Abtreibungen sind unethisch - Diskussion

Oh, auch wenn man - wie die Kirche m.W. definiert, einen Menschen ab der Verschmelzung von Spermium und Eizelle als schützenswert ansieht, ist der Ansatz der klassischen Pille, eine Einnistung einer befruchteten Eizelle zu verhindern, bereits eine Tötung des Ungeborenen...
 
Hallo

Skaiy schrieb:
Die Moral wird in Teilen von wissenschaftlichen Erkenntnissen beeinflusst.
Das ist richtig.

Skaiy schrieb:
Das kann man nicht getrennt voneinander sehen.
Wissenschaftliche Erkenntnisse werden aber nicht von Moral beeinflusst.

Grüße Tomi
 
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Araska schrieb:
Oh, auch wenn man - wie die Kirche m.W. definiert, einen Menschen ab der Verschmelzung von Spermium und Eizelle als schützenswert ansieht, ist der Ansatz der klassischen Pille, eine Einnistung einer befruchteten Eizelle zu verhindern, bereits eine Tötung des Ungeborenen...
Das wird echt kompliziert, da es dann ja auch noch unbemerkte Fehlgeburten gibt. Laut Apotheken Umschau beträgt die Rate von Fehlgeburten vor der 5. Schwangerschaftswoche 10 bis 15 Prozent. Da stellt sich dann ja unweigerlich die Frage, ob sich das nicht hätte verhindern ließen. Sprechen wir da von unterlassener Hilfeleistung? Und wie soll verhindert werden, dass so ein "Mord" nicht einfach unbemerkt bleibt? Regelmäßige Zwangsuntersuchungen? Der Rattenschwanz kennt kein Ende. Und es bleibt bei der Frage: wo fängt man an, wo hört man auf.

Ich finde, da ist der bisherige Ansatz doch ein annehmbarer Kompromiss für beide Seiten. Aber was weiß ich schon.
 
Tomislav2007 schrieb:
Wissenschaftliche Erkenntnisse werden aber nicht von Moral beeinflusst.
Das ist auch meine Meinung.

Ich wollte auf diejenigen abzielen, die der Moral zuviel Bedeutung geben, obwohl ja gerade auch die jeweils aktuelle wissenschaftliche Lage diese teils beeinflusst.

Andersherum sehe ich es nicht so.
 
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Die Frau kann das Kind ja zu Welt bringen und dann zur Adoption geben, es gibt genug Menschen "Paare" auf dieser Welt die keine Kinder haben können. Abtreiben finde ich persöhnlich nicht ok.
 
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Hallo

Guru-Meditation schrieb:
Die Frau kann das Kind ja zu Welt bringen und dann zur Adoption geben,
Das ist eine niedliche Idee, das Problem ist das unsere Kinderheime jetzt schon hoffnungslos überfüllt sind.
Frauen die Kinder zur Welt bringen übergeben diese nicht direkt neuen Eltern, eine Adoption dauert lange.

Grüße Tomi
 
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Und die zahlreichen Kinder dürfen dann in Heime aufwachsen? Weil man Abtreibungen nicht ok findet?
Ergänzung ()

Guru-Meditation schrieb:
Die Frau kann das Kind ja zu Welt bringen und dann zur Adoption geben, es gibt genug Menschen "Paare" auf dieser Welt die keine Kinder haben können. Abtreiben finde ich persöhnlich nicht ok.
 
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Tomislav2007 schrieb:
das Problem ist das die Kinderheime jetzt schon hoffnungslos überfüllt sind.

Dann sollte der Staat dafür sorgen das es mehr gibt.

Skaiy schrieb:
..in Heime aufwachsen. Weil man Abtreibungen nicht ok findet?
@Skaiy
Ich kenne das so das man erst den quotet Text nach oben setzt und dann drunter antwortet. Machen 99,9% der Leute hier so, Danke!

