Aktuelle politische Lage und Einschätzung

Welche Partei bekommt deine (Zweit-)Stimme zur BTW 2017?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 4 2,7%
  • SPD

    Stimmen: 14 9,6%
  • Bündnis 90/Die Grünen

    Stimmen: 5 3,4%
  • Die Linke

    Stimmen: 30 20,5%
  • FDP

    Stimmen: 16 11,0%
  • AfD

    Stimmen: 63 43,2%
  • Sonstige

    Stimmen: 14 9,6%

  • Umfrageteilnehmer
    146
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo

hotzenplot schrieb:
vielleicht bist du es ja der nicht versteht, wer weiß?
...
Das du es wieder nicht verstehst ist mir klar
Du hast Recht, dich verstehe ich nicht.

hotzenplot schrieb:
schon mal von politverdrossenheit gehört?
Wenn die politikverdrossenen aufgegeben haben und es nicht mehr schaffen das Kreuz bei einer anderen Partei zu machen dann sollen sie sich hinterher nicht beschweren wenn Ihnen das Wahlergebnis nicht gefällt.

hotzenplot schrieb:
Nichtwähler sind auch wähler, nur haben sie sich der stimme enthalten
Falsch, Nichtwähler sind Wahlberechtigte die nicht aktiv gewählt haben und somit Ihr Wahlrecht nicht genutzt haben.

hotzenplot schrieb:
im übrigen, haben die Wähler nicht Merkel gewählt, sondern ihren Verein
Merkel ist seit 2000 CDU Vorsitzende und seit 2005 Bundeskanzlerin, spätestens 2009 haben die CDU Wähler Merkel als Bundeskanzlerin wieder gewählt und in Ihrem Amt bestätigt.

II n II d II schrieb:
Vielleicht ist das jetzt neu für dich, aber man kann niemanden abwählen. Wenn das möglich wäre, dann gingen wahrscheinlich viel mehr Leute zur Urne.
Du hast natürlich Recht, es gibt auf dem Wahlzettel kein Feld "Abwahl".
Eine Partei kann aber indirekt abgewählt werden, wenn eine andere Partei mehr Stimmen bekommt,...

II n II d II schrieb:
Denn ich muss
a) eine andere Partei wählen, einfach nur hingehen und kein Kreuz bei CDU und SPD machen reicht nicht
...na siehste du hast es doch verstanden,
Wer es nicht schafft das Kreuz bei einer anderen Partei zu machen der soll sich hinterher nicht beschweren wenn Ihm das Wahlergebnis nicht gefällt.

II n II d II schrieb:
Manchmal mach ich mir aber schon so meine Gedanken wie es wäre, wenn plötzlich alle, die jetzt nur rummeckern, tatsächlich mal aufstehen und die Dinge selber in die Hand nehmen um etwas zu verändern.
Für eine Veränderung würde es schon reichen wenn die alle einfach nur das Kreuz bei einer anderen Partei machen würden, solange die aber nicht Willens und/oder in der Lage dazu sind werden wir es nie erfahren.
ich habe aber das Gefühl das die sich in Ihrer Opferrolle saupudelwohl fühlen und lieber meckern und sich selber bemitleiden.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Hallo

Wenn die politikverdrossenen aufegegeben haben und es nicht mehr schaffen das Kreuz bei einer anderen Partei zu machen dann sollen sie sich hinterher nicht beschweren wenn Ihnen das Wahlergebnis nicht gefällt.
hiermit beweisst du das du rein garnix verstehst!

nurmal so nebenbei, man macht sein kreuz bei der Partei, wo man seine politischen Interessen vertreten sieht.

wenn nun die aktive Politik der antretenden Parteien nicht den politischen Interessen der nichtwähler vertritt, warum sollten sie dann ihre stimme einer Partei geben, die sie nicht wollen?

oder

wenn bekennende dkp,mlpd,piraten usw wähler bei jeder Wahl ihr kreuz bei deren gemacht haben und sie immer wieder sehen, das die Mehrheit eine andere Politik will und sie sich dem unterzuordnen haben, wieso sollen sie dann weiter wählen gehen ?

anscheinend ist eine Wahl bei dir wie eine lotterie. irgendwo ein kreuz machen und vielleicht hat man ja glück gelle

im übrigen hast du mit diesem Absatz gleich 2 mal gezeigt, das du nix verstehst. nicht nur das Thema politikverdrossenheit, sondern auch das haupthema.

