Jackery IFA Fireplace

Alles eine Frage des Spritverbrauches

gymfan schrieb:
So, wie sie es beschreibt, ist es nur eine Mehrstrecke, aber nicht zwingend ein Mehraufand (entspannteres Fahren, ggf. sogar schneller trotz längerer Strecke).
Es ist definitv ein Mehraufwand bedingt durch die Mehrstrecke: Öl, Reifen, Kilometerleistung etc.
Und dem gegenüber stehen die möglichen Vorteile.
 
Das ist so nicht ganz richtig. Bei variablen Ölwechselintervallen kann es bei längerer Fahrstrecke, aber schonenderer Fahrweise sogar günstiger werden, auch den Reifen- oder Bremsenverschleiß kann das betreffen. Der Wertverlust des Fahrzeugs kann allerdings natürlich größer werden, wobei jemand eventuell auch da bereit ist für ein Fahrzeug mit mehr Autobahn- mehr zu bezahlen als mit weniger Kurzstrecken-Kilometern.
 
Da auf das Fahrzeug über 20.000 km pro Jahr gefahren werden, kann man den Restwert nach 10 Jahren so oder so vergessen. Bei einem Kleinwagen bekommt man das in Deutschland nur noch über den Preis verkauft ... und die Mär, das der Käufer lieber mehr für mehr km zahlen, glaubst du doch wohl selbst nicht?

Aber das sind fragen, die man sich stellen sollte, bevor man sich überhaupt bewirbt. Eine Bewerbung auf eine Stelle, die man am Ende garnicht nehmen will, ist für beide Beteiligten doof.
 
Knergy schrieb:
und die Mär, das der Käufer lieber mehr für mehr km zahlen, glaubst du doch wohl selbst nicht?
Unhöflichkeiten sind hier wohl wieder mal beliebt oder was?

Wenn ich die Wahl zwischen einem Fahrzeug mit 105.000km weitestgehend Autobahn- oder 80.000km Landstraße und Ortsverkehr hätte, wäre die Entscheidung bei mir klar.
 
Wobei du immer noch beim Problem bist, das der Käufer das erstmal seriös nachweisen muss. Ebenso kann es 80.000 km Langstrecke und 105.000 km Kurz+Langstrecke sein. Und ein normaler Verkäufer hütet sich davor, überhaupt mehr als das notwendige schriftlich festzuhalten. Übrigens fährt das Auto pro Jahr jetzt schon über 20.000 km, da machen 25.000 km auch keinen Unterschied mehr ... tut hier aber grundsätzlich nichts zur Sache.
 
Knergy schrieb:
Übrigens fährt das Auto pro Jahr jetzt schon über 20.000 km, da machen 25.000 km auch keinen Unterschied mehr .
Du hast aber doch gesagt, dass die höhere Kilometerleitung ein Problem sei, nicht ich.
 
Corto schrieb:
ständig Steigungen, anhalten, anfahren und beschleunigen auf 80-100 und nach 2-3 Kilometern wieder von vorne..
Naja, auf meiner Landstraßenstrecke halt nicht. Ständiges Anhalten ist für mich eher Innerorts-Verkehr.
Corto schrieb:
Autobahn ist einfach 5er-6er Gang und 100kmh durchgehend.
Landstraße hingegen ist bei mir quasi durchgehend 5er Gang 100. Alle 4-6km runter auf 4. Gang 50. Und ja, der Turbodiesel kann auch von 1300U/min raufbeschleunigen.

Hab jetzt grade mal meine Tankvorgänge der letzten 2 Jahre nachgetippt. Bis 2019 war Autobahn, seither Landstraße. Das macht sich hier kaum bemerkbar, aber so ganz ist er doch gefallen. (Und als Neuwagen ganz am Anfang war der Verbrauch noch höher, vielleicht auch mehr aufs Gas gedrückt, das wirkt sich im kumulierten Verbrauch noch ne Weile nach.)

spritverbrauch.png
 
Tammy schrieb:
Moin,

derzeit pendele ich 43km über Landstraße und kleine Dörfer zur Arbeit als einfachen Arbeitsweg, jetzt habe ich die Möglichkeit zu wechseln, müsste statt dessen allerdings 56km Arbeitsweg einfach auf mich nehmen, dieser jedoch würde fast ausschließlich aus Autobahn bestehen, auf der ich auch die 100 km/h einhalten würde.

