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Wieso planlos? Soweit ich weiss hatten alle AKW in Deutschland ihre offizielle Laufzeit bereits hinter sich. Sie vom Netz zu nehmen war also langfristig geplant.
Weil gerade die Konvoi Baureihe(der Name ist kein Zufall), noch sehr viele Jahrzehnte im Leistungsbetrieb hätte weiter fahren können.
Buttkiss schrieb:
Du meinst das hat bestens funktioniert weil kein AKW in die Luft geflogen ist? Naja....
Über 4000 Störfälle in den letzten 30 Jahren klingt jetzt eher nach Glück gehabt. Die Infrastruktur wird übrigens nicht abgerissen, nur das Kraftwerk.
Ja stimmt "Glück gehabt", wie viele Redundanzen wurden denn zB. bei Isar 2 eingebaut, obwohl an einem sicheren Standort stehend? Lass mich raten, damit haben sie sich nie beschäftigt.
Nun alle anderen Länder können das - offensichtlich
Deutschland hat den mit höchsten EE-Anteil und nicht den niedrigsten oder einen mittleren sondern das komplette Gegenteil.
Wenn die tatsächliche Realität gar nicht zur eigenen Vorstellung passt ist das nicht die Schuld der Realität - dann ist man vielleicht einfach nicht so schlau und hat keine sinnvollen Theorien die tatsächlich einen Sachverhalt sinnvoll abdecken - das ist halt ein ganz fundamentales Prinzip.
Natürlich sind EE günstig wenn sie liefern super günstig - aber wenn nicht kommen halt massive Kosten oben drauf. Die Balance zu finden ist halt das was kompex ist - und da sind andere Länder halt offensichtlich besser und Deutschland eher ein Totalausfall.
Ja, wenn man alle Abgaben und Steuern inkludiert, mag das stimmen. Wenn du den reinen Erzeugerpreis ohne Abgaben und Steuern meinst, dann ist diese Aussage falsch, wie weiter oben schon mal korrigiert wurde. Aber gleich kommt wieder die Gegenteilige Behauptung.
Hier: Unter Berücksichtigung der Kaufkraft liegen die Strompreise in Deutschland im weltweiten Vergleich auf Platz 21 (2021: Platz 15).
Behauptest du einfach so. Nein, KK ist weiterhin die teuerste und ohne Subventionen gar nicht tragfähig. Ich spare mir jetzt die Suche nach den Atimsubventionen Frankreichs zu suchen. Das neue KKW in England wurde erst angefangen zu bauen, als England einen Abnahmepreis von 15ctt vertraglich zugesichert hat. Der Börsenstrompreis in diesem Vergleich für England lag da bei 8ct. Vergleich.
Die EEG-Umlage, die im Jahr 2024 nicht mehr als Umlage erhoben wird, sondern über den Bundeshaushalt finanziert wird, kostete den Bundeshaushalt im Jahr 2024 rund 18,5 Milliarden Euro
Das mit Frankreich ist doch lächerlich dagegen was Deutschland reinbuttern muss. Obwohl Deutschland ein vielfaches reinhaut aus Steuergeldern ist der Strom am Ende immer noch viel teurer.
Und dann ist der Strom dazu auch noch deutlich dreckiger! Teurer und schlechter ist ja wie Kabel im Mediamarkt kaufen
Wenn man für den Export produziert sind absolute Preise relevant weil man die heimischg Kaufkraft nicht mitschickt.
Und der Löwenanteil davon waren wohl Netzausbau und Redispatch. Der Netzausbau hängt den Plänen um 10 Jahre zurück und damit wären die Redispatchkosten deutlich niedriger.
Dass man in Europa auifgehört hat neui zu bauen ist halt ein zentraler Grund warum man es jetzt nicht mehr kann - da muss man anderer dafür bezahlen.
Isz doch bei der Akku Elektronik. PV Wind Software Herstellung genauso
Europa hat sich halt aus vielem zurückgezogen und kann es halt nicht mehr - andere die drangeblieben sind aber schon.
Europa bastelt nach Jahrzehnten Stillstand Einzelstücke bei anderen purzeln die "täglich" vom Band.
Das ganz normal wer aufhört für Jahrzehnte der ist halt nur noch 3. Liga - das ist doch überall so. entweder man geht mit dedr Zeit - oder wird gegangen.