Was ich gut finde oder nicht ist doch erst einmal meine Sache. Im Heim aufwachsen ist immer noch besser als gar nicht geboren zu werden..jeder Mensch sollte eine Chance zum Leben erhalten..auch die die sich noch im Mutterleib befinden..du, ich, wir alle waren dort und ich persöhnlich bin froh das man mich nicht abgetrieben hat. Also sei auch selbst einfach froh das du existierst - hätte ja auch anders laufen können. Ich wäre auch froh wenn ich im Heim aufgewachsen wäre denn das ist für viele Kinder besser als bei der süchtigen Mutter oder einer Frau die schon mit sich selbst überfordert ist.
 
Hallo

Guru-Meditation schrieb:
Dann sollte der Staat dafür sorgen das es mehr gibt.
Das ist auch eine niedliche Idee, aber wie soll das gehen ? Junge Menschen dazu zwingen den Beruf Kinderpädagoge zu lernen ?
Das Problem ist nicht der Mangel an Gebäuden, das Problem ist der Mangel an Kinderpädagogen, die wachsen nicht auf Bäumen.
Der Staat ist schon mit den wichtigeren Aufgaben überfordert und Kinderheime/-pädagogen sind auf der Prioliste sehr weit unten.
Und wie soll das in der Realität ablaufen, sollen wir die Frauen dazu zwingen die ungewollten Kinder auszutragen und abzugeben ?
Merkwürdige Auffassung, Abtreibung ist schlecht aber Frauen dazu zwingen ungewollte Kinder auszutragen und abzugeben ist gut.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
Problem ist der Mangel an Kinderpädagogen

Auch das ist Sache des Staates..den jungen Menschen diese Berufe schmackhafter zu machen, genau wie z.B. Altenpfleger(in) oder Handwerker, die es auch immer weniger gibt..warum? das ist die Frage..liegt es eventuell am Verdienst?
Und wie das gehen soll sind die schlauen Köpfe in Berlin zuständig, dafür zahlen wir Steuern, dafür haben die am Monatsende mind. 20 x mal als Lohn mehr als du "nehme ich an" oder ich..
 
Hallo

Guru-Meditation schrieb:
Auch das ist Sache des Staates..den jungen Menschen diese Berufe schmackhafter zu machen, genau wie z.B. Altenpfleger(in) oder Handwerker, die es auch immer weniger gibt..warum? das ist die Frage..liegt es eventuell am Verdienst?
Das ist nicht die Sache oder die Schuld des Staates und es liegt auch nicht am Verdienst, ein Studium ist schon lange keine Wohlstandgarantie mehr.
Das ist die Schuld der Eltern die Ihren Kindern jahrzehntelang eingetrichtert haben studieren zu gehen und was mit Computern im Büro zu machen.
Die Eltern haben vergessen Ihren Kindern zu erzählen das man sich nach dem Facharbeiter noch weiterbilden kann (Meister/Staatl. gepr. Techniker).

Guru-Meditation schrieb:
Und wie das gehen soll sind die schlauen Köpfe in Berlin zuständig, dafür zahlen wir Steuern,
Soll der Staat bestimmen was junge Menschen lernen sollen ? Wenn Ja dann zahle ich keine Steuern und Sozialabgaben mehr.
Ich möchte nicht das sich der Staat in meine Lebensplanung einmischt und mir vorschreibt was ich beruflich zu machen habe.

Guru-Meditation schrieb:
dafür haben die am Monatsende mind. 20 x mal als Lohn als du "nehme ich an" oder ich..
Wenn das bei dir so ist OK, bei mir ist das nicht so.

Du darfst dir sehr gerne eine ideale/bessere Welt/Politik wünschen, in der Realität haben wir die aber nicht und es sieht nicht so aus das wir die (bald) kriegen.

Grüße Tomi
 
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Guru-Meditation schrieb:
@Skaiy
Ich kenne das so das man erst den quotet Text nach oben setzt und dann drunter antwortet. Machen 99,9% der Leute hier so, Danke!
Wie billig ist das denn? Ich habe das Zitat vergessen und nacheditiert.

