Aktuelle politische Lage und Einschätzung

Welche Partei bekommt deine (Zweit-)Stimme zur BTW 2017?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 4 2,7%
  • SPD

    Stimmen: 14 9,6%
  • Bündnis 90/Die Grünen

    Stimmen: 5 3,4%
  • Die Linke

    Stimmen: 30 20,5%
  • FDP

    Stimmen: 16 11,0%
  • AfD

    Stimmen: 63 43,2%
  • Sonstige

    Stimmen: 14 9,6%

  • Umfrageteilnehmer
    146
  • Umfrage geschlossen .
Status
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Tomislav2007 schrieb:
Die Diskussion über die Integrierbarkeit von Moslems gab es über 50 Jahre lang kaum bis gar nicht, diese Diskussion gibt es erst seit 2 Jahren.

sarazin und Buschkowsky debatte vergessen?

auch in den 90er gab es rege öffentliche diskusionen über die integrierbarkeit des Islams

auch die Islamisierung des abendlandes ist keine neuzeitige Erfindung und schon garnicht von pegida

scholl latour hat schon 2008 diese diskusion angestossen
 
Hallo

tree-snake schrieb:
Vorurteile kommen aber nicht von ungefähr. Irgendwas Wahres ist da immer dran.
Stimmt, alle Deutsche tragen Lederhose und tanzen den ganzen Tag Schuhplattler.

tree-snake schrieb:
Zudem welchen anderen Grund hat es den bitte, dass selbst Polizisten jetzt nur noch in Schutzwesten rumlaufen, immer min. 2 Streifenwagen zu jedem Einsatz fahren und sie selbst beim schnellen Einkaufen im Supermarkt und direkten Kontakt mit der Bevölkerung viel vorsichtiger sind als noch vor 2 Jahren.
Der Grund ist einfach, diese Polizisten schieben Dienst in der Bahnhofsgegend oder in einem Ghetto, bei uns in Meerbusch muss ich zur Würstchenbude auf dem Schützenfest wenn ich Polizisten sehen will.

tree-snake schrieb:
Die Diskussion gab es schon immer, nur war es da nie wirklich ein großes Problem da die "paar" Moslems nie wirklich aufgefallen sind oder ein Problem im Alltag waren.
Ach so das klingt logisch, Millionen Moslems waren über 50 Jahre unauffällig, aber seit 2 Jahren sind alle auf einmal nicht integrierbar, nur weil ein paar Idioten den Islam missbrauchen.

tree-snake schrieb:
Seitdem aber unsere eigenen Sozialkassen in Gefahr sind
Das ist mir klar, das deutsche Hartz4 Empfänger Angst davor haben das Ausländer Ihnen eine Wurstscheibe wegnehmen könnten.

hotzenplot schrieb:
sarazin und Buschkowsky debatte vergessen?
2 alte meckernde Männer die Ihre Bücher verkaufen wollen sind keine öffentliche Diskussion.

hotzenplot schrieb:
auch die Islamisierung des abendlandes ist keine neuzeitige Erfindung und schon garnicht von pegida
Das Märchen der besorgten Bürger über die Islamisierung des Abendlandes, 5% Moslems in Deutschland und in der EU ist weit entfernt von Islamisierung.
Seit wann interessiert Ihr euch so für Religion, die ging euch doch die letzten Jahrzehnte am allerwertesten vorbei ?

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Tomislav2007 schrieb:
2 alte meckernde Männer die Ihre Bücher verkaufen wollen sind keine öffentliche Diskussion.
es fanden öffentliche diskusionen statt, das ist nunmal fakt, da spielt deine Interpretation keine rolle

Das Märchen der besorgten Bürger über die Islamisierung des Abendlandes, bei unter 5% Moslems in Deutschland und in der EU.
Seit wann interessiert Ihr euch so für Religion, die ging euch doch die letzten Jahrzehnte am allerwertesten vorbei ?

Grüße Tomi

scholl latour war also ein besorgter bürger und er erzählte also märchen?

zumal dieser und viele andere schon vor pegida und den besorgten bürger darüber sprachen ^^
 
Hallo

hotzenplot schrieb:
scholl latour war also ein besorgter bürger und er erzählte also märchen?

zumal dieser und viele andere schon vor pegida und den besorgten bürger darüber sprachen
Sachlich und neutral über etwas reden ist etwas anderes als hirnverbrannte/dumme/falsche Parolen und Unwahrheiten brüllen.