Achso soll man jetzt noch Flamanville ins Felde führen, wo Hollande und seine Ehefrau, die bekannterweise Kernkraftgegnerin ist, alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um das Projekt tunlichst zu verteuern, oder kommen die üblichen Argumente, die Flüsse in Frankreich würden aufgrund des Klimawandels austrocknen, obwohl es sich dabei um eingeplante Abschaltungen im Sommer handelt?
Unterm Strich sparen die ne ganze Menge CO2 ein und wir müssen nun als Bittsteller, bei Herrn Trump betteln, damit sie uns Fracking LNG bereit stellen. Haben wir richtig fein gemacht, anstatt ne CO2-Arme Technologie weiter zu betreiben.
Theoretisch? Die meisten Leute vom Fach haben damals eine Laufzeitverlängerung bei geringerer Leistung für kurze Zeit (ein halbes bis ein Jahr) als machbar angesehen, aber gleichzeitig grosse Sicherheitsbedenken geäußert. Aber alleine die Kosten sind das Totschlagargument. Solange nicht die Gefahr einer Versorgungslücke besteht, und die besteht nach wie vor nicht, würde der Weiterbetrieb nur deine Stromrechnung verteuern.
Hutzear schrieb:
oder kommen die üblichen Argumente, die Flüsse in Frankreich würden aufgrund des Klimawandels austrocknen, obwohl es sich dabei um eingeplante Abschaltungen im Sommer handelt?
Ja, die werden geplant abgeschaltet oder gedrosselt wegen hohen Temperaturen und Kühlwasserproblemen. Genauso übrigens in der Schweiz oder in Belgien...
Theoretisch? Die meisten Leute vom Fach haben damals eine Laufzeitverlängerung bei geringerer Leistung für kurze Zeit (ein halbes bis ein Jahr) als machbar angesehen, aber gleichzeitig grosse Sicherheitsbedenken geäußert.
Man hätte schlichtweg, die Brennstäbe(der Begriff ist unkorrekt) neu anordnen können und die Fission aufrecht erhalten können. Es war ein reines Politikum, die Meiler sollten unbedingt zerstört werden, um nichts anderes ging es.
Und nein ich bin kein Fanboy davon, kann ihnen auch sagen, wieso WKA's in Deutschland, drei und nicht zwei oder vier Rotorblätter haben, in welchen Getriebe verbaut sind, bzw. wann das nötig wird. Aber solche technischen Meisterleistungen mutwillig zu zerstören, da kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln.
Bei aktuell vielleicht 5 im Bau befindlichen KKWs? Interessant, wieviele einzelne Teile angefertigt werden müssen. Bei EE ist das Verhältnis übrigens umgehrt, da baust du mit 5 Teilen Millionen an Kraftwerken und nicht nur 5 Stück aus Millionen in 20 Jahren. Da kann der Preis nicht sinken, und wenn ausserhalb Europas tatsächlich KK wirtschaftlich ist, möchte ich gar nicht erst wissen, wo da überall gespart wird.
Nur im Betrieb, beim Bau fällt Massenweise Beton CO² an. Und mit EE spart man mehr CO², wei man in gleicher Zeit für weniger Geld deutlich mehr Leistung bereistellen kann. Und stell dir vor, das sogar CO² frei!
Hutzear schrieb:
als Bittsteller, bei Herrn Trump betteln, damit sie uns Fracking LNG bereit stellen
Nein, das würden sie uns auch ohne Trump verkaufen., Trump hat Europa einfach erpresst, damit sie eine Zusage für mehr Einkauf abgeben. Halte ich auch für einen schlechten Scherz, in 15 Jahren wollenb wir da komplett raus und jetzt machen wir neue Lieferverträge auf Langzeit? Sehr sinnvoll, wenn der Bedarf absehbar sinkt. Aber dann sinkt auch der Verkaufspreis, das dürfte die Chemische Industrie freuen. Bis die CO² Zertifiaktsabgaben kommen. Und die in D sauteuer werden, da Verkehr und Wärme den Plänen geringfügig hinterher hinken.
Aktuall KKWs (besonders die alten Baureihen) als technische Meisterleistung zu loben, ich weiß nicht. Das Wissen dazu ist inzwischen Universitätsstoff auf der ganzen Welt.
Jeder Block ist technisch ein Kernkraftwek für sich das oft auch andere Technologie hat als bestehendfe Blöcke. Man tweilt sich nur die Basisinfrastruktur wie Stromleitungen Parkplätze Verwaltung.