Crazy, oder?

Guru-Meditation schrieb:
Was ich gut finde oder nicht ist doch erst einmal meine Sache.
Das habe ich mir auch nicht zu eigen gemacht.

Guru-Meditation schrieb:
Im Heim aufwachsen ist immer noch besser als gar nicht geboren zu werden.
Was man besser findet oder nicht ist nicht ausschließlich deine Sache.

Guru-Meditation schrieb:
jeder Mensch sollte eine Chance zum Leben erhalten..auch die die sich noch im Mutterleib befinden..du, ich, wir alle waren dort und ich persöhnlich bin froh das man mich nicht abgetrieben hat. Also sei auch selbst einfach froh das du existierst - hätte ja auch anders laufen können.
Das ist alles schön und gut, aber nur emotional.

Das kannst du auch nur nur denken, weil du nicht abgetrieben worden bist. Ist jemand abgetrieben, kann er diese Meinung gar nicht haben und bekommt es emotional gar nicht mit.

Und genau wegen solchen emotionalen Argumenten ist es wichtig, dass man auch wissenschaftliche Erkenntnisse ist eine Regelung einfließen lässt.
 
Tomislav2007 schrieb:
Das ist die Schuld der Eltern die Ihren Kindern jahrzehntelang eingetrichtert haben studieren zu gehen und was mit Computern im Büro zu machen.

Hm..teilweise stimme ich dir hier zu aber warum sagen die das einem? eventuell wegen dem Verdienst? abgesehen, wieviele studieren, und wieviele schaffen das Studium? und wieviele lernen einen Beruf, eine nachweisliche Statistik schwarz auf Weiß wäre sehr interessant für solche Aussagen.

Tomislav2007 schrieb:
Soll der Staat bestimmen was junge Menschen lernen sollen ?

Wo steht das geschrieben oder wo interpretierst du das? ich zitiere mich selbst mal..
Auch das ist Sache des Staates..den jungen Menschen diese Berufe schmackhafter zu machen

Das sagt dir also das des Staat etwas bestimmt oder bestimmen will? ist 2007 eventuell auch dein Geburtsjahr?:cool_alt:

Tomislav2007 schrieb:
Wenn das bei dir so ist OK, bei mir ist das nicht so.

Nein? wofür sind denn deiner Meinung nach Politiker da? doch nicht etwa um z.B. nonstop gegen die AfD zu hetzen und von den eigentlichen Themen und Problemen in diesem Land quasi abzulenken?
 
Hallo

Guru-Meditation schrieb:
Hm..teilweise stimme ich dir hier zu aber warum sagen die das einem?
Das war vor 25 Jahren auch noch richtig, die Zeiten haben sich aber geändert.
Mittlerweile haben wir (in vielen Bereichen) viel zu viele Akademiker und die Zeiten sind vorbei das Akademiker immer/automatisch mehr verdienen.

Guru-Meditation schrieb:
eventuell wegen dem Verdienst?
Noch einmal, die Zeiten wo ein Studium eine Wohlstandsgarantie war sind schon lange vorbei.
Ich kenne BWLer (mit durchschnittlichen Noten) die Sachbearbeiter für lächerliche 3500€ Brutto sind, ich als Meister verdiene mehr als das doppelte.
Wir sind auf dem (falschen) USA Weg, bald macht niemand mehr eine Ausbildung und jeder Koch/KFZler/Elektriker/etc. hat einen Bachelor Abschluss.
Das nächste Problem ist, die Jugend will keine Ausbildung mehr sondern Karriere mit einem Studium machen, da passt Kinder kriegen nicht mehr rein.

Guru-Meditation schrieb:
Das war auf den 20x höheren Verdienst bezogen.

