Während der Sitzung bestätigte Aagesen, dass die Stromausfälle in drei Provinzen ihren Ursprung hatten: Granada, Badajoz und Sevilla. Die Ministerin versicherte, man sei nach sechs Sitzungen der Kommission zur Untersuchung des Stromausfalls eindeutig zu dem Schluss gekommen, dass kein Reserve- oder Deckungsproblem zu der unzureichenden Stromerzeugung und Absicherung der Netzstabilität geführt habe. „Es lag auch nicht an der Größe der Netze“, so die Ministerin: „Es war ein Ausnahme-Ereignis.....
In anderen Worten: Der Übertragungsnetzbetreiber versuchte mit sechs Maßnahmen zur Abschaltung von Lasten erfolglos, den totalen Stromausfall zu verhindern. „Keine dieser Maßnahmen konnte den Zusammenbruch des Systems verhindern“, so Aagesen. Warum diese Schutzmaßnahmen nicht ausreichten, sei noch nicht geklärt. ....
In Bezug auf die Rolle der Atomkraft vertrat Aagesen die Ansicht, es sei nicht seriös, den Zeitplan zur Abschaltung der spanischen Kernkraftwerke mit dem Stromausfall in Verbindung zu bringen.