Ablehnungsgrund , kein Schweizerdeutsch ?

Nein ich meinte schon kanakisch. "Ey Alder". Der Begriff ist genau von dieser Gruppe kreiert worden und hat nix mit Rassismus oder dergleichen zu tun. Kanake heisst davon abgesehen sowieso "Mensch". :)

Letztendlich ist das alles nur eine Sache des Umfeldes und folglich der Gewohnheit. Und nicht Sache von bildung, im Gegenteil, gebildeter wäre man, wenn man alle Dialekte fliessend könnte.
Dialekte gehören nunmal fest zur Geschichte, Kultur und Tradition.
Und gerade die deutsche Sprache hat schon sehr viele Änderungen hingenommen, sowohl in Sprech- als auch in Schreibform. Bei uns besteht aber im Gegensatz zur Schweiz keine so enge Bindung mehr daran, bzw. wurde diese uns schon länger ausgeredet und das Hochdeutsche hat die Oberhand erlangt. Vor 200 Jahren sah das noch ganz anders aus und hätte auch anders ausgehen können. :)

Man muss sich einfach mal trotz aller Eurovisions-Veranstaltungen trallala klar machen:
Schweiz != Deutschland, auch wenn der Schäferhund ein Deutscher ist und teilweise gewisse gemeinsame Sprachwurzeln bestehen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Toll das ist ja heute Bildungschatten ;) (Nach der neuen Reform ist alles erlaubt!)

Wir wissen jetzt lt. -Osi- warum es in CH Nummernkonten gibt - na die Jungs und Mädels können sich sonst nit verstan:D

Was ein front desk manager ist - Empfangsdame; das hat in meinen Augen auch leider nichts mehr mit Internationalität zu tun sondern nur mit dem Geltungsbedürfnis einiger Herren (und BAD; ja diese sind wirklich arrogant)

Das Handys die Hoden verstrahlen...

Nur uns hat es angesch... "Mir ham halt keen eischenen Dialeggd, nu!" (sondern nur harte und weiche Buchstaben) - was das ist? Na s B in Birnboom oder s B in Babbelboom! (Birnbaum, Pappelbaum)

Um was ging es gleich noch mal hier? Achja Bewerbung wg. Sprach"abart" nicht erfolgreich.:evillol:
 
Zuletzt bearbeitet: (Bald hau ich diesen blöden HP mit der besch... Tastatur raus!!!)
Interessantes Thema, schade, dass ich es erst jetzt entdeckte :-)
Wie schon weiter oben gesagt wurde: bei uns Schweizern ist es völlig normal dass man Dialekt spricht. In Deutschland hingegen wird viel eher Hochdeutsch gesprochen (meine Freundin ist Deutsche, und die spricht mit Ihrer Familie immer Hochdeutsch. Nur bei der Grossmutter ist teilweise noch ein Dialekt feststellbar. Sowas würde in der Schweiz niemandem in den Sinn kommen.)
Weiter oben wurde Emil erwähnt: Emil gibt es auf Schweizerdeutsch: für Deutschland machte er extra "Hochdeutsche" Versionen, mit Schweizer Akzent :-)
M
F
G
Sopur
 
Ich find schade dass nicht nur die Kinder von Einwanderern dieses "ey Alder, bin isch krasser Schigger" sprechen, sondern auch der Rest der Jugend, zumindest in großen Städten, wegen diesen Leuten die eigene Muttersprache nicht mehr beherrschen. Hab da vor ner Weile einen 20jährigen Frankfurter kennengelernt, der war ein gutes Beispiel. Wenn man den örtlichen Dialekt schon nicht beherrscht, dann doch wenigstens korrektes Hochdeutsch...In unserem ländlichen Raum, um Kaiserslautern gibt es zum Glück noch viele die Pfälzisch beherrschen. Aber es gibt auch immer mehr junge Eltern, die ihrem Kind mutwillig verbieten Dialekt zu sprechen. Da die Kinder diesen Dialekt aber im Freundeskreis hören kommen dann oft sehr ulkige Misch-Formen raus...oder Leute die nur pfälzisch reden wenn sie besoffen sind, kenn ich auch 1-2...sehr lustig. Naja, jedem das Seine.
 
Ich halte es absolut nicht angemessen aufgrund des Dialektes solche Entscheidungen zu fällen. Der Grundwortschatz (natürlich gibt es immer ein paar sonderbare Begriffe z.B. natel ;-) ist vorhanden. Der rest ist einfach nur angewöhnung. 1/4 Jahr in der Schweiz wohnen und jeder Deutsche versteht 100%ig alles egal ob er vorher Hochdeutsch oder Schwäbisch von sich gegeben hat. Klar wenn der betrieb dich nicht "eingewöhnen" lässt hast du halt pech oder du bist einfach nicht qualifziert genug von den abschlüssen her.
Ich glaube aber einfach nicht das ein Unternehmer aufgrund solcher Tatsachen sich z,b, einen überqualifizierten Arbeiter entgehen lässt.

