News Acht Lynnfield-Boards von Gigabyte gesichtet

@Kopi80
Ich frag mich grade warum Gigabyte nicht auf die 'Brainwood' Technologie hinweist. Auf Bild 11 ist das ja recht gut zu erkennen (unter den RAM-Slots; das ist doch aufgelöteter Flash-Speicher, oder?). Oder hält man das für absolut unbedeutend?

Ich glaube das wird genauso so ein Müll wie ReadyBoost und HybridHDD, Effekt = 0, da die Nutzung des Flashspeichers ja je nach Anforderung des Users softwareseitig optimiert werden muss. Die Idee is ja gut, nur funktioniert sie noch nicht.
Was Intel damit will weiß ich auch nich, da die doch bestimmt eher ihre SSDs verkaufen wollen, aber wahrscheinlich bietet der Lynnfield einfach zu wenig Vorteile im Vergleich zum Yorkfield und da müssen die son Quark als Teaser anbieten ... meine Meinung.
 
24-Phasen!:freak: Sieht sehr nett auf dem Brett aus. Gute Verkaufsstrategie, Gigabyte.
 
Floletni schrieb:
Sieht nur besser auf der Verpackung aus wenn man damit werben kann.

Ja das is mir schon klar. Mich wundert nur, dass sie eben gerade nicht damit werben (hab zumindest auf den Fotos keinen Hinweis darauf entdecken können). Entweder halte ich die Technik für Nonsense, dann verbaue ich sie erst gar nicht, oder ich spring auf den Zug auf, aber dann bewerbe ich das doch auch vernünftig? Das passt hier irgendwie nicht so zusammen.
 
Erdmenchenj schrieb:
- Ist das e-Sata dreimal da drauf? Also Sata mit Strom-Zufuhr? Da schauen nämlich noch so Pins aus den Stecker-Buchsen raus, die normal nicht drinn sind.

Das dürfte die neue Übergangstechnologie von Gigabyte bis zur einführung von esatap sein.
Da ham se einfach eSATA und USB in einen Stecker gebaut, damit sich eSATA über USB Strom holen kann. Keine Ahnung in wie weit es Geräte gibt, die das Unterstützen. Eventuell die eSATA Sticks von OCZ.
 
Aaahh. Die Southbridge ist jetzt nach oben an die Stelle gekommen wo bei anderen Boards entweder nichts oder noch die Northbridge war. Was da in der Southbridge-gegend gekühlt erkenn ich nicht.
 
HOT schrieb:
Soweit ich das verstanden habe, sind die Ports fest verdrahtet. Will heißen, wird ein NF200 verwendet, ist der erste Slot 16x und 2 andere 8x. Deswegen sind alle Bretter, die auch einen NF200 an Board (:D) haben mit 3 PEGs ausgestattet, der 16x in einer anderen Farbe als die beiden 8x.
Der Nforce200-Chip stellt, wie >>HIER<< zu sehen, 2x PCIe-x16 zu Verfügung bei einer PCIe-x16-Anbindung zur (Lynnfield-)CPU. Daher ist dieser Chip für SLI oder CF notwendig, wenn man eine optimale Anbindung beider Grafikkarten haben möchte. Desweiteren wären dann auch Triple- bzw. Quad-SLI mit der Anbindung 16-8-8 bzw. 8-8-8-8 möglich. Der Board-Hersteller kann also selber entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die BIOS-Chips sind mal wieder verlötet statt gesockelt. Toll! Auf den P55/P57-Boards von Asus (Bilder im Thread nebenan) sind sie alle gesockelt.
 
Sgt.Speirs schrieb:
Nicht jeder Board-Hersteller hat das gleiche Layout. Ich kann mir denken, dass unter der CPU der Nforce200-Chip für SLI ist (für 2x PCIe-x16). Bei MSI hat man ja bereits den Chip verbaut gesehen (>>LINK<<).

