Absegnung Office/EBV light Rechner auf AMD Basis

Die sind leistungstechnisch nicht daneben. Die Zielgruppe ist eine andere. Die AMDs haben halt eine ziemlich potente Grafikeinheit. Und die Balance zwischen dieser Grafikeinheit und der CPU-Leistung ist sehr gut. Man kann damit auch aktuelle Spiele sehr gut spielen und das sogar auf mittleren/hohen Settings.

Aber wenn es um Dinge geht, bei denen die Grafikleistung nebensächlich ist, sollte man halt auch nicht unbedingt sein Geld darein stecken. Ich kaufe mir ja auch keine Nvidia Titan und stecke sie in einen Webserver ;) Da tuts jede Grafikkarte von 1990.
Abgesehen davon sind die Intel Karten auch nicht schlecht, aber eben Spiele von 2013/2014 auf hohen Settings kannste vergessen. Außer du stehst auf Diashow.
 
Ich würde auch eher Richtung i3 oder i5 + SSD gehen wenn der alte Rechner tatsächlich nicht mehr taugt.
 
Also im Klartext: Gimp (und auch Photoshop) nutzen hauptsächlich die CPU. Hier und da gibt's Effekte und Filter, die von CUDA und/oder OpenGL und /oder OpenCL profitieren, CUDA geht aber sowohl bei Intel als auch AMD nicht und OpenGL und OpenCL werden von beiden unterstützt. D.h. auch die Intel iGPU beschleunigt diese Berechnungen.
Und diese Effekte und Funktionen, wo man den Performance Unterschied zwischen der AMD und Intel iGPU wirklich bemerkt sind sehr(!) rar gesäht.
 
Schaut gut aus. Prinzipiell noch mehrere Fragen:

Akasa InterConnect Pro: Das Gehäuse bietet USB2/3 und Audio. Aber natürlich keinen Kartenleser. Ist auch eher nebensächlich.

Corsair CS 450W: Extrem(!) überdimensioniert ;) Der Rechner wird unter Volllast mit allen Komponenten vielleicht 150W ziehen. Ich würde dir daher das leiseste aktiv gekühlte Netzteil unserer Zeit ans Herz legen: http://geizhals.de/be-quiet-straight-power-e9-400w-atx-2-4-e9-400w-bn190-a677342.html
Ansonsten kannst du ruhig runter auf 300W gehen, wenn sich da ein ordentliches Netzteil findet. Kleinere Netzteile gibt's leider nicht im ATX Format. Du könntest also auch problemlos zu diesem greifen: http://geizhals.at/be-quiet-pure-power-l8-300w-atx-2-4-bn220-a960670.html (einen Hauch lauter als das E9, aber dafür halt auch nur halb so teuer)

Mainboard: Warum nicht gleich einen H97 Chipsatz mit 802.11 AC WLAN? http://geizhals.at/de/msi-h97i-ac-7851-002r-a1111452.html
Das könnte man unter Umständen auch noch in einem Jahr mit Broadwell aufrüsten und falls der Router mal ausgetauscht wird steht mit 802.11 AC auch gleich ein netter Performance Schub via WLAN bereit :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Kartenleser ist pflicht, da er die Fotos aus Gewohnheit immer von der SD Karte auf den Rechner überspielt.

Das Corsair hab ich schon mal verbaut und die abnehmbaren Anschlüsse waren im kleinen Gehäuse gold wert.

Mit MSI hatte ich zwei Mal extrem Pech und daher rühr ich die Bretter eigentlich nicht mehr an - auch wenn das ac WLAN natürlich interessant wäre, da geb ich dir recht!
 
Bei den ersten beiden Punkten muss ich dir natürlich Recht geben. Schade, dass es das Corsair nicht 'ne Nummer kleiner gibt. Aber bis 400W hab ich auf die Schnelle auch kein anderes Netzteil gefunden, dass vertrauenswürdig und leise zu sein scheint und abnehmbare Anschlüsse hat. Ab 480W kenn ich wieder eins (beQuiet E9 CM 480W), aber das kostet auch schon fast so viel wie mein passives SeaSonic...
Also, wenn du das Netzteil kennst und die Lautstärke okay ist (alte Menschen hören ja zum Glück auch schlechter ;) ) dann schlag zu.

