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Aktivrente eure Meinung
- Ersteller Skysnake
- Erstellt am
Wo kommt das her? Warum sind es nach Einführung BGE weniger Arbeiter? Unterstellst du grad allen Deutschen, Arbeitsfaul und Geldgeil zu sein? Gib Studie, wo klargestellt wird, dass es so ist. Meine Studien zum Thema haben da eine andere Meinung.Incanus schrieb:Weniger Arbeitende sollen für mehr Bedarf da sein
Samurai76 schrieb:Nein, denn (Google KI Zitat):
"Der Spitzensteuersatz in Deutschland beträgt 42 % und gilt 2025 ab einem Einkommen von 68.481 € bis 277.826 €. Wer mehr als 277.826 € verdient, wird in Deutschland mit dem Höchststeuersatz von 45 % besteuert (auch Reichensteuer genannt)."
Damit wird erst ab dem 277827en € der Höchstsatz fällig, also nur auf 0€, denn Freibeträge gehen da ja noch von runter (von den 300k€ Jahreseinkommen).
Doch! Lies doch bitte dann wenigstens den von dir zitierten Absatz durch - dort steht 300k Monatseinkommen. Macht 3,6 Mio. Jahresbrutto. Damit liegt man dann doch deutlich über der Reichensteuer und zahlt auf den Großteil des Einkommens auch Reichensteuer. (den kleinen Unterschied Brutto zu versteuernden Einkommen können wir uns an der Stelle schenken ... )
Samurai76 schrieb:Aber, was mich halt auch massiv stört, einer mit 100k€ Jahreseinkommen zahlt vermutlich genauso viele Sozialabgaben, wie einer mit 500k. Oder 1M. Oder 10Milliarden. Sozialabgaben!, wo der, der viel hat, auch viel zahlen soll, um die unteren Einkommen zu entlasten.
Bei den Sozialabgaben erwirbt man aber auch entsprechend Ansprüche -> hier im Thread der Fokus auf die Rente. Wer also auf 10 Milliarden Rentenversicherung zahlt - der bekommt am Ende vom Staat auch eine Milliarde Rente pro Jahr. Super tolle Idee!!!
Samurai76 schrieb:Ja, schönes System, aber wenn die 10% Topverdiener davon quasi ausgenommen werden, könnte dem System an sich etwas Geld fehlen. Und die Regierung versucht nun, diese Mittel bei den unteren 30% zu bekommen, Entschuldigung, das kann nicht klappen.
Deshalb zahlen diese sehr hohe Einkommenssteuer - damit erwerben sie keine Ansprüche gegenüber den SV Versicherern - tragen aber zu deren Finanzierung bei. Siehe die knapp 130 Milliarden Zuschuss an die Rentenversicherung - diese wird durch die Top 10% der Einkommen beigesteuert.
Samurai76 schrieb:Meine Idee, die ganzen Sozialkonflikte zu lösen, wäre auch die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, um damit einfach das Leben von Luxus zu trennen. Leben darf jeder und bekommt dafür mit dem BGE die Mittel.
Zum Glück haben selbst die Hamburger gegen das BGE Experiment in der letzten Volksabstimmung gestimmt.
Samurai76 schrieb:Wenn es mehr Luxus sein soll, muss halt gescheit gearbeitet werden.
Und warum braucht es dafür eine extreme Umverteilungskeule? Warum kann man nicht auch sein ersten Euro Einkommen durch "gescheit arbeiten" verdienen? Die soziale Hängematte gibt es in Form des Bürgergelds doch schon längst. Dort lässt es sich luxeriös aushalten - sonst würden die Leute ihren Arsch hochbekommen und doch arbeiten gehen!
Sorry, mein Fehler._killy_ schrieb:300k Monatseinkommen.
Nein, das dürfte nicht funktionieren, das System limitiert, du kannst nicht unendlich viel Einzahlen._killy_ schrieb:Wer also auf 10 Milliarden Rentenversicherung zahlt
Das zeigt nur, dass in HH offensichtlich mehr Einwohner zu den 'Oberen' zählen._killy_ schrieb:Zum Glück haben selbst die Hamburger gegen das BGE Experiment
Dann zeig mal den Luxus von 450€/mtl. Das Existenzminimum zu kürzen hilft dann wem? Ach ja, der Statistik, wenn solche Menschen nach 1 Woche verhungert sind...Ist die Statistik wieder fein._killy_ schrieb:Dort lässt es sich luxeriös aushalten - sonst würden die Leute ihren Arsch hochbekommen und doch arbeiten gehen!
Das klappt mit guten Bedingungen, nicht mit zwang. Aber wer Sklaverei mag, kann damit vielleicht auch leben._killy_ schrieb:sonst würden die Leute ihren Arsch hochbekommen und doch arbeiten gehen!
Incanus
Fleet Admiral
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- Jan. 2022
- Beiträge
- 18.508
Das ist jetzt aber eine sehr weit hergeholte Anschuldigung. Aber kam denn nicht von Dir der Vorschlag allen so viel Grundgehalt zu zahlen, dass es fürs Leben (nicht nur Überlaben) ausreicht und alles weitere Luxus sei?Samurai76 schrieb:Unterstellst du grad allen Deutschen, Arbeitsfaul und Geldgeil zu sein?
@Samurai76
Du verstehst aber schon, dass die es keine Limitierung nach oben bei der Einkommenssteuer gibt. Genau deshalb nutzt halt der Bund die Einkommenssteuer um die SV Fehlbeträge zu stützen.