Mein Twingo verbraucht auf meiner aktuellen Strecke etwa 7 Liter, Bj 2015 71PS, gerne wüsste ich, wie sehr sich mein Arbeitsweg dadurch verteuern oder gar günstiger würde, kennt ihr da einen entsprechenden Rechner?
Ich habe den selben Motor im Smart Forfour. 7 l ist viel. Ich fahre 12 km zur Arbeit und maximal 20 km zwei Tage. Bei mir sind es 6 l und ich fahre zügig.
Meiner Meinung nach wäre ein gebrauchter Zoe besser. Da geht es so ab 8000€ los. Seit man auch bei den Discountern preiswert laden kann, ist man auch nicht mehr auf ein Eigenheim angewiesen.
 
@simpsonsfan

Ja, das Streckenprofil ist halt auch entscheidend.. Hier ist viel hoch runter, kreisel, Verkehrsinseln..

Da ist so ein kleiner Motor einfach scheiße, der kommt ja auch kaum aus dem quark unter 3k Umdrehungen.

Ich hab vorher einen 1,8 Liter Sauger gefahren, der war zwar 20 jahre älter aber hat über Land den gleichen Verbrauch wie mein jetziger 1,4er Turbo.

Verschleiß ist halt auch schwierig zu kalkulieren. 60km Autobahn können weiter schonender sein als 25km Berg und Talfahrt wie in meiner Gegend.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: simpsonsfan, Rickmer und areiland
Statt der Kosten würd ich mir eher Gedanken über die Zeit machen. 56km über BAB klingt schneller und entspannter als 43km Landstraße und Dörfer. Hängt aber auch von der BAB Strecke hab. Kann Kaliber A3 zwischen Limburg und FFM/Wiesbaden sein oder eine A20 bei Rostock. Die Kosten werden sich ziemlich die Wage halten. Das, was man auf der BAB etwas schneller fährt (wenn überhaupt mit einem Twingo BJ 2015), verliert man auf dem Land locker wegen häufigerem Beschleunigen in und aus Ortschaften raus.

Mittelfristig würde ich, wenn es um die Fahrtkosten geht, mir dringend die Anschaffung eines kleinen E-Fahrzeuges bzw. wenigstens Vollhybriden überlegen, das senkt die Km-Kosten deutlich. Vor allem dank gesparter Steuer und deutlich weniger Verschleiß. Da ist selbst ne Wallbox, die dann ggf. nötig wird, zügig amortisiert. Und, in dem Fall, den Twingo gibt's also E-Modell. muss man weder Modell noch Hersteller "untreu" werden und das Ding sieht noch genauso hässlich aus wie immer als E-Modell (nicht zu ernst nehmen das mit dem Aussehen, Geschmäcker sind eben verschieden. ;))

Viel mehr gibt's da an sich nicht zu diskutieren...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: areiland
Wer hier bei uns, genau die Gegend die @Erkekjetter beschreibt (A3, Limburg, Koblenz, Wiesbaden, Bonn, Frankfurt in max 1 Stunde) mal Dating betrieben hat weiß - 40 Kilometer Entfernung können 30 Minuten oder auch 1:15 Bedeuten. Je nachdem wie autobahnnah es ist. :D

Es ist im Übrigen ein Unding dass diese Apps keine Schnittstelle zu einem Kartendienst haben.
 
dachte das wäre im Kontext ersichtlich.

Ich wollte dem geneigten Leser antragen dass es ohne die Gegend und das Streckenprofil zu kennen sehr müßig ist zu diskutieren ob 56km BAB oder 30km Landstraße teurer/zeitintensiver sind.
 
Schon klar, aber dafür kann man ja Navigation am PC oder Smartphone verwenden, verstehe daher den 'Kontext' immer noch nicht.
 
Zurück
Oben