Das mit MSI kann ich z.B. über Asus sagen und ein Bekannter von mir sagt dasselbe über Gigabyte. Ich habe die letzten Jahre nur Gigabyte Boards benutzt (und 1 Zotac mit nem Core2Duo) und kein einziges Problem gehabt. Das ist eher eine Glaubensfrage und am Ende auch ein klein wenig Glück, ob man eines dieser Montagsprodukte erhält.

Ansonsten gäbe es natürlich noch die Option ein H81 oder B85 Board zu nehmen und eine 802.11 AC WLAN Karte reinzustecken. Aber sagen wir es mal so: Zum Surfen im Netz reicht auch der 802.11 g Standard noch aus.
 
Ich werd mir das einfach noch mal alles durch den Kopf gehen lassen :-)

Vielen Dank auf jeden Fall mal, für Eure Unterstützung und die zahlreichen Anregungen!!!

Guten Nacht einstweilen mal!!!
 
Gute Nacht.

Und es gibt natürlich noch ein weiteres modernes H97 Board mit 802.11 ac WLAN: http://geizhals.at/de/gigabyte-ga-h97n-wifi-a1107987.html
(Das wäre die Marke und das Board, das ich mir für ein Mini-ITX System zulegen würde. Ist kein MSI, aber dafür halt auch wieder 5€ teurer als das Zotac - was aber prinzipiell bei 400€ auch nicht wirklich ins Gewicht fällt)
 
benneque schrieb:
Also im Klartext: Gimp (und auch Photoshop) nutzen hauptsächlich die CPU. Hier und da gibt's Effekte und Filter, die von CUDA und/oder OpenGL und /oder OpenCL profitieren, CUDA geht aber sowohl bei Intel als auch AMD nicht und OpenGL und OpenCL werden von beiden unterstützt. D.h. auch die Intel iGPU beschleunigt diese Berechnungen.
Und diese Effekte und Funktionen, wo man den Performance Unterschied zwischen der AMD und Intel iGPU wirklich bemerkt sind sehr(!) rar gesäht.

Gimp unterstützt eh nur OpenCL .... das können alle Karten wieder aber auch die neuen Intel iGPU´s ... von daher ... WAYNE.
 
Moin,

beide von dir vorgeschlagenen Konfigurationen (und selbst die bisherige) sind für Office überdimensioniert. Wenn es denn, warum auch immer, ein komplett neuer Rechner sein soll, dann schau mal laut der FAQ Der ideale Office-PC hier auf CB in Richtung Pentium/Celeron ((weiter unten) in der FAQ sind auch weitaus günstigere Beispiel-Peripheriegeräte genannt).
 
xxMuahdibxx schrieb:
Gimp unterstützt eh nur OpenCL .... das können alle Karten wieder aber auch die neuen Intel iGPU´s ... von daher ... WAYNE.
Deutsch ist schon echt eine verdammt schwere Sprache.
1. Gibt es externe Gimp Plugins die CUDA nutzen - aber das nur am Rande
2. Unterstützen nicht alle Karten OpenCL. Bei Intel z.B. erst ab Ivy Bridge
3. Ist eine AMD APU wesentlich schneller beim Rechnen mit OpenCL

@codefreak: Hättest du mehr als die Überschrift gelesen, wüsstest du, dass ein PC vorhanden ist, aber - speziell für Gimp - mehr Leistung her soll. Und ein Celeron/Pentium wäre da ein Rückschritt vom vorhandenen i3.

Für reine Office Arbeiten hätte sonst auch niemand eine APU oder i5 mit 8GB RAM empfohlen. Aber das weiß der Herr Threadersteller auch selbst, wie es mir scheint. Sonst hätte man natürlich auch einfach ein gut erhaltenes 1156 Board + RAM + Netzteil und SSD nehmen können (oder eben ein neues 1150 + Celeron - sollten ja nur 30-40€ Unterschied sein).

Im Endeffekt ging es nur noch aufzuzeigen, dass man die 150€ besser in einen i5 als in einen A10 investieren sollte, wenn mit der Kiste nicht gespielt wird.

