann zu anderer Zeit ein.

Das führt zu einer anderen Klangfarbe die evtl. alles verflächt.

Bei längerem Höhren mit den Einstellungen verändert sich auch deine Wahrnehmung....

Gute bis Bessere Verstärker haben überhaut keine Klangbeeinflussenden Potentiometer! "


The_Jensie schrieb:
Gerade wenn man soviel ausgibt, würde ich nicht bei Nubert, sondern bei im Profibereich bei Genelec und Adam gucken. Für das Geld bekommt man schon die Adam A5x und Genelec 8020, die in quasi jedem professionellen Tonstudio stehen und für ihre Detailtreue und Präzision bekannt sind.

Zudem bietet Adam 5 Jahre Garantie auf die komplette Box. Nubert nur zwei Jahre. Für Lautsprecher ist das geradezu lächerlich wenig.

In einem gescheiten Studio stehen garantiert keine Adam 5x oder Genelec 8020. Das sind Monitore für den Einstiegsbereich.
Und seit wann kauft man Boxen nach der Anzahl der Garantiejahre? Sellten so ein schwachsinn gelesen.

Zeig mir doch mal fundierte Berichte wo Lautsprecher von Nubert, bei sachgemäßem Gebrauch, direkt nach 2 Jahren in Rauch aufgegangen sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich meinte damit nicht genau diese Modelle, sondern Lautsprecher dieser Marken.


Übrigens habe ich die A5x schon mal in einer Doku über Herbert Grönemeyer als Abhören über dem Mischpult stehen sehen. ;)
 
Da gibts aber noch ganz andere Kaliber in Form der SM-9 von Focal zum Beispiel.

Und wer sagt außerdem, dass die Nubert so viel schlechter sind wie du es hier darstellen willst?

Letzten Endes muss der Hörer für sich selbst entscheiden. Ich habe die Nurberts nur in den Raum geworfen. Ist klar, dass andere Mütter auch schöne Töchter haben.
 
Klikidiklik schrieb:
Wir sind hier aber nicht im Studio. Und die Gerätschaften im bezahlbaren Bereich (vor allem Verstärker und Soundkarten), bieten zumeist sowas nicht.
Geräte mit Dynamic EQ und YPAO Volume gibt es auch im "bezahlbaren Bereich", wie auch immer man den definieren möchte.

Klikidiklik schrieb:
Ein Loudnessfunktion bei einer Soundkarte wird per Software realisiert. Und was dabei passiert ist, dass bestimmte Frequenzbereiche angehoben werden und somit findet eben eine Verfälschung des ursprünglichen Signales statt.
Natürlich findet die Beeinflussung per Software statt, es geht um dynamische Korrekturen, hardwareseitig nicht sonderlich toll zu regeln. Und natürlich verfälschen wir das Signal und zwar genauso so, dass es sich trotz geringerem Pegel subjektiv wie bei höherer Lautstärke anhört.

Man kann und setzt übrigens auch linearphasige Filter um ...
 
gintoki schrieb:
Und natürlich verfälschen wir das Signal und zwar genauso so, dass es sich trotz geringerem Pegel subjektiv wie bei höherer Lautstärke anhört.

Richtig. Eine lautstärkeabhängige Loudness "verfälscht" nicht, sondern korrigiert das Unvermögen unseres Gehörs, ähnlich einer geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung, damit ich im Stand keine Kraft brauche und auf der Autobahn nicht verreisse.
 
Hallo,

ich höre auch eher leiser Musik, nicht weil ich stören könnte (o.k., lebe auch in einem Mehrfamilienhaus), sondern weil ich diese Art Musik zu hören einfach präferiere.

Du bist mit den Nahfeldmonitoren schon richtig aufgehoben - die Aktiv-LS geben m.E. ein sehr detailliertes Abbildungsverhalten wieder - auch bei leisen Tönen. Auch der Hörabstand passt perfekt an einem PC-Platz.

