AKWs reaktivieren sinnvoll?

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Hier haben 2 grosse renommierte Organisationen aus dem technischen Bereich (TU München + TÜV Nord) an dem Papier geabeitet da wurde garantiert alles von vielen gelesen und diskutiert - und sicher auch alles was sich ein Hannes ergooglen kann :D die Wahrscheinlichkeit dass man das alles nicht berücksichtigt hat ist nunmal praktisch 0.
 
@Uzer1510 Interessant ein "Hannes" kann es sich also ergooglen? Die TUM ist mir ein Begriff, früher mal besser als ihr Ruf, nehmen wir doch besser mal die RWTH, oder das KIT, da kommen wir dann auch mal in die Nähe, von Menschen die ein Periodensystem entsprechend halten können.
 
Nun die Einwände die bisher kamen waren doch nichts beonderes? das ist denke ich schon google

Dass dies keine 100% sichere Umsetzbarkeit ist ist doch klar aber es ist eine die nach Ansicht der Fachexperten der TU München/TÜV Nord eine prinzipiell technisch machbare Sache.

Du kannst doch gerne die Einwendungen der RWTH oder vom KIT bringen - also auf Augenhöhe zur TU München - gegen die Einschätzung der TU München/TÜV Nord. Die hätten sicher fachlich was beizutragen. Aber ich vermute die gibt es halt nicht.

Aber es gibt sicher interessante Theorien warum die anderen Fachexperten RWTH / KIT andere technische Unis bei so "offensichtlichen" Fehlern schweigen und der Hannes mit google die Wahrheit sieht :D oder?`
 
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Wenn sich RWTH und KIT in der Frage bei den angeblich so offensichtlichen Fehlern der TU München Studie nicht gegenteilig geäussert haben sind die doch belanglos.

Was ist denn daran jetzt so schwer zu verstehen?

Es gibt sicher bessere Unis als die TU München oder RWTH oder KIT glaube alle ransgieren global eher im Mittelfeld - aber mir ist jetzt keine bekannt die das was die TU München gesagt hat als offentichlichen Unsinn hingestellt hat.

Hab mal interssenshalber nachgeschaut die RWTH und KIT stinken aber im globalen Uniranking (QS World) schon sehr deutlich ab gegen die TU München - TU Muc hat Platz 28 (2026 wohl sogar #25) , KIT und RWTH sind auf 99 und 100 (Hauptgewichtung Publikationen + wissenschaftlicher Ruf)
 
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Machen wir es mal kurz.

Es war alles andere als intelligent, bestens funktionierende Kernkraftwerke, ohne jede Not nicht nur abzuschalten, sondern gar die Kühlturme abzureißen, um vollendete Tatsachen zu schaffen und mit dem Rückbau zu beginnen, anstatt wie überall sonst auf der Welt, erstmal 30Jahre die Halbwertszeit der hochradioaktiven Strahler auszusitzen und dann zu einem Bruchteil der Risiken und Kosten, mit dem Rückbau zu beginnen.

Aber es war Jahrzehnte lang kein Argument zu infantil, um diese irgendwie los zu werden. Da musste dann ein RBMK Reaktor herhalten, oder Fukushima, den die Medien in Deutschland dann dermaßen hochgepushed haben, um endlich diese bösen Atomkraftwerke loszuwerden, während im Rest der Welt primär, über den Tsunami berichtet wurde. Fukushima, ein Skandalkraftwerk der ersten Stunde, dass dort nie hätte stehen dürfen, 1. Generation Generals Electrics, in Deutschland als Reaktortyp bereits in den 1970ern abgeschaltet, obgleich wir keinerlei Risiken wie Tsunamis befürchten zu haben, aber zeigt auch einfach wie panisch man hier agierte.

Entweder haben wir nicht mehr genug Uran(was ein Witz), um diese langfristig zu betreiben, wissen nicht wie wir endlagern sollen, oder sonst irgendein Blödsinn. Unter dem Strich, hat man in Deutschland, eine Wohlstandsvernichtung voran getrieben und ist sich jetzt aufgrund kognitiver Dissonanz zu feige diese einzugestehen. Dass der Rest der Welt sich fassunglos an den Schädel fasst und kaum begreifen kann, wie dämlich eine Bevölkerung sein können, ist dann eher nebensächlich.
 