EDIT: Laut einem Bekannten (und meiner anschließenden Recherche) bietet die aktuelle GIMP Version (2.8) noch keine wirkliche Mehrkern Unterstützung. D.h. mehrere Kerne bringen aktuell nur Vorteile, wenn man gleichzeitig mehrere Bilder bearbeitet. Die ganzen Filter nutzen nur 1 Kern. OpenCL wird hier und da schon verwendet von der GEGL Library.
Ab GIMP 2.10 kann dann aber aus den Vollen geschöpft werden: Multi-Core Unterstützung an allen Ecken und Enden und OpenCL für eine große Anzahl an Filtern. Bei manchen Filtern bringt es OpenCL auf mehr als die 10-fache Geschwindigkeit. (Hier eine Vorschau: http://www.gimpusers.de/tutorials/was-ist-neu-in-gimp-2-10 )
Hier sieht man auch gut, was OpenCL ausrichten kann: http://www.tomshardware.com/reviews/photoshop-cs6-gimp-aftershot-pro,3208-10.html (das dort getestete Intel System basiert auf Sandy Bridge und hat daher keine OpenCL Unterstützung)
Die dort getestet APU A8-3850 ist in Sachen Grafikleistung auf demselben Level wie die Intel HD4600. Siehe: http://www.gamestar.de/hardware/pro...e_grafik_des_core_i7_4770k,627,3014717,2.html und http://www.cpu-world.com/Compare/296/AMD_A8-Series_A8-3850_vs_Intel_Core_i5_i5-4570.html
Wann GIMP 2.10 erscheint konnte ich allerdings nicht in Erfahrung bringen.

D.h. aktuell (Gimp 2.8) lohnt sich dort eher die maximale Leistung pro Kern (also Intel Pentium G3420 für ~50€ oder Intel Core i3-4330 für ~100€ - wobei der i3 dank höherem Grundtakt und der besseren Grafikkarte einen klaren Vorteil hat), wenn man sich für die Zukunft rüsten möchte, wäre natürlich dann ein QuadCore von Vorteil.
Laut diverser Benchmarks ist die OpenCL Leistung des Pentium allerdings extrem schlecht. Für OpenCL sollte es auf jeden Fall eine Intel HD4600 GPU sein. D.h. man müsste zu einem i3-43** greifen. Aber dann sollte man sich auch direkt fragen, ob man nicht den (vom i3 aus gesehen) geringen Aufpreis (40€) zum i5 ausgeben sollte...

Andere Argumente wie Stromverbrauch kann man links liegen lassen, zwischen einem Pentium und einem i5 gibt es im Idle und Office-Betrieb keinen Unterschied. Unter Volllast gibt es natürlich einen großen Unterschied, der aber irrelevant ist: Der Pentium brauch wenig Strom über eine lange Zeit und der i5 entsprechend mehr Strom über eine kurze Zeitspanne - das egalisiert sich dann auch gleich wieder.


Fazit für GIMP: Du brauchst CPU Leistung (heute und in Zukunft). Mit GIMP 2.8 bevorzugt Single-Thread Leistung und OpenCL, ab GIMP 2.10 Multi-Thread Leistung und OpenCL. Bei allen Aufgaben, die nicht von der GPU abgedeckt werden (können) ist auch in Zukunft noch reine CPU Leistung gefragt.


Am Ende musst du dich halt entscheiden: 100€ sparen und längere Wartezeiten beim Berechnen von Filtern in GIMP oder eben 100€ mehr und spätestens mit GIMP 2.10 dann richtig durchstarten.

Grundsätzlich (und vor allem wenn der Rechner wieder über 5 Jahre genutzt wird) würde ich den i5 wählen, wenn der finanzielle Aspekt keine große Rolle spielt.
 
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WOW - 1000 Dank für DIESE AUSFÜHRLICHE Recherche/Ausführung!!! WAHNSINN!!! :-)

Werd das ganze heute noch mal mit dem Herrn Gevatter bequatschen und ihm wohl das i5 System empfehlen.
 