Grüße Tomi
 
hotzenplot schrieb:
es fanden öffentliche diskusionen statt, das ist nunmal fakt, da spielt deine Interpretation keine rolle
Ich glaube Tomislav stellt weniger die Diskussion in Frage als viel mehr den angeblichen Konsens, denn du daraus abzuleiten versuchst. Den das Muslime und der Islam eine Bedrohung für Deutschland darstellen.

hotzenplot schrieb:
scholl latour war also ein besorgter bürger und er erzählte also märchen?
zumal dieser und viele andere schon vor pegida und den besorgten bürger darüber sprachen ^^
Und während Scholl Latour ein Freund von Zwischentönen und Differenzierungen war, haben das Sarazin und Pegida eher nicht hinbekommen. Da wurde das Feindbild Islam stilisiert und zur nationalen Bedrohung westlicher Identität heraufbeschworen und das ist ganz großer Unfug.
 
Hallo

@hotzenplot
Das ging Jahrzehntelang sehr gut, leider sind seit ein paar Jahren Demonstrationen zu Schlägereien und Sachbeschädigungen verkommen, wo jeder jedem nur auf die Nase hauen und irgend etwas zerstören will.

@Noxiel
Den Konsens und vor allem den Diskussionsstil.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
teilweise hast du mit deiner aussage recht aber auf Demos und Kundgebungen wurde noch nie neutral über etwas gesprochen, denn man vertrat immer seine politische Überzeugung
 
Noxiel schrieb:
Und während Scholl Latour ein Freund von Zwischentönen und Differenzierungen war, haben das Sarazin und Pegida eher nicht hinbekommen. Da wurde das Feindbild Islam stilisiert und zur nationalen Bedrohung westlicher Identität heraufbeschworen und das ist ganz großer Unfug.

Eine andere Meinung als "Unfug" abzutun ist aber auch weder differenziert noch demokratisch.
Es muss nicht jeder die gleiche Meinung wie man selbst haben und einer Gruppe das Recht auf seine Meinung abzuerkennen ist wahrscheinlich das größte Problem an der ganzen Islam-Debatte. Mit diesen Methoden treibt man Mitte-Wähler nach rechts aussen.
 
Unsinn als Unsinn zu bezeichnen ist weder undemokratisch noch undifferenziert. Und es hat ebenso wenig etwas mit Meinung aberkennen zu tun. Ich kann auch eine unsinnige Meinung tolerieren. Davon wird sie aber weder richtiger noch sinniger.

Und im Falle des Quotes ist und bleibt es großer Unfug, wenn der Islam zum Feindbild stilisiert wird wie es eben jene Personen taten und weiterhin tun.
 
Die Welt Studie ist ja mal richtig reißereisch interpretiert.
Gearbeitet wurde (offensichtlich) mit einer 5-Punkte-Skala (gut, eher gut, unentschieden, eher schlecht, schlecht integriert).
die mit Abstand größte Gruppe gab an, die Muslime seien "eher schlecht integriert".
Dieses Votum (genau wie das ebenfalls recht häufig vertretene "eher gut integriert" ) zeigt eine gewisse Kategorienunschärfe bei den Befragten. Wäre man sich sicher gewesen, dann hätte man wohl das extrem genommen ... bei der Integration ist sich aber laut der Welt-Studie weit über die Hälfte unsicher, ob ein "schlecht" oder "gut" wirklich trifft, denn diese Extreme werden von den meisten nur dann gewählt, wenn für sie da ein "ALLE"-Quantor dransteckt. Da aber jedfer Mensch Beispiele für gute und schlechte Integration kennt, fallen die Extremwerte hier oft weg (ganz allgemein neigen Menschen eher zur Meidung der Extreme bei solchen Fragen).
Die Schlagzeile arbeitet aber dennoch mit der unsauberen Formulierung, die suggeriert, dass sch Muslems schlecht integrieren würden.
Ganz im Sinne der ARD-Reportage.

Ich zeige euch mal, was da sonst noch so geht.
36,4 prozent der "jüngeren Befragten" gaben an, Muslime seien "gut integriert" und über 2/3 der "Alteren" gaben an, sie seien "schlecht integriert". Ein kleines Spiel mit Extremen.
Daraus kann man ableiten, dass ältere Menschen potenziell Islamophob sind ... oder, dass es den jüngeren Menschen einfach an Lebenserfahrung mangelt, die nötig wäre, um hier ein problem zu sehen.
Gleichzeitig könnte man die älteren mit diesen Daten als "eher xenophob" hinstellen .. genau wie Ostdeutsche (auch in den alten Bundesländern lag die Häufigkeit für "schlecht integriert" signifikant höher, als im Westen).