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Hutzear schrieb:
wissen nicht wie wir endlagern sollen, oder sonst irgendein Blödsinn
Mal wieder viel Bla Bla, Beleidigungen und Aufregung. Welche neuen Fakten bzgl Endlagerung, Kosten oder Zeit konntest du vorbringen? Ach, noch mal gelesen, keine. Also immer noch nichts mit AKW. Auch nicht reaktivieren. Auch nicht Weltweit. Unfug, es werden nicht mal genug AKW gebaut, um die aktuelle Produktion aufrecht zu erhalten.

Also haben wir immer noch die ungeklärten Themen Endlagerung, Geld und Zeit. Zu teuer, Zuteuer und zu lang, ganz einfach. Und auch eine neue Technik in 30 oder 40 Jahren hilft uns jetzt nichts. Es sei denn, irgendwer holt den Delorean aus der Garage.
 
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Hutzear schrieb:
Aber es war Jahrzehnte lang kein Argument zu infantil, um diese irgendwie los zu werden.
Keineswegs, die Abschaltung der letzten Meiler war im Endeffekt eine rein logische Entscheidung. Diese abzustossen (die (weltweit) keine Zukunft mehr hat, die mit Abstand teuerste Form der Energieerzeugung darstellt, schlichtweg Strom produziert, der nicht benötigt wird und Rohstoffe benötigt die wir nicht selbst decken können) bevor es zu folgenschweren Zwischenfällen kommt halt ich sogar für überaus intelligent.
Hutzear schrieb:
Unter dem Strich, hat man in Deutschland, eine Wohlstandsvernichtung voran getrieben
Inwiefern? Die Strompreise sind seitdem gesunken, die Kosten für Endlagerung und Rückbau hat man dadurch gedeckelt.
Hutzear schrieb:
Dass der Rest der Welt sich fassunglos an den Schädel fasst und kaum begreifen kann, wie dämlich eine Bevölkerung sein können, ist dann eher nebensächlich.
Auch falsch, auch der Rest der Welt sagt zur klassischen Kernkraft zur Stromerzeugung winke winke.
Uzer1510 schrieb:
Naja Dustchland ist bei den Stromrpeisen jmit das teurste was es üebeuhauprt fgitb
Noch falscher. Schon innerhalb der EU sind einige Länder absolut gesehen teurer. Aufs Einkommen gerechnet liegen wir dann im EU-weiten Vergleich sogar nur noch im Mittelfeld.
 
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Nun es ist nunmal interessant kein Land mit Kernkraft hat diese hohen Strompreise.

Und dazu kommt Länder mit einem beträchtlichen Anteil an kernkraft sind auch keine so extremen CO2 Umweltferkel wie Deutschland.

Das kommt halt oben drauf


In 2024 the average emissions of France were 27 g CO2eq/kWh 27% of energy was produced from renewable sources, with the main source for energy being Nuclear (68.8%).

In 2024 the average emissions of Germany were 321 g CO2eq/kWh. 63% of energy was produced from renewable sources

Deutschlands CO2 sorgt jeden Monat womöglich für mehr frühzeitige Tode als Frankreichs Atomindustrie in Jahrzehnten.

Auch da sollte man sich nicht selber belügen - die Notwendigkeit der Backupkraftwerke machen aus dem - selbsternannten - Weltretter Deutschland in der Realität zu einer echten CO2 Umweltferkel das zum frühzeitigen Tod von vielen Menschen stark beiträgt - und zwar jeden Tag.
 
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Vigilant schrieb:
Und das liegt an fehlenden, bzw. abgeschalteten AKWs?
<Advocatus_Diaboli>
Zum Teil durchaus.
Wenn ich den (überaus teuren) Bau und den (nicht weniger teuren) Rückbau eines AKW auf den Strompreis umlege, aber den (angepriesen billig zu produzierenden) Strom nicht erzeuge, resultiert der Bau und Rückbau von nutzlosen AKW in einem höheren Strompreis :D
</Advocatus_Diaboli>
Ergänzung ()

Uzer1510 schrieb:
In 2024 the average emissions of France were 27 g CO2eq/kWh 27% of energy was produced from renewable sources, with the main source for energy being Nuclear (68.8%).