Keine Ursache :)

Was mir noch eingefallen ist: Wieso eigentlich eine neue HDD und DVD-Laufwerk? Zumindest das DVD-Laufwerk aus dem alten System kannst du problemlos übernehmen. Ich hab in meinen Rechnern seit über 4 Jahren keine Laufwerke mehr verbaut und wüsste auch nicht wozu, aber vielleicht geht's ja auch um Filme und Musik und das Sichern der Fotos. Für die Installation alleine lohnt es sich auf jeden Fall nicht (läuft genau so gut mit einem USB Stick).
Du könntest bei der alten HDD (wird wohl auch nicht unbedingt kleiner sein als 500GB oder?) mal die SMART-Werte auslesen und einen Sektor-Scan durchführen. Wenn der Rechner nicht so viel in Betrieb war, ist die Festplatte bestimmt noch gut brauchbar.
(Aber sowohl bei alter als auch bei neuer HDD/SSD gilt: Immer eine zusätzliche Datensicherung auf ein externes Laufwerk/NAS machen! Auch ein neues Laufwerk kann ein Montagsprodukt sein und nach wenigen Wochen den Geist aufgeben)

Und falls der alte Rechner komplett weg soll: Verkauf ihn - oder eben die Einzelteile, wenn du dem Netzteil nicht mehr über den Weg traust und das Gehäuse auseinander fällt. CPU, Board und RAM sind im Normalfall die letzten Komponenten die den Geist aufgeben. Da sollten insgesamt auch noch um die 80-120€ drin sein.



Das hier wäre (meine) Non-plus-ultra (= teilweise stark überteuert - bevor wieder jemand anfängt zu weinen) Zusammenstellung:
Intel Core i5 4440
Gigabyte H97N WIFI
2x 4GB Crucial Ballistix Sport VLP
be quiet! E9-CM 480W bzw. be quiet! E9 400W, da sich das Kabelmanagement wegen 2 überflüssiger Kabel nicht wirklich lohnt.
die restlichen Komponenten hattest du ja schon zusammengesucht.

CPU:
Wurde ausführlichst besprochen ;) Die Alternativen waren:
Celeron: reiner Office PC
Pentium: minimal mehr CPU Leistung als der Celeron - dafür auch nur ein kleiner Aufpreis
beide haben keinen Turbo, kein Hyperthreading und sehr wenig OpenCL Leistung
i3: deutlich mehr Grafikleistung, gute OpenCL Leistung, Hyperthreading (2 echte + 2 virtuelle Kerne)
Hyperthreading bringt je nach Anwendung einen kleinen Vorteil, aber liegt leistungstechnisch weit hinter echten Kernen
i5: selbe Grafik- und OpenCL-Leistung wie der i3, Turbo, 4 echte Kerne, kein Hyperthreading
Der Turbo fällt relativ bescheiden aus (200MHz) und bringt im besten Fall 6% Mehrleistung

Ansonsten gibt's ab dem i3 dann noch AVX2 und AES-NI und einige andere (noch weniger interessante) Features im Gegensatz zum Celeron und Pentium. Weiterer Unterschied wäre sonst nur noch die L3-Cache-Größe: Celeron mit 2MB, Pentium mit 3MB, i3 mit 4MB und der i5 mit 6MB.

Board:
Soll/Muss WLAN haben und von dir aus darf es kein MSI sein. Dann wäre das günstigste Board das Zotac. Allerdings sind es nur 5€ Aufpreis zum Gigabyte mit neuerem Chipsatz (unnötig, wenn eh kein Broadwell verbaut bzw. nachgerüstet wird) und 802.11ac WLAN.

RAM:
Der von mir vorgeschlagene kostet 3€ mehr als die Standardempfehlung, ist dafür sehr niedrig gebaut und kann auf 1,35V betrieben werden (minimale Stromersparnis und verringerte Hitzeentwicklung). Der RAM ist aber nur sinnvoll, wenn man nach dem Einbau auch im BIOS das XMP Profil für 1,35V aktiviert bzw. die Spannung von Hand einstellt - sonst kann man sich die 3€ auch getrost sparen und den alten bekannten nehmen.

Netzteil:
1. Der Rechner würde sich auch mit einem 150W Netzteil zufrieden geben. (PicoPSU Lösungen lassen wir mal außen vor) Das kleinste brauchbare ATX Netzteil ist das be quiet L8 300W
Um den Punkt Kabelmanagement vorwegzunehmen: Dieses Netzteil hat extrem wenige Kabel. Da lohnt sich das CM eigentlich gar nicht, weil du (mit 3 Laufwerken) fast jedes Kabel benötigst. Siehe hier. 5 Kabel, wovon du (bei 3 SATA-Laufwerken) 4 Stück benötigst. Also nur 1 überflüssiges Kabel!