Würde man alternativ keine Beitragsbemessungsgrenzen bei der SV zulassen, so hätte die Regierung die entsprechenden Probleme bzgl. Erwerb von Gegenleistungen ... genau deshalb ist es halt schlauer, eine Limitierung der SV Beiträge vorzunehmen und entsprechend das Einkommen hoch zu besteuern.
Ansonsten darf ich dich beruhigen - die Beitragsbemessungsgrenzen werden auch regelmäßig angepasst ... für 2025 um 6.000 Euro p.a. und nächstes Jahr um 4.800 Euro p.a. für die Rentenversicherung. Man zahlt also dann deutlich höhere Beiträge - ohne dass man einen höheren Rentenanspruch erwirbt.
Ich würde das Existenzminimum nicht kürzen - ich würde nur ALLE rauswerfen, die nie eingezahlt haben! Dann hätten wir dann doch deutlich mehr Leute die arbeiten gehen. Gemeint sind damit auch alle Asylbewerber - die nach aktuellen Stand keine Arbeitserlaubnis in Deutschland haben. Ich würde das System deutlich vereinfachen - 0 Euro Asylleistung - dafür ab Tag 1 eine Arbeitserlaubnis. Weniger Bürokratie - mehr machen! (aber die Diskussion darüber, geht an den Thema hier im Thread dann deutlich vorbei)
Du verstehst aber schon, dass die es keine Limitierung nach oben bei der Einkommenssteuer gibt. Genau deshalb nutzt halt der Bund die Einkommenssteuer um die SV Fehlbeträge zu stützen.
Würde man alternativ keine Beitragsbemessungsgrenzen bei der SV zulassen, so hätte die Regierung die entsprechenden Probleme bzgl. Erwerb von Gegenleistungen ... genau deshalb ist es halt schlauer, eine Limitierung der SV Beiträge vorzunehmen und entsprechend das Einkommen hoch zu besteuern.
Ansonsten darf ich dich beruhigen - die Beitragsbemessungsgrenzen werden auch regelmäßig angepasst ... für 2025 um 6.000 Euro p.a. und nächstes Jahr um 4.800 Euro p.a. für die Rentenversicherung. Man zahlt also dann deutlich höhere Beiträge - ohne dass man einen höheren Rentenanspruch erwirbt.
Ich würde das Existenzminimum nicht kürzen - ich würde nur ALLE rauswerfen, die nie eingezahlt haben! Dann hätten wir dann doch deutlich mehr Leute die arbeiten gehen. Gemeint sind damit auch alle Asylbewerber - die nach aktuellen Stand keine Arbeitserlaubnis in Deutschland haben. Ich würde das System deutlich vereinfachen - 0 Euro Asylleistung - dafür ab Tag 1 eine Arbeitserlaubnis. Weniger Bürokratie - mehr machen! (aber die Diskussion darüber, geht an den Thema hier im Thread dann deutlich vorbei)
Naja, das BGE wäre ja bei weitem nicht gut auskömmlich sondern würde das absolute Existenzminimum darstellen. Du kannat übwelwben aber sas wars dann auch wenn du arbeiten kannst aber nicht willst.Incanus schrieb:Klingt für mich nach reiner Sozialisten Romantik, die der Realität nicht standhält.
Weniger Arbeitende sollen für mehr Bedarf da sein, das wird nicht funktionieren.
Du würdest damit durchaus viele neue Arbeit schaffen da sich jeder Euro lohnt. Du könntest also viel Arbeit heben die heute einfach so schlecht bezahlt wird das ea sich nicht lohnt da am ende vom Tag durch Abgaben und reduzierte Leistungen unterm Strich nicgt übrig bleibt.
Das kst weniger Umverteilung als heute in meinen Augen._killy_ schrieb:Und warum braucht es dafür eine extreme Umverteilungskeule? Warum kann man nicht auch sein ersten Euro Einkommen durch "gescheit arbeiten" verdienen? Die soziale Hängematte gibt es in Form des Bürgergelds doch schon längst. Dort lässt es sich luxeriös aushalten - sonst würden die Leute ihren Arsch hochbekommen und doch arbeiten gehen!
Du erreichst aber ganz einfach das sich Arbeit lohnt und du kannst Unmengen an Beamten bzw öffentlichen Dienst in der Verwaltung sparen.
In meinen Augen hat das BGE wirklich day Potenzial die Effitienzsteigerungsproblematik zu durchbrechen.
Ich fand folgendes Beispiel ganz interesant. Früher konnte aich jeder Hinz und Kunz einen Muwikband leisten
Heute unbezahlbar weil die Effizienz in der Industrie usw steigt ein Orcherstermusiker aber heute noch grnauso viel Live Musik machen kann wie vor 300 Jahren und dss bleibt auch in 300 Jahren so....
DAs ist wirklich meine größte Hoffnung reparieren und Handwerkskunst könnten damit wirklich wieder ausleben und für Wirtschaftsimpulse sorgen.
Halt Binnennachfrage steigern.