In 2024 the average emissions of Germany were 321 g CO2eq/kWh. 63% of energy was produced from renewable sources

G'hört das so, daß da keine Quelle dransteht?
 
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Samurai76 schrieb:
Mal wieder viel Bla Bla, Beleidigungen und Aufregung.
Ich erkenne da keine Beleidigung, aber lediglich Fassungslosigkeit, wie planlos man solche Großprojekte nieder reißt.

Vom KIT, also jemand der auch ein wirklicher Experte ist, anders als ein Quaschning, oder Lesch.


Zum Thema Endlagerung:


Und hier eine Historikerin, die in über 200 Kernkraftwerken weltweit unterwegs war.

.

Mir ist bewusst, dass das ein paar Stunden Videomaterial sind, aber hier interviewed dann mal ein Physik Prof. ein paar Menschen die tätsächlich vom Fach sind.

Buttkiss schrieb:
Keineswegs, die Abschaltung der letzten Meiler war im Endeffekt eine rein logische Entscheidung.
Nein es war dämlich, bestehende bestens funktionierende Infrastruktur abzureißen.
 
Nun die Strompreis-Entwicklung in Deutschland seit 2015 bewegt sich meistens deutlich unterhalb der Inflationsrate oder dicht dran. Ausnahme ist 2022, als der Preis für Erdgas nach Überfall auf die Ukraine durch die Decke ging und die Regelung, dass der teuerste Stromerzeuger im gesamten Portfolio den Strompreis bestimmt, einen Preissprung von ca. +40% verursachte.

Wichtiges Stichwort hier: Merit-Order -> Wiki

Daran haben die AKWs genau nichts geändert. Sondern im Gegenteil bescherten sie den Betreibern exorbitante Gewinne. Nach dem Abschalten der letzten AKW 2023 hat sich der Strompreis in 2024 um ca. -14%
gegenüber 2023 verringert.

Mittlerweile sind wir wieder runter auf ca. +20% im Vergleich zu 2021. Tendenz leicht fallend oder stabil.

Während die Stromsteuer von 2015 bis 2025 um ca. -15% sank, erhöhten sich die Netzentgelte im gleichen Zeitraum um ca. +73%.

Die Preiszusammensetzung ist bei der Betrachtung der Preise also ebenso wichtig, wie die Kosten der im Strommix enthaltenen Energiequellen. Wobei die Kosten nach Quelle in der Regel nicht weiter aufgeschlüsselt werden.

Die AKW haben also bis zu ihrer Abschaltung rein gar nichts zu niedrigeren Stromkosten beigetragen und würden es auch heute nicht, weil aktueller Treiber die internationalen Preise für Erdgas sind. Ein Grund mehr, sich weiter von fossilen Energieträgern und ausländischen Lieferanten zu lösen.

Und wenn ich das richtig erinnere, fielen 2022 sogar mehrere AKW in Frankreich aus, so dass wir auch noch mehr Strom exportiert haben, was den Preis zusätzlich trieb.

Jetzt könnte man vielleicht argumentieren, "dann ersetzen wir doch mehr Gaskraftwerke durch AKW". Nur ist das hinsichtlich Bauzeit, Gesamtkosten und zunehmender Wasserknappheit (siehe Frankreich) irgendwie absurd, wenn man bedenkt, was in gleicher Zeit an erneuerbarer Energie, inkl. Speicher- und Transformations-Möglichkeiten hinzugebaut werden könnte.

Hinsichtlich des CO2-Ausstoßes könnte man tatsächlich sagen, dass der weitere Betrieb der AKW sinnvoll gewesen wäre. Aber auch nur in diesem Kontext.

Am Ende erscheint es also mehr als vernünftig und auch logisch hinsichtlich Baukosten, Baugeschwindigkeit, Nachhaltigkeit und CO2-Neutralität voll auf EE zu setzen.

Richtig nett finde ich das hier: https://www.zdfheute.de/politik/aus...rbare-energien-windkraft-wasserkraft-100.html

Klar, der Vergleich hinkt, weil kein großer Industriestaat. Aber zumindest zeigt es, was bei konsequentem Handeln möglich ist. Und wenn es nur lokal begrenzt ist.
 