Ich selber bin regelmäßig in der Schweiz zum Urlaub (Tessin Lago Maggiore ;D) und habe mittlerweile absolut keine Probleme mehr mit der Sprache da ich alles ansatzlos verstehen und auch sprechen kann ;-)
 
Wie siehts bei euch in Deutschland mit den Radiosendern aus?
Wird dort überall "korrektes Hochdeutsch" gesprochen oder ist da auch eher "Mundart" angesagt?

Bei uns sprechen die eigentlich überall Schweizerdeutsch ausser wenn Nachrichten angesagt werden, dann wirds auch Hochdeutsch.
 
@EGG
Eigentlich sogut wie ausschliesslich hochdeutsch.
Vllt. paar kleinere Regional- oder Piratensender, aber nix was mir bekannt wäre. :)
 
Also siehts wirklich so aus

ch.png

Beliebt: Mundart
Unbeliebt: Hochdeutsch


deutschland_fahne.jpg

Beliebt: Hochdeutsch
Unbeliebt: Mundart

?!
 
hö, worauf läuft die diskussion hinaus?

also als arbeitgeber, muss es sicher einen guten grund geben, einen ausländer zu importieren!
beispielsweise hat er eine besser qualifikation oder er ist günstiger günstiger

wo liegt also das problem? du würdest auch einen vom nachberdorf in 10km entfernung einem aus 600km entfernung bevorzugen!

zudem werden bei einigen inseraten CH-Deutsch als klare voraussetzung angegebn
 
Wir haben ja schon einen extrem grossen Anteil an Deutschen die bei uns Arbeiten und auch hier leben. Die Schweizer überlegen sich jetzt halt auch langsam was passieren kann wen wir noch mehr Deutsche nehmen. Wen wir dafür etwas teurere Schweizer an stelle von Deutschen nehmen bringt und das weniger arbeitslose und das bringt der ganzten Schweiz schlussentlich mehr.

Wen wir da nicht aufpassen haben wir in ein paar Jahren so eine hohe arbeitlosenquote wie Deutschland. Unsere Arbeitlosenquote ist nicht um sonst letztes Jahr bis auf 3.1% zurückgegangen.

Ich denke man solte aus diesem grunde auch verstehen wieso es solche ablehnungsgründe gibt.

Naja ich denke kaum das wir jemand aus 600km bevorzugen würden, wohl eher so aus 10-20km ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber BAD die Schweiz nimmt doch die Deutschen gerne auf - genauso gerne wie in den fetten Jahren damals die Gastarbeiten hier in Deutschland aufgenommen worden.

In gewisser Weise sind die Deutschen in der Schweiz so etwas wie Edeltürken (ich darf das behaupten - bin ja selber Einer). Nur mit dem Vorteil man kann sich verständig machen, sie sind durch das momentan noch herrschende Bildungsniveau nicht nur für niedere Arbeiten einsetzbar; und was viel schwerer wiegt es gibt keine Probleme seitens der Religion oder Lebensweise. Eh, Eure Schwierigkeiten im Zusammenlebn sind Luxusprobleme.

Was ist denn die Alternative? Sri Lankis (weiss nicht, ob das politisch der korrekte Ausdruck ist) - hat mich überrascht, so viele bei Euch anzutreffen.

Diese haben ja auch noch den Vorteil sich einleben zu wollen! - Passen sich also an! Ich kenne aber auch die Problematik mit den Jugoslawen...

Schaut Euch doch das Ruhrgebiet oder Berlin z. B. Neuköln an (da ist nicht mehr Deutschland oder EU - gelten keine "Ladenöffnungszeiten" oder andere Gesetze mehr) - solche Probleme wird es mit den Dütsche in der Schweiz nicht geben!
 
@addl1970
Die Deutschen können aber zuviel und wissen und verstehen zuviel, haben frecherweise auch noch gewisse Ansprüche. Daher müssen sie wohl weg. :lol:
 
Die Einwohner Sri Lankas heißen übrigens je nach ethnischer Zugehörigkeit Singhalesen, Tamilen oder Moors, desweiteren gibt es noch wie in Australien die Ureinwohner (Veddas).

greetings, Keita
 
Relict schrieb:
@addl1970
Die Deutschen können aber zuviel und wissen und verstehen zuviel, haben frecherweise auch noch gewisse Ansprüche. Daher müssen sie wohl weg. :lol:

Ja das Problem mit den Ansprüchen das ist so eine sache :D
 
Andereseits: Wer keine Ansprüche stellt, hat einen Minderwertigkeitskomplex:D (WITZIG)
 
@EGG:
Ihr seit ein ganz schön eigenwilliges Völkchen. :D


Ach, was solls. Jede Ecke hat ihren eigenen Dialekt. Der entwickelt sich dann auch mal mit der Zeit zu einer eigenen Sprache.
Wenn ein Arbeitgeber diese nun mal von seinen Mitarbeitern will, dann ist das halt so.

Ich kann ja auch nicht nach Irland ziehen und mich dann wundern, wenn ich kein englisch kann.
Dann versucht man sich halt beim Nächsten zu bewerben. Vllt. sieht es dort besser aus ?
Man weiss ja nie...