@Skysnake
Mein Vorschlag an der Stelle, Kindergeld abschaffen aber dafür den Kinderfreibetrag verdreifachen. Damit unterstützt du die Familien, ein Großteil wäre komplett von der Einkommenssteuer befreit. Wenig Bürokratie und Missbrauchsmöglichkeiten und es kommt wirklich bei den Leuten an, Einkommensmillionäre hingegen würden nicht wirklich davon profitieren. Weiterhin wärst du in wenigen Jahren die Kinderarmut los. Die Bertelsmann Studien sagen ja immer, gehen beide Elternteile arbeiten, so ist es extrem unwahrscheinlich dass die Kinder in Armut aufwachsen, sind hingegen beide Eltern Transferempfänger, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Kinder in Armut aufwachsen.
Am Ende hätten wir auch mehr Kinder sowie Eltern die in das System einzahlen. Polen hat diese Maßnahme grad beschlossen.
Mein Vorschlag an der Stelle, Kindergeld abschaffen aber dafür den Kinderfreibetrag verdreifachen. Damit unterstützt du die Familien, ein Großteil wäre komplett von der Einkommenssteuer befreit. Wenig Bürokratie und Missbrauchsmöglichkeiten und es kommt wirklich bei den Leuten an, Einkommensmillionäre hingegen würden nicht wirklich davon profitieren. Weiterhin wärst du in wenigen Jahren die Kinderarmut los. Die Bertelsmann Studien sagen ja immer, gehen beide Elternteile arbeiten, so ist es extrem unwahrscheinlich dass die Kinder in Armut aufwachsen, sind hingegen beide Eltern Transferempfänger, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Kinder in Armut aufwachsen.
Am Ende hätten wir auch mehr Kinder sowie Eltern die in das System einzahlen. Polen hat diese Maßnahme grad beschlossen.
Damit vergrößerst du aber die Ungleichheit bei Kindern massiv. Derjenige der vile hat uahlt seutlich weniger Steuern und derjenige der wenig hat und eh noch keine Steuern hat hat am Ende nur win Minus.
Und genau das ist ja ein Problem. Es gibt genug Leute die voll arbeiten und trotzdem wwnig haben. Oder was machst du mit Alleinerziehenden?
Klar man kann am Ende sageb Pech gehabt, das ist aber nicht sehr sozial und mir solchen Dingen wirst du immer Fälle haben die durchs Raster fallen. Ich bin daher gegen so einen Vorschlag obwohl ich damit vermitloch profitiereb würde.
Das wären ja 38.304 Euro Freibettrag insgesamt bzw 25.536 Euro mehr als jetzt bei 2 Kindern.
Als Single müsstest du weit mehr als 32.000 Euro Brutto verdienen um nur auf den aktuellen Betrag von 510 € zu kommen laut Einkommenssteuertabelle. Durch die ganzen Pauschbeträge Pendlerpauschale und was weiß ich noch alles bist du da aber ganz schnell bei 40 bis 50k Bruttolohn durch die ganzen Sozialabgaben. Wer macht denn mit 2 Kidern allein 50k+?
Und ich muss mich korrigieren. Ich würde eventuell nicht mal profitieren weil ich mich bei der Steuer eh schon so Arm rechne. Ubd ich sehe mich als sehr priviligiert beim Einkommen an, auch wenn meine Frau nur 60% ubd in der Pflwge arbeitet ubd daher nicht so viel beiträgt aber das ist ja für ganz viele ganz normal.
Sprich mehr als aktuell würden nur sie Leute haben denen es eh schon sehr sehr gut geht und die so etwas wie Kindergeld gar nicht benötigen. Aber sorry der zweiturlaub im Jahr muss finanziert werden..
Edit
Korrektur von der Korrektur. Würee doch massiv Profitieren duech ein paar tausend euro mwhr pro Jahr. Die Steuer kicked dann doch ziemlich rein durch die Progression.
Aber genau das ist doch der Punkt. Ich nehm das gerne mit und mir hilft das aktuell schon fürs Abzahlen des Hauses plus Konsum, aber ich kann auch ohne gut Leben. Weiter unten würden so einige aber übelste Probleme bekommen.
Und das kann es nicht sein.
Ich sehe aber auch keinerlei Alternativen zum BGE mit einer Totalreform des Steuerund Sozialrechts. Denn egal wo du was drehst es wird entweder nur noch komplexer oder du ziehst Leute die wenig/nichts haben eh noch weiter nach unten, was der BGH ja untersagt haz zu einem gewissen Maße.
Sprich am Ende ist das alles nur ein Steuergeschenk an wohlhabende mit Kindern. Also Geld da rausgehauen wo es die Bevölkerung nicht weiter bringt.
Und genau das ist ja ein Problem. Es gibt genug Leute die voll arbeiten und trotzdem wwnig haben. Oder was machst du mit Alleinerziehenden?
Klar man kann am Ende sageb Pech gehabt, das ist aber nicht sehr sozial und mir solchen Dingen wirst du immer Fälle haben die durchs Raster fallen. Ich bin daher gegen so einen Vorschlag obwohl ich damit vermitloch profitiereb würde.
Das wären ja 38.304 Euro Freibettrag insgesamt bzw 25.536 Euro mehr als jetzt bei 2 Kindern.
Als Single müsstest du weit mehr als 32.000 Euro Brutto verdienen um nur auf den aktuellen Betrag von 510 € zu kommen laut Einkommenssteuertabelle. Durch die ganzen Pauschbeträge Pendlerpauschale und was weiß ich noch alles bist du da aber ganz schnell bei 40 bis 50k Bruttolohn durch die ganzen Sozialabgaben. Wer macht denn mit 2 Kidern allein 50k+?
