Alles eine Frage des Spritverbrauches

Tammy

Vice Admiral
Registriert
Aug. 2012
Beiträge
6.610
Moin,

derzeit pendele ich 43km über Landstraße und kleine Dörfer zur Arbeit als einfachen Arbeitsweg, jetzt habe ich die Möglichkeit zu wechseln, müsste statt dessen allerdings 56km Arbeitsweg einfach auf mich nehmen, dieser jedoch würde fast ausschließlich aus Autobahn bestehen, auf der ich auch die 100 km/h einhalten würde.

Mein Twingo verbraucht auf meiner aktuellen Strecke etwa 7 Liter, Bj 2015 71PS, gerne wüsste ich, wie sehr sich mein Arbeitsweg dadurch verteuern oder gar günstiger würde, kennt ihr da einen entsprechenden Rechner?

Danke euch :)
 
Ich würde mal so aus der kalten sagen das gibt sich nix.

Ich brauche mit meinem 1,4Liter Astra über Land so 8 Liter, über Autobahn eher so 6 Liter. (real - nicht Bordcomputer)

Das sollte für dich auch über den Daumen so gelten und somit die weitere Fahrstrecke wieder ausgleichen.
 
Tammy schrieb:
kennt ihr da einen entsprechenden Rechner?
Das kann man nicht theoretisch berechnen, hängt ja vom Verkehr, Fahrweise, Motor, geographischen Bedingungen etc. ab. Das kannst Du nur ausprobieren. Vergiss aber auch nicht die Einsparungen der Pendlerpauschale dagegenzurechnen ;).

Zusammengefasst, ich würde die Entscheidung nicht allein vom Spritverbrauch abhängig machen.
 
Auf ein E-Auto umsteigen ist keine Option ?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: LikeHike, Relak, Samurai76 und 3 andere
Corto schrieb:
Ich brauche [...] über Land so 8 Liter, über Autobahn eher so 6 Liter.
Ich brauche Überland (Abstand zwischen Dörfern dürfte im Schnitt bei ca. 5km liegen) durchschnittlich 5,2l/100km, Autobahn eher 6l/100km oder aufwärts. Ich fahre auf der Autobahn aber auch schneller als auf der Landstraße.

Sofern TE wirklich 100 auf der Autobahn fährt, würde ich den Durchschnittsverbrauch auf Landstraßenniveau sehen. Wer sich auf der Autobahn natürlich mit 80 in den Windschatten von LKW klemmt, der kann den Verbrauch schon auf unter Überland reduzieren.

Incanus schrieb:
Vergiss aber auch nicht die Einsparungen der Pendlerpauschale dagegenzurechnen
Als die Spritkosten noch halb so hoch waren wie jetzt, die Entfernungspauschale aber schon bei 0,30€/km, da konnte man mit 'nem normalen Diesel tatsächlich den Sprit als Steuerersparnis reinholen.
Aktuell ist das mit Verbrenner kaum machbar. Bei 0,38€/km-Hinweg und Spitzensteuersatz von 45% dürfte der Kilometer gerade 0,086€ Kosten verursachen, wenn man über die Steuerentlastung wieder eben rauskommen wollte. Bei einem für die meisten Bevölkerungsgruppen realistischeren Grenzsteuersatz von 30% nur 0,057€/km. Das schafft mit aktuellen Spritpreisen kein Verbrenner-PKW, und erhöhte Abnutzung kommt noch oben drauf.

Aber stimmt schon, es reduziert die zusätzlichen monatlichen Kosten durch die zusätzlichen 5720km pro Jahr (220Tage * 2*13km mehr * 7l/100km * 2€/l) macht aktuell 800€ Spritkosten, aber 300€-400€ Steuerersparnis, also effektiv 400€-500€ Mehrkosten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Faluröd
Dass man damit bei plus/minus Null herauskommt wollte ich damit auch nicht ausdrücken, sondern dass man es in die Kalkulation einbeziehen kann. Wenn die neue Arbeitsstelle mehr Lohn/Gehalt bringt könnte es sich dadurch am Ende aber eben sogar auch finanziell lohnen zu wechseln.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: simpsonsfan
Tammy schrieb:
kennt ihr da einen entsprechenden Rechner?
Hat Windows eingebaut : Taschenrechner

Aktuelle Kosten durch aktuelle km * zukünftige km. Kosten und km natürlich auf den gleichen Zeitraum bezogen.