nur zur Erinnerung es ging um nichtwähler und das nichtwähler nicht gleichzusetzen ist mit das sie mit der derzeitigen Politik zufrieden sind ( war ja deine Behauptung ). es ging zu keinem Zeitpunkt darum, das sich nichtwähler über die derzeitige Politik sich beschweren


Falsch, Nichtwähler sind Wahlberechtigte die nicht aktiv gewählt haben.
total falsch , nichtwähler sind wahlberechtigte die sich ihrer stimme enthalten


Merkel ist seit 2000 CDU Vorsitzende und seit 2005 Bundeskanzlerin, spätestens seit 2005 haben die CDU Wähler Merkel als Bundeskanzlerin wieder gewählt.

also bist du einer der führer- und Personenkult hochhällt?

dachte eigentlich immer das man Parteien und deren politische ziele wählt und nicht die Personen die da hinter stehen

im übrigen seit wann hat der gemeine wähler einfluss auf die Wahl des vorsitzenden und damit dem Kanzlerkandidaten? dachte eigentlich immer das die Parteimitglieder diesen wählen ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

hotzenplot schrieb:
hiermit beweisst du das du rein garnix verstehst!
Macht nichts, ich mag mich trotzdem.

hotzenplot schrieb:
wenn nun die aktive Politik der antretenden Parteien nicht den politischen Interessen der nichtwähler vertritt, warum sollten sie dann ihre stimme einer Partei geben, die sie nicht wollen?
Wer gar keine Partei findet mit der er sich identifizieren kann hat Pech gehabt, man kann es nie allen Recht machen.
Ich finde z.B. "Die Partei" ideal für Protestwähler die sich mit keiner Partei politisch identifizieren können, was wäre Deutschland für ein lustiges Land wenn "Die Partei" gewinnen würde.

hotzenplot schrieb:
also bist du einer der führer- und Personenkult hochhällt?
Ja, ich bin der Meinung das Indianer einen Häuptling brauchen, ich halte nichts von Anarchie.

hotzenplot schrieb:
dachte eigentlich immer das man Parteien und deren politische ziele wählt und nicht die Personen die da hinter stehen
Ich bin der Meinung das der/die Parteivorsitzende die politischen Ziele der Partei vertritt.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Wer gar keine Partei findet mit der er sich identifizieren kann hat Pech gehabt, man kann es nie allen Recht machen.

und das ist nun deine Begründung, das die nichtwähler mit der derzeitigen Politik zufrieden sind? wenn ja dann gute Nacht

Ich bin der Meinung das der/die Parteivorsitzende die politischen Ziele der Partei vertritt.

ist es wirklich so? hmm die Realität sieht anders aus, wenn Umfragewerte in den keller rauschen, dann passiert es schonmal das die vorsitzenden der etablierten Parteien , sich mal gegen die politische ziele der Partei oder sich gegen die Basis stellen

bestes Beispiel ist ja Merkel

die CDU war , ist und bleibt eine Partei die naja sagen wir mal nicht so asylfreundlich ist ( du als CDU wähler , solltest eigentlich die politische Agenda der CDU kenne ) und bundesmutti hat anderes entschieden und gehandelt, da ja bald wahlen sind, geht mutti natürlich wieder den alten CDU weg, damit sie die wähler zurück hollt
 
Hallo

hotzenplot schrieb:
und das ist nun deine Begründung, das die nichtwähler mit der derzeitigen Politik zufrieden sind? wenn ja dann gute Nacht
Was sollen wir mit den Wählern machen die sich für gar keine Partei entscheiden können ?
Solange die nicht wählen gehen können wir weiter sinnlos darüber philosophieren ob sie zufrieden oder unzufrieden sind, in der Zwischenzeit werden diejenigen die wählen gehen die Wahlen entscheiden.

hotzenplot schrieb:
du als CDU wähler , solltest eigentlich die politische Agenda der CDU kenne
Nicht wirklich, wozu auch ?
Mir reichen die Ergebnisse: Brummende Wirtschaft und die guten Möglichkeiten Geld zu verdienen, Politische und wirtschaftliche Stabilität, Deutschlands gute Position Weltweit, die Möglichkeit in Deutschland gut und frei zu leben, etc.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
Mir reichen die Ergebnisse der CDU: Brummende Wirtschaft und die guten Möglichkeiten Geld zu verdienen, Politische und wirtschaftliche Stabilität, Deutschlands gute Position Weltweit, die Möglichkeit in Deutschland gut zu leben, etc.