Und ich muss mich korrigieren. Ich würde eventuell nicht mal profitieren weil ich mich bei der Steuer eh schon so Arm rechne. Ubd ich sehe mich als sehr priviligiert beim Einkommen an, auch wenn meine Frau nur 60% ubd in der Pflwge arbeitet ubd daher nicht so viel beiträgt aber das ist ja für ganz viele ganz normal.
Sprich mehr als aktuell würden nur sie Leute haben denen es eh schon sehr sehr gut geht und die so etwas wie Kindergeld gar nicht benötigen. Aber sorry der zweiturlaub im Jahr muss finanziert werden..
Edit
Korrektur von der Korrektur. Würee doch massiv Profitieren duech ein paar tausend euro mwhr pro Jahr. Die Steuer kicked dann doch ziemlich rein durch die Progression.
Aber genau das ist doch der Punkt. Ich nehm das gerne mit und mir hilft das aktuell schon fürs Abzahlen des Hauses plus Konsum, aber ich kann auch ohne gut Leben. Weiter unten würden so einige aber übelste Probleme bekommen.
Und das kann es nicht sein.
Ich sehe aber auch keinerlei Alternativen zum BGE mit einer Totalreform des Steuerund Sozialrechts. Denn egal wo du was drehst es wird entweder nur noch komplexer oder du ziehst Leute die wenig/nichts haben eh noch weiter nach unten, was der BGH ja untersagt haz zu einem gewissen Maße.
Sprich am Ende ist das alles nur ein Steuergeschenk an wohlhabende mit Kindern. Also Geld da rausgehauen wo es die Bevölkerung nicht weiter bringt.
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Löschknecht
Lieutenant
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- März 2025
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- 770
Erkekjetter schrieb:Auch dir lege ich nahe, den eigenen Rat zu befolgen und zunächst sich selbst danach zu richten: https://de.wikipedia.org/wiki/Schulpflicht_(Deutschland)#Dauer_der_Schulpflicht,_Übersicht_Bundesländer
Die BErufsschulpflicht ist keine allgemein verpflichtende Schulpflicht. Weder damals noch heute. Sie legt nur fest, dass man eine (Berufs)schulpflicht hat, wenn man eine entsprechende Ausbildung tätigt. Wer Abitur macht und danach studiert oder schlicht ungelernt beleibt, muss keine BErufsschule absolvieren. Damals wie heute.
Die Beurfsschulpflicht ist eben schon eine Pflicht, auch wenn man ungelernt bleiben sollte. Man muss dann ein BGJ oder eine Jungarbeiterklasse besuchen für 1 Jahr. Es sei denn man wäre über 21 und wäre solange auf dem Gymnasium geblieben ohne Abschluss oder in anderweitigen Maßnahmen.
Das BGJ/BVJ ist in der Regel 1x in der Woche für ein paar Stunden. Hatte seinen Sinn eigentlich darin, ungelernte rudimentäre Kenntnisse über das Berufsleben usw. zu vermitteln. Es gab eine Zeit, wo man gleich nach der Schule mehr Geld verdienen wollte anstatt eine Ausbildung zu machen, für sowas war das gedacht.
Je nach BL und Landkreis wird das mehr oder minder durchgesetzt oder nicht. Und wo anders ist es keine Pflicht.
Zumindest in Bayern ist die Zahl derer die es trifft nicht ganz so hoch. Mit der Realschule (10 Jahre) und Abschluss war man da eigentlich raus auch ohne Ausbildung.
Da die Plätze da begrenzt sind hat man da wirklich nur Kandidaten genommen die die Hauptschule oder Realschule ohne Abschluss verlassen haben, (damit wurde ihnen auch der Plan für die Fancy Privatschule erst mal durchkreuzt)
Somit ist es z.B. in Bayern in der Theorie nicht möglich die Schule zu verlassen und direkt ohne BVJ zu arbeiten (keine Ausbildung).
Aber wie gesagt das wird nicht wirklich durchgesetzt. Ich habe 03 die Realschule verlassen und keine Ausbildung gefunden, somit eigentlich BGJ aber die Bw war schneller. Der Brief vom Schulamt kam dann erst nach 1 Jahr.
Denke es ist heute nicht viel anders. Spannender ist es eh wenn man eine zweite Ausbildung macht, dann ist man nur "berufsschulberechtigt" und darf nur auf Antrag in die BS. Was aber auch ein Rohrkrepierer ist, da die BS ja Teil des dualen Systems ist, und es ohne nicht geht..
Mir wurden da z.B. in der BS sowohl vom Betrieb als auch von BS die Teilnahme an Sport, Deutsch, Religion und Sozialkunde untersagt (alles Fächer die fachlich nicht nötig waren oder in der ersten Ausbildung nachgewiesen waren), daher musste ich dann immer in den Betrieb fahren in er Theorie, manchmal nur für 2 h, war ne wilde Zeit damals.
@Skysnake
Wenn du die Freibeträge erhöhst - dann haben die Leute auch am Ende mehr Netto vom Brutto. Durch die Steuerprogression verbunden mit der mittlerweile sehr niedrigen Beitragsbemessungsgrenze für den Spitzensteuersatz, kommen schon Tarifangestellte "in den Genuß" den Spitzensteuersatz zu zahlen.
Weiterhin hätte man damit ebenfalls die Motivation erhöht, wirklich lohnende Jobs anzunehmen/Ausbildungen abzuschließen.
