HtOW schrieb:
Abfall ist wie jeder chemische Abfall auch eine Belastung aber kein unlösbares Problem.
Der Abfall ist aber physikalisch aktiv und nicht nur chemisch.
Das Endlagerproblem ist nach wie vor nicht gelöst.
HtOW schrieb:
danach hat man nur noch sehr schwachstrahlenden Istotope de facto Plutinium und Uran
Die Lücke nach 100 Jahren in der Halbwertszeit führt zum "schnellen" Abklingen der Reststrahlung nach 7 x Tau (Halbwertszeit).
Dann sind aber noch einige andere Kandidaten als Langzeitstrahler im Restmüll der Kernspaltung vorhanden (Cäsium, Technetitum, Krypton, Strontium, Iod, ...).
Palladium als Edelmetall könnte man eventuell verwerten, aber das sehr langlebige instabile Isotop Pd 107 (Halbwertszeit = 6,5 Mio Jahre) verhindert das.
HtOW schrieb:
) ist. oder man spaltetet auf und trennt die Isotope und lagert die Metalle dediziert und von Grundwasser bestmöglich getrennt.
Wenn ich mir den immer noch schlampigen Umgang mit den Spaltresten in
Asse oder ähnlichen Einrichtungen ansehe dann ist mir das Lachen schon lange vergangen.
Sollte man sich den gesamten Wikipedia-Artikel mal langsam zu Gemüte führen, wird einem noch viel schlechter.
Und wenn man sich die geologische Entstehung und Zukunft des Salzstockes mal vorstellt, dann gute Nacht.
Irgendwann bricht das Salz zusammen und mit wenig Glück läuft das Wasser dann quer durch die Spaltprodukte und dann irgendwohin.
Es ist eine riesen Sauerei, was da betrieben wird und das aktive Material aus den 126.000 Fässern müßte da schon längst raus sein.
Stattdessen stopfte man da 9 Jahre lang den Abfall vom Kalibergwerk Ronnenberg da rein.
Das Ganze liest sich wie ein Drehbuch einer Folge aus der Serie "Twilight Zone", verschlimmert durch das Komplettversagen mehrerer Bundes- und Landesbehörden sowie der Meldestrecke gepaart mit Unwillen und Unwissen.
Jetzt weiß ich auch woher die Idee mit lokalen Mini-Kernkraftwerken im Vorgarten stammt.