Ja, wäre es. Die aufgebohrte Kühlung wird den Strom aber nicht billiger machen. Eher im Gegenteil, du musst die gleiche Wärmeleistung bei höherer Umwelttemperatur abführen was mehr Leistung kostet. Also noch teurer. Wie wäre es mit der Endlagerung in der Sonne? Wo wir schon bei Uthopien sind... Wurde auch schon mal betrachtet, ist ein Schnapper ganz ohne Risiken....
Wow, 23 KKW mit (ich bin mal sehr großzügig) 46GW. EE Bau im Jahr 2024: 750GW. In einem Jahr.
Ja, die KK wird uns in 30 Jahren den Arsch retten. Oder uns ans Hungertuch binden. Je nach dem, wem man zuhören möchte und wem man mehr glauben schenkt. Die Menschen, die mit KK Geld verdienen oder die es aus wissenschaftlicher Sicht betrachten. Ich persöhnlich glaube Menschen, die mit einer Sache Geld verdienen, sehr wenig über diese Sache.
Insgesamt wurde nach Abschaltung der AKW weniger CO2 für die Stromerzeugung ausgestoßen (ca. 50 Mio Tonnen weniger in 2023).
Grund ist, dass die KK-Kapazität von ca. 65TWh in 2020 bis 2024 durch zusätzliche knapp 35TWh (+13%) auf insgesamt 284 TWh aus EE "ersetzt" wurde, während die Anteile aus Stein- und Braunkohle deutlich reduziert und mehr Strom importiert wurden.
Wenn wir annehmen, dass der importierte Strom aus dem europäischen Gesamtnetz zu einen größeren Teil aus EE oder KK stammt (die größten Importeure sind Schweiz, Dänemark, Frankreich, Norwegen), würden wir also mit neuen AKW (und selbst bei hypothetisch weiter betriebenen AKWs) nichts gewinnen, außer vielleicht die Import/Export-Quote zu verändern.
Auch hier spricht alles für den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung.
Ne das meine ich gibt es von Greenpeace eine Studie der Rückgang ist grob ungefahr das was Deutschland an Industrieproduktion verloren hat.
Muss mal suichen ich meine es war Greenpeace die verglichen haben um wieviel ist die industrielle Produktion eingebrochen und um wieviel CO2.
In einigen Branchen ist doch die Industrieproduktion massiv zurückgegangen weit weit weniger als vor Corona.
Glaube das hier war's weil das natürlich ein sehr interessanter Aspekt ist der sicher oft (noch) vergessen wird weil der Abstieg Deutschlands als Industrienationen natürlich auch noch vergleichsweise neu ist - bisher gab es da eher Wachstum und das war damit auch nicht relevant
Demnach ließen vor allem Produktionsrückgänge in der stromintensiven Industrie und eine auch dadurch gesunkene Kohleverstromung den CO2-Ausstoß um 73 Millionen Tonnen gegenüber dem Vorjahr auf 673 Millionen sinken. Jedoch seien nur 15 Prozent dieser Einsparungen dauerhaft, so die Expert:innen. https://presseportal.greenpeace.de/233369-greenpeace-zu-den-vorlaufigen-co2-zahlen-fur-2023/
Niemand darf eine Krise in bestimmten Industrien mit erfolgreicher Klimapolitik verwechseln. Lediglich ein Bruchteil des deutlichen Emissionsrückgangs wurde erreicht, weil Energie sparsamer verbraucht und die Erneuerbaren ausgebaut wurden.
Korrekt. Da besteht sicherlich ein Zusammenhang. Der Produktionsrückgang in der Industrie hält ja bereits ca. 4 Jahre an, wenn ich das richtig erinnere. Das trägt sicherlich dazu bei.
Aber Greenpeace weißt zu Recht darauf hin, dass diese Felder eigentlich zu trennen sind und der Produktionsrückgang mit der Wirtschaftslage, sprich Nachfrage zusammenhängt. Erholt sie sich wieder und kehrt auf den Ausgangspunkt zurück, ist nichts an CO2 dauerhaft eingespart, wenn der Bedarf nicht zunehmend aus EE gedeckt werden kann.
Und das ist die Grundaussage der Studie.
Ändert nichts daran, dass meiner Meinung nach der konsequente beschleunigte Ausbau EE einem Bau neuer AKW vorzuziehen ist.