Es gibt 502 unterschiedliche Sozialleistungen in Deutschland die ebenfalls noch miteinander kombiniert werden können. Ausreichend Politiker und Wirtschaftsweisen haben festgestellt, dass dieses System eher hinderlich ist - wirklich gut bezahlte Arbeit anzunehmen, da der Verlust von Sozialleistungen meist höher ist.
Der Manko jetzt ist - dass wir zu viele arbeitsfähige Menschen in den Sozialsystemen festhängen haben, die einfach nicht arbeiten gehen, weil das Arbeitseinkommen einfach extrem hoch belastet ist. Netto bleibt halt nicht wirklich viel vom Brutto übrig - dies gilt ebenfalls auch schon bei niedrigen Einkommen.
Siehe bspw. Erhöhung des Mindestlohns - über 50% der Erhöhung geht an den Staat in Form von SV Beiträgen und Steuern.
Der Rentenversicherung mangelt es an Einzahlern ... es gibt zu wenig Arbeitnehmer im Verhältnis zu den Rentner. Es müssen somit wieder mehr Menschen in Arbeit gebracht werden.
Zu deinem BGE gibt es im Politik & Gesellschaftsbereich ein eigenen Thread. Such den raus - poste da deine Gedanken!
EDIT:
Ich hab mal den BGE Thread ausgekramt -> https://www.computerbase.de/forum/threads/bedingungsloses-grundeinkommen-fuer-jeden.164443/page-398
Lies dir die Beiträge durch - gibt da sowohl Pro als auch Kontra Stimmen ... wenn du Neue Erkenntnisse hast - kannst du ja ein Mod fragen, diesen Thread wieder zu öffnen.
Wenn du die Freibeträge erhöhst - dann haben die Leute auch am Ende mehr Netto vom Brutto. Durch die Steuerprogression verbunden mit der mittlerweile sehr niedrigen Beitragsbemessungsgrenze für den Spitzensteuersatz, kommen schon Tarifangestellte "in den Genuß" den Spitzensteuersatz zu zahlen.
Weiterhin hätte man damit ebenfalls die Motivation erhöht, wirklich lohnende Jobs anzunehmen/Ausbildungen abzuschließen.
Es gibt 502 unterschiedliche Sozialleistungen in Deutschland die ebenfalls noch miteinander kombiniert werden können. Ausreichend Politiker und Wirtschaftsweisen haben festgestellt, dass dieses System eher hinderlich ist - wirklich gut bezahlte Arbeit anzunehmen, da der Verlust von Sozialleistungen meist höher ist.
Der Manko jetzt ist - dass wir zu viele arbeitsfähige Menschen in den Sozialsystemen festhängen haben, die einfach nicht arbeiten gehen, weil das Arbeitseinkommen einfach extrem hoch belastet ist. Netto bleibt halt nicht wirklich viel vom Brutto übrig - dies gilt ebenfalls auch schon bei niedrigen Einkommen.
Siehe bspw. Erhöhung des Mindestlohns - über 50% der Erhöhung geht an den Staat in Form von SV Beiträgen und Steuern.
Der Rentenversicherung mangelt es an Einzahlern ... es gibt zu wenig Arbeitnehmer im Verhältnis zu den Rentner. Es müssen somit wieder mehr Menschen in Arbeit gebracht werden.
Zu deinem BGE gibt es im Politik & Gesellschaftsbereich ein eigenen Thread. Such den raus - poste da deine Gedanken!
EDIT:
Ich hab mal den BGE Thread ausgekramt -> https://www.computerbase.de/forum/threads/bedingungsloses-grundeinkommen-fuer-jeden.164443/page-398
Lies dir die Beiträge durch - gibt da sowohl Pro als auch Kontra Stimmen ... wenn du Neue Erkenntnisse hast - kannst du ja ein Mod fragen, diesen Thread wieder zu öffnen.
Da passt es ja dazu, dass von den dann arbeitenden Rentnern nur die Hälfte an die Rentenkasse fließt, wie bei einem arbeitenden nicht Rentner._killy_ schrieb:Der Rentenversicherung mangelt es an Einzahlern ... es gibt zu wenig Arbeitnehmer im Verhältnis zu den Rentner. Es müssen somit wieder mehr Menschen in Arbeit gebracht werden.
Ändert sich für 30% der Arbeitenden nichts und du gibst nur den Hochverdienern mehr Geld an die Hand, die aus der Schicht immer weniger zurück in die Wirtschaft fließt. Auch ist es hier gesetzlich geregelt (soweit mir bekannt), dass KG und alternative Steuerentlastung ungefähr gleich bleibt, weil die Steuerämter so oder so bei der Prüfung schauen, wo es mehr Geld gegeben (KG oder Freibeträge) hätte und die Steuern dann darauf berechnen._killy_ schrieb:Wenn du die Freibeträge erhöhst
Da komt der nächste Vorteil vom BGE, oh nein, sogar Zwei. Erstens gibt es damit nur noch eine Leistung, keine weiteren (außer evtl Härtefälle) und zweitens fällt nichts weg wegen Zuverdienst. Und mit BGE kann es keine prekäre Arbeit mehr geben, sei der Lohn auch noch so niedrig, weil ja das BGE bleibt und schon das Existenzminimum zum Leben sichert._killy_ schrieb:Ausreichend Politiker und Wirtschaftsweisen haben festgestellt, dass dieses System eher hinderlich ist - wirklich gut bezahlte Arbeit anzunehmen, da der Verlust von Sozialleistungen meist höher ist.