Oder einfacher
43 = 100
56 = x

X = 56*100/43 = 130%

Die Kosten steigen um 30%
 
@Micha-

Darum geht es ja nicht alleine.
Was ist, wenn durch mehr Verkehr/Kreuzungen/Ampeln der momentane Verbrauch bei 7 L/100 km liegt, aber der zukünftige Verbrauch bei 6,2 L/100 km?

Dann wird die Rechnung schon anders:

43 km * 0,07 L/km * 2,10 €/L = 6,30 €
56 km * 0,062 L/km * 2,10 €/L = 7,29 €

Das wären 7,29 € / 6,30 € *100 = 115 %, also nur 15% teurer.

Wenn der Verbrauch auf der Autobahn noch niedriger ausfällt, werden die Mehrkosten zwischen 5 bis 10% liegen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Incanus
Ich verbrauch auf BAB immer mehr. Fahre allerdings auch selten freiwillig 100.
Ich würde daher erstmal mit den bekannten Variablen rechnen.
 
Warum Deine Fahrweise annehmen, wenn es bereits andere Parameter gibt? Bei höchstens und gleichmäßig 100km/h kann der. Erbrauch schon deutlich niedriger ausfallen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 00Julius
Was ich mich beim Arbeitsweg immer als erste gefragt habe:

Wie lange brauche ich. Und wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das ich vielleicht länger brauche (Stau, Baustellen, Anschluss ÖPNV unsicher, ...) und wieviel zeitlich länger ist das dann. Es bringt der "schnellste" Arbeitsweg nichts, wenn da regelmäßig 30 min draufkommen, weil wieder mal was nicht passt.

Danach kann man mit dem Geld weiterrechnen ... wenn man tatsächlich 80/100 km/h fährt, sollte sich der zusätzliche Verschleiß im Rahmen halten bzw. je nach Konstellation möglicherweiße auch niedriger. Versicherung ist das nächste Thema, 13 km einfach sind bei effektiv etwa 225 Arbeitstagen dann schon ~ 6000 km pro Jahr mehr. Was sich irgendwann auch im Wiederverkaufswert des Fahrzeugs bemerkbar machen wird.

Mir erscheinen die 7 L/100 km für den popligen 1-Liter-Dreizylinder jedenfalls ziemlich hoch.
 
Incanus schrieb:
Warum Deine Fahrweise annehmen, wenn es bereits andere Parameter gibt?
Gibt es die? Im allgemeinen ist der Verbrauch auf Landstraße am geringsten. Bei diesem Motor könnte es ja anders sein. Die KI sagt :

Verbrauch nach Fahrbereich
    • 🏙️ Stadtverkehr: Ca. 5,8 – 6,5 Liter / 100 km (hier ist der Twingo zu Hause, im Stop-and-go steigt der Wert jedoch leicht an).
    • 🛣️ Landstraße: Ca. 4,5 – 5,0 Liter / 100 km (sehr effizient bei gleichmäßiger Fahrt).
    • 🏎️ Autobahn: Ca. 6,0 – 7,0 Liter / 100 km (bei höheren Geschwindigkeiten arbeitet der kleine Saugmotor im hohen Drehzahlbereich, was den Durst erhöht).
 
Micha- schrieb:
Fahre allerdings auch selten freiwillig 100.
Dann rate ich dir zu einem reinen Elektrofahrzeug. ;)
Da fährt man wegen deutlich mehr Reichweite auf der Autobahn freiwillig nicht mehr als 130 km/h.

Beim E-Auto ist man mit weniger Geschwindigkeit immer sparsamer unterwegs. Also braucht man inder Stadt bzw. Überland weniger Energie als auf der Autobahn.

Die reduzierte Geschwindigkeit und auch die Ladepausen lassen mich viel entspannter ankommen.
 
Wir reden hier aber nicht von einem e-Auto sondern von einem 11 Jahre alten Twingo.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TeaShirt
Micha- schrieb:
Wow, ist die KI schlau.
Das sagt dir sogar jede normale Internetsuche.

BTW: in der Familie:
16 km einfach Stadt/Land -> Verbrauch 7,2 L/100 km (in 1 Woche)
nun mal 1200 km fast nur Autobahn mit 130 bis 140 km/h -> Verbrauch 6,8 l/100 km
Ergänzung ()

Micha- schrieb:
Wir reden hier aber nicht...
OK, noch einer, der ein Zwinkeremote nicht interpretieren kann.
Es ging nicht um den TE, sondern eher um dich.
:mussweg:
 
Micha- schrieb:
Im allgemeinen ist der Verbrauch auf Landstraße am geringsten
Bei gleichmäßiger Fahrt sicher, aber er sagte ja:
Tammy schrieb:
derzeit pendele ich 43km über Landstraße und kleine Dörfer
daher gehe ich da bei 7l/100km auch von Stop and Go Verkehr aus.