Man kann sich jetzt über verschiedene Firmen unterhalten, es sind ja schon gute genannt worden. Entscheidend ist aber immer die Raumakustik. Gerade der Betrieb von LS aller Art auf Schreibtischen ist besonders schlimm. Du hast massive Schall-Probleme durch die reflektierende Tischfläche. Bei so kleinen - sorry - Brüllwürfel, wie sie oft angeboten werden, spielt das keine Rolle. Bei hochwertigen Equipment merkst Du es erst dann, wenn Du z.B. eine Decke als flächige Unterlage auflegst und plötzlich keine direkte Reflexionen mehr vorhanden sind. Aber ne Decke auf dem Schreibtisch macht sich halt nicht wirklich gut. Nur ohne Dämpfung wirst du dann keine Freude mehr haben. Die freie Aufstellung im Raum ist im Prinzip sehr gut. Nur wenn der Raum sehr spartanisch eingerichtet ist wirst Du Hall-Probleme haben. Klatsch mal im Raum in die Hände, dann merkt man es eigentlich ganz gut.

Von daher gebe ich hier den anderen ganz Recht, ein Kopfhörer wäre in Deinem Falle die beste Lösung.

Gute Nahfeldmonitore sind nicht ganz billig, für das Geld bekommst Du einen Kopfhörer, der locker für die nächsten 10 Jahre seinen Dienst super tun wird. Es gibt äußert bequem zu tragende Hörer.

Lass Dir Zeit und probiere viel aus, bevor Du Dich entscheidest und: Höreindrücke sind sehr subjektiv.

Nochmal: Entscheidend bei Deinem Vorhaben ist und bleibt die Raumakustik (Schreibtisch)
 
Hallo,

wie groß dürfen die Lautsprecher werden? Hast du da Vorstellungen? Mit welchen Boxen hörst du aktuell?
Es wird nur am PC Musik gehört - die Abhörposition ändert sich nicht und ist fest?

Die Lautsprecher sollen auf dem Schreibtisch oder auf Ständern platziert werden? Abstand?
Das Stereodreieck ist dir ein Begriff, dann muss man dazu wohl eher nichts mehr schreiben.

Die Abhörlautstärke ist eher gleichbleibend-konstant? Welche Musik hörst du so?

EDIT:
Gegen die Einflüsse der Schreibtischplatte kann man unter Umständen schon recht gut mit integrierten Filtern ankämpfen, dass kann oft schon ausreichend sein - beziehungsweise ist das i.d.R. eine sinnvolle Maßnahme, entsprechende Ortsfilter zu nutzen.

Was darf es kosten?

MfG

Nachtrag:
Wenn es das Budget hergibt und du Flexibel bei der Aufstellung der Lautsprecher bist, kann man auch einen AVR und klassische HiFi-Lautsprecher kaufen. Ein Denon AVR-X1200W, ist gut ausgestattet und dabei nicht wirklich teuer und hätte neben Audyssey MultEQ XT (Raumkorrektursystem) noch den hier sehr sinnvollen Audyssey Dynamic EQ (dynamische, lautstärke-abhängige loudness mit regelbarem offset – damit steuert man die Intensität) anzubieten.

Auch ein klassischer Verstärker mit anpassbarer loudness (gibt es bei Yamaha) wäre grundsätzlich möglich, es gibt viele Optionen (und noch mehr) und entsprechende Fragen dazu. - Du wärst dann an der Reihe. ;)

Kann man mal gelesen haben: http://www.genelec.com/answers-library
 
Zuletzt bearbeitet:
Sound-Fuzzy schrieb:
Warum soll es 3-Wege sein? Besonders im Nahfeld sollte es möglichst ein Punktstrahler sein, also eher ein Breitbänder oder Coax. Erst bei größerem Hörabstand machen Mehrwegsysteme u.U. Sinn.