Und das Ding braucht so ein Monstrum von Kühler?! Und wieso teilweise 6 RAM-Slots aufm P55, dat kann die CPU doch gar nicht? *alles sehr komisch*
 
Ein P35/45 Chipsatz braucht auch keinen 5kg Heaptipe Kühler, aber wird halt aus Marketinggründen drauf gebaut, sieht ja geil aus, wollen alle haben ;)
 
Sgt.Speirs schrieb:
Der Nforce200-Chip stellt, wie >>HIER<< zu sehen, 2x PCIe-x16 zu Verfügung bei einer PCIe-x16-Anbindung zur (Lynnfield-)CPU. Daher ist dieser Chip für SLI oder CF notwendig, wenn man eine optimale Anbindung beider Grafikkarten haben möchte. Desweiteren wären dann auch Triple- bzw. Quad-SLI mit der Anbindung 16-8-8 bzw. 8-8-8-8 möglich. Der Board-Hersteller kann also selber entscheiden.



Sicher kann er das. Wenn er die unteren beiden Ports mit 8 Lanes anbindet, bleibt der NF200 wohl nichts mehr anderes übrig. AFAIK haben alle NF200-Lynnfield-Bretter 16-8-8-Verdahtung.
 
Ich bleib dabei und keiner wird mich im Moment vom Gegenteil überzeugen können.Gigabyte bauen zur Zeit die besten Motherboards auf diesem Planeten.

Sowohl vom Design,der Übertaktbarkeit sowie der Stabilität hat mich dieser Hersteller bisher nicht entäuscht.

Bin auf die Tests gespannt
 
@TheK
Weiter oben wurde doch geklärt, dass der Chip 3fach dual Channel kann und nicht nur 2fach.
A1,A2,A3,B1,B2,B3

mensch183 schrieb:
Und die BIOS-Chips sind mal wieder verlötet statt gesockelt.

Wozu sollte man das Bios sockeln? Gigabyte Boards haben Dual Bios. Man kann das Bios gar nicht zerstören. Zumindest geht es nicht so einfach. Ich habe auch schon mal versucht meine CPU zu hoch zu takten und dann wollte das System nicht booten. Das alte Bios wurde beim nächsten Start wieder hergestellt und ich konnte es erneut versuchen :D
 
Gigabyte hat zu Zeiten des P875 Chipsatzes (das war die zeit als die P4 mit 3GHz von Northwood auf Prescott umgesattel wurden) ihre Bretter ab der oberen Mittelklasse mit 6 Ramslots ausgestattet obwohl der P875 nur 4Kanäle und damit 2Slots ansteuern konnte. Betreibbar waren alle 6 Slots nur in der Konfiguration:
2* Double Sided 4* Single Sided und wie schwer 512MB Module in SS waren muss ich wohl kaum erwähnen (selbst mit Geld ging da erst was zu machen, als die Pentium D einmarschierten). Abgesehen davon war diese Konfiguration -Bastellösung- alles andere als Stabil.

Was Dualbios von Gigabyte angeht, ich habe innerhalb von 5Jahren bescheidene 5Boards mit DualBios übern Jordan bekommen. Wenn das zweite Modul der Meinung ist, dass Modul 1 nen Fehler hat (kommt regelmäßig vor) wird Modul 1 überschrieben. Dies kann man nur schwer verhindern (Timingkünstler sollte man dazu schon sein, Kaffeekochen gehen wärend des Bootens is nicht...) und wenn man in ner Gegend wohnt wo das Stromnetz unsauber is (Strom weg, Strom wieder da->System startet neu, Bios wird überschrieben wegen eindeutiger Fehlfunktion->Strom wieder weg TATA Board im Arsch) isses Board ganz schnell putt. So hab ich 3 Boards erlegt. Die anderen zwei hats zerlegt als das Biosbackup mittendrinn festgefroren is und der Rechner dann abschaltete als die CPU überhitzte (Lüftersteuerung geht ja auch nicht wenns Bios gerade irgendwo zwischen den Welten schwebt).