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Nun aber dioe 63% EE haben aber auch den Preis nicht gesenkt man ist in Europa der "Strompreiversager".

Und jetzt kommt die Umlage für die Backupkraftweke dazu

Das war glaub bisher der Plan die anderen sollen gefälligst dann Strom liefern wenn Deutschland den braucht - so dass man bisher so getan hat als koste das nichts.

Dumm nur dass die anderen Länder sagen - nö wenn es eng wird - und das passiert halt auch gleichzeitig bei Grosswetterlagen - steht unsere Bevölkerung vorne und die Deutschen müssen selber sehen wo sie bleiben.

Ist halt so Deutschland ist teuer und CO2 problematisch - die Zahlen lügen halt nicht.

Deutschland trägt deutlich (im Vergleich z.b zu F) dazu bei jeden Tag real tatsächlich Menschen ins frühe Grab zu bringen weil es Angst hat dass es mit anderer Technolgie vielleicht möglicherweise Menschen ins Grab bringen könnte - das ist doch schon irgendwo Ironie pur.
 
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Ah, das Skript ist zu Ende - ab jetzt gibt es Buchstabenmüll.
 
Uzer1510 schrieb:
Nun es ist nunmal interessant kein Land mit Kernkraft hat diese hohen Strompreise.
Äh doch, Belgien zum Beispiel. Schon in absoluten Zahlen. Einkommensbereinigt kommen dann vermutlich noch einige hinzu.
Hutzear schrieb:
wie planlos man solche Großprojekte nieder reißt.
Wieso planlos? Soweit ich weiss hatten alle AKW in Deutschland ihre offizielle Laufzeit bereits hinter sich. Sie vom Netz zu nehmen war also langfristig geplant.
Hutzear schrieb:
Nein es war dämlich, bestehende bestens funktionierende Infrastruktur abzureißen.
Du meinst das hat bestens funktioniert weil kein AKW in die Luft geflogen ist? Naja....
Über 4000 Störfälle in den letzten 30 Jahren klingt jetzt eher nach Glück gehabt. Die Infrastruktur wird übrigens nicht abgerissen, nur das Kraftwerk.
Uzer1510 schrieb:
Nun aber dioe 63% EE haben aber auch den Preis nicht gesenkt man ist der Strompreiversager.
Komisch, meinen schon. Da empfehle ich mal einen aktuellen Vergleich der Energieversorger.
 
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Die Deutschen hatten im zweiten Halbjahr 2024 nach Angaben des Statistischen Bundesamts die höchsten Strompreise der EU.

Strompreise sind natürlich immer relativ zu sehen.

Wenn man für den Export produziert sind absolutre Preise relevant.
 
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Uzer1510 schrieb:
Ja, wenn die KKWs dann nur 6 Wochen/Jahr laufen, wird der Strom daraus bestimmt noch billiger, als er es eh schon ist.
EE + KKW sind die schlechteste Kombination, die es gibt. Die langsamstenund teuersten Kraftwerke nur 6 Wochen im Jahr zu betreiben, dass ist Geldverschwendung!
Uzer1510 schrieb:
aber dioe 63% EE haben aber auch den Preis nicht gesenk
Nun, da solltest du mal in die Vergangenheit schauen und bei deinen billig Ländern prüfen, wie viel Subventionen dort in KK fließt.

Und zu Thema EE als Strompreistreiber: Hier und hier etwas Lesestoff, warum das Fake News/Flaschbehauptungen/Lügen sind.

Erklärt doch bitte, wie die aus der Vergangenheit bekannten Preissteigerungen bei Kohle, Öl und Gas in Zukunft einen günstigeren Strom leisten wollen? Also diese Rohstoffe kannten in der Vergangenheit nur eine Richtung, nach oben. Die EE kennen nur die andere Richtung, deren Preis hat sich bislang nur nach unten bewegt. Fazit und Fakten sind dann, Öl, Gas und Kohlestrom kann zukünftig nicht günstiger werden, als gerade aktuell und morgen ist er schon wieder ein Stück teurer. Das Gegenteil bei den EE.
 
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