Mit Bass malträtierte Koaxe intermodulieren, und Breitbänder noch viel mehr. Dreiweger im Nahfeld können durchaus Sinn machen, weil deren Basschassis kaum ortbar sind:

http://www.neumann-kh-line.com/neumann-kh/home_de.nsf/root/prof-monitoring_studio-monitors_nearfield-monitors_KH310A

Nutzbar ab 0,75 m Hörabstand laut Hersteller. Ich bevorzuge Dreiweger im Nahfeld, weil ich kompromisslosen Bass ohne Nachteile im Mittenbereich haben will. Nach Aktivboxenklassikern von Grundig und Philips sind es seit einem halben Jahr Nubert Nuvero 60.

Wer mit unteren Grenzfrequenzen um 50 Hz leben kann, kann aber durchaus mit kleineren Zweiwege-Nahfeldern glücklich werden.

Klikidiklik schrieb:
Zitat aus dem Hifi-Forum:
"Die allermeißten Klangsteller sind Potentiometer, das heißt Wiederstände mit einem Abgriff über einen Schleifer.

Diese besitzen parasitäre Kapazitäten und Induktivitäten, ebenso sind dann die in Reihe oder Parallel liegenden Bauteile auch C und L.

Was mit den Phasen der Signale passiert ist jedem Elektoniker dann klar.

Ja, nämlich nichts, was im NF-Bereich irgendeine Relevanz hätte. Und die Filter in Loudness- und Klangreglerschaltungen drehen zwar die Phase, aber da es sich um Filter 1. Ordnung mit abgeschwächter Wirkung handelt, liegen die Gruppenlaufzeiten weit unterhalb der bekannten Hörschwellen. Zum Vergleich: die Aktivweichen vieler Studiomonitore verwenden Filter 4. Ordnung.
 
Ja - gut aber die Neumann bekommt man neu - nicht wirklich unter 3500€.
Mit Bass malträtieren (Grenzdynamik), ist (!) ein Argument - aber wohl nicht hier (Thread-Kontext).
Auf meine RL904 kann ich gut was drauf geben, bevor "es" inter... (...), mmm - komisch klingt.

PS: Nahfeld... da ist primär das Bündelungsmaß entscheidend.
EDIT: Bin mal auf die Reso vom TE gespannt.

:freaky:
 
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Pseudo... - ich klatsch dir 50. :D
Das, ein Intermodulation-Problem (an sich) bleibt bei dieser Pseudokoax-Bauweise (^^) aber dennoch bestehen.
Man muss die Probleme beherrschen können und diese Pseudokoax-Hinterhofbude, kann das m.M.n.

Die KS Digital C 8 machen ihre Sache im übrigen auch ganz gut.
 
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Zwenner schrieb:
Mit Bass malträtieren (Grenzdynamik), ist (!) ein Argument - aber wohl nicht hier (Thread-Kontext).

Richtig. Es geht nicht um Party-Feeling mit Pegel. Malträtiert wird da also nix.


JMP $FCE2 schrieb:

Trennfrequenz zwischen TT und MT bei 650Hz und kaum ortbar? Das solltest Du näher erläutern... :D


Im wirklichen Nahfeld am Schreibtisch mit ca. 50cm geschätztem Hörabstand gibt es mMn nur folgende sinnvolle Lösungen:
- Breitbänder oder F.A.S.T.-System (Fullrange and Subwoofer Technology, also Breitbänder mit Sub kombiniert)
- Coax (siehe z.B. die Sessel bei "The Voice of Germany", wo mit zwei Coax pro Seite gearbeitet wird, um je nach Sitzhöhe passend zu sein)
- Zweiwegerich mit möglich nah zusammenliegenden Chassis

Je weiter die Chassis auseinander liegen und/oder je mehr Chassis verwendet werden, desto extremer verändert sich der Klang, wenn man den Kopf nur leicht aus dem idealen Sweetspot bewegt.

Btw.: Schonmal einen Breitbänder mittlerer Größe (z.B. Fostex FE166 o.ä.) in OpenBaffle im Nahfeld gehört? Zwar ungefiltert nicht unbedingt die Linearität in Reinkultur, aber macht eine extrem geile Bühne und höllisch Spaß...
 
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