Da ist doch das wahre Problem derzeit. Das System muss überarbeitet werden und an die Einkommenssituation jetzt angepasst. So dass Hochverdiener auch weiter nach der ersten Million mehr Steuern auf weiteres Einkommen zahlen und nicht ab der zweiten einfach auf unter 10% Abgaben fallen auf weitere Millionen. Wenn das BG/die NGS so hoch sind, dass sich niedrig bezahlte Jobs nicht lohnen, ist dann das BG/die NGS zu hoch oder evtl nicht doch eher der Lohn zu niedrig? Denn wie will man die Kosten für das Minimum senken? Das würde ja nur funkionieren, wenn das Amt Wohnungen besitzt, die günstiger wie der Markt sind und auch die Lebensmittel und alles was dazu gehört, gleich mit subventioniert. Das BG/NGS Minimum zu senken funkioniert nicht, ganz einfach. So bleibt als Lösung eigentlich nur noch die Lohnuntergrnze (aka Mindestlohn) zu erhöhen. Historisch betrachtet bringt eine Erhöhung auch der Wirtschaft genügend Vorteile und Impulse, um die Mehrkosten aufzufangen._killy_ schrieb:Durch die Steuerprogression verbunden mit der mittlerweile sehr niedrigen Beitragsbemessungsgrenze für den Spitzensteuersatz, kommen schon Tarifangestellte "in den Genuß" den Spitzensteuersatz zu zahlen.
Capet
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Man könnte das System der SV auch so ändern, dass die Quelle für Beiträge nicht mehr nur Arbeitseinkommen und (bei bestimmten SV-Zweigen) Renten sind. Bei einer vollständig steuerfinanzierten Basis, würden sozusagen alle "Quellen" das SV-System finanzieren. Problematisch könnte die fehlende Zweckbindung der Steuern sein.
Ich durchaus. Man stecke das Kindergeld (und noch mehr) als Sachleistungen in den Betreuung/Ausbildung/Verpflegung inkl. der gesamten, dafür nötigen Ausrüstung (Bücher, Hefte, Tablets). Ganztagsschule für alle, inkl. pädagogischer Betreuung/Förderung. Nahezu alles, was jetzt in Nachhilfe und co fließt, kann man auch da bündeln, soweit das nach einem entsprechenden Umstellung der Schule (kleinere Klassen, bessere Betreuung) im Allgemeinen noch nötig ist.Skysnake schrieb:Ich sehe aber auch keinerlei Alternativen zum BGE mit einer Totalreform des Steuerund Sozialrechts.
Zusätzlich eine garantierte 365-Tage Betreuung von Geburt bis zum Abi (es gibt genügend Eltern, die nicht nur Mo-Fr 9-17 Uhr arbeiten, auch deren Kinder müssen betreut werden).
Aber gut, BGE als echtes BGE von mir aus, also wirklich für alle von der Wiege bis zur Bare. Dann kann man alle anderen Zuschüsse gesamthaft abschaffen (auch z.B. Rente und ALG). Ist das BGE hoch genug, kann man auch das Wohngeld abschaffen.
Bleibt noch eine einheitliche Gesundheits-Grundversorgung zum Einheitstarif für jeden (wer mehr will, bucht privat dazu). Dann sollte man das ganze unter der Annahme der BGE Liebhaber, dass es genügend Leute gibt, die bei so einem System noch arbeiten gehen ode sich einen lukrative Selbstständigkeit aufbauen, finanzieren können. Am Ende muss man "nur" noch einen Weg finden, dies einzig für in Deutschland lebende deutsche Staatsbürger und die Mitbürger, die lange genug in D steuern gezahlt haben, EU-konform umzusetzen.
Für mich ersters, auch wenn die Bundesrichter das anders sehen und ich dies zu akzeptieren und zu zahlen habe.Samurai76 schrieb:ist dann das BG/die NGS zu hoch oder evtl nicht doch eher der Lohn zu niedrig?
Die Finanzierung der Freizeit ist für mich reiner Luxus und zum würdevollen Überleben nicht nötig. Warum hat jeder ein Anrecht auf nahezu unbegrenzte Mietzuschüsse, zur Not auch über Jahre, hat, lese ich max aus den eigenwilligen Auslegungnen des GG der Bundesrichter, nicht aus dem GG selber. Und wo im GG ist das Recht verbrieft, dass man BG ohne jede Gegenliestung beziehen darf (Würdevoll = 365 Tage Urlaub)? Einfach die Bezieher (nicht die Aufstocker), vergleichbar behandeln wie jemand, die einen Vollzeitjob macht und sie/ihn jeden Tag einbestellen (inkl. 6 Wochen von ihm beantragbaren Urlaub).
Auf wieviel möchtest du diese erhöhen, um die heute bevorzugte Form des Zusammenlebens (Alleinerziehend mit 2-3 Kindern) selber finanziert werden kann? Das Geld muss dann ja in Teilzeit für 3-4 Personen inkl. Miete in München Innenstadt ausreichen (Umzug ist nicht zumutbar).Samurai76 schrieb:So bleibt als Lösung eigentlich nur noch die Lohnuntergrnze (aka Mindestlohn) zu erhöhen.