Guru-Meditation schrieb:
Das sagt dir also das des Staat etwas bestimmt oder bestimmen will?
Wie soll der Staat es sonst machen ? Es würde nur über Zwang bzw. Quoten/Begrenzungen für bestimmte Berufe gehen.
Ich bin Medizintechniker im Krankenhaus, das Problem in der Pflege ist nicht Geld, das Problem sind die Arbeitsbedingungen die man nicht schön reden kann.
In der Pflege meckert kaum jemand über das Gehalt, es heißt immer wieder: Kein Bock auf Nacht-/Feiertags-/Wochenend-/Schichtarbeit und Popos abwischen.

Guru-Meditation schrieb:
ist 2007 eventuell auch dein Geburtsjahr?
Nein, ich bin Baujahr 1969.

Evtl. solltest du zu deinen verträumten Ideen für eine bessere/ideale Glücksbärchiwelt einen eigenen Thread eröffnen.

Grüße Tomi
 
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@Guru-Meditation deine Argumentation ist ein gutes Beispiel, dafür mit einer vorgefertigten Meinung in eine Diskussion zu gehen und als Argument zu bringen, dass die Welt doch bitte so sein soll, das diese Meinung auch valide ist. An jeglicher Realität vorbei.
Guru-Meditation schrieb:
.jeder Mensch sollte eine Chance zum Leben erhalten.
Voll am Thema vorbei. Wer ein Mensch ist, lebt schon. Und wer denkt, Abtreibung seit das töten von lebenden Menschen, muss erstmal seine Hausaufgaben machen was diese Begriffe in diesem Kontext bedeuten.

Nicht jeder Haufen menschlicher Zellen ist ein Mensch und ob oder wann ein Ungeborener als eigenständig lebender Organismus gilt, ist eine der entscheidenden Streitpunkte der ganzen Thematik.
 
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Skaiy schrieb:
Und die zahlreichen Kinder dürfen dann in Heime aufwachsen? Weil man Abtreibungen nicht ok findet?
Ergänzung ()
also wäre die Option sein Kind in ein Heim zu geben, weil man nach ein paar Monaten merkt die Erziehung schafft man nicht, für dich schlechter als......?
 
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Hallo

Sanjuro schrieb:
weil man nach ein paar Monaten merkt die Erziehung schafft man nicht, für dich schlechter als......?
Hier geht es um Abtreibung, eine Abtreibung sollte man vor der Geburt durchführen, ein paar Monate nach der Geburt ist eine Abtreibung schwierig.

Grüße Tomi
 
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Sanjuro schrieb:
also wäre die Option sein Kind in ein Heim zu geben, weil man nach ein paar Monaten merkt die Erziehung schafft man nicht, für dich schlechter als......?
Es ging um die Begründung.

Die Kinder trotzdem Gebären und ins Heim schicken wollen, weil man Abtreibungen nicht ok findet, ist keine.

Sanjuro schrieb:
Welche "kalte Logik"?

Die Mutter ist dabei vollkommen egal, oder wie? Die wird dann gezwungen das Kind zu Gebären, es wird ins Heim geschickt und damit muss sie dann leben? Oder wie siehst du das?

Also das Recht der Mutter spielt dabei keine Rolle?
 
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Die meisten der männlichen Beführworter sind wahrscheinlich Menschen die schlechte Erfahrung gemacht habe, von wegen 10 Minuten Rittmeister 18 Jahre Zahlmeister. Natürlich, wenn man für ein nicht gewolltes Kind sehr lange zahlen muss entwickelt sich ein Haß gegen Gesetze die einen dazu verpflichtet haben.
Gut das Menschen die in diesem Land was zu Sagen haben nicht der Meinung dieser Minderheit sind.
(für die die den Kontext nicht verstehen, mit Minderheit sind hier die gemeint die ich auch genannt habe, die Rittmeister)

In Deutschland ist Abtreibung vom Gesetz verboten. Bis zur 12ten Woche Straffrei aber nur nach Beratung die man vorweisen muss.
 
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