Wenn man sich die gesamte Frage ansieht (alle fünf Kategorien im Vergleich) dann ist der Überhang bei der Antwort "eher schlecht integriert" auch nicht so auffällig ... viele Deutsche sind der meinung, Moslems könnten sich (noch) besser integrieren ... und das wundert mich absolut nicht, denn "noch" besser geht immer, insbesondere in Deutschland.

Mein Hauptkritikpunkt aber erst am Ende, denn diese Likert-Skala ist nur EINE Frage aus der gesamten Studie. Sie dürfte in etwa lautenm, "wie gut integrieren sich Muslime in Deutschland".
Wie in der ARD-Reportage kritisiert ... es wird ein einzelner besonders reißerisch auswertbarer Aspekt einer Studie hergenommen, und genaugenommen zweckentfremdet.

Hinter der Häufung in dieser Art steckt für mich vor allem die Frage, wann Integration als gelungen empfunden wird.
Ich hoffe, dass in der Studie auch solche Fragen gestellt wurden, denn mit denen wäre das Ergebnis der einen in der Welt aufgegriffenen Frage durchaus gut zu relativieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
mospider schrieb:
Die Welt berichtet ja auch relativ unvoreingenommen.
Brahahaa, na klar. Und Linksunten ist auch neutral.. ahahahaha
Sorry, aber man muss sich schon mit dem Standpunkt der Welt identifizieren um diese als 'relativ unvoreingenommen' zu betiteln.

/root schrieb:
Mit diesen Methoden treibt man Mitte-Wähler nach rechts aussen.
Ja, und mit dem absprechen eigener kultureller Eigenheiten treibt man eben Muslime in den Extremismus.
 
@Wiztm
Das ist wie so oft Standpunkt abhängig. Im Springerverlag ist die Welt neutraler als die Bild. Aus dieser Sicht stimmt die Aussage. :D

@Olf
Deine markierte Frage ist das alles entscheidende Kriterium. Die ganze Welt Umfrage ist für die Katz, wenn diese Frage nicht definiert ist. Bzw. gibt sie dann eben nur an, wie die Menschen es subjektiv wahrnehmen. Daraus dann abzuleiten, dass in DE die Menschen schlecht integriert wären ist unzulässig. Zulässig ist nur die Aussage, dass die Menschen es so empfinden. Das Warum bzw. die objektive Korrektheit kann sie nicht aufzeigen. Kann eine Statistik, die keine objektive Grundlage hat (und eine Umfrage wie diese ist schon deshalb nicht objektiv, weil jeder Mensch eine andere Definition von gut oder schlecht integriert hat) nie. Das vergessen viele sehr gerne: Eine Umfrage ist eine Meinungsdarstellung zum Zeitpunkt X und hat mit einer statistischen Erhebung so gut wie nichts gemein. Von einer Umfrage kann und darf man nie etwas anderes ableiten außer welche Meinungen Menschen haben. Kein Warum, kein weshalb und schon gar nicht, ob der befragte Sachverhalt dann faktisch auch tatsächlich so ist.
 
Ohne jetzt eine bestimmte politische Gruppierung in Schutz nehmen zu wollen:
Was ist eigentlich ein Feinbild?
Im Falle eines demokratischen Rechtstaates würde ich behaupten ein "Feindbild" wäre eine politische Strömung welche diesen Staatsapparat abschaffen oder grundlegend verändern möchte z.b. eine Staatskirche einführen oder die Rechtsstaatlichkeit abschaffen.

"1 in 3 British Muslim students back killing for Islam and 40% want Sharia law" [1] [2]

"Islam-Gebote stehen über dem Gesetz, findet fast die Hälfte" [1]

Soll jeder selbst entscheiden wie er zu solchen Themen steht.
Ich habe mich über die letzten Jahre auch in der Fachliteratur u.a. mit der Geschichte des Islams beschäftigt und wohne in einer Stadt mit 50% Migrationshintergrund unter Volksschülern. Mir kann niemand vorwerfen dass ich mich durch "Boulevardmedien" informiert habe. Es berichtet natürlich niemand unvoreingeneommen aber solange man sich nicht in seiner Filterblase versteckt kann doch jeder die Augen aufmachen und sich selbst eine Meinung bilden.
 