Grüße Tomi

die gleiche Begründung kommt von bekennende SPD wähler ^^

brummende Wirtschaft, sinkende Arbeitslosenzahlen , gute Möglichkeiten Geld zu verdienen ( dank Mindestlohn ). politische und wirtschaftliche Stabilität ( dank dem Boss der bosse ), die möglichkeit dank sozialstaat gut zu leben etc etc
 
Hallo

hotzenplot schrieb:
die gleiche Begründung kommt von bekennende SPD wähler ^^
Evtl. hat die gleiche Begründung/Einstellung der SPD und CDU Wähler zur GroKo geführt ? Evtl. fehlt den Nichtwählern genau diese Begründung/Einstellung ?

hotzenplot schrieb:
gute Möglichkeiten Geld zu verdienen ( dank Mindestlohn )
...
die möglichkeit dank sozialstaat gut zu leben
Da unterscheiden sich CDU und SPD Wähler, die CDU Wähler die ich kenne geben sich mit diesem Taschengeld nicht zufrieden und die haben dank Fleiß deutlich mehr erreicht.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Die wahrscheinlichkeit, von deutschen Eltern in Deutschland auf die Welt gebracht zu werden, liegt aktuell bei etwa 40 Mio zu 3 Mrd. oder 1:750. Und da ist die Wahrscheinlichkeit eines Hauptgewinnes im Roulette mit 1:37 tatsächlich 20mal höher (sogar einigermaßen genau).
Als Deutscher geboren zu werden ist also mathematisch um einiges unwahrscheinlicher, als beim Roulette auf die "passende" Zahl gesetzt zu haben.

Roulertte gilt als "Glücksspiel" ... da ist es mMn schon berechtigt, auch bei der Geburt als Deutscher von "Glück" zu sprechen.
Es spricht im Grunde nur ein einziger Punkt dagegen .. die Wahrscheinlichkeit, von deutschen Eltern NICHT als deutscher geboren zu werden, liegt bei 0. Dieses "Rouletterad" hat also nur eine einzige Zahl. Und dennoch kannst du pränatal nicht den geringsten Einfluss auf deine Staatsangehörigkeit nehmen ... und daher ist die Geburt als Deutscher auch keine Leistung, die irgendein Privileg logisch rechtfertigen könnte.
Wenn, dann werden diese Privilegien vererbt ... ganz dynastisch ... und eigentlich willkürlich, denn zumindest ich habe an den Leistungen meiner Eltern und Großeltern keinen großen Anteil gehabt.

Deine Staatsbürgerschaft als Deutscher ist von deiner Erziehung und deinen Werten unabhängig ... du kannst als deutscher Erzogen werden, wie Kim Jong Un (Idiotie in vielen Farben), Hildegard von Bingen (religiöser Fanatismus), oder auch als Rassist, Faschist, Kommunist, Leibgardist oder Fremdenlegionär ... und bist noch immer Deutscher.

Natürlich "erhältst" du deine Erziehung von den Eltern, die hat aber bis auf den umstand, dass diese Deutsche sind, nichts mit der Staatsangehörigkeit qua Geburt zu tun.
Letztere ist im Prinzip ein Glückstreffer, den man sogar NOCH schlechter beeinflussen kann (zumal als Ungeborenes), als die Kugel beim Roulette.

Als deutscher geboren zu werden, ist Glücksache ... sich an die Erwartungen anzupassen, denen "deutsche" gegenüberstehen, hingegen nicht. Einige der mMn "besten" Deutschen (auch wenn das so keinen sinn macht ... mMn) HABEN keinen deutschen Pass, denn die hatten nicht das "Glück" von deutschen Eltern geboren worden zu sein.
Trotzdem meckern die nicht nur rum, sondern sind (auch politisch) aktiv.

Ich gehöre nebenbei zu denen, die sich nach jeder Wahl denken "ui, toll, wieder die selben Farben ... wozu war ich eigentlich Wählen?"
... und dann fällt es mir wieder ein ... nur meckern und demonstrieren bringt NOCH weniger und jede nicht abgegebene Stimme BESTÄTIGT die Partei, die halt gewonnen hat.