2. Das leiseste aktiv gekühlte Netzteil (zumindest der allgemeinen Meinung nach und meine Ohren waren auch beeindruckt) ist das be quiet E9 400W
Kabelmanagementproblematik: Das Gerät hat natürlich mehr Kabel als das L8. Hier ist gut zu sehen, dass das E9 mit 6 Kabeln bestückt ist, wovon du (je nach Verteilung deiner SATA Geräte) 3 oder 4 Kabel verwenden musst. Also bleiben 2 oder 3 Kabel zum Verstauen übrig.
Diese Grafik zeigt sehr schön die zum E9 400W gehörenden Kabelstränge. Von den Kabeln fallen auf jeden Fall die untersten beiden weg (sind für besonders stromhungrige Grafikkarten gedacht) und evtl. das eine Kabel mit den 2 SATA Anschlüssen, wenn das andere Kabel mit den 3 SATA Anschlüssen passend zu allen gewünschten Geräten verlegt werden kann.
(Und bei 2 übrig bleibenden Kabeln (sind dazu auch noch recht kurze und dünne Kabel) würde ich mir das mit dem Kabelmanagement noch mal ganz genau überlegen)

3. Du wolltest unbedingt Kabelmanagement - da fangen die Markennetzteile bei 41€ an. Und wenn man dazu noch eine 80+ Zertifizierung will, kann man gleich zum (von dir genannten) Corsair CS 450W greifen.

4. Wenn man all diese Informationen (Kabelmanagement, 80+, extrem leise) kombiniert landet man beim teuersten Angebot: be quiet E9-CM 480W

5. Weitere Unterschiede: Das Corsair hat 3 Jahre Garantie, genau so wie das be quiet L8. Die be quiet E9 (400W, 480W CM) haben 5 Jahre (inkl. Vor-Ort-Austausch im ersten Jahr - keine Ahnung, ob sich das lohnt, da ich es (zum Glück) noch nie in Anspruch nehmen musste)
In Sachen Effizienz führen natürlich die "80+ Gold" Geräte - also das Corsair und die be quiet E9 Netzteile. Das L8 hat aber immerhin eine "80+ Bronze" Zertifizierung. Das spielt aber im Low-Power/Office-Bereich keine Rolle. Selbst wenn sich daraus 2W Ersparnis ergeben sollten - was bei einem Idle Verbrauch von max. 30W (mit WLAN, SSD und HDD) sehr übertrieben erscheint -, macht das bei einem 8h Betrieb auf 365 Tage im Jahr gerechnet 1€ bis 1,50€ aus.

6. Auch wenn es sehr nach einer "be quiet ist das einzig Wahre" Auflistung ausschaut, muss ich leider widersprechen: Sie sind zum einen bekannt für ihre sehr guten Leistungsdaten (und die außergewöhnlich niedrige Lautstärke (v.a. beim E9)) und stehen bei Geizhals preislich im jeweiligen Bereich immer ganz oben (wenn man die MS-Tech, inter-Tech, LC-Power und haste-nich'-gesehn Geräte aus der Auswahl entfernt): http://geizhals.de/?cat=gehps&xf=1248_300~4174_ATX~1119_1#xf_top
(Die Gründe für das E9 sollten bekannt sein)

Sonstiges:
Man könnte noch über einen CPU Kühler nachdenken, wenn man von "leise" (Boxed Kühler sind auf jeden Fall sehr leise im Office-/Idle-Betrieb) zu "nahezu unhörbar" will. Kostenpunkt ~40€ für einen HR-02 (wobei so ein Koloss sehr unförmig auf einem zierlichen Mini-ITX Board wirkt, aber er soll ja nicht gut aussehen, sondern gut kühlen. Es gibt natürlich noch 100 Alternativen auf dem Markt die ähnliche Werte erzielen). Aber wie gesagt: Das wäre wirklich das Sahnehäubchen und kann natürlich auch bei Bedarf nachträglich eingebaut werden, wenn man merkt, dass der Boxed Kühler (wird nur unter Last auffallen) doch zu laut ist.
 
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