Und islamische Gebote stehen jetzt zwangsweise den deutschen Gesetzen entgegen? Der Islam verbietet, Schweinefleisch zu essen. Den Muslimen ist das sehr wichtig, teil wichtiger als deutsche Gesetze. Und? Oo Hier wird eine Querverbindung gezogen bzw. ein Rückschluss impliziert, der überhaupt nicht vorhanden ist, nämlich das Muslime das deutsche Gesetz brechen würden. Frage in Amerika im Bible Belt mal die Leute, was stärker zählt, amerikanisches Gesetz oder das Wort Gottes, alternativ in DE, auch hier wirst du solches Leute finden, natürlich weniger, was einzig der generell deutlich geringeren Religiosität geschuldet ist.

Und zur patriarchalischen Gesellschaft: Frag mal nur deutsche Männer dazu. Die Ergebnisse sehen sicher ähnlich aus. Zudem: Wenn die nicht mal das Wissen haben, wie die gesellschaftliche Struktur damals war, wie gehaltvoll kann die Frage wohl beantwortet werden?

PS: Was sind Volksschüler? Oo
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
DerOlf schrieb:
Hinter der Häufung in dieser Art steckt für mich vor allem die Frage, wann Integration als gelungen empfunden wird

Das ist in der Tat die wirkliche Frage hier.
Was ist Integration denn genau?
Was muss jemand jetzt wirklich machen um Integriert zu sein?
Muss Jemand ueberhaupt integriert sein, um einem Land X leben zu duerfen?

Ich hab mir mal den Inhalt der 600 h Integrationskurse und Pruefungen angeschaut.
Jede Menge Deutsch lernen (OK, sicher nicht verkehrt), dann Wertvorstellungen, Kultur, Geschichte, Geografie etc.

Muss mann zwingend Deutsch gut sprechen, um hier leben zu duerfen? Was ist wenn das Arbeitsumfeld Englischsprachig waehre? Das es von Vorteil ist, ist ja klar, aber muss mann?

Muss mann alle moeglichen Fluesse, Berge, Politiker auswendig koennen?

Also was muss mann machen, um hier leben zu duerfen und was ist "nice to have"?

Dann kann mann sich naehmlich solhe subjektiven Umfragen sparen.
 
Mustis schrieb:
Und islamische Gebote stehen jetzt zwangsweise den deutschen Gesetzen entgegen? Der Islam verbietet, Schweinefleisch zu essen.
Die Sharia verstosst gegen Art 137

Mustis schrieb:
PS: Was sind Volksschüler? Oo

Primarstufe/Grundschule heißt das wohl in D? :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Volksschule ist bei uns, wenn Grund- und Hauptschule vereint sind.
 
Tomislav2007 schrieb:
Ja Richtig, das altmodische Konzept der abgeschotteten Nationalstaaten mit ein-/ausgesperrten Menschen hat ausgedient, es wird Zeit für eine geeinte Welt ohne Grenzen.

Grüße Tomi

Ja, aber Vorsicht: Das Schlimmste in der Menschheitsgeschichte waren immer die Phasen, in denen gewisse "gute Ideen" populär wurden, von denen der altmodische Rest (zur Not mit Gewalt) erst noch überzeugt werden musste.

Solange es die Welt-Einheitsregierung und den Einheitsstaat noch nicht gibt (fraglich, ob der wirklich besser wäre), solange sollte man nicht fahrlässig agieren.

Ich zerkloppe auch nicht die Wände zu meinem Nachbarn, weil ich mit ihm langfristig eine WG gründen will.

Tomislav2007 schrieb:
Rechte Parteien die Flüchtlinge in Gefängnisse/Haftzonen stecken wollen kann man doch nicht wählen, das hat was von: Laßt uns die Konzentrationslager wieder eröffnen.

Transitzonen sind KEINE Gefängnisse oder Haftzonen. Man kann jederzeit gehen. Wenn Politiker in einer wichtigen politischen Auseinandersetzung mit Lügen agieren, weil sie Begriffe falsch beschreiben, sind sie für mich unwählbar. Und unsägliche geschichtliche Gleichsetzungen sind für mich allenfalls ein Argument, an einer ausreichenden Bildung des Verfassers zu zweifeln.

Tomislav2007 schrieb:
Jetzt mal ohne braune Brille, das was du da vorschlägst ist "Racial Profiling" und absolut rassistisch:
Unsinn. Der Status "Asylbewerber" ist keine Rasse oder wird als solche zugeschrieben.
Ausländer haben kein Wahlrecht, das ist auch nicht rassistich. Es ist normal, dass jede Gruppe eine Art Probezeit für Neumitglieder vorsieht. Auf der ganzen Welt.
 
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