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Nazrael
Lieutenant
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Im grunde wird dies seit mehr als 2 Jahrzehnten schon von der Politik ausgehebelt, nennt sich dann „nicht beitragsgedeckte bzw. versicherungsfremde Leistungen“.Capet schrieb:Problematisch könnte die fehlende Zweckbindung der Steuern sein.
Die Unterdeckung ist mittlerweile auf rund 40 Milliarden Euro pro Jahr angewachsen, trotz bereits steigender Bundeszuschüsse. Kumuliert wurden der Rentenkasse in den vergangenen 20 Jahren so über 500 Milliarden Euro nicht gedeckt, Tendenz steigend.
Das Grundproblem: Wir betreiben ein umlagefinanziertes System, dessen Einnahmen (Beitragsbasis) sinken werden, während die Ausgaben weiter steigen, sogar zusätzlich zum demografischen Wandel. Warum? Na ja: So lassen sich Wahlversprechen umsetzen, ohne den Etat unmittelbar zu belasten, politisch attraktiv, nach ihnen die Sintflut.
Daran zeigt sich die Systemlogik: Weder eine Ausweitung der Beitragsbemessungsgrenze noch die Einbeziehung weiterer Gruppen (z. B. Beamte) lösen die strukturelle Schieflage vollständig. Es ist ein Umlagesystem, kein Sparbuch. Eine Aktivrente kann den Trend abfedern und dämpfen, sie hebt die Logik des Umlagesystems jedoch nicht auf, Effekte treten einfach nur zeitverzögert ein.
Ich verstehe allerdings, dass die Politik diesen Weg geht: Das Umlagesystem steht seit den 1970er-Jahren unter Druck, weil es als funktionale Basis ein stetiges Bevölkerungswachstum voraussetzt. Das ist so nicht eingetreten , man rechnete in der BRD teils mit starkem Wachstum (>100 Millionen ingesamt zum Millenium), dann kam der Pillenknick.
Eine zusätzliche Kapitaldeckung wie in Schweden wollen wir hierzulande oft nicht, das gilt schnell als „Wall-Street-Hexerei“. Und jedem Politiker ist klar: Wer so in das Rentensystem eingreift, dass Einnahmen und Ausgaben wieder im Einklang sind, braucht politisch gesehen am besten ein Haus in der Antarktis, oder gleich auf dem Mond; vielleicht sogar besser auf dem PLANETEN! Pluto.
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wuselsurfer
Admiral
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Stimmt auffallend.Samurai76 schrieb:Wie war das noch bei Ford, glückliche Arbeiter sind einfach produktiver als Sklaven
Wenn ich mit meinem Job zufrieden bin, schaffe ich mehr und länger, als wenn dauern ein nervender Vorgesetzter mir meine Arbeit erklären will.
Igitt, das wäre ja Sozialismus.Samurai76 schrieb:Diese historische Entwicklung muss man nur weiterdenken und landet automatisch beim BGE. Oder der Abschaffung des Kapitals, aber da sind wir gesellschaftlich noch viel weiter weg.
Oder noch mehr.
Die Kapitalisten wissen schon, warum sie "Das Kapital" so hassen ... .
Erkekjetter
Vice Admiral
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Das Thema hast du aufgemacht auf Basis der etwas ironisch Anmerkung von Wuselsurfer..._killy_ schrieb:Das Thema hier ist aber weder Sozialismus noch BGE,
Das muss gar nicht und wird auch nicht in dem Umfang überhaupt möglich sein, dass das Verhältnis wieder tragfähig wäre. Dazu müssten mehrere Millionen Menschen in Arbeit gebracht werden. Weder gibt es so viele Arbeitsstellen überhaupt (geschweige den mit den entsprechend qualifizierten Menschen besetzbar) noch so viele arbeitsfähigen Menschen ohne Job._killy_ schrieb:Es müssen mehr Leute in Arbeit gebracht werden, damit das Verhältnis Arbeitnehmer vs Rentner sich wieder verbessert
Das gesamte System müsste umstrukturiert werden weg von einem Umlaufsystem hin zu etwas Fondbasierten. Das löst auch nur in Zukunft das Thema und nicht heute. Das hätte halt vor Jahrzehnten angegangen werden müssen, damit es heute Effekt hätte. Nun hilft nur noch, den Wasserkopf der Boomer mit Steuergeldern durchzuhalten.
Bedanken kann man sich bei Jahrzehnten von CDU Politik und CDU Wählern und (angehende) Rentner, die nur ihre Rentengeschenke im Blick hatten. Es hat einen Grund, warum die Rentner aus den Boomerjahren (1955-1969) im Schnitt die höchsten Renten (in Relation zu ihren Einkommen während der Arbeitszeit) bekommen...
Übrigens auch die Generation, die den größten Vermögenszuwachs in ihrer Lebenszweit erreichen konnten. Und das basiert nicht nur allein auf ihrer Arbeitskraft.
@Erkekjetter
Wir können durchaus noch Änderungen vornehmen, die neben der Aktivrente auch eine Hilfe für die Zukunft wären.
Bspw. den Aufbau eines Staatsfonds, der aus ein Teil seiner Überschüsse dann die Rentenkasse stützt. Es gibt ja diverse staatliche Unternehmen die Milliarden an Gewinne jedes Jahr an den Bund ausschütten. (KfW, Bundesbank ...) Statt die Dividenden bisher im normalen Bundeshaushalt zu konsumieren, können diese ebenfalls an der Börse angelegt werden. Norwegen hat es vorgemacht. Und nein, es ist dafür noch nicht zu spät.