Kurzum, Dualbios aus und den schnellen Support (8Wochen) von Gigabyte geniesen wenns Bios mal futsch ist!
 
brabe schrieb:
Wozu sollte man das Bios sockeln? Gigabyte Boards haben Dual Bios. Man kann das Bios gar nicht zerstören.
Nur in der Theorie durch die rosarote Brille betrachtet. Die Praxis sieht 179° anders aus. In den meisten relevanten Fällen, in denen das tolle 2. BIOS eigentlich helfen sollte, tut es das eben nicht, weil das Recovery idiotisch implementiert wurde. Ganz abgesehen davon haben eine Menge Boards von denen nur "virtual DualBios", wo das (eine) BIOS lediglich auf die Platte kopiert wird - übrigens ohne Rückfrage und ohne Rücksicht auf die dort vorhandenen Daten, die einfach überbügelt werden. Diese Variante ist noch schlimmer als die mehr schlecht als recht funktionierende Variante mit den 2 Flash-Chips.

Insgesamt halte ich die BIOS-Qualität bei Gigabyte für ziemlich schlimm. Der Support nach Melden von Fehlern ist unter aller Kanone. Selbst völlig offensichtliche, detailliert nachvollziehbare, datenzerstörende Bugs werden viele Monate nicht gefixt. Der deutsche Support windet sich ggü. Kunden mit fadenscheinigen Ausreden und hat offenbar keinerlei Einfluß auf die Entwickler. Unter diesen Randbedingung ist mMn ziemlich uninteressant, ob die eigentliche Hardware, also das reine Mainboard ohne BIOS, gut oder schlecht ist.
 
Sgt.Speirs schrieb:
Wenn man nur CrossFire oder SLI (jeweils 2 Karten) bereitstellen möchte, wäre auch eine 16-16 Verdrahtung möglich ;)

Meine Aussage stimmt auch nicht. Einge sind fest verdrahtet, andere nicht ;). Aber ein Brett mit NF200 und nur 2 16x Slots hab ich bisher nicht gesichtet.
 
Daniel D. schrieb:
Da ich noch nie ein Gigabyte-Board hatte: Kann man DualBIOS ausstellen?

Im Bios selber wird in den unteren Zeilen eingeblendet welche Steuerbefehle über Tastankombinationen noch möglich sind. Unter anderem auch das Biosupdate/Recovery menü und dort lässt es sich abschalten. Habe diese Option nach der letzten Rekla entdeckt (und in der Überbrückungszeit ein Notebook gekauft weshalb mein eigentlicher Rechner unbenutzt verstaubt^^)
 
Hatte mit 4x insges. Gigabytebords noch nie Probs, aber mit 2 MSI Platinum 45-er Chipsatz dafür. Das will mit Cosair 1066-er Speicher einfach nicht laufen. Mit billigem 800-er lief das ohne Probs + Biosupdate. Beim 3. Biosupdate hatte ich den Cosair drin -> Bios resycelt, hatte von MSI nen and. mit aktuellstem Bios erhalten, selbe Probs.
Offenbar hat MSI die Biosprogramierer entlassen (hatte verschiedendlich gelesen, daß das Bios bei den Speicher- Spannungswerten fehlerhaft/falsch geprogt ist, u.a. lt. Aussage eines Programierers, egal welche Biosversion), das Platinum kann jedenfalls mit dem Speicher nix anfangen, stellt offenbar falsche Werte ein/angezeigte/selbst eingestellte Werte stimmen nicht.
Hatte 175,-€ für nen MSI-Zilent in nen Sand gesetzt, hab das hier noch rumkullern, Asus P5Q (mein 1. von ASUS) funzte top + war sau gut (war ursprünglich nur als Austausch gedacht, bis das Platinum von MSI wieder zurück ist, lief dann aber doch, bis vor 2 Wochen fast, nen 1/4-Jahr im PC, hatte ja dann von MSI nen and. Platinum erhalten), auch das jetzige Gigabyte GA-MA790FXT-UD5P mit G.Skill-Speicher 1333-er ist gut.
3x MSI bisher -> kommt mir nicht so schnell auf den Tisch/in den PC (fand Dr.Mos top). Was nutzt mir nen sau gut konzipiertes Bord, wenn das weg. falscher Biosprog. net läuft?
 
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