@Farrinah
Google Gemini Zusammenfassung Welthunger Historisch schrieb:
Hunger weltweit – historischer Verlauf
- 1800: Ungefähr 1 Milliarde Menschen auf der Welt lebten in extremer Armut und waren regelmäßig von Hunger betroffen. Der Großteil der Bevölkerung lebte in ländlichen Gebieten und war von der Landwirtschaft abhängig, die stark von den Wetterbedingungen beeinflusst wurde.
- 1900: Die Weltbevölkerung war auf etwa 1,6 Milliarden angewachsen, und der Hunger war immer noch ein weit verbreitetes Problem, obwohl die Industrialisierung und die damit verbundenen Fortschritte in der Landwirtschaft die Lebensmittelproduktion leicht erhöhten.
- 2022: Rund 735 Millionen Menschen litten an Hunger, was einem Anteil von etwa 9 % der Weltbevölkerung entspricht, so die Welthungerhilfe. Die Situation hat sich in den letzten Jahrzehnten in einigen Regionen verbessert, aber der Hunger ist nach wie vor ein globales Problem.
Hunger in der heutigen Zeit
- 2024: Trotz einer weltweiten Nahrungsmittelproduktion, die ausreicht, um alle Menschen zu ernähren, litten 673 Millionen Menschen an Unterernährung. Das entsprach etwa 8 % der Weltbevölkerung.
- Regionale Verteilung: Die meisten Menschen, die an Hunger leiden, leben in Afrika südlich der Sahara, obwohl sich die Situation seit dem Jahr 2000 in vielen Ländern verbessert hat.
- Ursachen: Die Hauptursachen für Hunger sind nach wie vor Konflikte, extreme Armut und Klimawandel.
- Lösungsansätze: Die Bekämpfung von Hunger erfordert eine Kombination aus humanitärer Hilfe, nachhaltiger Entwicklung und politischer Stabilität.
In einer in der, bei aller Empathie für die weiterhin betroffenen 8% der Weltbevölkerung, bei einer Entwicklung über den von mir zum Vergleich herangezogenen Zeitraum, von nahezu 100% herunter auf 8%, die überwiegende Masse der Menschen nie in ihrem Leben Hunger leiden müssen.
Und damit im Kontext des Themas, Ernährungssicherheit nicht mehr als entscheidender limitierender Faktor für Geburtenraten relevant ist.
Die Frage ist nicht mehr "Kann ich das Kind ernähren", sondern es gibt ganz andere Erwägungen und Ansprüche an das Kindeswohl die heute für Menschen im Vordergrund stehen wenn eine Schwangerschaft im Raum steht.
Und vielen dieser Ansprüche die wir in europäischen Kulturen (Unterernährungsrate unter 2,5%) Gesellschaftlich an Eltern heute stellen stehen im Konflikt mit den offensichtlichen Konsequenzen, jemanden gegen seinen Willen zur Elternschaft zu Zwingen. Auch wenn die Umstände dazu als Konsequenz der eigenen Handlung stehen.
Insofern halte ich es für absolut erstrebenswert bei der Überlegung in welchem Rahmen ein Mensch zugestanden wird die Entscheidung Kinder zu haben beeinflussen und ggf. revidieren zu können so weit wie möglich zu fassen.
Dem entgegen steht natürlich die Überlegung ab wann ein Ungeborenes/Kind als Person mit Rechten anerkannt wird und dessen Interessen überwiegen.
In allen anderen Belangen erhält ein Mensch seinen Personenstatus, und die damit einhergehenden Menschenreche mit der Geburt. Der aktuelle Rechtsrahmen geht aber weit darüber hinaus und schützt das Leben des Ungeborenen bereits vorher. Bis zur 15. Schwangerschaftswoche kann eine Abtreibung ohne besondere Begründung (allerdings unter Auflage vorhergehender Beratung mit Gutachten) Straffrei bleiben.
Der Gesetzgeber nutzt hier einige juristische Tricks, da es sich am Ende um ein Abwägung der Menschenrechte der Mutter (Körperliche Selbstbestimmung) und der Interessen des Kindes, welche Explizit nicht als Menschenrechte gesetzt sind handelt.
Das ist eine Konstruktion, da die Rechtsprechung Konflikte zwischen Menschenrechten nicht auflösen kann, da diese nach Definition nicht nicht gegeneinander aufgewogen werden dürfen.
Ob die 15. Woche genau die richtige Grenze ist, kann bestimmt Diskutiert werden, darum geht es hier im Thema aber kaum. Statt die Notwendigkeit einer Abwägung zu sehen und die Nuancen zu erläutern, geht es hier eher um die Positionen "gar keine Abtreibung" gegen "legale Abtreibung" (aktuell ist diese illegal, aber wie gesagt im beschriebenen Rahmen straffrei).
Und auch dein von mir zitierter Kommentar hatte Berücksichtigung des Kindes Zustands, sonder beschränkte sich auf "Wenn man es sich eingebrockt hat, muss man es auch aussitzen.". Und ich störe mich an der Perspektive, das ein Kind den Eltern als Kröte, die zu schlucken ist, weil XY-Passiert ist auferlegt werden. Das wird weder den Eltern, vor allem aber nicht dem potenziellen Kind gerecht.
Vielleicht brauchen wir mehr Menschen die Kinder wollen. Was wir sicher nicht brauchen sind mehr Menschen die Kinder haben aber gar keine wollen.