Auch mehr Menschen wieder in Arbeit zu bringen muss eine Maßnahme sein. Wir haben einige Millionen Arbeitslose. Auch dort liegt "Potenzial" brach, die Rentenkasse mit zu stützen.
Beide genannten Vorschläge werden nicht dazu führen, dass die Rentenkasse weiterhin mit 130 Milliarden Steuern gestützt werden muss, dafür wären diese Maßnahmen wirklich deutlich zu spät. Man kann aber ggf. erreichen, dass das Niveau weiterhin bei 130 Milliarden Steuerzuschuss pro Jahr bleibt und nicht wie nach aktuellen Prognosen relativ schnell auf 170 Milliarden Steuerzuschuss anwächst.
Wir können durchaus noch Änderungen vornehmen, die neben der Aktivrente auch eine Hilfe für die Zukunft wären.
Bspw. den Aufbau eines Staatsfonds, der aus ein Teil seiner Überschüsse dann die Rentenkasse stützt. Es gibt ja diverse staatliche Unternehmen die Milliarden an Gewinne jedes Jahr an den Bund ausschütten. (KfW, Bundesbank ...) Statt die Dividenden bisher im normalen Bundeshaushalt zu konsumieren, können diese ebenfalls an der Börse angelegt werden. Norwegen hat es vorgemacht. Und nein, es ist dafür noch nicht zu spät.
Auch mehr Menschen wieder in Arbeit zu bringen muss eine Maßnahme sein. Wir haben einige Millionen Arbeitslose. Auch dort liegt "Potenzial" brach, die Rentenkasse mit zu stützen.
Beide genannten Vorschläge werden nicht dazu führen, dass die Rentenkasse weiterhin mit 130 Milliarden Steuern gestützt werden muss, dafür wären diese Maßnahmen wirklich deutlich zu spät. Man kann aber ggf. erreichen, dass das Niveau weiterhin bei 130 Milliarden Steuerzuschuss pro Jahr bleibt und nicht wie nach aktuellen Prognosen relativ schnell auf 170 Milliarden Steuerzuschuss anwächst.
Erkekjetter
Vice Admiral
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- 6.261
Doch, sicher. sowas trägt wann was zur Rente bei? in 5-10 Jahren. Und bis dahin fehlen diese Gelder im Steuerhaushalt und damit bereits heute für die Rente... Das ist genau das was ich mit fondbasierte meinte und das es vor Jahren hätte begonnen werden müssen._killy_ schrieb:Und nein, es ist dafür noch nicht zu spät.
Wir haben grade mal 3 Mio.... Auch enthalten sie immer mehr Ältere, die kurz vor der Rente stehen und keine Arbeit mehr haben und auch nie wieder eine bekommen werden. Niemand stellt einen (dann auch oft nur schlecht qualifizierten) mit 63 ein damit er 4 Jahre da bleibt. Aufwand/Kosten der Einarbeitung stehen in keinem Verhältnis. Viele dieser Arbeitslosen sind auch "rotierend", das heißt, nur kurzzeitig arbeitslos, finden wieder Arbeit, jemand anderes verliert währenddessen seine arbeit (kurzfristig) wieder. Da wird vor allem darin deutlich das grade einmal 972.000 Menschen von 2,79 Millionen 2024 überhaupt länger als 1 Jahr arbeitslos waren. Also nicht mal die Hälfte. Im Juni 2025 waren knapp 1 Mio von ca. 3 Mio Arbeitslosen länger als 1 Jahr ohne Arbeit. Also grade mal ein Drittel._killy_ schrieb:Wir haben einige Millionen Arbeitslose.
Diese 3 Millionen müsstest du erst mal bereinigen. Sie stehen keineswegs vollständig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Und ich wette mit dir, bereinigt bleiben da bleiben eben nicht "einige" Millionen übrig....
Zuletzt bearbeitet:
Um die Rente nachhaltiger zu machen gäbe es schon ein paar Möglichkeiten.
a) Alle kommen in ein einziges Rentensystem und werden gleich behandelt
b) Es gibt keinen Deckel bei der Einzahlung aber bei der Auszahlung
c) Rentenbezüge werden progressiv höher besteuert (damit auch bestehende "Luxusrenten" ebenfalls einen Beitrag leisten)
Man könnte dann natürlich auch Anreize schaffen um während der Rente arbeiten zu können. Die Aktivrente find ich aber persönlich für falsch angesetzt. Wichtig wäre das Personen mit geringen Bezügen diese Vorteile genießen, während gut dotierte Posten diesen Vorteil einfach nicht brauchen und ihren Beitrag leisten sollen.
a) Alle kommen in ein einziges Rentensystem und werden gleich behandelt
b) Es gibt keinen Deckel bei der Einzahlung aber bei der Auszahlung
c) Rentenbezüge werden progressiv höher besteuert (damit auch bestehende "Luxusrenten" ebenfalls einen Beitrag leisten)
Man könnte dann natürlich auch Anreize schaffen um während der Rente arbeiten zu können. Die Aktivrente find ich aber persönlich für falsch angesetzt. Wichtig wäre das Personen mit geringen Bezügen diese Vorteile genießen, während gut dotierte Posten diesen Vorteil einfach nicht brauchen und ihren Beitrag leisten sollen.
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