Deswegen mache ich mein Kreuz dann doch lieber auch bei einer Partei, die dann an der 5%-Hürde scheitert, dass ist mir allemal lieber, als mich hier mit der Meinung zu konftrontieren, ich sei mit irgendwas unzufrieden ... ohne irgendwas darüber gesagt zu haben, womit ich unzufrieden bin.

Ich bin mit der Merkel-Regierung nicht glücklich ... aber beim Blick in die FDP- oder AfD-Fratzen wird mir einfach schlecht ... SPD ist seit der "Ära Schröder" mMn unwählbar ... die Grünen sind mMn überholt, und "die Partei"? HAHA ... ich will schon, dass politische Ziele verfolgt werden ... obwohl, keine unhaltbaren Wahlversprechen, das hat schon was (ich erwarte von einer Partei aber etwas mehr, als einfach nicht zu versprechen, ausser Untätig- und Bedeutungslosigkeit).
Ich bin mit Merkel nicht glücklich, aber gerade in der Flüchtlingsfrage habe ich ihr klares Votum begrüßt.
Ich habe mit ihrem Verein andere Probleme.

Was bleibt ist die Linke, die vertreten auch ein paar meiner politischen Ziele und wenn nicht, dann würde ich mir ne andere Partei suchen ... Nichtwählen ist mMn keine Alternative, es ist kein Ausdruck für Unzufriedenheit und damit auch keiner von Protest.

Nichtwählen ist nur der freiwillige Verzicht auf Einflussnahme ... mehr nicht ... und sowas ist dann einfach mal dumm. Egal ob oder warum man frustriert ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lasse Olfs Erläuterungen zu Thema stehen, das sie Argumente beider Seiten ganz gut subsumieren. Ich bitte die Meta Diskussion warum einem - in aller Regel - die eigenen Eltern emotional näher stehen als Wildfremde an anderer Stelle zu führen.
 
Fake News scheinen immer mehr um sich zu greifen. Völlig unkritisch haben die meisten Medien Anfang der Woche die Ergebnisse einer Bertelsmann Studie verbreitet. Demnach sollen Muslime in Deutschland nicht weniger in den Arbeitsmarkt integriert sein als Zugehörige anderer Konfessionen. Wer einigermaßen auf dem Laufenden ist, wusste sofort dass das nicht korrekt sein kann.
Die Botschaft war klar: Probleme mit muslimischen Migranten gibt es nicht.

Jetzt hat sich das Institut der deutschen Wirtschaft Köln die Zahlen mal angesehen und kommt zu einem anderen Ergebnis:
Arbeitsmarktintegration von Muslimen: Vermeintlicher Erfolg
 
Zuletzt bearbeitet:
@mospider:

Man sollte sich mal beides genau durchlesen: So diametral widersprechen sich die Studien nicht. Die Frage ist halt immer die Vergleichsgruppe. Bei der einen werden muslimische Zuwanderer mit anderen Zuwanderern verglichen und man kommt zu dem Fazit, dass muslimische Zuwanderer nicht haeufiger arbeitslos sind als Zuwanderer anderer Konfessionen. Bei der anderen werden Muslime, die eben meist Zuwanderer sind, mit der Gesamtbevoelkerung verglichen. Wie in deinem Link angemerkt, sind Zuwanderer egal welcher Konfession haeufiger arbeitslos als Deutsche.

Btw: auch Konfessionslose sind mehr als 50% (!) haeufiger arbeitslos als Christen. Alles eine Sache, welche Daten man sich aus einer Studie rauspickt. Insofern: Mehr Integration fuer Atheisten am Arbeitsmarkt!!! Man kann sich halt immer Sachen aus dem Kontext rausziehen, um seinen Standpunkt zu machen :evillol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat aus deinem Link:

Viele Medien folgen unkritisch den erkennbaren Fake-News.

Ist schon absoluter Blödsinn. Die Medien berichten wenn "unkritisch" über eine Studie.

Dir muss doch selber auffallen, dass die Bezeichnung "Fake-News" absolut falsch gewählt ist. Ich empfehle dir dringend die Wörter "Fake" und "News" mal zu googlen und dir die genaue Definition zu Gemüte zu führen. Dann merkste sicher selber das es für diesen Sachverhalt das falsche Wort ist.

Und es gibt sehr wohl kritischen Journalismus darüber und da muss man nicht mal bei den "alternativen Medien" suchen.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article167981294/Sind-Muslime-wirklich-gut-in-den-Arbeitsmarkt-integriert.html

Wieso sollte die politische Mitte den Begriff "Fake-News" nicht auch nutzen dürfen?