Aber ich sagte ja schon am Anfang, ohne die gesamten Parameter zu kennen, kann man das so nicht einfach vorhersagen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 00Julius
Mein Reden.
 
Micha- schrieb:
Ich würde daher erstmal mit den bekannten Variablen rechnen.
Tammy scheint seinen PKW bisher ausschließlich für den Weg über Land zur Arbeit zu nutzen, sonst müsste er seinen zu erwartenden Verbauch auf der BAB kennen.

Incanus schrieb:
Warum Deine Fahrweise annehmen, wenn es bereits andere Parameter gibt?
Gäbe es die, wäre Tammy diese bei einem PKW von 2015 in und auswendig kennen.

Knergy schrieb:
Wie lange brauche ich.
Zeit und mögliche Staus sind für Tammy anscheinend irrelevant. Genauso scheint die Arbeit beim potentiellen neuen AG genauso vergützt zu werden wie bisher und alles andere ist auch gleich. Bis hin zu denkbarem Home Office, nicht dass die länger Wegstrecke durch mehr HO oder mehr Urlaub überkompensiert wird.

00Julius schrieb:
Dann rate ich dir zu einem reinen Elektrofahrzeug. ;)
Da fährt man wegen deutlich mehr Reichweite auf der Autobahn freiwillig nicht mehr als 130 km/h.
Ein Grund mehr für mich, bisher kein Durazell-Auto zu kaufen. Die mit passendem Akku und vor allem passender Ladeleistung sind mir zu teuer.

Incanus schrieb:
daher gehe ich da bei 7l/100km auch von Stop and Go Verkehr aus.
Ich sehe da eher eine extrem ineffiziente Fahrweise, wenn die Verbrauchsangaben im Netz zu einem Twingo von 2015 auch nur entfernt stimmen sollten.

Ist aber egal, man kann auch auf dem BAB mit max 100 km/h locker 2-3 l auf 100 km mehr oder weniger benötigen. Wenn ich davon meinen neuen Arbeitsvertrag abhängig mache, dann opfere ich halt einmal den Sprit und die Zeit, fahre die Strecke zu normalen Arbeitszeiten und weiss dann, was mein PKW bei meiner Fahrweise verbraucht.

Tammy schrieb:
kennt ihr da einen entsprechenden Rechner?
iOS, Android und Windows haben einen an Bord. Wie hoch Dein realer Verbruach auf den neuen Streack ist, wird Dir kein Rechner prognostizieren können. Genauso wnig wird Dir einer sagen können, wieviel reale Arbeitstage Du haben wirst und wie viele Du davon (mehr oder weniger) im Home Office verbringen kannst/darfst.
 
Volltanken
Kurz die Strecke abfahren, geht schneller als hier auf Antworten zu warten.
Nachtanken.

Wissen.


Das echt niemand mehr dieses bisschen Zeit übrig hat.
Lieber 100 Leute auf der Straße (im Forum) fragen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cr0nex!, BOBderBAGGER, Mondelorean und 2 andere
@HisN Naja, "kurz" 112km fahren kann schon mehr als ein "bisschen" Zeit dauern. Und unnötig Sprit verbläst man dabei auch.
Da ist doch das Nachfragen im Forum keine schlechte Möglichkeit, wenn einem die Aussagen reichen.
Und wenn das Forum dazu hilft, einfach mit in etwa dem gleichen Verbrauch wie bisher (7l/100km) rechnen, dann halte ich das für hilfreich.

Tendenziell jedenfalls ist der Verbrauch auf der Autobahn (aufgrund tendenziell höherer Geschwindigkeiten) höher als auf der Landstraße. Bei Verbrennern ist Stadtverkehr (aufgrund von Bremsverlusten und Standzeiten) tendenziell am verbrauchlastigsten. Überland hat tendenziell den geringsten Verbrauch. Wer wirklich max. 100km/h auf der Autobahn fährt, hat ähnlichen (oder leicht niedrigeren) Verbrauch wie auf der Landstraße (mit Dörfern) zu erwarten.
 
Zurück
Oben