Und Ricola wurde nicht von euch erfunden. ;)
 
EGG schrieb:
Also siehts wirklich so aus

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Beliebt: Mundart
Unbeliebt: Hochdeutsch


deutschland_fahne.jpg

Beliebt: Hochdeutsch
Unbeliebt: Mundart

?!

kann man denke ich so stehen lassen.
aber es ist ja auch geschichtlich gesehen kein wirkliches wunder. die schweizer haben ja auch schon immer "ihr eigenes süppchen gekocht" und sich klar abgegrenzt, egal ob zu weltkriegszeiten (wo sie den hitler-deutschen trotz global gesehenem engem raum das leben schwer machten), über die erhaltung des eigenständigen in punkto EU beitritt, bishin zu solchen sprachlichen dingen.
mit dem dialekt ist das aber echt auch so eine sache wo man aufgewachsen ist. ich bin beispielsweise nordlicht aus bremen, hatte in berlin zB keinerlei probleme, trotz dortigem leichten dialekt. als ich hingegen über n jahr ne freundin unten in schwaben hatte, kam ich mir vor wie im ausland und meine ohren haben locker 2-3 wochen gebraucht bis ich auch nur im ansatz verstanden hab das das überhaupt die selbe sprache ist :D
ich war ehrlich gesagt während der zeit froh, mit internet, fernsehen und radio eine möglichkeit, neben meiner besagten damaligen freundin, gehabt zu haben, in punkto informationsaustausch... sonst hätte ich wahrscheinlich heimweh bekommen als ich ne etwas längere zeit da unten war :lol:

schweizer rap/hiphop kenn ich auch n bisschen, und mitlerweile strecken ja auch welche von da wieder ihre fühler aus in den deutschen markt (kool savas - optik schweiz - wer hatz erfunden xD)
.. und manches würde vielleicht gar nich schlecht klingen.. aber ganz im ernst.. ich versteh nicht ein einziges wort (und ich bezweifle das ich da der einzige bin, daher zweifle ich auch an deren erfolg hierzulande). und ich hab das besagte in klammern gesetzte album mehrfach gehört in dauerschleife.
ich bin, was den hier sogenannten schweizer dialekt angeht, auch eher der meinung das es sich um eine eigene sprache handelt. vergleichbar ist das denke ich nicht wirklich mit unseren dialekten, mal abgesehen von so krassen beispielen wie eben nord<->süd-deutschland. aber im grunde ist es da doch meiner meinung nach eher so wie bei niederländern und deutschen. es ist zwar der selbe wortstamm, und man erkennt auch viele parallelen in der sprache was die worte angeht, aber man kann es nicht vergleichen wie die vielzitierten äpfel und birnen und selbst dann sind verstehen und sprechen immernoch 2 verschiedene paar schuh`.
 
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KL0k schrieb:
ich bin, was den hier sogenannten schweizer dialekt angeht, auch eher der meinung das es sich um eine eigene sprache handelt. vergleichbar ist das denke ich nicht wirklich mit unseren dialekten, mal abgesehen von so krassen beispielen wie eben nord<->süd-deutschland. aber im grunde ist es da doch meiner meinung nach eher so wie bei niederländern und deutschen. es ist zwar der selbe wortstamm, und man erkennt auch viele parallelen in der sprache was die worte angeht, aber man kann es nicht vergleichen wie die vielzitierten äpfel und birnen und selbst dann sind verstehen und sprechen immernoch 2 verschiedene paar schuh`.

hehe du sprichst den wortstamm an...

also beispielsweise gibt's im deutschen fünf zeitformen: plusquamperfekt, perfekt, präteritum, präsens und futur
im schweizerdeutsch gibt's nur 2: präsens und so ne art perfekt
 
Mit dem "es wird in Deutschland überall Hochdeutsch gesprochen", kann ich mich nicht anfreunden. Auch in Deutschland hat man so ziemlich böse Dialekte. Ihr müsst bloß mal aus eurem Großstädten rausgehen und mal die Leute 100km weiter auf dem Dorf was fragen. Das kann auch zu ziemlicher Konfusion führen.
Allerdings ist der Diaklekt nicht so ausgeprägt wie z.B. in Großbritanien. Viel Spaß in Nordirland oder Schottland beim Englisch-Sprechen :D Ach was, eigentlich spricht da jede Ecke ne andere Sprache (wenn man Pech hat).

Ein Freund von mir ist in der Schweiz und arbeitet dort (jetzt festangestellt). Ist schon lsutig, wenn er ab und zu mal was auf Schweizerdeutsch raushaut. "Gugglikäschtli", oder so ähnlich würde ich es schreiben. :D
Ich nehme mal ganz grob an, wenn alle Deutschen von heute auf morgen die Schweiz verlassen würden, dann hätte die Schweiz ein derbes Problem, z.B. im medizinischen Secktor. Oder sehe ich das falsch?!
 
Ja wir sind von den Ausländern abhängig allerdings nicht anders als Deutschland. Nur das wir die ganzen klugen köpfe von Deutschland hier haben ^^
 
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