Das endet dann darin wie in den USA, dass alle Nachrichten die nicht ins eigene Weltbild passen als "Fake-News" abgestempelt werden...
 
Für mich ist das eindeutig. Mit solchen reißerischen Studien wird versucht bewusst die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Durch wen denn? Die Bundesregierung beauftragt die Bertelsmann Stiftung die Studie durchzufuehren? Die Bundesregierung kontrolliert saemtliche Medien?

Das SOEP wird uebrigens auch vom Staat finanziert. Wieso stellen sich dann "die" hier selber ein Bein?

Tichy hat uebrigens auch ein wirtschaftliches Interesse daran, moeglichst gegen Merkel zu sein. Damit verdient er schliesslich sein Geld.
http://www.zeit.de/2017/06/roland-tichy-tichys-einblick-meinungsportal-einwanderungspolitik/seite-6
(Spoiler: Tichy hat vor 25 Jahren mal ein Buch "Auslaender rein" geschrieben)

Das endet dann darin wie in den USA, dass alle Nachrichten die nicht ins eigene Weltbild passen als "Fake-News" abgestempelt werden...
Eben. So verwendet Trump ja auch den Begriff andauernd.
 
Zuletzt bearbeitet:
mospider schrieb:
Für mich ist das eindeutig. Mit solchen reißerischen Studien wird versucht bewusst die öffentliche Meinung zu beeinflussen.
Wenn Statistiken nicht so gut zur Manipulation der öffentlichen Meinung taugen würden, dann wüsste wahrscheinlich kaum jemand, dass es in Deutschland Unternehmen gibt, die ausschließlich Statistiken "produzieren".
Statistik, das wäre dann so ein wissenschaftliches Ding, welches die Öffentlichkeit nicht die Bohne interessiert. Und vom wissenschaftlichen Standpunkt her wäre das wohl auch besser.

Als "hartes Brot" zur Einführung in die Kunst der Manipulation mit Statistiken, empfehle ich ein Statistik-Studium (Mathe, SoWi egal, manipulieren lernt man überall).

Aber als leichte Kost tut's auch erstmal diese ARD-Reportage:
https://www.youtube.com/watch?v=0obDIkEDUtU
Man sollte sich Statistiken, Grafiken und am besten gleich die dem zu grunde liegenden (Roh-)Daten ganz genau ansehen ... IMMER.

Nur weil wir das im allgemeinen NICHT tun (sondern ein passendes Ergebnis annehmen, unpassendes ablehnen, je nach dem, was gerade passt), und es viele wohl auch gar nicht wirklich gut verstehen, funktioniert die Manipulation mit Zahlen so gut.

Und wer es tatsächlich versteht, der wundert sich auch gar nicht mehr, dass man an die Datensätze meist nicht rankommt (bis zur Veröffentlichung der Studie ist das begründet, aber danach? ... c'mon).

Vor allem ist Statistik ein Werkzeug ... genau wie ein Hammer oder eine Säge. Wer Statistik benutzt, der verfolgt damit einen bestimmten Zweck ... welcher wird das wohl bei Wirtschaftsverbänden oder Stiftungen mit Nähe zur Bertellsmann Group sein?
Aus reiner "Neugier" machen die diesen Aufwand wahrscheinlich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, habe ich auch gelesen. Die Welt berichtet ja auch relativ unvoreingenommen.
 
Hallo

tree-snake schrieb:
Wie auch so der persönliche Eindruck auf der Straße ja so ist
Ein persönlicher Eindruck ist oft nicht viel wert, weil ein persönlicher Eindruck von Vorurteilen/Einstellungen/Meinungen geprägt ist und somit nicht neutral sein kann.
Die Diskussion über die Integrierbarkeit von Moslems gab es über 50 Jahre lang kaum bis gar nicht, diese Diskussion gibt es erst seit 2 Jahren.
Sind jetzt alle Moslems, die seit über 50 Jahren hier unauffällig leben, auf einmal nicht integrierbar ? Ich denke eher das sich seit PEGIDA und AfD die Minderheit der besorgten Bürger dazu genötigt fühlt laut mit zu brüllen.
Ich bin der Meinung das wir uns Sorgen/Gedanken über die Integrierbarkeit der besorgten Bürger machen sollten, die besorgten Bürger sind ein viel größeres Problem als die Moslems.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben