@Banger,
Das Programm der Linken kannst du ja mal kritisieren. Ist von 2013 und immer noch aktuell.
Ich will aber das neue haben. Das muss erst rausgebracht werden. Aber jetzt machen wir dann mit dem Programm von den Linken und mit Stücken aus den Wahlprogrammen der AfD-Bundeslandverbände und dem Leak auf Correctiv, wo noch Sachen verändert werden können.
Die Einkommensteuer will die Linke reformieren. Der Grundfreibetrag soll auf 9.300 Euro erhöht und monatliche Bruttolöhne bis 6.000 Euro sollen entlastet werden, indem der Tarifverlauf der Einkommensteuer geglättet wird. Für Einkommen ab 65.000 Euro pro Jahr soll der Steuersatz auf 53 Prozent erhöht werden. Jeder Euro, der – nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge – über einer Million Euro Einkommen liegt, soll mit 75 Prozent besteuert werden.
Den Grundfreibetrag möchte die AfD auch erhöhen. Gering- und Mittelverdiener sollen auch dort entlastet werden. These von mir: Der mit dem Einkommen von 1 Mio. € könnte dann Steuerflucht begehen.
Auch die Erbschaftssteuer will Die Linke reformieren, um so die Staatseinnahmen zu erhöhen. Dabei soll ein Freibetrag in Höhe von 150.000 Euro gelten. Für Erbinnen und Erben, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, Kinder, Ehegatten oder für eine vom Vererbenden benannte Person verdoppelt sich der Freibetrag auf 300.000 Euro. Kleine und mittlere Immobilien und selbst genutztes Wohneigentum sollen von der Reform gänzlich unberührt bleiben.
Also wenn bestimmte Gegebenheiten sind, dann ist die Erbschaftssteuer auch hier "abgeschafft". Wer drüber ist, der ärgert sich.
Die Linke spricht sich klar für die Energiewende aus. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung soll bis 2020 auf 50 Prozent erhöht werden. Außerdem soll bis 2020 der Treibhausgasausstoß in der Bundesrepublik gegenüber 1990 halbiert und bis 2050 um mindestens 90 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig soll die Versorgung mit Strom und Wasser ein Grundrecht werden. Die Linke will die Energieversorger dazu verpflichten, einen Sockeltarif für Strom einzuführen, durch den jeder Privathaushalt ein kostenloses, an der Haushaltsgröße orientiertes Grundkontingent an Strom erhält. Außerdem sollen die Energiepreise sozial werden und bei Zahlungsschwierigkeiten Strom, Wasser und Wärme nicht mehr abgestellt werden.
Das erinnert mich an die Grünen. Und das CO2 ist richtig böse.
Strom "billiger machen" ist gut.
Um die Energiewende sozialer zu gestalten, sollen „unberechtigte Industrie-Rabatte bei Ökosteuer, Netzentgelten, Emissionshandel oder im Erneuerbare-Energien-Gesetz“ abgeschafft werden. Darüber hinaus fordert die Linke die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke und die Vorbereitung des Ausstiegs aus der Kohlestromversorgung. Bis spätestens 2040 soll das letzte Kohlekraftwerk abgeschaltet werden. In der Erdgasförderung wollen sie ein Verbot der unterirdischen Verpressung von CO2 und ein Verbot des „Fracking“.
Dann müsste auf der ganzen Welt auf Kohle und Atomkraft verzichtet werden. Wird aber nicht passieren. Also kann man die Laufzeitverlängerung (Die AKWs wurden ja eh umgerüstet und Vattenfall ist ja momentan g**rscht.) machen und Kohle lassen. Während der Laufzeitverlängerung sollen bessere Alternativen erforscht werden. (Fusionsreaktor ftw!?!) Kohle soll ja dann auch sauber werden, wenn es nach der AfD geht. Da verstehe ich weniger Gesundheitsbelastung. Und Fracking will die AfD unter strengen Bedingungen erforschen. Bürger sollen sachlich informiert werden. Aber der Einsatz von Fracking soll über Bürgerentscheide gemacht werden. Da ich vermute, dass die Mehrheit dagegen stimmt, ist es dann gleich wie bei den Linken: Fracking ist nicht! Kann mir auch vorstellen das viele AfD-Mitglieder das ablehnen werden, sodass der Punkt für das richtige Programm verändert wird.
Die Linke fordert einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro. Dieser Mindestlohn soll jährlich ansteigen. Bis zum Ende der Wahlperiode sollte der gesetzliche Mindestlohn auf zwölf Euro steigen. Leiharbeit will Die Linke verbieten, der Missbrauch von Werkverträgen müsse unterbunden werden. Solange das noch nicht erreicht sei, soll es zumindest die gleiche Bezahlung für Leiharbeiter und Stammbelegschaft geben, die Verleihdauer auf wenige Monate begrenzt und eine Flexibilitätszulage für Leiharbeiter eingeführt werden. Minijobs will sie in vollwertige Arbeitsverhältnisse mit Sozialversicherungspflicht umwandeln.
Mindestlohn finde ich gut. Der Pilot sollte schon mehr als 10-12€ kriegen. Die AfD differenziert da auch. Bei der Unterbindung von Missbrauch der Werkverträge sind Linke und AfD sich ja einig.
Die Hartz-IV-Sätze wollen Die Linke auf 500 Euro erhöhen und die „Hartz-IV-Sanktionen“ abschaffen. Sie will ein Konzept einbringen, in dem keine Mindestsicherung mehr unter 1.050 Euro liegt.
Daher auch alle Berufsgruppen besser bezahlen, damit sich Arbeit lohnt, trotz stark erhöhtem Hartz IV. Arbeit soll sich auch bei der AfD lohnen.
Arbeitszeiten sollen bei vollem Lohn- und Personalausgleich verkürzt werden. Die Linke strebt eine Obergrenze von 35, längerfristig von 30 Wochenstunden an.
Das ist gut. Zählt zu Arbeitsbedingungen verbessern.
Mit einem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor (ÖBS) will Die Linke Menschen, die derzeit keiner regulären Beschäftigung nachgehen können, neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnen. Die Entlohnung dürfe einen Stundenlohn von zehn Euro und monatlich einen Bruttolohn von monatlich mindestens 1.500 Euro nicht unterschreiten.
Erinnert mich irgendwie an die Bügerarbeit von der AfD?
Eine zentrale Rolle im Wahlprogramm der Linken zum Umweltschutz spielt das Ziel einer ökologisch verträglicheren Mobilität. Dazu soll insbesondere der öffentliche Nah- und Fernverkehr ausgebaut werden. Öffentlicher Nahverkehr soll entgeltfrei sein und über Steuern finanziert werden. Des Weiteren fordern die Linken das Ende der Subventionen im Flugverkehr sowie einen CO2-Grenzwert für Neuwagen.
ÖPNV verbessern finde ich gut. Die Verbesserung von Fahrradinfrastruktur von der AfD finde ich auch gut.
In der Landwirtschaft sollen Mineraldünger und Pestizide verringert und Gentechnik verboten werden. Ein verbesserter Tierschutz soll durch eine Reihe konkreter Maßnahmen gewährleistet werden. So fordert die Linke ein grundsätzliches Verbot von Tierversuchen. Auch die Haltung wildlebender Tiere sowie die prophylaktische Gabe von Antibiotika in der Landwirtschaft sollen verboten werden. Tiertransporte sollen auf weniger als vier Stunden beschränkt sein.
Gentechnisch veränderte Nahrung gibt es bei AfD auch nicht. Naturschutzt gibt es mit der AfD auch.
In Bezug auf Lärmschutz fordert die Linke die Einführung eines verbindlichen Lärmschutzgesetzes, das auch ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen sowie ein Nachtflugverbot beinhalten soll.
Generelles Tempolimit abgelehnt. Tempolimit an kritischen Stellen ja. Lärmschutz verbessern und gut ist.